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Dwenger, Sönke

(Weitergeleitet von Sönke Dwenger)

Sönke Dwenger ist ein Dithmarscher Fotograf und Journalist. Er arbeitet freiberuflich an zeitgeschichtlichen Dokumentationen in Deutschland und Neuseeland.


Quelle: Dithmarscher Landeszeitung
Wellington, November 2008

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Dwenger.jpg


Kontakt: soenke@dwenger-online.de


ACHTUNG:

Mehr über meine Arbeit, Ausstellungen und Projekte in Deutschland und Neuseeland gibt es hier:

www.soenke-dwenger.de
www.facebook.com/soenkedwenger


Geboren am 30. Juni 1960 in Heide/Dithmarschen
aufgewachsen in Mönkloh/Kreis Segeberg

Wohnt in Süderdithmarschen und in der Nähe von Hamilton/Neuseeland


1980 Abitur

1980/1981 elfmonatige Reise durch Westeuropa, Israel, Ägypten

1981-1983 Wehrdienst, seit 12. September 2001 Oberstleutnant d. R.

1982 Reise durch Algerien

1983/1984 drei Semester Studium der Psychologie und Journalistik, Universität Hamburg

1984-1986 Ausbildung zum Zeitungsredakteur bei der Norddeutschen Rundschau in Itzehoe

1986 Redakteur der Marner Zeitung

1. Januar 1987 bis 31. März 2009: Redakteur der Dithmarscher Landeszeitung/Brunsbütteler Zeitung

danach: Freiberuflichkeit als Foto-Journalist


Biografie in Bildern

Sweet home

Kult

"20 Jahre gewendet": Brunsbüttel und Wismar

Lebens-Thema: "Die Wende" als andauernder Prozess

Bis zum bitteren Ende – Trabant 601. Foto: Sönke Dwenger


Der Trabant. Das hässliche Entlein einer ganzen Nation und doch der Stolz fast jeder Familie. „Ihr neuer Wagen mit seinem verpflichtenden Namen soll immer Ihr treuer Begleiter sein“, heißt es in der Betriebsanleitung des VEB Sachsenring, Automobilwerke Zwickau, aus dem Jahre 1977.

Für die Ewigkeit gebaut; verspottet beim Untergang einer Welt-Philosophie. „Der Typ Trabant ist in seiner Klasse ein schnittiges, elegantes und temperamentvolles Fahrzeug.“ Mitleidig belächelt auf den Autobahnraststätten beim Transit nach Berlin, euphorisch beklatscht im November 1989 bei der hastigen Reise in den verlockenden Westen.

Das Design bestimmt das Bewusstsein, und alle Menschen sind gleich. Da saßen sie also mit Kind und Kegel leicht gebückt in ihrem Trabant: „Die günstige Raumverteilung zwischen den Achsen wurde durch die Anordnung des Triebwerkes vor der Vorderachse, quer zur Fahrzeugachse, erreicht.“ Die Form folgt der Funktion. Dreißig Jahre lang.

Vom Statusobjekt der Arbeiter und Bauern zum Kultobjekt der Ostalgiker. Symbol für sozialistischen Fortschritt ebenso wie für die sterbende DDR. Ein Teil der deutschen Geschichte – bis zum bitteren Ende.

Ausstellungen und Publikationen (Auswahl)

Goethe-Institut [27], Wellington, Neuseeland, Grusskarte 2008
Katalog 2007, China
Katalog 2007, China
Das "Liebeskonzil" auf dem Köhlerhof in Trennewurth, 1990

2010: "Von der Wende bis zur Wiedervereinigung". Ausstellungsbeteiligung mit der kompletten "Wende"-Ausstellung im Stadtarchiv der Hansestadt Wismar. 6. März (bundesweiter Tag der Archive) bis 29. Oktober.

"Aus einem Guß". Industriefotografie in der Galerie "Art und Weise", Heide.

"Land im Meer". Maritime Fotoausstellung über Neuseeland im "Museum am Meer", Büsum.

2009: "Wende"-Ausstellungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in der Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel [28] (1749 Besucher) und in der Hansestadt Wismar im Rathaus [29]. (Eröffnung in Wismar war direkt am 9. November.)

2008: Das "Goethe Institut" in Wellington/Neuseeland veröffentlicht ein Foto aus dem "Wende"-Zyklus als Weihnachts- und Neujahrsgrusskarte des Hauses - mit Blick auf den 20. Jahrestag des Mauerfalls.

2007: Teilnahme an der Ausstellung "Deutsche Künstler aus Schleswig-Holstein" in Shenzhen/China (Katalog)

2006: Dokumentarfotografie für das von der Europäischen Union geförderte Landart-Projekt „KUNST+LANDSCHAFT“(Katalog).

2006: Teilnahme an der Ausstellung "Ausblicke - 25 Positionen aus Schleswig-Holstein", Bayer-Erholungshaus, Leverkusen

2005: Fotografie für die Musik-CD "Black Coffee" der Jazz-Formation "Stroice"

2004: Teilnahme an der jurierten Landesausstellung für Fotografie in Schleswig-Holstein, RFLXN 02, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Katalog). Mehr: [30]

2002: Teilnahme an der 10. und letzten Ausstellung „Zwischen den Deichen“ in Büsum; moderne Kunst im öffentlichen Raum (Katalog)

2001: 1. Preis beim Fotowettbewerb zum 2. Brunsbütteler Kanalgeburtstag (Kategorie Profis)

1999: 1. Preis (siehe Foto) beim Fotowettbewerb der Stadt Lübeck (Geschichtswerkstatt) zum zehnten Jahrestag des Mauerfalls. Ausstellungen im ehemaligen Zollgrenzgebäude in Lübeck-Schlutup sowie im Mai 2000 im Archiv der Hansestadt Wismar („Bilder der Wende“)

1999/2000/2001: Wanderausstellung „1989 -1999 Zehn Jahre gewendet“, Stadtgalerie im Elbeforum Brunsbüttel (Katalog) [31]; Museum im Historischen Rathaus Mölln; Konrad-Adenauer-Stiftung Bildungszentrum Wendgräben bei Magdeburg; Rathaus Bad Segeberg; Schenkung an die Stadtgalerie Brunsbüttel

1995: 1. Preis beim Fotowettbewerb zum 1. Brunsbütteler Kanalgeburtstag (Kategorie Profis)

1995: Teilnahme an der Ausstellung „Deutsche sehen Deutsche“ im Haus der Geschichte in Bonn (Katalog)

1994: Ausstellung „Menschen am Arbeitsplatz“, Arbeitsämter Heide und Elmshorn

1994: Fotografie für den Bildband „Brunsbüttel“, Verlag Boyens & Co.

1994: Fotografie für das Buch „Das Mahnmal“ von Michael Legband, Kiel

1993: Teilnahme an der 1. Ausstellung „Zwischen den Deichen“ in Büsum; moderne Kunst im öffentlichen Raum (Katalog)

1991/1992: Fotografische Dokumentation der Errichtung des Brunsbütteler Elbeforums (Katalog), Ausstellung in der Stadtgalerie im Rahmen der Eröffnung des Hauses und der Vierten Schleswig-Holsteinischen Kulturtage 1992

1990: Theater-Fotografie für das Buchprojekt „Das Liebeskonzil“.

1990 und 1993: Foto-Kunstaufträge der Bayer AG (Katalog); Wanderausstellung durch Bayer-Werke in Deutschland und Frankreich

1989: Teilnahme an der Ausstellung „Abfall“, Galerie Stücker, Brunsbüttel

1987/88: „Kairo – Millionen im Müll“, Kunsthaus Itzehoe und Galerie Stücker, Brunsbüttel

1986: „Fleisch muß sein“, Kunsthaus in Itzehoe und „Kantine“ in Elmshorn

1986: Fotodokumentation der letzten großen Brokdorf-Demonstration

1985 bis 1987: Wanderausstellung „Fernweh“ (Bilder aus Israel), u.a. „Pumpe“ in Kiel

1985: Teilnahme an der Landesfotoschau in Pinneberg



Musik

Im Laufe der Jahre spielte Sönke Dwenger in diversen Dithmarscher Formationen Gitarre und/oder Bluesmundharmonika und sang. Die erste seit Jahren bestehende Gruppe heißt "Rust never sleeps" und orientiert sich im Wesentlichen am Liedgut Neil Youngs. Diese Richtung ist für Dwenger sehr prägend. Die Band erlebte bereits eine Reihe von Neubesetzungen, hauptsächlich im Lead-Bereich. Einige der besten Musiker Dithmarschens übernahmen dominante Gast-Rollen, wie die Gitarristen Torsten "Vote" Voß und Jörg Schmidtke sowie der Sänger Tom Sick. Anscheinend war die Basis zu gut, als dass man die Gruppe einfach auflösen mochte. Quasi als Splittergruppe entwickelte sich für einige Zeit das Trio "Rust unplugged" mit Jens Rusch und Wiebke Reißig (heute Reißig-Dwenger). Als fester Bestandteil dieser Entwicklung wurden für Dwenger "Die Gesegneten Cordhosen" und die "St. Jürgen-Blues-Band" immer bedeutender. Daneben unterstützte er die Brunsbütteler Rock-Gruppe "Knox". Bei Gruppen wie der "Hard Rockin´Blues Band" und den "Needs" ist er gerngesehener Bluesharp-Gast.




Links


Galerie

Wattstock 2009 in Bluesbüttel.

Mehr: Wattstock-Fotos auf WATTOPEDIA

Wattstock 2008


Dithmarscher Rockfestival 2008 in Marne [32]


"Scorpions” am 3. August 2006 in Wacken

Rock Heroes

Jübeck-Rockfestival, 80er Jahre

Deutsche TV-Schauspieler in Neuseeland

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