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Thießen, Jörn

Aus Dithmarschen-Wiki

Jörn Thießen (* 15. Dezember 1961 in Kellinghusen) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er ist seit 2007 Sektenbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion.

Podiumsdiskussion mit Frank-Walter Steinmeier und Jörn Thießen.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Jörn Thießen vertritt seinen Wahlkreis Steinburg / Dithmarschen-Süd / Segeberg-West seit Oktober 2005 im Deutschen Bundestag. Seine familiären Wurzeln liegen in Itzehoe, Brunsbüttelkoog, Hademarschen und Marne.

Er ist Jahrgang 1961, in Kellinghusen geboren und in Itzehoe aufgewachsen. An der KKS (Kaiser-Karl-Schule) entwickelte er eine Leidenschaft für die Schauspielerei, der er auch als Student treu blieb. Er studierte Theologie an der Kieler Universität und arbeitete parallel als Schauspieler am Kieler Schauspielhaus.

Bereits vor Abitur und Studium engagierte sich Jörn Thießen in evangelischen Jugendgruppen und gab Konfirmandenunterricht. Später trat er gegen das Atomkraftwerk in Brokdorf in Aktion und übernahm als stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos in Schleswig-Holstein schon früh politische und gesellschaftliche Verantwortung.

1986 beginnt Jörn Thießen als persönlicher Referent und Redenschreiber für Björn Engholm zu arbeiten. Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Engholm, Franz Froschmaier, Eva Rühmkopf, Hans-Peter Bull, Gisela Böhrk und Marianne Tidick vermitteln dem jungen Thießen, wie engagiert Politik betrieben werden kann. Einen besonders strengen Lehrmeister im Fach Verwaltung und politische Analyse fand er im langjährigen Leiter der Staatskanzlei, Stefan Pelny.

1992 trat Jörn Thießen nach dem ersten theologischen Examen sein zweijähriges Vikariat in Hamburg an und erhielt in der Kirchengemeinde in Barmbek seine erste Pastorenstelle. 1995 leitete er die Geschäftsstelle des Kirchentags in Hamburg.

Nach den Bundestagswahlen 1998 arbeitet Jörn Thießen als persönlicher Referent des frisch vereidigten Bundesverteidigungsministers Rudolf Scharping und leitet dessen Büro in Bonn und Berlin etwa vier Jahre lang.

Der Krieg im Kosovo überzeugt ihn einmal mehr, dass Deutschland seine militärische Macht und demokratische Energie für den Frieden einsetzen muss. So wechselt er als Direktor und Professor in das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr. Hier wird u. a. das Verhältnis, das die deutsche und europäische Gesellschaft zu den Streitkräften pflegt, analysiert und gedeutet.

Jörn Thießen verbringt möglichst viel Zeit mit seinen Kindern Jacob, Ada und Konstantin. Er spielt mehr schlecht als recht, aber oft und gern Klavier.

Funktionen in der Bundestagsfraktion

  • Mitglied der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik
  • seit 10.09.2007 Sektenbeauftragter

Mitgliedschaft in Bundestagsgremien

  • Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - stellv. Mitglied
  • stellv. Mitglied im beratenden Ausschuss "Friesische Volksgruppe"
  • Stellv. Vorsitzender in der deutsch-japanischen Parlamentariergruppe
  • stellv. Mitglied im Gremium für Fragen der Friesischen Volksgruppe im Lande Schleswig-Holstein
  • stellv. Mitglied in der parlamentarischn Versammlung der NATO
  • Mitglied im parlamentarischen Beirat des VdH
  • Mitglied im UA Innere Führung
  • Mitglied des Verteidigungsausschusses

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1981 an der Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe absolvierte Thießen ein Studium der Evangelischen Theologie, der Germanistik und der Geschichte der Medizin in Kiel und Berlin, welches er 1992 mit dem ersten theologischen Examen beendete. Neben dem Studium war Thießen von 1985 bis 1987 Mitarbeiter der SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein und im Abgeordnetenbüro des damaligen Oppositionsführers Björn Engholm. Nach der Wahl von Engholm zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein war Thießen von 1988 bis 1992 dessen persönlicher Referent und stellvertretender Büroleiter.

Von 1992 bis 1994 war Thießen Assistent am Institut für Systematische Theologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und leistete gleichzeitig sein Vikariat in Hamburg-Bahrenfeld ab. 1994 erfolgte dann nach seinem Examen die Ordination zum Pastor.

1997 wurde Thießen Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro des damaligen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rudolf Scharping. Nachdem Scharping nach der Bundestagswahl 1998 zum Bundesminister der Verteidigung ernannt worden war, wurde Thießen zunächst sein persönlicher Referent und übernahm später auch die Leitung des Ministerbüros. Nach der Entlassung von Rudolf Scharping im Juli 2002 schied auch Thießen aus dem Verteidigungsministerium aus.

Von 2002 bis 2005 war er Direktor und Professor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr.

Jörn Thießen ist verheiratet und hat drei Kinder.


Partei

Thießen wurde schon als Schüler 1979 Mitglied der SPD. Von 1980 bis 1985 sowie von 1986 bis 1988 gehörte er dem Landesvorstand der Jusos in Schleswig-Holstein, davon über mehrere Jahre als stellvertretender Landesvorsitzender, an.


Abgeordneter

Seit 2005 ist Thießen Mitglied des Deutschen Bundestages und dort seit September 2007 Sektenbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion.

Er ist über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag eingezogen.


Engagement

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