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Reinsbüttel: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. November 2019, 13:51 Uhr

Reinsbüttel ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

--Ditschie (Diskussion) 10:49, 15. Jun. 2016 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Basisdaten

  • Höhe: 2 m ü. NHN
  • Fläche: 6,83 km²
  • Wie viele Einwohner hat Reinsbüttel?
Reinsbüttel hat 411 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 429
2001 431
2002 441
2003 428
2004 424
2005 432
2006 426
2007 419
2008 428
2009 425
2010 437
2011 448
2012 436
2013 441
2014 441
2015 428
2016 428
2017 429
2018 411
  • Postleitzahl (PLZ): 25764
  • Vorwahl: 04833
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Dirk Rathje (WGR)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Reinsbüttel

  • Gemeindeschlüssel: 01051093
  • Regionalschlüssel: 010515178093

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 260
  • Grundsteuer B: 260
  • Gewerbesteuer: 360
  • Breitengrad: 54,179073° N
  • Längengrad: 8,911057° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:35:39

[Bearbeiten] Wappen

Wappen von Reinsbüttel
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 23.10.1996
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 30.10.2001
  • Entwurfsautoren:
* Peiser, Horst Otto, Reinsbüttel
  • Wappenfiguren:
* Bauernwagen
* Reetdachkate
* Wellenbalken

[Bearbeiten] Wappenbeschreibung

Durch einen geteilten, oben silbernen, unten blauen Wellenbalken von Grün und Gold geteilt. Oben eine silberne Reetdachkate in Traufensicht, unten ein schwarzer hölzerner Bauernwagen.

[Bearbeiten] Historische Begründung

Die 1934 als Teil der aufgelösten Kirchspielslandgemeinde Wesselburen gebildete Gemeinde Reinsbüttel lag im Mittelalter unmittelbar am Meer, nördlich des damals noch eine Insel bildenden Kirchspiels Büsum, von dem es durch den breiten "Wahrstrom" getrennt war. Durch den Bau des "Wahrdammes" in den Jahren 1585-1609 wurde Büsum landfest gemacht, wodurch die Voraussetzungen für die Eindeichung der heute zwischen dem alten Ufer und der Insel liegenden Köge geschaffen wurden. Reinsbüttel liegt seither tief im Binnenland Norderdithmarschens. Das Bett des Wahrstroms ist auch auf heutigen Karten noch deutlich zu erkennen. Auf ihn verweist der das Wappen teilende Wellenbalken. Vor der Sicherung des Marschlandes durch eine mit Deichen geschützte Küstenlinie bauten die Menschen ihre Häuser für sich selbst und für ihre Haustiere auf künstlich erhöhten Warften. Ein solches, wegen der geringen Belastbarkeit des Grundes kleines, reetdecktes Bauernhaus zeigt der obere Teil des Wappens. Von der harten Arbeit der Landbewohner auf dem schweren Marschboden legt der Bauernwagen im unteren Feld des Wappens Zeugnis ab. Die Tinktur ist auf die Bodennutzung abgestellt: die goldene Farbe repräsentiert den Reichtum der reifen Getreidefelder, die grüne den Futterertrag der Marschwiesen.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

[Bearbeiten] Wetter in Reinsbüttel

[Bearbeiten] Aktuell

[Bearbeiten] Wetterarchiv

[Bearbeiten] Unwetterwarnung


[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Wo liegt Reinsbüttel?

Die Gemeinde liegt im Westen Dithmarschens, zwischen Büsum und Wesselburen und ist nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Die Umgebung von Reinsbüttel ist geprägt von Getreide-, Raps- und Kohlfeldern.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

  • Reinsbüttel
  • Reinsbüttlerweide
  • Wehrdamm
  • Weidehof

[Bearbeiten] Angrenzende Gemeinden

[Bearbeiten] Flächennutzung

Art der Nutzung Fläche ha
Insgesamt 683
Siedlung 32
Verkehr 23
Vegetation ingesamt 606
Landwirtschaft 605
Wald 1
Gehölz -
Heide -
Moor -
Sumpf -
Unland, Vegetationslose Fläche 0
Gewässer insgesamt 22
Fließgewässer 21
Hafenbecken -
Stehendes Gewässer 1
Meer -

Quelle: regionalstatistik.de


[Bearbeiten] Angemessene Miete in Reinsbüttel

Die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) beträgt für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort entstand auf einer im 12. Jahrhundert errichteten Langwurt, die seinerzeit die Verbindung zum damaligen kleinen Hafen von Reinsbüttel herstellte.

1585 wurde ein Wehrdamm errichtet, der die Insel Büsum mit dem Festland verband. Durch diese Eindeichung verlor Reinsbüttel den Zugang zur Nordsee, war jetzt aber vor Sturmfluten sicherer. Aus dem Bauern- und Fischerdorf entwickelte sich ein reines Bauerndorf.

1845 gab es in Reinsbüttel 420 Einwohner mit reichlichem Gewerbe (4 Krüger, 4 Krämer, 1 Schmied, 2 Schlachter, 2 Zimmermleute, 1 Bäcker, 2 Maurer, 1 Tischler und weitere Handwerker. Weiterhin gab es noch eine Mühle im Ort und 112 Schüler besuchten die Schule.

1866 wurde von dem Müller Witt die Mühle "Henriette" erbaut, die noch bis 1952 in Betrieb war. Später wurde sie abgerissen und der Mühlenberg, auf dem sie stand, abgetragen.

Als 1883 die Bahnstrecke Wesselburen - Büsum in Betrieb genommen wurde, erhielt Reinsbüttel eine Haltestelle. Es gab, außer der eingleisigen Bahnlinie, noch zwei Verladegleise, einen Bahnanschluß zur damaligen Häckselschneiderei und eine Bahnwaage für die landwirtschaftlichen Güter. 11 Hin- und Rückzüge passierten täglich Reinsbüttel.

Reinsbüttel wurde in den 1890er Jahren der Vorreiter der Kleinindustrialisierung in Dithmarschen, weil hier frühzeitig erkannt wurde, wie profitabel der Kohlanbau war.

1898 entstand in Reinsbüttel die erste Sauerkrautfabrik der Region.

1913 wurde am Bahnhof ein großes Empfangsgebäude gebaut, aus dem die einstige Bedeutung der Bahnstation ersichtlich ist.

1918 übernahm Ernst August Bremer die Häckselschneiderei seines Vaters und verlegte die Firma von Wesselburen nach Reinsbüttel. Dort wurde der Betrieb beständig erweitert und ausgebaut, da sich das Geschäft über die Grenzen Schleswig-Holsteins erstreckte, so kam 1931 noch der Handel mit Kohlefeuerung dazu. Während des Krieges wurde noch eine Rauhfuttersammelstelle unterhalten, für den die Wehrmacht eine große Überdachung anlegte. Aufgrund der Mechanisierung in der Landwirtschaft ersetzten immer mehr Traktoren die Pferde, so dass es keinen Bedarf mehr für Häckselfutter gab. Die Firma wurde 1970 geschlossen.

Am 01. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Wesselburen aufgelöst und alle Dorfschaften, -gemeinden und Bauerschaften wurden in selbständige Gemeinden umgewandelt, so entstand die heutige Gemeinde Reinsbüttel.

Ostern 1942 wurde eine Schule neu gebaut, die am 31. Juli 1972 aufgehoben wurde.

1950 wurde mit Hilfe von Spendengeldern in einer Selbsthilfeaktion ein Bauernhaus zum "Pommernhaus"umgebaut, in dem vier Flüchtlingsfamilien eine Wohnung erhielten.

Mai 1963 wurde die Claus-Harms-Kapelle erbaut.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In Reinsbüttel wird Handwerk, Handel, Dienstleistung und Gewerbe betrieben, so gibt es dort eine Dachdeckerei, einen Baustoff-Handel, ein Handarbeits-Studio, einen Gasthof, eine Selbstschrauberwerkstatt und sechs Vollbauernhöfe.

Im Süden der Gemeinde wurde der Windpark "Weideland" mit sechs Windmühlen in Betrieb genommen, heute befinden sich bereits 13 Windmühlen auf dem Gebiet der Gemeinde.

Von steigender Bedeutung ist auch der Tourismus, um dessen Förderung sich der Fremdenverkehrsverein kümmert. Viele Familien im Ort vermieten inzwischen Ferienunterkünfte.

Im Ort befindet sich heute noch eine Bedarfshaltestelle für den Anschluss an die Bahnlinie Büsum - Heide - Neumünster.

[Bearbeiten] Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 14 220
1998 5 104
1999 11 1.184
2000 2 28
2001 0 0
2002 6 367
2003 7 124
2004 4 51
2005 4 400
2006 5 164
2007 6 508
2008 10 627
2009 3 174
2010 8 701
2011 2 200
2012 1 55
2013 5 774
2014 4 230
2015 7 892
2016 9 712
2017 5 612
2018 7 1.267

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


[Bearbeiten] Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGR alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • WGR 9 Sitze

[Bearbeiten] Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Reinsbüttel ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


[Bearbeiten] Vereine

Reinsbüttel kann als "aktives Dorf" bezeichnet werden, weil die Dorfgemeinschaft ein sehr reges Vereinsleben führt:


[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Karten


[Bearbeiten] Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

Albersdorf ; Arkebek ; Averlak ; Bargenstedt ; Barkenholm ; Barlt ; Bergewöhrden ; Brickeln ; Brunsbüttel ; Buchholz ; Büsum ; Büsumer Deichhausen ; Bunsoh ; Burg ; Busenwurth ; Dellstedt ; Delve ; Diekhusen-Fahrstedt ; Dingen ; Dörpling ; Eddelak ; Eggstedt ; Elpersbüttel ; Epenwöhrden ; Fedderingen ; Frestedt ; Friedrichsgabekoog ; Friedrichskoog ; Gaushorn ; Glüsing ; Großenrade ; Groven ; Gudendorf ; Hedwigenkoog ; Heide ; Hellschen-Heringsand-Unterschaar ; Helse ; Hemme ; Hemmingstedt ; Hennstedt ; Hillgroven ; Hochdonn ; Hövede ; Hollingstedt ; Immenstedt ; Kaiser-Wilhelm-Koog ; Karolinenkoog ; Kleve ; Krempel ; Kronprinzenkoog ; Krumstedt ; Kuden ; Lehe ; Lieth ; Linden ; Lohe-Rickelshof ; Lunden ; Marne ; Marnerdeich ; Meldorf ; Neuenkirchen ; Neufeld ; Neufelderkoog ; Nindorf ; Norddeich ; Norderheistedt ; Nordermeldorf ; Norderwöhrden ; Nordhastedt ; Odderade ; Oesterdeichstrich ; Oesterwurth ; Offenbüttel ; Osterrade ; Ostrohe ; Pahlen ; Quickborn ; Ramhusen ; Rehm-Flehde-Bargen ; Reinsbüttel ; Sankt Annen ; Sankt Michaelisdonn ; Sarzbüttel ; Schafstedt ; Schalkholz ; Schlichting ; Schmedeswurth ; Schrum ; Schülp ; Stelle-Wittenwurth ; Strübbel ; Süderdeich ; Süderdorf ; Süderhastedt ; Süderheistedt ; Tellingstedt ; Tensbüttel-Röst ; Tielenhemme ; Trennewurth ; Volsemenhusen ; Wallen ; Warwerort ; Weddingstedt ; Welmbüttel ; Wennbüttel ; Wesselburen ; Wesselburener Deichhausen ; Wesselburenerkoog ; Wesseln ; Westerborstel ; Westerdeichstrich ; Wiemerstedt ; Windbergen ; Wöhrden ; Wolmersdorf ; Wrohm