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Kleve

Aus Dithmarschen-Wiki

Kleve ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 4 m ü. NHN
  • Fläche: 12,75 km²
  • Wie viele Einwohner hat Kleve?
Kleve hat 400 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Bevölkerungsstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 438
2001 448
2002 452
2003 442
2004 445
2005 453
2006 439
2007 433
2008 450
2009 429
2010 419
2011 439
2012 430
2013 431
2014 430
2015 427
2016 426
2017 418
2018 400
  • Postleitzahlen (PLZ): 25779, 25776 (Hehm, Nordfeld)
  • Vorwahl: 04836
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Thomas Schittkowski (WGK)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Kleve

  • Gemeindeschlüssel: 01051060
  • Regionalschlüssel: 010515169060

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 260
  • Grundsteuer B: 260
  • Gewerbesteuer: 310
  • Breitengrad: 54,295706° N
  • Längengrad: 9,123229° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:30

Wappen

Wappen von Kleve
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 20.09.2004
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 20.09.2004
  • Entwurfsautoren:
* Nagel, Uwe, Bergenhusen
* Schittkowski, Nanett, Kleve
  • Wappenfiguren:
* Pferd
* Schrägstufe
* Wellenbalken

Wappenbeschreibung

Von Rot und Silber durch abgerundete linke Schrägstufe geteilt. Oben ein steigendes silbernes Pferd, unten zwei blaue Wellenbalken.

Historische Begründung

Der Ortsname Kleve leitet sich her von "Kleef = Abhang, steiler Abfall" (W. Laur 1992). Die Schildteilung soll die Namensdeutung versinnbildlichen und sie beschreibt zugleich die markante topographische Situation dieses Dorfes am Nordrand der Dithmarscher Geest im Übergang zur Eiderniederung, dem Naturraum der Eiderstedter und Untereider Marsch. Das steigende Pferd soll die Bedeutung der Pferdezucht und des Pferdesports für Kleve symbolisieren. Durch das Gemeindegebiet führt ein dichtes Reit- und Fahrwegenetz. Die beiden Wellenfäden im Schildfuß beziehen sich auf die Eider als nördlicher Grenzfluß und die Brocklandsau, welche die Landschaft um Kleve prägen. Die Farben Blau, Weiß und Rot beziehen sich auf die Landesfarben sowie Weiß und Rot zugleich auf die Farben des Kreises Dithmarschen.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Kleve

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnungen


Geographie

Wo liegt Kleve?

Kleve liegt im Norden von Dithmarschen, wenige Kilometer südlkich der Eider. Hier befindet sich der Übergang vom flachen Marschland zum hügeligen Geestgebiet, es wirkt so, als wäre die Marsch an seiner Kante einfach abgerissen und abgerutscht. Der höchste Punkt Kleves ist der Mühlenberg mit 15 m ü. NN, der tiefste Punkt liegt in der Eidermarsch bei Lütjenmoor mit -0,6 m NN

Ortsteile

  • Kleve
  • Kleverweg,
  • Nordfeld und
  • Westermoor

Nachbargemeinden


Angemessene Miete in Kleve

Da die Gemeinde Kleve zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 310.50 €
2 Personen 355,80 €
3 Personen 411,75 €
4 Personen 468,35 €
5 Personen 489,25 €
jede weitere Person 51,50 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGK alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • WGK 9 Sitze

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Kleve ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen uns Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Geschichte

  • Viele Funde aus der Steinzeit, wie Flintmesserklingen, Steinbeile, Spinnwirbel, irdene Gefäßscherben beweisen eine frühe Besiedlung der Region.
  • 1388 gab an der Schleuse Brocklandsau die Ortschaft Lammersbole (Lammerbule, Lammersböle), die 1388 fast völlig zerstört wurde, als der Ritter Sievert von Dosenrode den Eiderdeich in feindlicher Weise durchstach. Der Überrest des Ortes wurde in der Fehde von 1402 durch den Grafen Albert von Holstein zerstört.
  • 1447 wurde Kleve erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1822 wurde die Ortschaft Westermoor bei einer Sturmflut erheblich beschädigt, weil das Wasser sehr hoch in den Häusern stand und viele Tiere dabei ertranken. Seit dieser Zeit soll der Wohlstand der Ortschaft geschwunden sein.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es in Kleve 440 Einwohner gab und 90 Kinder in die Schule gingen. Als Gewerbe gab es mehrere Krügereien, 2 Schmiede und einige Handwerker sowie eine Mühle. Im Ortsteil Nordfeld wurde bei dieser Volkszählung festgestellt, dass es 21 Einwohner und eine Nebenschule mit Kindern gab. Der Ort wurde bei der Sturmflut 1825 erheblich beschädigt. In der Ortschaft Westermoor wurden 71 Einwohner und eine Schule mit 22 Kindern gezählt.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hennstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Kleve.
  • In der Zeit von 1934 - 1936 wurde die Schleuse und Wehranlage Nordfeld erbaut.

Sehenswürdigkeiten

Reimersche Mühle

Schleuse und Wehranlage Nordfeld

Die Schleuse wurde in der Zeit von 1934 - 1936 erbaut und verbindet die Landkreise Dithmarschen und Nordfriesland in der Nähe der Ortschaft Drage und kann von Fußgängern sowie Fahrradfahrern überquert werden.

Die Baukosten der Schleusenanlage betrugen damals ca. 680.000 RM, umgerechnet auf den heutigen Stand entspricht dies ca. 5,5 Mio. Euro.

Die Baukosten der Wehranlage betrugen ca. 900.000 RM, das entpricht umgerechnet auf den heutigen Stand ca. 7,7 Mio. Euro.

1989 wurden alle Schleusentore, bis auf das zweite Sturmfluttor im Unterhaupt, einschließlich der Antriebe erneuert. Die einzelnen Torflügel wiegen zwischen 11,08 Tonnen (Oberhaupt) und 19 Tonnen (Unterhaupt)

Weitere technische Angaben zu den Schleusenkammern:

* Kammerlänge: 76,00 m zwischen den Toren
* Nutzbare Länge: 65,00 m
* Kammerbreite: 9,50 m
* Nutzbare Breite: 9,00 m

Quelle: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Tönning


Persönlichkeiten

  • Bump, Anna (1644 in Kleve - unbekannt), webte zum 150jährigen Reformationsjubiläum der St.-Secundus-Kirche in Hennstedt einen Teppich, der sich heute im Museum Europäischer Kulturen in Berlin befindet.
  • von Thaden, Nicolaus (geb. am 20.02.1770 in Nordfeld bei Kleve - gest. 11.01.1848 in Tremsbüttel, Ksp. Bargteheide, Schleswig-Holstein), war Jurist, Königlich dänischer Justizrat, Ritter des Dannebrogordens, Hausvogt in Flensburg und Eigentümer des Sünderuphofes bei Flensburg.
  • Frahm, Johann (28.04.1901 in Kleve - 11.10.1946 in Hameln), stellvertretender Lagerführer im Neuengammer KZ - Außenlager am Bullenhuser Damm, wurde hingerichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kleve war ursprünglich ein reines Bauerndorf, in dem auch heute noch die Landwirtschaft eine große Rolle spielt. Neben der Landwirtschaft gibt es aber in der Gemeinde noch weitere Gewerbetreibende:

Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und schulische Einrichtungen befinden sich im benachbarten Hennstedt.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 4 151
1998 11 382
1999 13 395
2000 16 642
2001 7 428
2002 13 826
2003 15 750
2004 7 281
2005 8 204
2006 12 361
2007 12 768
2008 7 329
2009 7 365
2010 13 963
2011 9 450
2012 11 677
2013 9 643
2014 18 1.077
2015 5 383
2016 10 1.012
2017 6 1.088
2018 8 396

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Weblinks


Karten


Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

Albersdorf ; Arkebek ; Averlak ; Bargenstedt ; Barkenholm ; Barlt ; Bergewöhrden ; Brickeln ; Brunsbüttel ; Buchholz ; Büsum ; Büsumer Deichhausen ; Bunsoh ; Burg ; Busenwurth ; Dellstedt ; Delve ; Diekhusen-Fahrstedt ; Dingen ; Dörpling ; Eddelak ; Eggstedt ; Elpersbüttel ; Epenwöhrden ; Fedderingen ; Frestedt ; Friedrichsgabekoog ; Friedrichskoog ; Gaushorn ; Glüsing ; Großenrade ; Groven ; Gudendorf ; Hedwigenkoog ; Heide ; Hellschen-Heringsand-Unterschaar ; Helse ; Hemme ; Hemmingstedt ; Hennstedt ; Hillgroven ; Hochdonn ; Hövede ; Hollingstedt ; Immenstedt ; Kaiser-Wilhelm-Koog ; Karolinenkoog ; Kleve ; Krempel ; Kronprinzenkoog ; Krumstedt ; Kuden ; Lehe ; Lieth ; Linden ; Lohe-Rickelshof ; Lunden ; Marne ; Marnerdeich ; Meldorf ; Neuenkirchen ; Neufeld ; Neufelderkoog ; Nindorf ; Norddeich ; Norderheistedt ; Nordermeldorf ; Norderwöhrden ; Nordhastedt ; Odderade ; Oesterdeichstrich ; Oesterwurth ; Offenbüttel ; Osterrade ; Ostrohe ; Pahlen ; Quickborn ; Ramhusen ; Rehm-Flehde-Bargen ; Reinsbüttel ; Sankt Annen ; Sankt Michaelisdonn ; Sarzbüttel ; Schafstedt ; Schalkholz ; Schlichting ; Schmedeswurth ; Schrum ; Schülp ; Stelle-Wittenwurth ; Strübbel ; Süderdeich ; Süderdorf ; Süderhastedt ; Süderheistedt ; Tellingstedt ; Tensbüttel-Röst ; Tielenhemme ; Trennewurth ; Volsemenhusen ; Wallen ; Warwerort ; Weddingstedt ; Welmbüttel ; Wennbüttel ; Wesselburen ; Wesselburener Deichhausen ; Wesselburenerkoog ; Wesseln ; Westerborstel ; Westerdeichstrich ; Wiemerstedt ; Windbergen ; Wöhrden ; Wolmersdorf ; Wrohm


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