Dithmarschen-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz

St Clemens

Aus Dithmarschen-Wiki

St. Clemens.jpg
Kircheschnee 540.jpg
Der Budeus-Grabstein stammt aus dem sechzehnten Jahrhundert
St. Clemensinnen.jpg
Plakette.jpg
Pastor Jan Steffens
Neocorus-Platz.jpg
HistourStClemens.jpg
Taufbecken


Inhaltsverzeichnis

Die Kirche des Neocorus

  • Johann Adolfi (Johann Adolf Köster) genannt Neocorus (* um ca. 1550; † 1630) war Chronist des Landes Dithmarschen und Pastor der Gemeinde Büsum. Letztes Dokument läßt sich auf den 6.12.1630 in Büsum datieren. (Armengilde)
  • Die Familie des Vaters stammt möglicherweise nicht aus Dithmarschen.
  • Der Vater Adolf Köster (Adolphus Philippi) starb am 28.10.1580. Er war seit 1560 Diakon und Lehrer in Wöhrden. Dort unterrichtete er seinen Sohn.
  • 1594 verfaßte Neocorus eine Abhandlung über Dithmarscher Geschlechter und deren Wappen.
  • 1598 Beginn der Schreibarbeit an der großen Geschichte Dithmarschens.
  • Nach der letzten Fehde 1559 wurden diese Ausarbeitungen den neuen Landesherren ausgeliefert.
  • Das Original wurde erst 1827 von F.C. Dahlmann in Druck gegeben.

Geschichte

Im 15.Jahrhundert errichtete Kirche in Büsum. Verstärkung der Westwand 1728. Bronzetaufbecken aus dem 13.Jahrhundert, im 15.Jahrhundert von dem Seeräuber Cord Widderich auf Pellworm geraubt. Die Marcussenorgel steht im Mittelpunkt der jährlich stattfindenden Büsumer Sommermusiken. Als "Fischerkirche" bekannt geworden und touristische Attraktion im Nordseebad Büsum.

Noch heute erinnert das Taufbecken in der Büsumer St Clemens Kirche an seine Raubzüge an der Nordseeküste. Sein Name war Cord Widderich und er trieb Anfang des 15. Jahrhunderts (als Büsum noch eine Insel war) etwa zur gleichen Zeit wie der berühmte Seeräuber Klaus Störtebecker sein Unwesen.

Der Überlieferung nach soll Widderich ein herrschsüchtiger Kraftmensch und Abenteurer gewesen sein. Er stammte aus einer vornehmen Familie und galt zu seiner Zeit als besonders erfolgreicher Pirat. In seiner Glanzzeit schlug er sein Domizil im Kirchturm der Pellwormer Kirche auf, denn von dort oben hatte er einen guten Überblick über die auf See vorbeifahrenden Schiffe. Am Tage ließ Widderich die Glocken läuten, um seine Gefolgsleute zusammenzurufen wenn potentielle „Opferschiffe“ in Sicht waren. Manches Mal soll es sogar vorgekommen sein, dass Gottesdienstbesucher dem Priester aus der Messe davonliefen und in die Boote stiegen, um an der sicheren Beute beteiligt zu sein. Nachts lockten Widderich und seine Leute die Schiffe mit Feuern am Strand, die falsche Signale übers Meer strahlten, an. Wenn die Kapitäne sich nach diesen Signalen richteten verfehlten Sie ihren Kurs und liefen auf Sandbänke auf. Diese Methode des Beutezugs war für Widderich die angenehmste, denn nach damaligem Recht gehörte Strandgut dem Finder. Besatzungen mussten von ihren Angehörigen oder der Reederei freigekauft werden, denn getötet hat Widderich nie. Circa um 1412 führte Cord sein Weg dann nach Büsum, um hier als Kaufmann zu leben. Vielleicht um sein Seelenheil zu retten, brachte er große Teile seiner Beute mit nach Büsum: so zum Beispiel auch das von Pellworm geraubte Taufbecken. Das Leben Cord Widderichs endete im Jahre 1447 als er auf einer Reise von einem Voigt erkannt und ohne Gerichtsurteil aufgehängt wurde. Doch nicht nur hier bei uns gab es Piraten: man geht davon aus, dass Schiffe auf Meeren und Ozeanen eigentlich vom Beginn der Seefahrt an von Piraten „begleitet“ wurden. Die ersten schriftlichen Hinweise über die Piraterie stammen sogar schon aus der Bronzezeit . Auch das antike Griechenland und das römische Reich kamen nicht ohne Schutz gegen „die üblen Gesellen“ aus. Das Wort „Piraterie“ kommt übrigens eigentlich aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie Seeraub. Gemeint ist damit das gewaltsame Vorgehen bei der Bemächtigung eines fremden Schiffes in räuberischer Absicht (Ausplünderung). Aber auch die Begriffe Korsaren, Freibeuter und Bukanier tauchen im Zusammenhang mit Piratengeschichten immer wieder auf.


Gemeinde

Veranstaltungen


Kirchenschiff

Wie überall in Küstendörfern und Hafenstädten bedankten sich früher Seeleute, die dem nassen Tod entgangen waren, auf traditionelle Weise für ihre Rettung: Sie stifteten Modelle des geretteten Schiffes, die noch heute als weltliches Zeugnis der Demut in den Sakralbauten zu bestaunen sind. Vor allem in Norddeutschland und Dänemark findet man "Kirchenschiffe" wie in der St. Clemens-Kirche in Büsum.

Kirchenschiff
Kirchenfenster
Kirchenfenster
Kirchenfenster
Glockenturm der St-Clemens Kirche
Blick in Richtung Altar

Kindergarten

Ev. Kindergarten "Spatzennest" Der evangelische Kindergarten "Spatzennest" befindet sich in der Gemeinde Büsum, Spatzenweg 3. Träger dieses Kindergartens in die Ev.-luth. Kirchengemeinde "St. Clemens" in Büsum. - Neben der Gruppenarbeit bietet dieser Kindergarten den Kindern gegen Kostenbeteiligung die Teilnahme an der musikalischen Früherziehung und an einem Mittagessen. Für Kinder, die nicht aus der Gemeinde Büsum kommen, besteht die Möglichkeit, mit einem Fahrdienst den Kindergarten zu erreichen. - Leiterin des Kindergartens, Frau Angelika Izaber ist zu erreichen unter Tel. 04834 - 2922. Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Kirchengemeinde Büsum unter http://www.kirche-buesum.de.

Links

Gemeinde.jpg


Finden

Durchsuchen
Startseite
Vorwort
Gruppe bei Facebook
Alle Artikel
Aktuelle Ereignisse
Letzte Änderungen
Zufällige Seite
Erste Schritte
Support
Bearbeiten
Quelltext anzeigen
Bearbeitungshilfe
Seitenoptionen
Diese Seite diskutieren
Neuer Abschnitt
Druckversion
Kontext
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden / Benutzerkonto anlegen
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …