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Medien in Dithmarschen

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Inhaltsverzeichnis

Boyens Medien

Die Dithmarscher Landeszeitung ist das Leitprodukt dieses Verlages, der als regionales Medienhaus landesweite Bedeutung hat.

Der Buch- und Zeitschriftenverlag widmet sich seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts der Heimatliteratur. Norddeutsche Literatur sowie kulturhistorische Themen des Landes haben das Verlagsprogramm im Laufe der Jahre erweitert und abgerundet.

Seit Jahrzehnten betreut der Verlag die Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft, das Hebbel-Jahrbuch, die Jahresgabe der Klaus-Groth-Gesellschaft - Eckpfeiler für das literarische und literaturgeschichtliche Programm.

Mit "Nordelbingen", herausgegeben von der Gesellschaft für schleswig-holsteinische Geschichte, erscheinen im Verlag seit 1923 jährlich die Beiträge zur Kunst- und Kulturgeschichte des Raumes nördlich der Elbe, die auch die regelmäßigen Berichte des Landesamtes für Denkmalpflege und dessen Bauforschungsberichte enthalten.

Auf diesem Fundus gründet ein umfassendes Verlagsprogramm zur schleswig-holsteinischen Kultur und Geschichte.

Mit seiner norddeutschen Literatur, besonders auch mit den plattdeutschen Titeln sowie mit seinen informativen Sachbüchern und den Bildbänden, spiegelt der Boyens Buchverlag geistiges und kulturelles Leben Schleswig-Holsteins und Norddeutschlands wider.

Dithmarscher Landeszeitung

Gegründet im Verlag der Dithmarscher Landeszeitung 1848 in Meldorf.

Brunsbütteler Zeitung

Marner Zeitung

Dithmarscher Bote

Lokalzeitung, gegründte 1865 von Julius Groth,in Wesselburen die Im Verlag Groth, war Adolf Bartels erstes Buch - "Ausgewählte Dichtung" erschienen. - Adolf Bartels hatte 1889 die Leitung der Redaktion der "Didaskalia", der literarischen Beilage des "Frankfurter Journals", übernommen. Seine um die Jahrhundertwende entstandene "Geschichte der deutschen Literatur" war "wegen der völkisch-rassistischen und antisemitischen Tendenz während der nationalsozialistischen Zeit eines der Standardwerke der Literaturgeschichte"; 1942 wurde Bartels Ehrenmitglied der NSDAP.

Eddelaker Nachrichten

Gegründet 1903 vom Buchdrucker gebürtigen Wesselburener Emil Leese (1879-1953 ), Er begründete in Eddelak ein Buch-u.Schreibwarengeschäft sowie eine Druckerei. Die erste Nummer der Eddelaker Nachrichten erschien am 2.01.1904 Dreimal pro Woche erschien das Blatt am Dienstag, Donnerstag und am Samstag. Mitte der 29er Jahre hatte das Blatt an die 800 Abboleser und in dieser Zeit erschein auch einen St. Michaelisdonner Zeitung aus dem Hause Leese in Eddelak. Zwischen 1939- 1945 kooperierte die Druckerei mit den Burger Nachrichten. Eine Zusammenarbeit die andauerte und ab 1987 erschien das Blatt unter dem Titel „ Dithmarscher Kurier“ mit Untertitel, „Burger Nachrichten“ und „Eddelaker Nachrichten „ Emil Leese verstarb 1953, seine Tochter Erna Lees führte das Geschäft bis 1972.

Heider Anzeiger

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Fliegende Blätter

Die Verbreitung von Neuigkeiten geschah bis Ende des 19.Jhdts. durch Lieder des Leierkastenmannes und dem "Fliegenden Blatt", welches schon um 1500 in Dithmarschen Verwendung fand. Auf einigen Quardratmetern Leindwand warf ein schnellarbeitender Maler bluttriefende Gemälde, die dann von der Begleiterin des Bänkelsängers mit einem Stock deutend erklärt wurden.

Einer der bekannten Sänger in Dithmarschen war die Gestalt des alten "Professor Reimers". Er war Schulkamerad von Claus Groth, welcher sich nicht wenig auf seine Kunst einbildete und dem Dichter erklärte: “Du büst Professor, ik ok. Un ik mook all din Leeder bekannt mit min Duddelkasten“ Er war ein Dithmarscher brunsbütteler Abstammung, der, angeregt durch Herder, auf den hohen Wert dieser Drucke und Verbreitung hinwies und der sich selbst im Dichten volkstümlicher Lieder übte. Johann Boje begegnet uns in Hamburger Liederblättern mit "Lore am Tore“. So hebt das Moritatenlied an: " Werft, Menschen, einen Trauerblick auf eine große Mordgeschichte (!!); und auf das schreckliche Geschick, was ich im Liede hier berichte.“

Auch die grausige Tat von Gross Campen bei Wilster konnte sich diesem Medium nicht entziehen. Das Geständnis Timm Thode’s des achtfachen Mörders und Brandstifters wurde bei J. Kahlbrock Ww. zu Hamburg gedruckt. Kahlbrock war das floriende Medienunternehmen seiner Zeit in Norddeutschland Hier ein Teil des damals weitverbreiteten Textes dieser Moritat. Getextet wurde es von einem der zahlreichen Poeten die für das Haus Kahlbrock´arbeiteten.

Das Geständnis des Timm Thode’s :

"In Groß-Campen lebte fröhlich
Thode und sein Weib; es ward
Ihr Glück lange schon vollzählig
durch sechs gute Kinder, guter Art.
Da in mitternächt’ger Weile
Ward ihr Nachbar aufgeweckt
Sprang schnell auf in größter Eile
vom Feuerruf erschreckt........

moralisierende Schlussvers :

"Wenn der Mensch auf dieser Erden
rechtlich handelt, geht’s ihm gut;
aber Strafe muß ihm werden
wenn er nichts als Böses tut.“

Quelle:"Das Volkslied in Schleswig Holstein“ 1927 und "De Orgeldreier“ 1938, Ausschnitte aus Dithmarschen Blätter der Heimatgestaltung“von 1939

„Sonntagsbote“

Emil Holst Wilster

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