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Zukunftsprogramm

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Zukunftssicherheit

Wirtschaftsraum Brunsbüttel zukunftssicher machen: Landesregierung unterstützt Yara-Firmengruppe mit 5,1 Millionen Euro

Mit 5,1 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung ein Investitionsprojekt des Unternehmens Yara Brunsbüttel. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreichte den Bewilligungsbescheid am 21. Januar 2010 in Büttel (Kreis Steinburg) an Yara-Geschäftsführer Geert De Raedemaecker. Die Fördersumme stammt aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Yara

Yara ist der weltweit führende Hersteller von Mineraldüngern und Industriechemikalien und beschäftigt am Standort Brunsbüttel mehr als 250 Mitarbeiter, darunter 26 Auszubildende. Mit Investitionen von 34 Millionen Euro soll das Werk modernisiert und zukunftssicher gemacht werden. "Das ist ein mächtiger Schub für den Standort Brunsbüttel und die gesamte Region. Es ist Anlass zur Freude, dass ein beschäftigungsstarker Weltmarktführer ein klares Bekenntnis zum Standort Schleswig-Holstein abgibt", sagte Carstensen. Damit zeige sich, dass die industriellen Unternehmen an der Unterelbe hochwertige Arbeitsplätze schaffen. "Brunsbüttel ist ein idealer Standort für die Industrie. Die Lage am Nord-Ostsee-Kanal, der Zugang zur Elbe und die Nähe zur Freien und Hansestadt Hamburg sorgen für die besten Anbindungen", so der Regierungschef. Daher bekenne sich die Landesregierung klar zum Industriestandort Brunsbüttel.

Produktion

In Brunsbüttel werden vor allem Ammoniak und Harnstoff produziert. Yara plant eine Erweiterung der Harnstoff-Produktion und den Ausbau der Logistik.

Im Anschluss informiert sich der Ministerpräsident über die aktuelle Situation im Wirtschaftsraum Brunsbüttel. Im Verwaltungsgebäude des Elbehafens spricht er mit den Geschäftsführern der Firmengruppe Schramm und Brunsbüttel Ports über maritime Dienstleistungen und über wirtschaftliche Entwicklungen und Chancen der Offshore-Windenergie. Danach besucht Carstensen das Unternehmen Bayer MaterialScience, einer der weltweit größten Hersteller von Polymeren und hochwertigen Kunststoffen.


Zukunftsprogramm Wirtschaft

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 752 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 173 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) zuzüglich eines Sonderprogramms in Höhe von rund 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket I sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 175 Mio. €.

In der Förderperiode 2007-2013 bildet das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein das Dach für die Zukunftsprogramme Wirtschaft, Arbeit, ländlicher Raum und Fischerei. Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein mit seinem Fördervolumen von 1,4 Milliarden Euro steht für mehr Wirtschaft und Beschäftigung, für mehr Innovationen und Lebensqualität in Schleswig-Holstein.

Links und Kontakt

Mehr Informationen im Internet unter www.zukunftsprogramm.schleswig-holstein.de

Verantwortlich für diesen Pressetext: Knut Peters, Rainer Thumann | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-1704 |Telefax 0431 988-1977 | E-Mail: landesregierung@schleswig-holstein.de| Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de/


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