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Lehe

Aus Dithmarschen-Wiki

Lehe ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 9 m ü. NHN
  • Fläche: 18,63 km²
  • Wie viele Einwohner hat Lehe?
Lehe hat 1.109 Einwohner. (Stand: 30. September 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 1.122
2001 1.140
2002 1.149
2003 1.152
2004 1.157
2005 1.152
2006 1.116
2007 1.095
2008 1.085
2009 1.076
2010 1.063
2011 1.077
2012 1.063
2013 1.070
2014 1.056
2015 1.060
2016 1.062
2017 1.093
  • Postleitzahlen (PLZ): 25774, 25776 (Dammsfeld, Leherfeld)
  • Vorwahl: 04882
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Rolf Thiede (WGL)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Lehe

  • Gemeindeschlüssel: 01051065
  • Regionalschlüssel: 010515169065

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 310
  • Grundsteuer B: 310
  • Gewerbesteuer: 340
  • Breitengrad: 54,344168° N
  • Längengrad: 9,025334° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:06

Wappen

Wappen von Lehe
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 24.08.1965
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 08.02.1988
  • Entwurfsautoren:
* Lippert, W.H., Brunsbüttel
  • Wappenfiguren:
* Adler, halber
* Lilie

Wappenbeschreibung

Über blauem, durch Wellenschnitt abgeteiltem Schildfuß gespalten von Gold und Rot. Rechts am Spalt ein rotbewehrter, schwarzer halber Adler, links am Spalt eine goldene halbe Lilie.

Historische Begründung

Die Gemeinde Lehe führt in ihrem Wappen mit Adler und Lilie als zentralen Figuren die Zeichen des Dithmarscher Geschlechts der Wurtmannen. Das Dorf "Lae" wird schon 1231 in König Waldemars Erdbuch erwähnt. Die Lage an der Eider, durch den blauen Schildfuß dargestellt, machte den Ort strategisch bedeutsam. Seit altersher waren in Lehe die bekannten Familien Swyn und Nanne ansässig. Sie gehörten als "Kluften" dem mächtigen und angesehenen Geschlecht der Wurtmannen an, dessen Wappen mit dem halben Adler und der halben Lilie im heutigen Gemeindewappen zitiert wird. . Zum Gedenken an Peter Swyn aus Lehe (1480-1537), den bedeutendsten Staatsmann der Bauernrepublik Dithmarschen, und an seinen Enkel Markus Swyn, den ersten herzoglichen Landvogt Norderdithmarschens, wurde das Wappen der Wurtmannen in das Gemeindewappen aufgenommen, dabei allerdings die Lilie golden statt silbern tingiert.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Lehe

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnung


Geografie

Wo liegt Lehe?

Lehe liegt ganz im Norden von Dithmarschen und befindet sich nur wenige Kilometer südlich von der Eider.

Ortsteile

  • Dahrenwurth
  • Preil

Nachbargemeinden

  • Oldenswort (Kreis Nordfriesland),
  • Witzwort (Kreis Nordfriesland),
  • Koldenbüttel (Kreis Nordfriesland),
  • Sankt Annen,
  • Lunden und
  • Groven

Angemessene Miete in Lehe

Da die Gemeinde Lehe zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGL sieben Sitze und die SPD vier Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • SPD 34,8% (4 Sitze)
  • WGL 65,2% (7 Sitze)

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Lehe ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Geschichte

  • 3 000 v. Chr. bildete sich die Lundener Nehrung aus der Ablagerung von Kiess, Sand und Muscheln. Die elf Kilometer lange Nehrung, die sich heraus bildete, reichte von Dahrenwurth bis nach Wittenwurth. Auf dem nördlichen Teil der Nehrung entstand die Ortschaft Lehe. Damals trennte eine Stromniederung, die das Lundener Moor und den ehemaligen Lundener See entwässerten, die Gemarkungsgrenze zwischen Lehe und Lunden.
  • 1217 wird das Dorf Lae erstmals in König Waldemars Erdbuch erwähnt. Waldemar II. war ein dänischer König, der in seinem Erdbuch seine Ländereien und Einkünfte verzeichnen ließ, hierbei wird auch der Ort Lae erwähnt, in dem er Land vom Kloster Harsefeld erworben hatte.
  • 1400 wurde der Leher Deich gebaut, der später durch zwei markante Durchbruchsrinnen geprägt und bei der Sturmflut 1717 überschwemmt wurde.
  • 1447 wurde das Dithmarscher Landrecht aufgezeichnet und es wurde ein Obergericht geschaffen mit 48 auf Lebenszeit eingesetzten Richtern (Rat der Achtundvierziger). Zu diesen gehörten die beiden Leher Bauern Peter Nanne und Peter Swyn.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, daß es in Lehe 403 Einwohner gab und 100 Kinder die örtliche Schule besuchen. Es gab seinerzeit noch nachfolgend aufgeführtes Gewerbe:
* 1 Wirtshaus
* 4 Schmiede
* mehrere Gewerbetreibende
* mehrere Handwerker
* 1 Windmühle
  • 1845 ergab die durchgeführte Volkszählung für die Ortschaft Dahrenwurth, daß dort 68 Einwohner lebten, die Kinder gingen in Lehe zur Schule.
  • 1845 ergab die Volkszählung für Preil eine Anzahl von 110 Einwohnern. Auch die Kinder aus Preil gingen damals in Lehe zur Schule.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Lunden aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Lehe.
  • Am 1. Juli 1936 wurde die ebenfalls 1934 gebildeten Gemeinden Dahrenwurth und Preil eingegliedert. Weitere Ortsteile sind Lundenerkoog und Leherfeld.

Persönlichkeiten

  • Carstens, Heinrich (* 22. August 1849 in Neuenkirchen-Heuwisch; † 5. Januar 1910 in Lehe-Dahrenwurth) war ein deutscher Lehrer, Volkskundler und Publizist.
  • Peter Nanne (48er-Ratsherr aus Lehe)
  • Rehn, Erwin (* 23. Februar 1927 in Heide; † 23. Mai 2000 in Lehe bei Lunden) war ein deutscher Autor und Widerstandskämpfer.
  • Henning Swyn (* um 1502 in Lehe; † 8. Oktober 1533 ebenda)
  • Peter Swyn (* 1480 oder 1481 in Lehe; † 14. August 1537 ebenda)
  • Markus Swin (starb am 11. Juni 1585)

Wirtschaft und Infrastruktur

In Lehe wird neben der Landwirtschaft auch verstärkt der Tourismus betrieben. Lehe profitiert hierbei von dem infrastrukturell gut entwickelten Nachbarort Lunden. Aber auch in Lehe hat sich Gewerbe angesiedelt:

In Lehe gibt es eine Grundschule. Die übrigen weiterführenden Schulen und ein Kindergarten befinden sich im benachbarten Lunden. Das Gymnasium können die Kinder in Heide oder in Husum besuchen.

Auch die ärztliche Versorgung wird in Lunden sicher gestellt, allerdings gibt es in Lehe einen Tierarzt.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 19 1.287
1998 22 1.230
1999 28 1.440
2000 21 1.177
2001 28 1.573
2002 15 1.457
2003 19 686
2004 11 391
2005 15 810
2006 11 912
2007 20 1.239
2008 8 688
2009 16 1.034
2010 18 1.124
2011 17 1.201
2012 24 2.286
2013 21 1.263
2014 11 1.204
2015 20 1.480
2016 18 1.512
2017 19 1.663
2018 21 2.114

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Weblinks


Karten


Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

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