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NatourCentrum - Lunden

Version vom 13. Januar 2018, 13:02 Uhr von Roland (Diskussion | Beiträge)

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Lunden


Lunden, Frontansicht

Inhaltsverzeichnis

Das Museum

Das Kunstwort „NaTour“ umfasst die beiden Zielrichtungen des Museums in Lunden: Naturgeschichte und Naturschutz in der Eider-Treene-Sorge-Flusslandschaft werden mit ihren geologischen und geschichtlichen Hintergründen dargestellt.

Entwicklung

Die Touristen finden hier - besonders für die weniger sonnenreichen Tage - interessante Details über die Urlaubsregion Dithmarschen und Schleswig-Holstein. In einem vollklimatisierten Raum werden in einer informativen Multimedia-Schau die Entstehung Dithmarschens und der Eider-Treene-Sorge-Niederung erlebbar gemacht.

An zwei Berührungsbildschirmen kann der Zuschauer selbst Informationen abfragen. Er wird befähigt, in einer der jüngsten Landschaften der Welt mit offenen Augen zu beobachten, wie er heute noch die Entstehung der Marsch und ihrer Grenzgebiete zur Geest, zur Nordsee und zu den Flussniederungen mit vielen Spuren entdecken kann.

In einem weiteren Raum wird die Entstehung der Moore dargestellt und ein möglicher Gang in den Wanderpark Lunden vorbereitet. Umfassender Naturschutz wird in hohem Maße in seinen vielen Facetten dargeboten.

Heimatmuseum

Den beiden oben beschriebenen Zielen des NaTourCentrums war bereits ein drittes vorausgegangen: Die Lundener wollten das Tun der Menschen der letzten drei Jahrhunderte dokumentieren.


360 Grad


Heimatmuseum in Lunden: das Klassenzimmer


Die Radiosammlung - einmalig anzusehen. Weitere Panoramen finden Sie hier

Schwerpunkte

Ausstellung W.H.D. Koerner

W. H. D. Koerner, der große Maler des „Wilden Westens“ aus Dithmarschen Wilhelm Heinrich Detlev Körner war einer der großen empfindsamen Künstler des Wilden Westens, wie er einst lebte und wie es ihn heute nicht mehr gibt. Seine Bilder sind überlieferte Dokumente einer vergangenen, wenn nicht auch vergessenen Welt.

William Henry David Koerner, wie er sich in Amerika nannte, schuf mit seiner Vorstellungskraft solche bildlichen Darstellungen zu den Romanen zahlreicher Schriftsteller, dass sie unmittelbar der gelebten Wirklichkeit entnommen zu sein scheinen.

W. H. D. Koerner wurde am 19. November 1878 in Lunden (Dithmarschen) geboren. Er wanderte als Kleinkind mit seinen Eltern nach Nordamerika aus und wuchs in Clinton (Iowa) am Mississippi auf, wo sein Vater erfolgreich eine Schusterwerkstatt betrieb. Er besuchte die Kunstakademien in Chicago und New York. Schon frühzeitig verdiente er sich sein Geld mit Illustrationen für große Zeitungen.

Koerner zählte bald zu den gefragtesten Künstlern in den USA. Ein Vierteljahrhundert lang hat er einer Leserschaft von mehreren Millionen Menschen in den USA das Bild des Wilden Westens mit den Cowboys, Indianern und Sheriffs, den Goldgräbern, Arbeitern und Pionieren, den Rinderherden, den Mustangs und Büffeln vermittelt, zugleich Eindrücke einer weitgehend unberührten Landschaft von endlosen Weideflächen, von Prärie und Gebirge gezeigt. Mit seinen Bildern beeinflusste Koerner auch die Filmgeschichte, denn die Kostüme der Schauspieler in den Western-Filmen wurden nach seinen Bildern zu dem Roman „The Covered Wagon“ gefertigt.

W. H. D. Koerner starb am 11. August 1938 in seinem Haus in Interlaken (New Jersey). Über 25 Jahre blieb sein Atelier nach dem Willen seiner Witwe unberührt. Der Großteil seiner Werke stand dort verborgen vor der Öffentlichkeit. In den Jahren nach 1964 setzte dann seine „Wiederentdeckung“ ein. Es folgten zahlreiche Ausstellungen mit seinen Werken in vielen Museen der USA.

Koerners Gesamtwerk umfasst über 2600 Bilder. Viele Bilder hängen in den namhaftesten Galerien und bedeutendsten Museen der USA sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Sein Atelier wurde 1978 mit der Original-Ausstattung, mit zahlreichen Bildern, Skizzenbüchern und Dokumenten in das Buffalo Bill Historical Center in Cody (Wyoming), eines der angesehensten Western-Museen der Welt, versetzt.

Organisation

Durch ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger sind stattliche Abteilungen entstanden, die ständig erweitert und betreut werden. In drei Stockwerken des Museums findet der Besucher fundierte Informationen über die Vergangenheit Dithmarschens.

Mitarbeiter

Publikationen

Radio-Sammlung


Die sagenhafte Radio - und Fernsehsammlung. Weitere Panoramen finden Sie hier


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