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Süderheistedt

Version vom 10. November 2019, 20:31 Uhr von Roland (Diskussion | Beiträge)

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Süderheistedt ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 5 m ü. NHN
  • Fläche: 8,44 km²
  • Wie viele Einwohner hat Süderheistedt?
Süderheistedt hat 522 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Bevölkerungsstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 588
2001 604
2002 614
2003 613
2004 615
2005 602
2006 597
2007 595
2008 602
2009 592
2010 577
2011 563
2012 551
2013 551
2014 539
2015 566
2016 552
2017 554
2018 522
  • Postleitzahl (PLZ): 25779
  • Vorwahl: 0481
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeisterin: Birgit Meier (WGS)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Süderheistedt

  • Gemeindeschlüssel: 01051141
  • Regionalschlüssel: 010515169141

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 260
  • Grundsteuer B: 260
  • Gewerbesteuer: 310
  • Breitengrad: 54,23483° N
  • Längengrad: 9,148463° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:36

Wappen

Wappen von Süderheistedt
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 25.08.1999
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 25.08.1999
  • Entwurfsautoren: Rohwedder, Thies, Süderheistedt
  • Wappenfiguren:
* Eichel
* Eichenblatt
* Elster
* Linde

Wappenbeschreibung

Über silbernem Schildfuß mit jochförmiger Teilungslinie, darin zwei abgekehrte, an den Stielen gekreuzte grüne Eichenblätter, die eine grüne Eichel einschließen, in verwechselten Farben ein bewurzelter Lindenbaum mit kreuzweise verschlungenen Zweigen, in deren ausgesparter Mitte sich eine natürlich tingierte Elster niederlässt.

Historische Begründung

Die gewellte Teilungslinie oberhalb des Schildfußes deutet die Broklandsau an, die das Gemeindegebiet großenteils eingrenzt. Diese Teilung des Wappens ist zugleich eine Anspielung auf die geographische Lage der Gemeinde: Einerseits verfügt das Gemeindegebiet in der Auniederung über tiefgelegene Moorflächen, andererseits über hochgelegene Geestflächen. Die im Zentrum des Wappens stehende Linde, in deren Mitte eine Elster steht, gibt den sogenannten "Dithmarscher Wunderbaum" wieder, der einstmals in Süderheistedt gestanden hat, was durch Kartenmaterial aus der frühen Neuzeit bestätigt wird. Beispielswiese findet er sich in der bekannten Dithmarscherkarte von Peter Boeckel, die das Jahr 1559 wiedergibt, an besonders hervorgehobener Stelle eingezeichnet. Unter der Abbildung stehen die Worte "ein groet Wunderlich boem", was soviel bedeutet wie "ein großer, wundersamer Baum". Nach einer sagenhaften Überlieferung knüpften sich an den mächtigen alten Baum, dessen Äste sonderbarerweise kreuzweis standen, manche Absonderlichkeiten. Als "Freiheitsbaum" galt er deshalb, weil es von ihm hieß, er werde solange grünen, wie Dithmarschens Freiheit besteht. Er ist damit auch als Symbol des Dithmarscher Freiheitsstolzes anzusehen. Als das Land durch die letzte Fehde 1559 die Freiheit verlor, nachdem die Truppen der Fürsten die Befestigungsschanzen an der Aubrücke bei Süderheistedt in unmittelbarer Nähe des Baumes überwunden hatten, verdorrte entsprechend dieser Weissagung der Baum in den folgenden Jahren. Nach einer alten Prophezeiung wird Dithmarschen die Freiheit aber zurückerlangen, wenn eine Elster auf dem Baum brütet und fünf weiße Jungen aufziehen und der Baum sodann von neuem ergrünen wird. Diese Prophezeiung trat allerdings niemals ein, zudem ist der Baum nicht mehr vorhanden. Durch die Darstellung des "Wunderbaumes" mit der wiederbelebenden Elster in ihrem Wappen will die Gemeinde dieses symbolisch ändern und wird auch für die Anpflanzung eines jungen Baumes an der alten Stelle Sorge tragen. Aus Gründen der vereinfachten Darstellung wird im Wappen auf die Wiedergabe der Nestlinge verzichtet. Die grüne Hintergrundfarbe spielt zum einen auf die ländliche Prägung der Gemeinde an und verkörpert zum anderen die vorhandene Landwirtschaft mit ihrer überwiegend weidewirtschaftlichen Nutzungsformen. Darüber hinaus soll die grüne Tingierung den Bezug zum gemeindlichen Wald herstellen. Die zwei Eichenblätter nebst ihrer Frucht, die sich im Wappenfuß kreuzen, versinnbildlichen das Süderheistedter Wahrzeichen, den Vogelstangenberg. Dieser ist ein Platz im Zentrum des Dorfes, der mit sehr alten Eichen bestanden ist und in dessen Mitte die Vogelstange der Papagoyengilde "Einigkeit" von 1621, des ältesten Süderheistedter Vereins, steht. Dieser Platz verkörpert nicht nur für die Vogelgilde, sondern auch für die anderen aktiven Vereine die gelebten und gepflegten Traditionen des Ortes. Hier haben die Feste des Dorfes oft ihren Höhepunkt. Die gekreuzte Stellung der Blätter verdeutlicht dabei die Eintracht der Vereine untereinander und die Frucht (Eichel) deren Lebendigkeit.


Wetter in Süderheistedt

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnung


Geografie

Wo liegt Süderheistedt?

Süderheistedt liegt im Norden von Dithmarschen. Der Ort befindet sich zwischen Heide und Hennstedt. Durch die Gemeinde fließt die Broklandsau, die 15 Kilometer nördlich in die Eider mündet.

Ortsteile

  • Aukrug,
  • Hägen und
  • Süderheistedt

Nachbargemeinden

Flächennutzung

Art der Nutzung Fläche ha
Insgesamt 844
Siedlung 54
Verkehr 26
Vegetation ingesamt 754
Landwirtschaft 727
Wald 24
Gehölz 0
Heide -
Moor -
Sumpf -
Unland, Vegetationslose Fläche 3
Gewässer insgesamt 10
Fließgewässer 6
Hafenbecken -
Stehendes Gewässer 3
Meer -

Quelle: regionalstatistik.de


Angemessene Miete in Süderheistedt

Da die Gemeinde Süderheistedt zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGS alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • WGS 9 Sitze

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Süderheistedt ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Geschichte

  • 1621 bestand bereits die Papagoyengilde.
  • 1845 wurde während einer Volkszählung festgestellt, dass es in Süderheistedt 358 Einwohner gab und die Schule von 90 Kindern besucht wurde; im Ort gab es noch eine Mühle.
  • Von 1905 bis 1937 hatte der Ort einen Bahnanschluss mit der Kreisbahn Norderdithmarschen.
  • Am 01.04.1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hennstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Süderheistedt.
  • Am 01.01.2009 fusionierte die Gemeinde Süderheistedt mit der Gemeinde Hägen

Dithmarscher Wunderbaum

Nach einer Sage soll es in Süderheistedt an der Aubrücke einen Baum gegeben haben, der als "Freiheitsbaum" bezeichnet wurde; auf Kartenmaterial aus damaliger Zeit ist ein solcher Baum auch eingezeichnet. Er wurde als "Freiheitsbaum" bezeichnet, weil er gemäß der Sage solange grünen werde, wie die Dithmarscher Freiheit besteht. Als Dithmarschen 1559 während der "Letzten Fehde" die Freiheit verlor, verdorrte der Baum, wie die damalige Weissagung es vorhersagte, aber es gibt eine Prophezeiung, die besagt, wenn eine Elster auf dem Baum brütet und fünf weiße Jungen aufzieht, werde der Baum von Neuem ergrünen.


Wirtschaft und Infrastruktur

In Süderheistedt hat sich nachfolgendes Gewerbe angesiedelt:

In Süderheistedt gibt es als Einkaufsmöglichkeit den Frischemarkt, für weitere Einkaufsmöglichkeiten müssen die Bewohner in die nahe gelegenen Orte Heide oder Hennstedt fahren, dort gibt es auch Ärzte und Schulen, allerdings hat Süderheistedt einen eigenen Kindergarten.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 13 323
1998 10 531
1999 11 992
2000 6 375
2001 6 2.028
2002 9 403
2003 13 486
2004 5 103
2005 8 485
2006 3 267
2007 6 267
2008 5 201
2009 7 251
2010 8 731
2011 12 710
2012 5 224
2013 6 1.048
2014 10 749
2015 12 779
2016 4 326
2017 7 916
2018 6 1.707

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Sehenswürdigkeiten

  • Im Dorfzentrum, dem Vogelstangenberg, befindet sich die letzte erhaltene Vogelstange in Dithmarschen. Die Papagoyengilde richtet regelmäßig das Vogelschießen aus, allerdings darf es aus Sicherheitsgründen nur noch außerhalb des Dorfkerns durchgeführt werden.

Polizeiliche Lagemeldungen


Weblinks


Karten


Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

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