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Kuden

Aus Dithmarschen-Wiki

Kuden ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

--Ditschie (Diskussion) 14:20, 15. Jul. 2016 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 20 m ü. NHN
  • Fläche: 11,36 km²
  • Wie viele Einwohner hat Kuden?
Kuden hat 582 Einwohner. (Stand: 30. September 2018)

Einwohnerstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 669
2001 644
2002 657
2003 654
2004 663
2005 660
2006 658
2007 645
2008 651
2009 643
2010 652
2011 643
2012 625
2013 604
2014 618
2015 631
2016 611
2017 607
  • Postleitzahl (PLZ): 25712
  • Vorwahl: 04855
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Dieter Gäthje (AFW)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Kuden

  • Gemeindeschlüssel: 01051064
  • Regionalschlüssel: 010515163064

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 295
  • Grundsteuer B: 295
  • Gewerbesteuer: 320
  • Breitengrad: 53,967853° N
  • Längengrad: 9,192822° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:46

Wappen

Wappen von Kuden
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 12.01.1995
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 12.01.1995
  • Entwurfsautoren:
* Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Ähre
* Burg
* Wanderstab

Wappenbeschreibung

Von Gold und Blau im Schrägstufenschnitt geteilt. Oben schräg gekreuzt eine grüne Getreideähre und ein grüner Wanderstab, unten eine aus einem Palisadenkreis bestehende silberne Burg mit offenem Tor.

Historische Begründung

Die Gemeinde Kuden liegt im Landschaftsraum zwischen der sandigen Geest und der grundwassernahen Marsch. Auf diese siedlungsgeographischen Grundlagen nehmen die Wappenfarben Gold und Blau Bezug. In ungewöhnlicher Auswahl und Kombination erscheinen zwei der drei Wappenfiguren. Der mit der die Bedeutung der Landwirtschaft symbolisierenden Getreideähre gekreuzte Wanderstab leitet sich von einer mündlich überlieferten, örtlich verbreiteten Sage her, nach der ein Mann, der sich auf Wanderschaft begeben hatte, nach seiner Rückkehr sein Heimatdorf und dessen Bewohner nicht mehr vorfand. Eine Seuche hatte diese dahingerafft, die Häuser waren zerstört. Darauf ließ der Mann sich im Gebiet von Kuden nieder und wurde damit der erste Einwohner dieses Ortes. Die Palisadenburg im Schildfuß weist auf ein möglicherweise frühmittelalterliches Bauwerk hin, das bei Grabungen im Jahre 1994 noch ohne genaues Ergebnis näher untersucht wurde. In der Bevölkerung war das Wissen um eine "Burganlage" seit langem verbreitet, da man bei Erdarbeiten regelmäßig auf fossile Hölzer stieß.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Kuden

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnungen


Geografie

Wo liegt Kuden?

Kuden liegt im Südosten von Dithmarschen, wenige Kilometer westlich des Nord-Ostsee-Kanals. Die Gemeinde liegt am Geestrand, den man auch Klev nennt.

Nachbargemeinden


Angemessene Miete in Kuden

Da die Gemeinde Kuden zum Amt Burg-Sankt Michaelisdonn gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AFW seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die Wählergemeinschaft KVW vier.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • AFW 56,0% (5 Sitze)
  • KWV 44,0% (4 Sitze)

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Kuden ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen

Schaust Du!


Geschichte

  • Auf dem Gemeindegebiet haben sich noch einige Hügelgräber aus der Jungsteinzeit (ca. 4300 - 2300 v. Chr.) und aus der frühen Bronzezeit (ca. 2300 - 1700/1600 v. Chr.) erhalten.
  • Weiterhin stammen noch einige gefundene Urnen aus der späten Bronzezeit (1700/1600 - 500 c. Chr) und der Eisenzeit (550 v. Chr. - 400 n. Chr).
  • Aufgrund ergänzender Einzelfunde (steinzeitliche Äxte, Beile und Schwertklingen) kann davon ausgegangen werden, das der Kudener Raum bereits seit dieser Zeit besiedelt wurde.
  • An der Friedrichshöfener Au stellt eine flache Kuppe möglicherweise die Reste einer Turmhügelburg dar. Untersuchungen aus dem Jahr 1907 weisen darauf hin, das damals Buschwerk auf den natürlichen Moorboden aufgetragen wurde. Vermutlich war dies das Fundament für einen Turm oder ein Gebäude. Ein genaues Alter der Anlage ist jedoch nicht bekannt.
  • 1562 fand man beim Dorfe in einer Wiese eine steinerne Grabkammer mit 2 Urnen.
  • Aus dem Jahr 1568 gibt es die Nachricht, dass in Kuden 16 Bauernhöfe und 6 Kätner-Stellen bestehen. Neben der Landwirtschaft gehörte der Torfabbau zu den Haupteinnahmequellen der Einwohner.
  • Seit 1749 werden die Kinder in privaten Räumen, und dann auch nur im Winter unterrichtet, weil sie im Sommer auf dem Feld helfen mussten.
  • 1766 - 1768 wurde vom Kudensee aus der Büttler-Kanal zur Elbe gebaut, um zum Einen die Kudener Niederung, die immer wieder mal von der Elbe und vom Kudensee aus überschwemmt wurde, zu entwässern und au0erdem konnte das abgebaute Torf verschifft werden.
  • 1802 bekam Kuden seine erste Schule.
  • 1803 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, daß Kuden 204 Einwohner hatte.
  • 1842 wurde eine Mühle in Kuden gebaut.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, daß Kuden 493 Einwohner hatte und 100 Schüler in die Schule gingen. Das Dorf enthielt 18 Höfe, 26 kleinere Stellen, 24 Stellen mit und 26 Stellen ohne Land. Zum Gewerbe des Ortes gehörten eine Ziegelei, ein Wirthshaus, 2 Krämer, 2 Schmiede, 1 Schlachter, 1 Bäcker und mehrere andere Handwerker.
  • 1865 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, daß Kuden über 600 Einwohner hatte.
  • 1878 wurden Kuden an die "Marschbahn" und somit an das moderne Verkehrsnetz angeschlossen.
  • Seit 1895 endet der Büttler-Kanal im erbauten Nord-Ostsee-Kanal.
  • 1912/13 wurde die Dorfschule im Stil der Heimatschutzbewegung neu gebaut.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Burg aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Kuden.
  • 1969 wurde die Schule aufgelöst.
  • 1974 startete die Spielstunde.
  • 1975 brannte die 1865 erbaute Mühle ab.
  • Von 1989 - 1992 fand eine Dorferneuerung statt.
  • 06. Juli 1991 wurde das "Haus der Begegnung" eröffnet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kuden ist landwirtschaftlich geprägt, dazu gibt es noch eine Gastwirtschaft, eine Gärtnerei und ein Lebensmittelgeschäft.

Der Mittelpunkt des Dorfes ist das "Haus der Begegnung", das vormals die Dorfschule war; hier finden die verschiedenen Veranstaltungen wie beispielsweise Aufführungen der örtlichen Theatergruppe statt.

In Kuden wird eine Kinderspielstunde abgehalten, die Grundschulkinder müssen jedoch in das benachbarte Buchholz fahren. Weitere Schule befinden sich dann in Burg, Meldorf und Brunsbüttel.

Kuden wird durch die Landstrasse L139 mit Eddelak und Burg verbunden. Die Kanalquerung kann von dem nahegelegenen Burg mit der Fähre und in Brunsbüttel über die Hochbrücke erfolgen.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 12 617
1998 10 821
1999 27 1.371
2000 6 193
2001 13 808
2002 8 507
2003 9 108
2004 6 378
2005 7 504
2006 8 2.940
2007 11 706
2008 7 324
2009 11 610
2010 6 210
2011 8 472
2012 11 706
2013 16 957
2014 11 675
2015 13 962
2016 10 1.157
2017 8 749
2018 21 1.298

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein ist Kuden zweifach verzeichnet:

  • Hauptstraße 19: Fachhallenhaus
  • Hauptstraße 23: Bauernhaus

Am Klevhang (ehemalige Küstenlinie der Nordsee) wurde ein Aussichtsturm errichtet, von dem man einen schönen Ausblick auf die umliegende Landschaft hat.


Persönlichkeiten


Weblinks


Karte


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