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Sankt Annen: Unterschied zwischen den Versionen

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* Wie viele Einwohner hat Sankt Annen?
 
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: Sankt Annen hat 322 Einwohner. ([https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/bevoelkerung/bevoelkerungsstand-und-entwicklung/dokumentenansicht/bevoelkerung-der-gemeinden-in-schleswig-holstein-1/ Stand: 30. September 2018])
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: Sankt Annen hat 331 Einwohner. ([https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/bevoelkerung/bevoelkerungsstand-und-entwicklung/dokumentenansicht/bevoelkerung-der-gemeinden-in-schleswig-holstein-1/ Stand: 31. Dezember 2018])
  
 
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Aktuelle Version vom 2. Juli 2019, 19:47 Uhr

Sankt Annen ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Basisdaten

  • Höhe: 4 m ü. NHN
  • Fläche: 14,89 km²
  • Wie viele Einwohner hat Sankt Annen?
Sankt Annen hat 331 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 352
2001 358
2002 343
2003 343
2004 353
2005 349
2006 345
2007 344
2008 340
2009 327
2010 321
2011 331
2012 329
2013 321
2014 314
2015 322
2016 325
2017 322
2018 331
  • Postleitzahl (PLZ): 25776
  • Vorwahl: 04882
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Johann Harald Heim (AWS)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Sankt Annen

  • Gemeindeschlüssel: 01051096
  • Regionalschlüssel: 010515169096

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 310
  • Grundsteuer B: 310
  • Gewerbesteuer: 340
  • Breitengrad: 54,345413° N
  • Längengrad: 9,07975° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:19

[Bearbeiten] Wappen

Wappen von Sankt Annen
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 13.02.1981
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 23.09.2010
  • Entwurfsautoren:
* Brietzke, G., Bargen
  • Wappenfiguren:
* Anna, Heilige
* Karauschen

[Bearbeiten] Wappenbeschreibung

In Silber die golden nimbierte, mit einem roten Kleid und einem grünen Mantel bekleidete heilige Anna, ein aufgeschlagenes Buch in den Händen haltend. Im blauen Wellenschildfuß drei silberne Karauschen in der Stellung 2 : 1, die untere linksgewendet.

[Bearbeiten] Historische Begründung

Die Gemeinde St. Annen entstand 1491 durch Eindeichung der Eiderinsel Bösbüttel. Dies war das Verdienst von drei Männern aus dem Geschlecht der Russebolingmannen, das in dieser Gegend im Norden Dithmarschens beheimatet war. Deshalb sind die drei Karauschen aus dem Wappen dieses Geschlechtes in das Wappen der Gemeinde aufgenommen worden. Die drei Russebolinger Heymen Claus, Russen Marquart und Junge Claus Johann stifteten eine Kapelle für den neuen Ort, die der heiligen Anna, der Mutter Marias, geweiht wurde. Der Name der Kapelle übertrug sich auf den Ort. Im Wappen vertritt die Mutter der Gottesmutter deshalb "sprechend" den Ortsnamen und ist zugleich Symbol der Entstehungsgeschichte des Ortes. St. Annen schied später aus dem Kirchspiel Lunden aus und bildete ein eigenes Kirchspiel. Der blaue Schildfuß vertritt die Eider und erinnert an den ehemaligen Zustand der Ortsteile als Eiderinseln. Die Dreizahl der Fische im Wappen bezieht sich auch auf die drei Siedlungskerne Neufeld, Damm und Österfeld und auf die drei Eiderströme, die durch St. Annen hindurchgehen und die Gemeindeteile voneinander trennen.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

[Bearbeiten] Wetter in Sankt Annen

[Bearbeiten] Aktuell

[Bearbeiten] Wetterarchiv

[Bearbeiten] Unwetterwarnung


[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Wo liegt Sankt Annen?

Sankt Annen liegt im Norden Dithmarschens zwischen Lunden und Friedrichstadt direkt an der Eider. Aufgrund seiner Lage gehört Sankt Annen zur Eider-Treene-Niederung, dem größten Feuchtwiesengebiet Schleswig-Holsteins.

[Bearbeiten] Ortsteile

  • Neufeld,
  • Damm und
  • Österfeld

[Bearbeiten] Nachbargemeinden


[Bearbeiten] Angemessene Miete in Sankt Annen

Da die Gemeinde Sankt Annen zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


[Bearbeiten] Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft AWS alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • AWS 9 Sitze

[Bearbeiten] Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sankt Annen ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


[Bearbeiten] Vereine und Organisationen


[Bearbeiten] Geschichte

  • Ein Teil des späteren Kirchspiels Sankt Annen war bis 1491 eine von der Eider umflossene Insel, welche 1491 eingedeicht und der damit entstandene Koog als Bosbüttelerkoog bezeichnet wurde. Aus Dankbarkeit für die gelungene Eindeichung haben sich drei Familien des östlichen Kirchspiels Lunden, aus dem Geschlechterverband der Russebellingmannen entschlossen, in diesem Koog eine Kapelle zu bauen.
  • 1500 führten dann einige Familienmitglieder eine Wallfahrt nach Rom durch und brachten von dort eine Ablassurkunde mit, die besagte, das allen Förderern eines Kirchenbauen ein hunderttägiger Ablasse gewährt werde.
  • 1501 wurde die Kirche auf einer Wurth mit Stein erbaut. Mit dem Kirchenbau entstand ein Konflikt mit dem Lundener Kirchspiel, weil diese einen Machtverlust befürchteten.
  • 1507 wurden dann wieder einige Familienmitglieder nach Rom entsandt, die von Papst Julius II. eine Urkunde bekamen, in der das Patronatsrecht der Kirche verliehen wurde. Trotz dieses Patronatsrechtes gewann die Kirche von Sankt Annen nie eine Unabhängigkeit vom Lundener Kirchspiel, so dass sie als eigenes Kirchspiel der Kirchspielvogtei Lunden unterstellt blieben.
  • 1571 wurde die Kirche umgebaut und wurde nun ein Ziegelmauerwerk als Saal mit dem dreiseitig geschlossenem Chor. Der ganze Saal wurde mit einer Holzbalkendecke durchzogen und der Chor durch einen Rundbogen vom Saal getrennt. Der Taufstein, der aus dunklem belgischen Stein gefertigt ist, soll ein Tauschobjekt des Sylter Piraten Pidder Lyng gewesen sein, der hierfür ein Mädchen aus Sankt Annen haben wollte. Es ist nicht bekannt geworden, was er als Tauschobjekt für den Taufstein erhalten hat.
  • 1627 wurden mehrere Häuser von den Kaiserlichen, die mit brennenden Lunten in das Dorf einrückten, geplündert.
  • 1637 erhielt die Fähre von Bösbüttel, die im Besitz der Kirche von Sankt Annen war und von dieser verpachtet wurde, die Erlaubnis nicht nur Fußgänger sondern auch Ochsen und Pferde überzusetzen.
  • 1642 wurde der Altar im Knorpelbarockstil vom Bildschnitzer Heimen, Claus (geb. nach 1606 verm. Lunden, Norderdithmarschen, gest. etwa 1663) aus Lunden erschaffen.
  • 1812 und 1813 litt das Dorf sehr von feindlichen Einquartierungen; der General Tettenborn hatte eine kurze Zeit sein Hauptquartier im Pastorate.
  • 1845 erfolgte eine Volkszählung bei der festgestellt wurde, das Sankt Annen im Kirchspiel 644 Einwohner hatte. Im Ort gab es noch die Fähre zu Bösbüttel. Eingepfarrt waren damals die Orte und Bauernschaften:
* Bösbüttel,
* Damm,
* Dammdeich,
* Deichstrich,
* Eiderdeich,
* Friedrichstädter-Fähre,
* bei der Kirche,
* im Moor,
* bei der Mühle,
* im Neuenfelde,
* Neufeld,
* Neuensiel (Siel),
* Oesterfeld,
* im Ort,
* bei der Pumpe,
* Siel,
* Westerbuhr,
* Wittjarrenfähre.
  • 1845 wurde bei der Volkszählung in Neufeld festgestellt, das es 389 Einwohner gab und 100 Kinder die Schule besuchten. Der Schullehrer führt den Namen Rektor, und ist zugleich bestallter Kirchspielschreiber für die Gemeinde. In der Gemeinde gab es nachfolgendes Gewerbe:
* 4 Wirthshäuser,
* 1 Höker,
* 1 Tischler,
* 2 Schmiede,
* 1 Bäcker und mehrere andere Handwerker.
  • 1845 wurde bei der Volkszählung in Oesterfeld festgestellt, dass es 154 Einwohner gab und 40 Kinder die Schule besuchten. Im Ort gab es 1 Fährstelle für Fußgänger über die Eider, Wittjarrenfähre (vormals Jernefähr) genannt, deren Fährgerechtigkeit mit dem Fährhause Eigentum der Sankt Annen-Kirche ist und von derselben verpachtet wird. Im Ort gab es 2 Schiffer und 2 Maurer.
  • 1845 wurde bei der Volkszählung in Damm festgestellt, dass es 70 Einwohner gab. Im Ort gab es außer einem Wirtshaus und einer Schmiede kein weiteres Gewerbe.
  • 1864 wurde die Orgel mit 8 Registern von der Firma H. Marcussen und Sohn in Apenrade / Dänemark gebaut, die Kosten beliefen sich damals auf 2.625 Mark.
Goldenes Zwanzig-Mark-Stück
  • 1911 ließ sich Prinz Heinrich, der Bruder von Kaiser Wilhelm von Friedrichstadt nach Dithmarschen mit der Fähre in Bösbüttel übersetzen. Von einem Mitreisenden wollte der Prinz wissen, was er an Fährgeld zu zahlen habe. Dieser Mitreisende riet ihm daraufhin, er solle als Trinkgeld eine Mark für jedes Kind des Fährmannes geben. Als der Prinz den Fährmann fragte, wieviele Kinder dieser habe, antwortete er, der Wahrheit entsprechend: "Achtzehn!". "Na, wenn ich achtzehn Mark bezahlen soll, kann ich auch gleich zwanzig geben" sagte der Prinz, und drücke dem Fährmann ein goldes Zwanzig-Mark-Stück in die Hand. Das war das höchste Trinkgeld, das der Fährmann je erhalten hatte.
  • 1916 Bau der Eisenbahn- und Autobrücke über die Eider nach Friedrichstadt.
  • 01.04.1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Lunden aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Sankt Annen-Damm, Sankt Annen-Neufeld und Sankt Annen-Österfeld.
  • Am 01.07.1936 wurden Sankt Annen-Damm, Sankt Annen-Neufeld und Sankt Annen-Österfeld zur Gemeinde Sankt Annen zusammengeschlossen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Heim, Claus (* 24.03.1884 in St. Annen-Österfeld; † 01.01.1968)

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In Sankt Annen hat sich nachfolgendes Gewerbe angesiedelt:

Die Einkäufe kann die Gemeinde im benachbarten Friedrichstadt erledigen, für den Schulbesuch müssen die Kinder nach Lehe oder Lunden fahren, Gymnasien gibt es in Heide oder Husum.

Die ärztliche Versorgung erfolgt über den ländlichen Zentralort Lunden.

[Bearbeiten] Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 37 317
1998 29 326
1999 14 372
2000 7 493
2001 3 63
2002 6 194
2003 7 393
2004 8 212
2005 7 187
2006 8 41
2007 53 1.157
2008 18 1.049
2009 5 715
2010 7 59
2011 11 648
2012 4 300
2013 5 216
2014 6 155
2015 7 268
2016 9 554
2017 3 230
2018 12 560

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Aus der "Liste der Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein, Stand 2015"

  • Bösbüttel, L 156, Straßenbrücke über die Eider
  • Sankt Annen, Dorfstraße, Kirche St. Anna mit Ausstattung
  • Sankt Annen, Dorfstraße, Kirchhof
  • Sankt Annen, Dorfstraße, Kirchhofsmauer mit Pforte
  • Sankt Annen, Dorfstraße, Grabmale bis 1870
  • Sankt Annen, Eisenbahnbrücke über die Eider

[Bearbeiten] Kirche Sankt Anna zu Sankt Annen

1491 wurde eine Kapelle, die zu zu Ehren der Mutter von Maria, und damit der Großmutter von Jesus Christus, Sankt Anna genannt wurde, gegründet. Die Gründung erfolgte aus Dankbarkeit zum Gelingen des Eindeichens des Bösbüttelerkooges.

Aus dem Kirchspiel Lunden hatten sich 3 Familien des Geschlechterverbandes der Russebellingmannen zusammen getan und gelobten damals den Kapellenbau. Nachdem die Kapelle erbaut war, entstand der Wunsch eine richtige Kirche zu bauen, und einige Familienmitglieder sind 1500 nach Rom gereist und bekamen dort einen Ablaßbrief, in dem allen Förderern des Kirchenbaues ein hunderttägiger Ablaß versprochen wurde.

1501 erfolgte dann der Kirchenbau auf einer Wurth; hieraus resultierte dann jedoch auch ein Konflikt mit dem Kirchspiel Lunden, die aufgrund eines möglichen Machtverlustes der Kirche Sankt Anna kein eigenes Kirchspiel zugestehen wollte.

1507 reisten dann wieder einige Familienmitglieder nach Rom zum Papst Julius II. und dieser erteilte der Kirche eine Urkunde mit einem Patronatsrecht. Die Kirche Sankt Anna hat zwar dann einige kleinere Ortschaften eingepfarrt, allerdings blieb sie immer in Abhängigkeit des Kirchspiels Lunden.

1571 erfolgte dann der Umbau der Kirche, der ihr die heutige Gestalt gab. Es handelt sich um einen Bau aus Ziegelmauerwerk mit einem Sall mit dreiseitig geschlossenem Chor. Der ganze Saal ist mit einer Holzbalkendecke durchzogen und der Chor durch einen Rundbogen vom Saal abgegrenzt.

Der Lundener Bildschnitzer Claus Heim (andere Schreibweise: Niclas Heimen) schnitzte 1642 den Altar im Knorpelbarockstil. Der Altar zeigte eine Marienkrönung umgeben von den Aposteln. Weiterhin gibt es noch einen gewaltigen Kronleuchter im Saal.

Die Taufe aus dunklem belgischen Stein stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Gemäß einer Sage soll der Sylter Pirat Pidder Lyng den Taufstein als Tauschobjekt für ein Mädchen aus Sankt Annen angeboten haben, allerdings ist nicht bekannt, was er tatsächlich für den Stein erhielt.

Drei Stühle des Russebellinger-Geschlechts sind noch zu sehen:

  • der Rossstuhl,
  • der Hemsstuhl und
  • der Heimstuhl.

Das Nutzungsrecht der Stühle war mit dem Hofbesitz verbunden.

1864 erstellt die Firma H. Marcussen und Sohn aus Apenrade / Dänemark die Orgel mit ihren acht Registern. Die Kosten beliefen sich damals auf 2.625 Mark.

Der Friedhof, der rund um die Kirche angelegt ist, wurde zu einem Ort zum Verweilen und Nachdenken umgestaltet. Hier ist auch das "Loki Schmidt-Beet" zu sehen, welche die "Stiftung Loki Schmidt" zu ihrem 90. Geburtstag bundesweit an verschiedenen Orten initiiert hat.


[Bearbeiten] Literatur

  • Verein Dorf und Welt St. Annen e. V. (Hrsg.): 500 Jahre St. Annen. Fortführung 1992–2006. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2006, ISBN 978-3-89876-309-7

[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Karten


[Bearbeiten] Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

Albersdorf ; Arkebek ; Averlak ; Bargenstedt ; Barkenholm ; Barlt ; Bergewöhrden ; Brickeln ; Brunsbüttel ; Buchholz ; Büsum ; Büsumer Deichhausen ; Bunsoh ; Burg ; Busenwurth ; Dellstedt ; Delve ; Diekhusen-Fahrstedt ; Dingen ; Dörpling ; Eddelak ; Eggstedt ; Elpersbüttel ; Epenwöhrden ; Fedderingen ; Frestedt ; Friedrichsgabekoog ; Friedrichskoog ; Gaushorn ; Glüsing ; Großenrade ; Groven ; Gudendorf ; Hedwigenkoog ; Heide ; Hellschen-Heringsand-Unterschaar ; Helse ; Hemme ; Hemmingstedt ; Hennstedt ; Hillgroven ; Hochdonn ; Hövede ; Hollingstedt ; Immenstedt ; Kaiser-Wilhelm-Koog ; Karolinenkoog ; Kleve ; Krempel ; Kronprinzenkoog ; Krumstedt ; Kuden ; Lehe ; Lieth ; Linden ; Lohe-Rickelshof ; Lunden ; Marne ; Marnerdeich ; Meldorf ; Neuenkirchen ; Neufeld ; Neufelderkoog ; Nindorf ; Norddeich ; Norderheistedt ; Nordermeldorf ; Norderwöhrden ; Nordhastedt ; Odderade ; Oesterdeichstrich ; Oesterwurth ; Offenbüttel ; Osterrade ; Ostrohe ; Pahlen ; Quickborn ; Ramhusen ; Rehm-Flehde-Bargen ; Reinsbüttel ; Sankt Annen ; Sankt Michaelisdonn ; Sarzbüttel ; Schafstedt ; Schalkholz ; Schlichting ; Schmedeswurth ; Schrum ; Schülp ; Stelle-Wittenwurth ; Strübbel ; Süderdeich ; Süderdorf ; Süderhastedt ; Süderheistedt ; Tellingstedt ; Tensbüttel-Röst ; Tielenhemme ; Trennewurth ; Volsemenhusen ; Wallen ; Warwerort ; Weddingstedt ; Welmbüttel ; Wennbüttel ; Wesselburen ; Wesselburener Deichhausen ; Wesselburenerkoog ; Wesseln ; Westerborstel ; Westerdeichstrich ; Wiemerstedt ; Windbergen ; Wöhrden ; Wolmersdorf ; Wrohm