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Wöhrdener Loch

(Weitergeleitet von Kronenloch)

Woeloch6.jpg

Austernfischer Foto: Peter Rohde
Bau einer Brutinsel für Säbelschnäbler. Foto: Reimer Stecher


Inhaltsverzeichnis

Management

Nach der Eindeichung des Meldorfer Speicherkoogs siedelten sich auf den Wattflächen schnell Salz- und später Süßwiesengesellschaften. In Teilbereichen haben sich durch Qualmwasser, das unter dem Deich ins Gebiet eindringt, Salzwiesen ausbilden können. Eine Beweidung mit Schafen sollte im NSG Wöhrdener Loch die beginnende Sukzession aufhalten. Trotzdem setzten sich in jüngerer Zeit Röhrichte und Weidengebüsche durch.

Konik-Pferde

Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, übernehmen Konik-Pferde und im Herbst und Winter Galloways die Landschaftspflege.

Diese robusten Tierrassen können ganzjährig im Gebiet verbleiben und sollen langfristig helfen, die Fläche offen zu halten. Die Grundlagen für das Management der Flächen durch den Einsatz von Konik-Pferden wurden im AK Speicherkoog der UNB Dithmarschen abgestimmt und festgelegt.

Veränderungen

Mit dem fortschreitenden Wandel der Vegetation veränderte sich auch das Artenspektrum der Brutvögel. Überwogen in den ersten Jahren noch die Küstenvögel, so finden wir heute in erster Linie Wiesenbrüter wie Feldlerche, Kiebitz oder Uferschepfe sowie die Bewohner der Röhrichte und Weidedickichte. Von Herbst bis weit ins Frühjahr rasten im Gebiet Tausende Zugvögel und Wintergäste. Auf den Wiesen finden sich neben Weißwangengänsen, Singschwänen und Pfeifenten auch Goldregenpfeifer und Kampfläufer.


Großer Vogelreichtum

Rotschenkel2.jpg Rotschenkel Foto: NABU


An den brackigen Wasserflächen lassen sich im Wöhrdener Loch nahezu alle europäischen Entenarten beobachten, sowie zahlreiche Limikolen wie der Dunkle Wasserläufer, der Große Brachvogel oder die Pfuhlschnepfe.

Unterschiedliche Entwicklungsziele

Im ebenfalls vom NABU im Meldorfer Speicherkoog betreuten NSG Kronenloch existiert heute einen Salzwasserbiotop. Die Landflächen werden im Gegensatz zum Entwicklungsziel im Wöhrdener Loch weitgehend sich selbst überlassen. Quelle: NABU

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