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Linden

Aus Dithmarschen-Wiki

Linden ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 23 m ü. NHN
  • Fläche: 11,62 km²
  • Wie viele Einwohner hat Linden?
Linden hat 856 Einwohner. (Stand: 30. September 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 851
2001 866
2002 859
2003 859
2004 862
2005 887
2006 862
2007 863
2008 851
2009 856
2010 854
2011 849
2012 870
2013 871
2014 860
2015 846
2016 861
2017 867
  • Postleitzahl (PLZ): 25791
  • Vorwahl: 04836
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Jens Uwe Franck (ULB)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Linden

  • Gemeindeschlüssel: 01051068
  • Regionalschlüssel: 010515169068

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 300
  • Grundsteuer B: 300
  • Gewerbesteuer: 320
  • Breitengrad: 54,252623° N
  • Längengrad: 9,182428° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:44

Wappen

Wappen von Linden
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 26.06.1974
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 14.12.1987
  • Entwurfsautoren:
* Schwabe, Gerhard, Linden
  • Wappenfiguren:
* Linde
* Nesselblatt, halbes

Wappenbeschreibung

Gespalten von Silber und Rot. Vorn in schwarzem, mit einem silbernen Balken belegtem Schildfuß wurzelnd ein grüner Lindenbaum am Spalt, der einen kleineren, ebenfalls im Schildfuß wurzelnden grünen Lindenbaum teilweise überdeckt. Hinten am Spalt das silberne holsteinische Nesselblatt.

Historische Begründung

Der gespaltene Wappenschild bezieht sich mit der Figur der Linde in der vorderen Hälfte auf den Ortsnamen und durch das Nesselblatt in der hinteren Hälfte auf die postamtliche Bezeichnung des Ortes: "Linden/Holstein". Die Lindenbäume sind die bildliche Darstellung des Ortsnamens, der vermutlich "zu den Linden" oder "Siedlung bei den Linden" bedeutet. Steinzeitliche Funde belegen eine weit zurückliegende Besiedlung. Der Schildfuß deutet auf die landwirtschaftliche Tradition und der Wellenbalken auf den Reichtum der Gemeinde an natürlichen Gewässern. Die Betonung der Zugehörigkeit zum heutigen Landesteil Holstein durch das Nesselblatt hat einen besonderen Grund. Weltweit gibt es ungefähr 250 Orte mit dem Namen Linden. Diese Tatsache veranlaßte 1961 die Einwohner, sich mit diesen Gemeinden in Verbindung zu setzen. Der Titel dieser Aktion lautete "Linden grüßt Linden". Es kamen über 20 partnerschaftliche Verbindungen zwischen den gleichnamigen Orten zustande, die daraufhin zur Unterscheidung ihre Namen durch Zusätze ergänzten. Die eigenwillige Form der Linde ist angeblich stereotyper Bestandteil aller "Linden-Orte", die ein Wappen führen. Wegen ihrer völkerverbindenden Aktivitäten, die sich auch in der zusätzlichen Aufnahme des europäischen Sternenkranzes in die Flagge niederschlagen, wurde die Gemeinde 1977 mit der Ehrenfahne des Europarates geehrt.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Linden

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnungen


Geografie

Wo liegt Linden?

Linden liegt im Norden von Dithmarschen. Der Ort befindet sich etwa sieben Kilometer nordöstlich von Heide und ca. acht Kilometer südlich der Eider. Das Dorf liegt in der Eider-Treene-Sorge-Niederung, dem größten Feuchtwiesengebiet von Schleswig-Holstein.

Ortsteile

  • Lindener Koog,
  • Brandmoor und
  • Pahlkrug

Nachbargemeinden


Angemessene Miete in Linden

Da die Gemeinde Linden zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWL seit der Kommunalwahl 2013 sechs Sitze und die Wählergemeinschaft ULB fünf.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • AWL 55,3% (6 Sitze)
  • ULB 44,7% (5 Sitze)

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Linden ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen

Weltweit gibt es 252 Orte mit dem Namen Linden und bereits 1961 suchte die Gemeinde Kontakte zu anderen Orten, die Linden hießen, hieraus hat sich im Laufe der Zeit eine Partnerschaft zu fünf weiteren Orten namens Linden entwickelt:
* St. Georgen am Walde, (A)
* Linden/ Lubbeek, (B)
* Linden/ Cuijk, (NL)
* Lalinde, (F)
* Lalin, (E)
Hierfür wurde die Gemeinde 1977 mit der Ehrenfahne des Europarates und 1999 mit der Europaplakette ausgezeichnet.

Geschichte

  • Aufgrund der im Gemeindegebiet Linden liegenden Hügelgräber kann auf eine frühe Besiedlung, vermutlich bereits seit der Steinzeit ausgegangen werden.
  • 1402 wurde Linden erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1845 wurde im Rahmen einer Volkszählung festgestellt, dass es in Linden 423 Einwohner gab und die Schule von 80 Kindern besucht wurde, die von 2 Lehrern unterrichtet wurden.
In der Gemeinde gab es seinerzeit nachfolgendes Gewerbe:
* eine Ziegelei
* 5 Wirtshäuser
* 3 Krämereien
* 1 Schmied
* 1 Bäcker
* 1 Schlachter
* 1 Zimmermann und weitere Handwerker
  • 1879 Fund des Hügelgrabs in Pahlkrug.
  • 1905 - 1937 war Linden an die Kreisbahn Norderdithmarschen angeschlossen.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hennstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Linden.
  • 1977 Verleihung der Ehrenfahne des Europarates
  • 1979 erster Platz im Kreiswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"
  • 1980 entstand in Eigenregie der Gemeinde ein Dorfmittelpunkt in Form eines Platzes mit einer Reitbahn, Kinderspielplatz, Bolzplatz, Blockhaus und verschiedenen Anpflanzungen und Ruhebänken.
  • 1981 erster Platz im Kreiswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"
  • 1989 Verleihung der Europaplakette
  • 08/2010 wurde die Grundschule geschlossen

Wirtschaft und Infrastruktur

In Linden haben sich noch einige Vollbauernhöfe gehalten, aber es haben sich auch weitere Gewerbebetriebe angesiedelt:

  • Maler Reimers UG
  • Biokraft Linden GmbH + Co. KG, Wärmeverteilung
  • Biogas Linden GmbH + Co. KG
  • Biogas Linden Verwaltungsgesellschaft mbH
  • SchmidtBau GmbH
  • HM Kfz Import + Export, Inhaber: Heiko Maass e.K.
  • Kreativ + Design Fliesen GmbH
  • Ga-La Bau Suhren GmbH
  • TouristiCon GmbH
  • Carsten Haalck, Immobilienmakler
  • Dirk Claußen, Maler
  • Jürgen Hanssen, Bauunternehmer
  • Kathrin Schmidt, Friseur
  • Lindenhof Galloway
  • Ferienwohnungen Bothmann
  • Autotechnik Linden
  • goli-event Ostseeurlaub
  • Heike Eggers, Blumengeschäft
  • Erdbeerhof Suhl
  • Max Hansen, Landwirtschaftsbetrieb
  • Lohnunternehmener Köster

In Linden gibt es noch einen Kindergarten, zum Besuch weiter führender Schulen fahren die Kinder nach Heide. Dort gibt es auch eine gute ärztliche Versorgung.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 18 864
1998 11 737
1999 10 752
2000 18 1.091
2001 12 706
2002 21 1.485
2003 10 528
2004 5 168
2005 20 1.290
2006 8 601
2007 11 781
2008 7 658
2009 15 784
2010 12 780
2011 14 874
2012 13 1.207
2013 9 1.007
2014 12 768
2015 10 790
2016 12 1.382
2017 15 2.942
2018 8 720

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Sehenswürdigkeiten

Hünengrab

Im Ortsteil Pahlkrug befindet sich ein restauriertes, ca. 4.800 Jahre altes Hünengrab (Steinkammergrab).

1879 wurde das Hügelgrab gefunden.

Der Apotheker Hartmann aus Tellingstedt überlieferte dazu einen Bericht:

„Der Besitzer [...] hat seit einiger Zeit von dem Hügel Erde abgefahren und kam in der vorigen Woche bis an die großen Steine der Grabkammer. Das ganze ist interessant zu sehen und es ist jetzt eine wahre Wallfahrt von neugierigen dahin. Der Besitzer hat jetzt daneben eine Bude aufgeschlagen, wo Schnaps geschenkt wird und wo er gegen Trinkgeld den Steindolch, Bronzestück und Schleifstein zeigt. Er ist ganz von seinem Fund eingenommen und glaubt, viele Tausende für den Hügel mit dem Grabe zu bekommen und weil er befürchtet, daß ein anderer während seiner Abwesenheit dort einen Schatz ausgraben könnte, so schläft er da auch Nachts. Die Leute halten ihn zum Narren. [...] Andere beunruhigen ihn Nachts, damit er glauben soll, daß Diebe Schätze graben usw. Ich fürchte, daß sie den armen Mann noch verrückt machen.“

Quelle: Apotheker Hartmann aus Tellingstedt aus: Volker Arnold: "Dithmarscher Blätter zur Landeskunde - Beilage zu "Dithmarschen - Zeitschrift für Landeskunde und Landschaftspflege", Ausg.: März 1982

Alle Funde, die 1879 gemacht wurden sind, bis auf zwei Urnen aus der Bronzezeit, welche im Landesmuseum Schleswig (Schloß Gottorf) sind, leider verschollen. 1882 wurde vom Dithmarscher Landesmuseum Meldorf nachgegraben. Man fand zuvor übersehene Scherben von steinzeitlichen Gefäßen.


Weblinks


Karten


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