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Vattenfall

Aus Dithmarschen-Wiki

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Inhaltsverzeichnis

Brunsbüttel und Brokdorf

Die Vattenfall Europe AG mit Sitz in Berlin hat ihre Aktivitäten zur Stromerzeugung aus Kernenergie in der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH – kurz VENE – gebündelt. Die VENE hat ihren Sitz in Hamburg und ist an vier Kernkraftwerken beteiligt, deren zweiter Anteilseigner jeweils E.ON ist. Dies sind die Kernkraftwerke Brunsbüttel (Vattenfall 66,7%, E.ON 33,3%), Krümmel (Vattenfall 50%, E.ON 50%), Brokdorf (Vattenfall 20%, E.ON 80%) und Stade (Vattenfall 33,3%, E.ON 66,7%). Das Kernkraftwerk Stade wurde 2003 außer Betrieb genommen und befindet sich im Rückbau.

Kernkraftwerk Brunsbüttel

An der schleswig-holsteinischen Unterelbe, im Kreis Dithmarschen, betreibt Vattenfall das Kernkraftwerk Brunsbüttel. Der Siedewasserreaktor mit einer Nettoleistung von 771 Megawatt produziert jährlich 6 Milliarden Kilowattstunden Strom – das entspricht fast 20% der in Schleswig-Holstein erzeugten Strommenge. Im Jahr 2005 wurden 85% des insgesamt in Schleswig-Holstein erzeugten Stroms aus Kernenergie gewonnen.


Bedeutung des Namens

Das Unternehmen hat seinen Ursprung in Schweden; unser Name „Vattenfall“ bedeutet übersetzt „Wasserfall“. Neben der Wasserkraft nutzt Vattenfall zur Elektrizitätserzeugung auch Kohle, Gas, Biomasse, Wind und Kernkraft. Vattenfall betreibt insgesamt neun Kernkraftwerke: sieben in Schweden und die Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel in Deutschland.

Energie-Mix

Der Strom, der aus deutschen Steckdosen fließt, wird aus unterschiedlichen Energiequellen gewonnen. Dazu gehören fossile Brennstoffe wie Braun- und Steinkohle, Erdgas sowie erneuerbare Energien wie beispielsweise Wind- und Wasserkraft. Auch die Kernkraft ist seit über 30 Jahren eine wichtige Komponente im deutschen Energiemix. So betrug im Jahr 2005 der Anteil der Stromproduktion aus Kernenergie rund 26%. Bei der Grundlast, also der Stromkapazität, die rund um die Uhr verfügbar sein muss, lag der Anteil sogar bei fast 50%. Zum Vergleich: In der Europäischen Union lag der Anteil der Kernenergie an der Gesamtstrommenge bei 32%, weltweit bei 16%.



FREI VON CO2

Bei der Stromerzeugung aus Kernkraft entstehen im Unterschied zu fossil befeuerten Kraftwerken keine Luftschadstoffe und kein CO2, das für den so genannten Treibhauseffekt mitverantwortlich gemacht wird. Durch die Nutzung deutscher Kernkraftwerke wird der CO2-Ausstoß jährlich um rund 150 Millionen Tonnen reduziert. Das entspricht in etwa der Kohlendioxid-Menge, die in Deutschland im gleichen Zeitraum im Straßenverkehr freigesetzt wird.


STABILE STROMERZEUGUNGSKOSTEN

Anders als bei fossilen Brennstoffen macht bei der Stromproduktion aus Kernkraft der Brennstoff nur einen geringen Teil der Erzeugungskosten aus. Deshalb lässt sich Strom aus Uran günstig herstellen. Selbst wenn der Rohstoff Uran teurer wird, hat das nur geringfügige Auswirkungen auf die Stromerzeugungskosten. Dies führt zu einem stabilen und auch auf lange Sicht kalkulierbaren Strompreis.


SICHERE ROHSTOFFVERSORGUNG

Basis für eine zuverlässige Stromversorgung ist eine gesicherte Versorgung mit Brennstoffen. Die Öl- und Gasreserven werden zunehmend knapper, weitere Preisanstiege sind die Folge. Zudem führen Importe aus politisch instabilen Regionen zu riskanten Abhängigkeiten. Die Versorgung mit dem Kernbrennstoff Uran ist hingegen langfristig sichergestellt, da die weltweit verfügbaren Uranvorräte noch mindestens 200 Jahre reichen werden. Darüber hinaus ist der Rohstoff Uran weltweit und vor allem in politisch stabilen Regionen wie Australien und Kanada zu finden. Uran kann außerdem technisch einfach und kostengünstig bevorratet werden.

WIRTSCHAFTSSTANDORT DEUTSCHLAND

Die Kernenergie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Insbesondere Industrieunternehmen werden auch zukünftig auf eine günstige und zuverlässige Stromversorgung angewiesen sein. Wettbewerbsfähige Stromerzeugung entlastet die Verbraucher, verbessert die Konkurrenzfähigkeit deutscher Produkte auf dem Weltmarkt und trägt so zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei.


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