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Süderhastedt: Unterschied zwischen den Versionen

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* Wie viele Einwohner hat Süderhastedt?
 
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: Süderhastedt hat 789 Einwohner. ([https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/bevoelkerung/bevoelkerungsstand-und-entwicklung/dokumentenansicht/bevoelkerung-der-gemeinden-in-schleswig-holstein-1/ Stand: 30. September 2018])
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: Süderhastedt hat 784 Einwohner. ([https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/bevoelkerung/bevoelkerungsstand-und-entwicklung/dokumentenansicht/bevoelkerung-der-gemeinden-in-schleswig-holstein-1/ Stand: 31. Dezember 2018])
  
 
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Aktuelle Version vom 2. Juli 2019, 20:20 Uhr

Süderhastedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

--Ditschie (Diskussion) 11:48, 18. Jul. 2016 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Basisdaten

  • Höhe: 11 m ü. NHN
  • Fläche: 15,74 km²
  • Wie viele Einwohner hat Süderhastedt?
Süderhastedt hat 784 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 873
2001 881
2002 862
2003 861
2004 865
2005 872
2006 878
2007 855
2008 869
2009 859
2010 866
2011 860
2012 843
2013 867
2014 843
2015 829
2016 836
2017 808
2018 784
  • Postleitzahl (PLZ): 25727
  • Vorwahl: 04830
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Roland Ruesch (CDU)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Süderhastedt

  • Gemeindeschlüssel: 01051110
  • Regionalschlüssel: 010515163110

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 295
  • Grundsteuer B: 295
  • Gewerbesteuer: 310
  • Breitengrad: 54,04991° N
  • Längengrad: 9,20886° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:50

[Bearbeiten] Wappen

Wappen von Süderhastedt
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 03.12.1991
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 17.02.1993
  • Entwurfsautoren:
* Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Ähre
* Rose
* Schwert

[Bearbeiten] Wappenbeschreibung

In Grün über zwei gekreuzten, aufrechten silbernen Schwertern drei pfahlweise gestellte silberne (heraldische) Rosen mit grünen Butzen zwischen zwei begrannten Getreideähren.

[Bearbeiten] Historische Begründung

Die in der Mitte des Wappenschildes übereinander angeordneten Rosenblüten weisen auf die Kirche Süderhastedts und den Ort als frühes Zentrum eines Kirchspiels hin und heben dadurch seine Bedeutung für die kirchliche und weltliche Verwaltung hervor. Die Rosenblüten stellen ein Zitat aus dem Altarschmuck der Süderhastedter Kirche dar, die eine der ältesten des Landes Dithmarschen ist. Die gekreuzten Schwerter im Schildfuß nehmen Bezug auf den Ortsnamen, dessen zweiter Teil soviel wie "Heerstätte" bedeutet. Mit den beiden die Rosen flankierenden Kornähren wird die Bedeutung der Landwirtschaft für den Ort in Vergangenheit und Gegenwart symbolisiert.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

[Bearbeiten] Wetter in Süderhastedt

[Bearbeiten] Aktuell

[Bearbeiten] Wetterarchiv

[Bearbeiten] Unwetterwarnung


[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Wo liegt Süderhastedt?

Süderhastedt liegt im Südosten Dithmarschens zwischen Meldorf und Burg.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden


[Bearbeiten] Angemessene Miete in Süderhastedt

Da die Gemeinde Süderhastedt zum Amt Burg-Sankt Michaelisdonn gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


[Bearbeiten] Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 sieben Sitze und die Wählergemeinschaft KWV vier Sitze.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • CDU 55% (6 Sitze)
  • KWV 45% (5 Sitze)

[Bearbeiten] Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Süderhastedt ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


[Bearbeiten] Vereine und Organisationen

Schaust Du!


[Bearbeiten] Geschichte

1140 wird Süderhastedt erstmals urkundlich erwähnt.

Im 12. Jahrhundert wurde die Sankt Laurentius Kirche aus Feldsteinen erbaut, benannt nach einem der sieben Diakone der Christengemeinde in Rom, der 258 als Märtyrer starb.

1470 entstand der Altaraufsatz, der im Mittelpunkt die Kreuzigung Jesu zeigt.

Aus der Zeit um 1500 stammt das große Triumphkreuz, das jetzt neben dem Eingang der nördlichen Längsseite hängt.

1564 entstand der "Hastedter Hof" (Lütjenhastedt), den der Amtmann Claus Rantzau erbauen liess, nachdem er von den Eingesessenen mehrere Ländereien kaufte.

1578 wurde der "Hastedter Hof" von der Witwe Claus Rantzaus, Magdalena und ihrem Sohn an Heinrich Rantzau verkauft.

1595 wurde die Kanzel in der Kirche erbaut.

1600 war der Besitzer des "Hastedter Hofes" Statthalter Geert Rantzau, der den Besitz an den Herzog verkaufte.

1639 erhielt die Kanzel in der Kirche ihre Bilder.

1666 verkaufte Herzog Friedrich III. den "Hastedter Hof" an den Oberstallmeister Nicolaus v. Merlau.

1702 war der Hauptmann Touschner der Besitzer und verkaufte der Landschaft den "Hastedter Hof" und überließ ihn parzellenweise an Privatpersonen, worauf nun 2 Höfe entstanden. Ursprünglich gehörte zum "Hastedter Hof" der Ort Kraumstedt.

1831 fanden erhebliche Renovierungsarbeiten an der Kirche statt.

1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass in Süderhastedt 486 Einwohner lebten und die Schule von 100 Kindern besucht wurde. Seinerzeit gab es in Süderhastedt nachfolgendes Gewerbe:

  • 1 Kornwindmühle
  • 7 Krüger
  • 4 Höker
  • 4 Grützmacher
  • 1 Nagelschmied
  • 3 Schmiede
  • 1 Bäcker
  • 2 Zimmerleute
  • 1 Schlachter
  • 1 Radmacher
  • und viele andere Handwerker

Ebenfalls 1845 wurden bei der Volkszählung festgestellt, dass im Kirchspiel Süderhastedt 2.142 Einwohner lebten. Damals waren eingepfarrt:

  • Eekstedt mit Eekstedter-Damm
  • Hoherdonn
  • Oestermoor
  • Frestedt
  • Hindorf
  • Hopen
  • Lütjenhastedt
  • Großrade
  • Kleinrade
  • Süderhastedt
  • Westdorf

1859 wurde die Orgel in der Kirche durch den Orgelbauer Marcussen und Sohn aus Apenrade gefertigt.

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Süderhastedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch ihr Hauptort Süderhastedt.

1962 wurden die Glocken "Jauchzet dem Herrn alle Welt" und "Dienet dem Herrn mit Freuden" für die Kirche gefertigt.

Am 01. Februar 1966 wurde die Gemeinde Kleinhastedt eingegliedert.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In Süderhastedt gibt es eine Tankstelle, eine Landmaschinenfachwerkstatt sowie einen Allgemein-Mediziner und Pflege- und Betreuungseinrichtungen für Senioren. Für alles weitere erhält man in Burg oder auch in Meldorf.

Süderhastedt hat einen Kindergarten und eine Grundschule. Für die weitergehenden Schulen müssen die Schüler nach Burg bzw. Meldorf, Brunsbüttel oder Heide fahren, wenn sie das Gymnasium besuchen wollen.

[Bearbeiten] Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 12 592
1998 15 1.340
1999 12 815
2000 24 869
2001 13 485
2002 9 401
2003 20 606
2004 10 413
2005 11 835
2006 11 259
2007 12 2.148
2008 10 687
2009 5 267
2010 21 898
2011 11 504
2012 9 812
2013 13 706
2014 9 769
2015 9 806
2016 14 853
2017 12 1.254
2018 12 2.284

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Liste der Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein

Süderhastedt ist in der Liste der Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein erwähnt:

  • Kirchstraße 16, Kirche St. Laurentius mit Ausstattung
  • Kirchstraße 16, Kirchhof
  • Kirchstraße 16 Grabmale bis 1870
  • Kirchstraße 16 Feldsteinwall
  • Kirchstraße 16 Lindenkranz
  • Schulstraße 8 Pastorat

[Bearbeiten] Windmühle "Anna"

Die Windmühle "Anna" wurde 1803 in Fissau nahe Eutin gebaut und wurde 100 Jahre später zum Verkauf angeboten: "Beabsichtige meine Mühle mit Galerie, Jalousie und Windrose billig auf Abbruch zu verkaufen. W.Hahn, Neumühlen bei Eutin".

Ein Müller aus Süderhastedt kaufte die Mühle und baute sie 1904 wieder auf. Nach seinem Tode 1907 wurde die Mühle an den Vorfahren der jetzigen Besitzer verkauft, der die Mühle nach seiner Ehefrau "Anna" benannte, dessen Namen die Mühle auch heute noch trägt.


[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Cluver, Michael (+ 11.9.1660), Pastor in Süderhastedt und Meldorf
  • Voss, Christian Heinr. (* in Süderhastedt; + 1796)

[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Karten


[Bearbeiten] Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

Albersdorf ; Arkebek ; Averlak ; Bargenstedt ; Barkenholm ; Barlt ; Bergewöhrden ; Brickeln ; Brunsbüttel ; Buchholz ; Büsum ; Büsumer Deichhausen ; Bunsoh ; Burg ; Busenwurth ; Dellstedt ; Delve ; Diekhusen-Fahrstedt ; Dingen ; Dörpling ; Eddelak ; Eggstedt ; Elpersbüttel ; Epenwöhrden ; Fedderingen ; Frestedt ; Friedrichsgabekoog ; Friedrichskoog ; Gaushorn ; Glüsing ; Großenrade ; Groven ; Gudendorf ; Hedwigenkoog ; Heide ; Hellschen-Heringsand-Unterschaar ; Helse ; Hemme ; Hemmingstedt ; Hennstedt ; Hillgroven ; Hochdonn ; Hövede ; Hollingstedt ; Immenstedt ; Kaiser-Wilhelm-Koog ; Karolinenkoog ; Kleve ; Krempel ; Kronprinzenkoog ; Krumstedt ; Kuden ; Lehe ; Lieth ; Linden ; Lohe-Rickelshof ; Lunden ; Marne ; Marnerdeich ; Meldorf ; Neuenkirchen ; Neufeld ; Neufelderkoog ; Nindorf ; Norddeich ; Norderheistedt ; Nordermeldorf ; Norderwöhrden ; Nordhastedt ; Odderade ; Oesterdeichstrich ; Oesterwurth ; Offenbüttel ; Osterrade ; Ostrohe ; Pahlen ; Quickborn ; Ramhusen ; Rehm-Flehde-Bargen ; Reinsbüttel ; Sankt Annen ; Sankt Michaelisdonn ; Sarzbüttel ; Schafstedt ; Schalkholz ; Schlichting ; Schmedeswurth ; Schrum ; Schülp ; Stelle-Wittenwurth ; Strübbel ; Süderdeich ; Süderdorf ; Süderhastedt ; Süderheistedt ; Tellingstedt ; Tensbüttel-Röst ; Tielenhemme ; Trennewurth ; Volsemenhusen ; Wallen ; Warwerort ; Weddingstedt ; Welmbüttel ; Wennbüttel ; Wesselburen ; Wesselburener Deichhausen ; Wesselburenerkoog ; Wesseln ; Westerborstel ; Westerdeichstrich ; Wiemerstedt ; Windbergen ; Wöhrden ; Wolmersdorf ; Wrohm