Dithmarschen-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz | Aktuelle Version

Bunsoh: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Dithmarschen-Wiki

(Wo liegt Bunsoh?)
(Basisdaten)
 
Zeile 147: Zeile 147:
 
|-
 
|-
 
|2020
 
|2020
|
+
|781
 
|-
 
|-
 
|2021
 
|2021
Zeile 233: Zeile 233:
 
|}
 
|}
 
----
 
----
 +
 
==  Wappen ==
 
==  Wappen ==
 
[[Datei:Bunsoh Wappen.png|200px|thumb|right|Wappen von Bunsoh]]
 
[[Datei:Bunsoh Wappen.png|200px|thumb|right|Wappen von Bunsoh]]

Aktuelle Version vom 4. Juli 2021, 21:39 Uhr

Bunsoh ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Bunsoh

Bunsoh Wappen.png Bunsoh in HEI.PNG

Kreis Dithmarschen
Amt Mitteldithmarschen
Höhe 9 m ü. NHN
Fläche 11,75 km²
Einwohner 785 (30.6.2020) [1]
Postleitzahl (PLZ) 25767
Vorwahl 04835
Kfz-Kennzeichen HEI, MED
Bürgermeisterin Ingrid del Bufalo (KWV)
Gemeindeschlüssel 01051015
Regionalschlüssel 010515175015
Breitengrad 54,165522° N
Längengrad 9,320225° O
wahre Ortszeit UTC + 0:37:17
Grundsteuer A 380 (2019) [2]
Grundsteuer B 380 (2019) [2]
Gewerbesteuer 360 (2019) [2]
Adresse der
Amtsverwaltung
Hindenburgstraße 18
25704 Meldorf
Website www.bunsoh.de

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Basisdaten

Einwohnerstand am 31. Dezember:
Jahr Einwohner
2000 884
2001 883
2002 862
2003 888
2004 887
2005 871
2006 875
2007 894
2008 881
2009 873
Jahr Einwohner
2010 895
2011 805
2012 809
2013 786
2014 796
2015 782
2016 799
2017 782
2018 793
2019 777
Jahr Einwohner
2020 781
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
Flächennutzung[3]
Art der Nutzung Fläche ha
Insgesamt 1.175
Siedlung 110
Verkehr 44
Vegetation insgesamt 989
Landwirtschaft 781
Wald 196
Gehölz 1
Heide -
Moor -
Sumpf -
Unland, Vegetationslose Fläche 12
Gewässer insgesamt 31
Fließgewässer 28
Hafenbecken -
Stehendes Gewässer 4
Meer -

[Bearbeiten] Wappen

Wappen von Bunsoh
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 13.07.1990
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 26.01.1996
  • Entwurfsautoren: Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Mühlrad, unterhalbes
* Steingrab

[Bearbeiten] Wappenbeschreibung

Von Grün und Silber im Wellenschnitt geteilt. Oben ein aus drei Tragsteinen und einer Deckplatte bestehendes silbernes Steingrab, unten ein unterhalbes blaues Mühlrad. An der rechten Seite der Deckplatte des Steingrabes mehrere schalenförmige Einkerbungen und das eingemeißelte Zeichen eines Radkreuzes.

[Bearbeiten] Historische Begründung

Die obere Hälfte des Gemeindewappens zeigt den "Schalenstein" von Bunsoh, den man unter einem der vielen Grabhügel im Gemeindegebiet entdeckt hat. Dieser Stein ist durch zahlreiche schalenförmige Einkerbungen gekennzeichnet, außerdem mit Doppelringen, flachen Rillen, Radkreuzen und Darstellungen von Händen. Die Deutung dieser Zeichen ist nicht voll geklärt. Ein Radkreuz ist stellvertretend für alle anderen Zeichen in das Wappen aufgenommen worden, wobei das ganze Steingrab Zeugnis für die frühe Besiedlung des Ortes und seiner Umgebung ablegen soll. Aus Grabbeigaben, insbesondere Tongefäßen, wurde dieses auf 2500 - 2000 v. Chr. datiert und ist somit der Jungsteinzeit zuzurechnen. Die untere Wappenhälfte zeigt ein halbes Mühlrad, welches als "Teil des Ganzen" die alte noch bestehende Wassermühle von Bunsoh repräsentiert. Die silberne Schildfarbe wurde gewählt, um den dazu gehörigen Mühlenteich ins Bild zu setzen. Die grüne Farbe verweist auf die ländliche Region.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde Bunsoh liegt im Osten von Dithmarschen. Der Ort befindet sich inmitten der hügeligen Geest, umgeben von ausgedehnten Laubwäldern.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

[Bearbeiten] Straßen

Bunsoh verfügt über 32 Straßen. Die "Dorfstraße" ist mit 3.381 Metern die längste Straße. Mit 48 Metern ist "Am Schalenstein" die kürzeste Straße in Bunsoh, Dithmarschen.


Albersdorfer Straße L148 Mühlenstraße
Am Bödjebarg Neue Anlagen
Am Schalenstein Ochsenweg
Bergstraße Ohlen-Dieks-Weg
Blöckenweg Schulstraße
Bunsoher Straße Siebenstern
Bunsoherfeld L149 Snethorstweg
Bürgermeister-Hasberg-Straße Südermoorweg
Buurstruckweg Süderstraße
Dorfstraße K36 Südhang
Drellweg Voßhansgrund
Eichstraße Waldstraße
Ellingstedter Weg Wennjenweg
Kanalweg Westerau
L131 Westerstraße
L148 Wiedenloh
Lehbarg Ziegeleistraße
Lunenlieth

[Bearbeiten] Angemessene Miete in Bunsoh

Da die Gemeinde Bunsoh zum Amt Mitteldithmarschen gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


[Bearbeiten] Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWV seit der Kommunalwahl 2008 fünf Sitze, die Wählergemeinschaft FWB hat vier und die SPD zwei Sitze.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • KWV 51,4% (6 Sitze)
  • FWB 48,6% (5 Sitze)

[Bearbeiten] Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Bunsoh ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


[Bearbeiten] Vereine und Organisationen


[Bearbeiten] Geschichte

  • 3500 - 2800 v. Chr. wurden in Bunsoh Steingräber errichtet, so dass bereits zu diesem Zeitpunkt von einer Besiedlung ausgegangen werden kann. In den Gräbern wurden Tongefäße gefunden, die in diese Zeit datiert werden können.
  • 560 - 620 n. Chr.: In Bunsoh wurden eine Moorleiche gefunden mit einer dazugehörigen Halsschnur, die in diesen Zeitraum datiert werden können.
  • 1450: Bunsoh wurde erstmalig urkundlich erwähnt.
  • 1650 verfügte der dänische König, dass die Bunsoher Mühle Korn für Bunsoh, Offenbüttel, Spann und Steenfeld zu mahlen habe.
  • 1845 wurde im Rahmen einer Volkszählung festgestellt, dass es in Bunsoh 254 Einwohner gab und 45 Kinder die Schule besuchten. Es gab seinerzeit noch eine Schmiede im Ort und nordwestlich vom Dorf eine Ziegelei. Weiterhin gab es noch eine Wasser- und eine Windmühle sowie einige Handwerker.
  • 1874 wurde das Großsteingrab "Schalenstein" freigelegt.
  • 1889: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
  • 1890 Fund einer Moorleiche mit einer Halsschnur.
  • 1930 brannte die Windmühle durch Blitzschlag nieder und wurde nicht wieder aufgebaut.
  • Am 01.04.1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Albersdorf aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Bunsoh.
  • 1939 stellte die Wassermühle auf Elektrizität um.
  • 1966 wurde der Mühlenbetrieb der Wassermühle eingestellt.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Grabbe, Karl (* 1913; † 26. Januar 1985 in Meldorfer Hafen) war Lehrer an verschiedenen Schulen und Rektor der Grundschule Bunsoh. Er war 1984 der erste Kulturpreisträger Dithmarschens.
  • Seck, Rudolf Joachim (* 15.07.1908 in Bunsoh; † 1974 in Flensburg) war ein deutscher SS-Führer während des Zweiten Weltkrieges.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 33 1.871
1998 29 2.033
1999 13 939
2000 10 887
2001 19 1.354
2002 14 972
2003 5 454
2004 10 783
2005 11 1.016
2006 12 555
2007 4 63
2008 9 401
2009 11 695
2010 8 588
2011 11 739
2012 7 748
2013 12 1.058
2014 9 457
2015 12 1.574
2016 6 867
2017 10 944
2018 8 938

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018

[Bearbeiten] Gewerbe

[Bearbeiten] Schule

Es gibt die Grundschule Albersdorf - Bunsoh. Für die weitergehenden Schulen müssen die Kinder nach Albersdorf fahren, das nächste Gymnasium befindet sich in Heide.

[Bearbeiten] Gesundheit

Es gibt in Bunsoh eine Ärztin für Allgemeinmedizin, für die weitere gesundheitliche Vorsorge müssen die Einwohner von Bunsoh nach Albersdorf oder nach Heide fahren.

[Bearbeiten] Einkaufen

In Bunsoh gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, hierzu müssen die Einwohner nach Albersdorf oder nach Tellingstedt fahren.


[Bearbeiten] Partnergemeinde

Wappen der französischen Gemeinde Manneville-sur-Risle

Bunsoh ist mit der französischen Gemeinde Manneville-sur-Risle in der Normandie als "Gemeinde Europas" verschwistert. Partnerschaftstreffen einmal im Jahr in einer der beiden Gemeinden bilden den Höhepunkt der freundschaftlichen Begegnungen vor allem der vielen Bürger, die ihren Beitrag dazu leisten. Die Partnerschaft wird durch ein deutsches und ein französisches Partnerschaftskomitee betreut. Das Bunsoher setzt sich aus Vertretern der Vereine und interessierten Bürgern zusammen.



[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Großsteingrab

Das Großsteingrab wurde 1874 in einem runden Grabhügel freigelegt und 1908 näher untersucht. Das Ganggrab der Trichterbecherkultur wird auf 3500–2800 v. Chr. datiert und im "Atlas der Megalithgräber Deutschlands" als "Sprockhoff 143" geführt.

Auf acht Trägersteinen, deren Zwischenräume mit Steinplatten abgedichtet waren, liegen drei Decksteine. Der Gang führt im Süden an die Kammer heran. Der Boden der Kammer war mit knopfgroßen Steinen gepflastert und durch neun senkrecht in den Boden gestellte Steinplatten in vier Bereiche unterteilt. Als Gaben fanden sich Flintsteine und Keramik.

In den westlichen Deckstein sind zahlreiche Schälchen eingearbeitet; er ist der interessanteste Schalenstein in Schleswig- Holstein. Um ein Schälchen liegt ein flach eingetiefter Kreis. Außerdem sind ein vierspeichiges Rad, flache Rillen, paarweise angebrachte Handbilder und die Darstellung eines Fußes zu erkennen. Die wissenschaftliche Deutung der Motive ist schwierig. Unmittelbar über dem Megalithgrab waren die Reste eines Grabes aus der älteren Bronzezeit (ca. ab 1700 v. Chr.) gefunden worden. In dessen Rollsteinpackung hatten sich Spuren eines Holzsarges befunden.

Nach verbreiteter Ansicht dienten die Schalen für kleine Opfergaben an Gottheiten.

[Bearbeiten] Quellenbad

Einmalig an der Westküste in Schleswig-Holstein ist das Quellenbad Bunsoh.

Naturwasser durchläuft vier große Vorwärmteiche, bevor es, sonnenerwärmt, in die Schwimmbecken eingeleitet wird.

Duch den natürlichen täglichen Wasseraustausch von 10% des gesamten Quellenwasservolumens werden keine weiteren Zusätze zur Wasseraufbereitung benötigt.

Die Wasserqualität ist dementsprechend gut.

Saison: Mai bis September


[Bearbeiten] siehe auch:


[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Karten


[Bearbeiten] Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

Albersdorf ; Arkebek ; Averlak ; Bargenstedt ; Barkenholm ; Barlt ; Bergewöhrden ; Brickeln ; Brunsbüttel ; Buchholz ; Büsum ; Büsumer Deichhausen ; Bunsoh ; Burg ; Busenwurth ; Dellstedt ; Delve ; Diekhusen-Fahrstedt ; Dingen ; Dörpling ; Eddelak ; Eggstedt ; Elpersbüttel ; Epenwöhrden ; Fedderingen ; Frestedt ; Friedrichsgabekoog ; Friedrichskoog ; Gaushorn ; Glüsing ; Großenrade ; Groven ; Gudendorf ; Hedwigenkoog ; Heide ; Hellschen-Heringsand-Unterschaar ; Helse ; Hemme ; Hemmingstedt ; Hennstedt ; Hillgroven ; Hochdonn ; Hövede ; Hollingstedt ; Immenstedt ; Kaiser-Wilhelm-Koog ; Karolinenkoog ; Kleve ; Krempel ; Kronprinzenkoog ; Krumstedt ; Kuden ; Lehe ; Lieth ; Linden ; Lohe-Rickelshof ; Lunden ; Marne ; Marnerdeich ; Meldorf ; Neuenkirchen ; Neufeld ; Neufelderkoog ; Nindorf ; Norddeich ; Norderheistedt ; Nordermeldorf ; Norderwöhrden ; Nordhastedt ; Odderade ; Oesterdeichstrich ; Oesterwurth ; Offenbüttel ; Osterrade ; Ostrohe ; Pahlen ; Quickborn ; Ramhusen ; Rehm-Flehde-Bargen ; Reinsbüttel ; Sankt Annen ; Sankt Michaelisdonn ; Sarzbüttel ; Schafstedt ; Schalkholz ; Schlichting ; Schmedeswurth ; Schrum ; Schülp ; Stelle-Wittenwurth ; Strübbel ; Süderdeich ; Süderdorf ; Süderhastedt ; Süderheistedt ; Tellingstedt ; Tensbüttel-Röst ; Tielenhemme ; Trennewurth ; Volsemenhusen ; Wallen ; Warwerort ; Weddingstedt ; Welmbüttel ; Wennbüttel ; Wesselburen ; Wesselburener Deichhausen ; Wesselburenerkoog ; Wesseln ; Westerborstel ; Westerdeichstrich ; Wiemerstedt ; Windbergen ; Wöhrden ; Wolmersdorf ; Wrohm