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Materialienhaus Wöhrden Eichefachwerkspeicher von 1519

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Eiche-Fachwerk-Speicher von 1519




Wilhelm Walterbach, Wöhrden, stellte das abgebildete Gemälde zur Verfügung, wofür ich mich bedanke.



Es basiert auf Untersuchungen die Ing. Dr. Friedrich Saeftel, Heide, 1929 beim Abbruch des Materialienhauses vornimmt.




Inhaltsverzeichnis

Äußere Hinweise auf einen Speicher

Der gotische Blendnischen-Giebel, die Inschrift „WÖHRNER WATERBÖRS“ über der Eingangstür, sowie der plattdeutsche Türspruch im Rundbalken der Eingangstür passen so gar nicht zu einem Fachwerkspeicher. Auch die Jahreszahlen 1519, 1788 und 1929, gut sichtbar im Balken, geben keinen Hinweis.

Besondere Gebäude zur Aufbewahrung des Hofguts, wie Leinen, Flachs, Kleidung, Saatgut, Korn, Hopfen, Honig, Öl usw. sind in Dithmarschen nicht bekannt. Aber solch Speicherbauten sind von Nordschleswig über Osthannover, Westfalen, Hessen bis in die Schweiz, sowie in Ostpreußen und auf finnischem und slawischem Gebiet anzutreffen. Es scheint an der Westküste gibt es derartige Bauten nicht.

In Skandinavien besteht vor 1000 v. Chr. ein bur also ein Gehöft, aus Einzelbauten, wie Wohnen, Schlafen und Kochen, daneben Korn-, Leinen-, Honigspeicher usw., sowie aus einem Heu- und Kornberg. In Dithmarschen gibt es zunächst nur das Einhaus, mit Platz für Mensch, Tier und Wintervorrat. Über separate Speicher ist nichts bekannt.

Eigentümer des Eiche-Fachwerk-Speichers von 1519

Prof. Dr. Reimer Hansen nennt in der „Geschichte der Kirchengemeinde Wöhrden“, Seite 142, nach dem Landregister von 1560 14 Bauern mit Namen und Besitzgröße auf der Wurt, leider ohne Angabe, wo sich die jeweiligen Höfe auf der Wurt befinden.

Die Meentgenossenschaft „Große Bauerschuld Wöhrden“ gibt sich am 24. August 1576 eine Beliebung, die 1613 und 1690 dem Dithmarscher Landrecht und der Zeit angepasst wird. Letztmalig wird sie am 09. November 1739 von Kammer-Assessor und Kirchspielschreiber Hermann Anton Kock neu verfasst und zugleich ins Hochdeutsche übertragen. Darunter stehen 29 Unterschriften, eine vom Landesgevollmächtigten Jacob Witt.

Ab 1730 müssen Käufer von Grundstücken, die zur Meentgenossenschaft „Große Bauerschuld Wöhrden“ zählen und diese Liegenschaften in Besitz nehmen, in der Teilhaberliste der Meentgenossenschaft eingetragen werden. Jene Teilhaberliste beginnt unter der laufenden Nr. 43, Flurstück 135, mit der Eintragung: Hl. (Heiliger) Landesgevollmächtigter Jacob Witt. Eine Jahresangabe fehlt. Landesgevollmächtigter Jacob Witt dürfte zumindest ab 1739 Eigentümer des Eiche-Fachwerk-Speichers sein. Wann Claus Witt das Gebäude veräußert ist nicht schriftlich festgehalten. Wahrscheinlich ist Johann Carstens der nächste Eigentümer. Ohne Datum folgen dann die Eintragungen: Jetzo das Materialien Haus und danach Berechtigung ruht. - Warum wird der alte Speicherbau mit einem Mal als Materialienhaus bezeichnet? Soll hiermit dokumentiert werden, es handelt sich tatsächlich um einen Fachwerkspeicher? Dies würde Ing. Dr. Friedrich Saeftels Feststellung vom Eiche-Fachwerk-Speicher von 1519 untermauern.

wahrscheinlich erstes besiedelte Grundstück auf der Wurt Wöhrden um 200-300 n. Chr.


1777 veräußert Johann Karstens das als Stall genutzte Haus für 560 Reichstaler an die Kirchengemeinde Wöhrden. J. Karstens hat seinen Wohnsitz offensichtlich außerhalb Wöhrdens, denn er ist nicht in der Teilhaberliste der Meentgenossenschaft aufgeführt.

Mit einem Priel unmittelbar am Grundstück, als direkten Zugang zur Nordsee, und für die Schifffahrt ideal, sprechen gute Gründe dafür, dass auf dem Areal zwischen Materialienstraße, Hafenstraße und Schwarzer Weg die Besiedlung Wöhrdens beginnt. Wann die Flurstücke 135, 136, und 137, sowie 138 und 139 von der Hoffläche gesondert ausgewiesen werden muss offen bleiben. Fest steht 1892 gehen die Flurstücke 136 und 137 zusammen vom Erblasser Detlef Friedrich Paulsen auf den Erben Karl Peters über.

Wer könnte ein Interesse an einen Speicher auf der Wurt haben? Die Vorbesitzer des großen Areals sicher nicht. Sie bräuchten kein Extragrundstück für diesen Zweck vom Hofgrundstück abtrennen. Und bei der Meentgenossenschaft „Große Bauerschuld Wöhrden“ gibt es keinerlei Hinweise auf einen Eiche-Fachwerk-Speicher, der sich im Gemeinbesitz befindet. Nach reiflicher Überlegung kommen nur zwei Favoriten infrage:

a) Ein reicher Bauer auf der Wurt mit großem Landbesitz und kleinem Hofgrundstück.

b) Ein reicher Bauer mit großem Landbesitz in Wurt-Randlage.

Beide benötigen für den besagten Eiche-Fachwerk-Speicher ein Grundstück auf der Wurt, wo er sicher vor Sturmfluten ist. Wann die Liegenschaft, Flurstück 135, an welchen Besitzer wechselt, und wer 1519 darauf einen Eiche-Fachwerk-Speicher baut lässt sich nicht ermitteln.

Interimskirche

Ostgiebel Einganstür

Die alte doppelschiffige gotische Hallenkirche von 1319 wird 1777 wegen Einsturzgefahr baupolizeilich geschlossen. Wie bereits erwähnt hat die Kirchengemeinde Wöhrden das Materialienhaus gekauft. Der Stall ist ca. 7,00 m breit und ca. 11,00 m lang und soll künftig als Interimskirche dienen. Zu diesem Zweck wird das Gebäude um zwei Fächer, auf ca. 17.00 m verlängert und nach jeder Seite um ca. 2,00 m auf ca. 11,00 m verbreitert. Ingenieur Dr. Friedrich Saeftel, Heide, geht davon aus, dass im Rahmen der Baumaßnahme der gotische Blendnischengiebel aus dem vom Verfall bedrohten Süderschiff der alten Kirche herausgenommen und im Ostgiebel des Stalls eingefügt wird. Die Innenwände erhalten einen weißen Anstrich, Balken und Holzständer werden mit grünen Rankmalereien versehen. Die alte Eingangstür muss einer neuen, mit einem Rundbalken versehenen Tür weichen. Der plattdeutsche Spruch: ICK WILL JU EEN NIE HERTE UNDE EENEN NIEN GEIST IN JU GEVEN (Ich will Euch ein neues Herz und einen neuen Geist in Euch geben; Hesekiel 36.26. Der Giebel und die Eingangstür geben nun dem Gebäude äußerlich ein kirchenbetontes Aussehen.

Am 15. Mai 1788 bricht im Ort ein großes Feuer aus, dem mehrere Häuser zum Opfer fallen, darunter auch das Materialienhaus. Nach diesem Brand erhält das Haus, wie es seit 1939 Vorschrift ist, eine Hartbedachung aus Dachziegel.

Ob die alte doppelschiffige Kirche von 1319 wieder instand gesetzt werden soll oder einem Neubau weichen muss, darüber können sich die hierfür zuständigen Gemeinden Norder- und Süderwöhrden (Wöhrden) jahrelang nicht einigen. - Endlich, nach langem Hin und Her verständigt man sich 1785 auf einen Kirchenneubau. Bereits 1788 wird der Neubau fertig und am 21. September feierlich eingeweiht. Bis dahin ist das Materialienhaus Behelfskirche der Kirchengemeinde Wöhrden.

Wöhrdener Waterbörs

Im Balken über der Eingangstür steht in großen Buchstaben „Wöhrdener Waterbörs“.

Wöhrdener Warterbörs = Wasserbörse

Welche Bedeutung hat diese Inschrift? – Klaus Groth, 24.04.1819 - 01.06.1899, niederdeutscher Lyriker und Schriftsteller, verfasst 1855 die Erzählung „De Waterbörs“, nachzulesen in „Sämtliche Werke IV“, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide 1981. Auf Seite 81. Zur Anmerkung zur Einleitung, auf Seite 440, Nr. 10 heißt es: „…Waterbörs … abendliche Zusammenkunft von Nachbarn und Freunden, wobei nur geraucht und Wasser getrunken wird. … Das Institut der „Wasserbörse“ ist wohl heute in Dithmarschen zugrunde gegangen, es fand sich einst überall und war von großer sozialer Bedeutung, da es vom Wirtshausbesuch abhielt.“

An gleicher Stelle: Von einem später gewandelten Begriff „Waterbörs“ berichtet im Oktober 1958 mehrfach der 98jährige Maler und Bildhauer Nicolaus Bachmann in Heide, in dem Sinne, dass sich – unter dem Namen „Waterbörs“ – mehrere Hausbesitzer zusammenfanden, die in ihrem Bezirk eine gemeinsame Pumpe besaßen und zu unterhalten hatten. Die Pumpe war grün gestrichen. Bachmann erinnert sich noch an zwölf solcher Pumpen in Heide, vor allem im Gebiet Westerweide und Lüttenheid. Da Reparaturfragen und sonstiges oft zu besprechen waren, traf man sich hier oder da. An den Brauch, dabei nur Wasser zu trinken, konnte sich Bachmann nicht erinnern.

Bei Otto Mensing, Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch, Wachholtz Verlag Neumümnster 1927, auf Seite 487 steht: Börs für „Börse“. Volkstümlich nur in Verbindung Börs hooln oder afhooln „ein Plauderstündchen … abhalten“ nach Feierabend namentlich im Krug und in der Schusterstube.

Nicht jedes Haus in Wöhrden hatte eine eigene Trinkwasserversorgung, zudem trocknen in regenarmen Sommern oftmals Brunnen aus. Am 12. Januar 1858 beschließt die Meentgenossenschaft „Große Bauerschuld Wöhrden“ den Bau eines Trinkwasserbrunnes im Hof des Materialienhauses. Zehn Tage später wird dieser Beschluss aufgehoben. Jetzt soll der Brunnen neben Johann Vocks Haus (Ringstraße 13) gebaut werden. Auch dieser Beschluss wird später aufgehoben. Man behauptet plötzlich, im Ort bestände überhaupt kein Wassermangel. – 1965 waren mir persönlich noch fünf öffentliche Brunnen bekannt, darunter ein Brunnen auf dem Hof hinterm Materialienhaus.

Dieser Brunnen untermauert durchaus die bei Klaus Groth erwähnte Erklärung. Und, war doch das Materialienhaus Eigentum der Kirche, die sicherlich auf einen soliden Lebenswandel bedacht sein dürfte. Der genaue Zeitraum muss jedoch offen bleiben, auch wann besagter Brunnen gebaut worden ist. - Der Brunnen ist heute nicht mehr vorhanden, er wurde vor einigen Jahren entfernt.

Wiederherstellung des Materialienhauses – Hinweis auf Eiche-Fachwerk-Speicher

Das Materialienhaus befindet sich im Besitz der Kirchengemeinde Wöhrden und droht dem Verfall. Es ist dem Provinzial-Konservator Dr. Sauermann zu verdanken, dass es dieses Gebäude überhaupt noch gibt. Er veranlasst 1929 nachdem Regierungsbaumeister Oberdiek das Haus mit dem alten Giebel auf seine historische Bedeutung untersucht hat, die Wiederherstellung des Gebäudes in den alten Maßen.

Rückbau Materialienhau 1929

Zunächst wird der gotische Blendnischen-Giebel, der sich im Laufe der Zeit um 1,10 m aus der Senkrechten nach Westen geneigt hat, aufgerichtet und separat auf ein Bockgerüst abgesetzt. Danach wird das Haus komplett abgerissen. Während der Abbrucharbeiten stellt Ing. Saeftel, eingehende Untersuchungen an. Anhand des Grundbalkens unter dem östlichen Giebel ermittelt Saeftel, dass diese Wand eindeutig ein Eiche-Fachwerk gewesen sein muss. Außerdem kann er die Anordnung der Eingangstür ausmachen. Das Eiche-Fachwerk der Südfront steht überwiegend im Inneren des verbreiterten Hauses. Aufgrund dessen werden beim Wiederaufbau die Süd- und Ostwand in Eichefachwerk und die Nord- und Westwand als reines Ziegelsteinmauerwerk aufgeführt. Der Giebel, der bis dahin 30 cm über die untere Mauer hinausragte und nur von Holzknaggen getragen wurde, wird auf die vorhandene Mauer zurück versetzt. Und nun wird auch die Jahreszahl 1788 im Balken eingestanzt. - Der Ostgiebel war also auf Knaggen 30 cm vorgekragt und bestand demnach ursprünglich nur aus einer Holzbretter-Verschalung.

Beim Fundament unter dem alten Haus findet Saeftel an vielen Stellen schwere, unbehauene Findlinge, z. T. dicht aneinander gereiht. Sicherlich liegt aber das Erdreich um das Haus herum, während der Erbauung des Hauses niedriger als heute; deshalb hatten seine alten Türen zuletzt auch keine rechte Kopfhöhe mehr besessen. Damit steht für Dr. Friedrich Saeftel fest: „Der alte Bau gehört zu den Speicherbauten aus Fachwerk, die heute nur noch in seltenen und immer nur ganz alten Exemplaren in Nordschleswig, Osthannover, … vorhanden sind. … Am häufigsten dienen diese Bauten als Kornspeicher, insbesondere für Saatgut, das hier besonders luftig und sicher aufbewahrt werden konnte. Überall stehen ihre Fachwerkständer auf hohen Findling-Steinen. Die reetgedeckten Dächer kragen allseits zum Regenschutz der Wände weit vor, z. T. bis 1,50 m, durch lange Knaggen gegen die Ständer des Fachwerks abgestützt. Die Außenwände sind stets fensterlos. Es gibt nur mehrere Türöffnungen für die nicht verbundenen, inneren Räume. Die Außenwände sind immer Holz-Fachwerk, werden aber landschaftlich verschieden geschlossen: außen senkrecht verschalt oder als Bohlenwände mit waagerecht zwischen die die Ständer geschobenen Bohlen, in späteren Jahrhunderten z. T. auch mit Ziegelsteinen nachträglich ausgemauert.

… Man wird heute nicht mehr daran vorübergehen können, das Materialienhaus für einen ´Spieker´ (Speicher) zu halten, und jetzt diese für ganz Dithmarschen wichtige Tatsache zu verzeichnen, dass früher auch diese Landschaft in der altgermanischen Wirtschaft gebunden gewesen sein kann und für seine ‘Speicherwirtschaft‘ besondere Bauten wenigstens teilweise gekannt haben wird. Hätte das Materialienhaus früher eine Bedeutung für ganz Wöhrden oder sogar für einen noch größeren Bezirk gehabt, dann wäre es doch immer schon im Besitz der Allgemeinheit gewesen. Es kam aber aus Privathand, als die Kirche es kaufte. Auch dieses deutet darauf hin, dass es vorher einem Einzelnen für seine Privatzwecke gedient haben wird.“

Das Materialienhaus wurde also 1519 als Eiche-Fachwerk-Speicher erbaut und trägt seinen Namen zu Recht.

Verwendung des Materialienhauses ab 1880

1880 überlässt die Kirchengemeinde der neu gegründeten freiwilligen Feuerwehr
Sritzenhaus, mit Steigerturm, gut sichtbar hinten rechts
Wöhrden das Gebäude als Spritzenhaus. Das Materialienhaus wird ohne Rücksicht zwecks Unterbringung der beiden Feuerlöschspritzen verändert. Im Ostgiebel wird links eine gut 2,00 m breite und ca. 2,50 m hohe, sowie rechts eine etwa 1,50 m breite und ca. 2,00 m hohe Tür eingesetzt. Zudem kommt mitten in die unteren Blendnischen eine Holzluke.

Außerdem wird das Haus von der Kommune als Gefängnis genutzt. Es muss sich also auch noch eine kleine Arrestzelle im Gebäude befinden. Vielleicht ist eine kleine Eingangstür, rechts in der Nordwand, der Eingang zum "schwarzen Loch", wie man damalige Zeit das Gefängnis nannte.

Von 1924 bis 1931 beheimatet das Materialienhaus eine Jugendherberge. Laut „Herbergsbuch der Jugendherberge zu Wöhrden b. Heide/Holstein“ übernachtet vom 28.06. bis 30.06.1924 Anni Hermann aus Schöneberg. Sie kommt von St. Peter und will weiter nach Büsum. Der letzte Herbergsbesucher, vom 21.08. bis 22.08.1931, ist Hans Kühnert aus Rochlitz (Sachsen). Er ist Student, kommt aus Kiel und will weiter nach Hamburg. Knapp 300 Personen haben in jener Zeit im Materialienhaus übernachtet. Währenddessen muss 1929 der Rückbau in den Urzustand der alten Maße erfolgt sein.

Von 1936 bis Kriegsende nutzt die örtliche Hitlerjugend das Haus für ihre Zwecke. Danach dient es als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien.

Nach einigen Jahren Lehrstand, veräußert die Kirchengemeinde Wöhrden 1967, das Materialienhaus an Architekt Gerhard Adler, Itzehoe. G. Adler restauriert das inzwischen stark reparaturbedürftige Haus mit Hingabe und großem finanziellem Aufwand und nutzt es ab 1972 als privates Wohnhaus.

Nach dem Tod des Ehepaares Adler/Adler-Richter wird das Wohnhaus an Privat verkauft und bis heute als Wohnhaus genutzt.

Die nachfolgenden vier Fotos sollen die Dokumentation des Materialienhauses vervollständigen.

Materialienhaus 1923
Materialienhaus 2012







Gotischer Blendnischengiebel aus dem Süderschiff der Kirche von 1319





Linkes Foto: In der Einfassung der Blendnischen sind heute noch grüne Farbreste der glasierten Formsteine auszumachen.


Blendnische Einzeldarstellung



Das rechte Bild wurde fototechnisch bearbeitet. Es zeigt die Formsteine in der ursprünglich grünen Farbe.




Das Materialienhaus ist Wöhrdens schönstes Gebäude. Es ist zugleich das älteste Haus Dithmarschens, und Beleg eines Eiche-Fachwerk-Speichers aus dem Jahre 1519.


Erklärungen:

bur: althochdeutsch = dem etwas eigenes gehört; Niederdeutsch = Bauer; burides = nordgermanisches Gehöft Beliebung: Belieben, Gefallen, Willen; hier: Vorschrift, Satzung, entspricht in etwa der Gemeindeordnung


Quellen:

Ingenieur Dr. Friedrich Saeftel: Das Materialienhaus in Wöhrden. In: Dithmarschen Januar/März-Heft 1930, S. 11/17. Derselbe noch einmal: das Materialhaus in Wöhrden. In: Dithmarschen, Januar/Februar-Heft 1933, S. 18/21.

Prof. Dr. Reimer Hansen, Geschichte der Kirchengemeinde Wöhrden, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide, 1923.


Text/Fotos Horst Ploog


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