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Kirchenbücher

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Dithmarscher Kirchenbücher erzählen

Aus dem Kirchenbuch in Brunsbüttel und Burg

Bei der Sturmflut im Jahre 1825 trieb die Flut und der Sturm eine kleine Haferkiste von jenseits der Elbe auf den Kirchort Brünsbüttel zu. Johann Andreas Ludewig geb.15.5.1797 in Dorum, Ksp. Groden, Amt Ritzbüttel entstieg seinem lebensrettenden Gefährt. Hilfreiche Hände streckten sich ihm entgegen. Darunter auch jene einer jungen, erst 15 jährigen Maid, Namens Anna Behrens, aus Burg beheimatet und im Pastorenhause zu Brunsbüttel die Dienstmagd. Anna und Johann Andreas freiten am 20.Sept.1829 in Burg und vergrößerten Ihre Familie bis 1857 um 14 weitere, durchaus lebensfähige Ludewigs. Ob Anna sich angesichts dieses Kindersegens an ihrem Vater orientierte, bei dessen Tod der Burger Pastor die 18 Leibesfrüchte registrierte - ist nicht überliefert. Zum Schluss: Eine der Töchter, Margaretha geb.7.10.1831 kehrte an den Landungsplatz ihres Herrn Papa zurück, sie ehelichte am 27.4.1861 in Brunsbüttel den Junggesellen und Schiffer Peter Ramm.

Aus dem Kirchenbuch in Brunsbüttel

Diakonus Johann Christian Schubart 1727-1800 der 55 Jahren in Brunsbüttel Dienst macht und selbst wenige Wochen nach diesem Eintrag selbst die Schreibfeder für immer aus der Hand legt, macht mit zittriger, ungelenkter Hand folgenden Eintrag. Päzise wie immer. Sterbebuch 1800 Brunsbüttel, folgender Eintrag 29.Oktober gestorben, am 31. Okotber beerdigt: ........ Bubenitz, ein fremder, hier unbekannter Mann, von dessen Herkunft , eigentlich nichts gewisses anzuführen. Mutmaßlich zwischen 50 und 60 Jahre alt. Er hat sich seit ein paar Jahren in dieser Gegend als Medicinapracticus aufgehalten, im Herbst und Winter, im Sommer welcher er als Schiffsdoktor nach Grönland. Bald logierte er auf Michaelisdonn, bald hier. Zuletzt hatte er sein Quartier bei der Witwe Abel Cornehls, oder Heinsens hierselbst und starb ohne welchengrundes Krankheit. Er hinterlies nichts, und ward aus der Artmenkasse beerdigt. So ausführlich wurde Buch geführt über die Einwohner und die Fremden in Brunsbüttel, selbst wenn man nichts genaues über sie weiß.

Aus dem Kirchenbuch St. Michaelisdonn und Brunsbüttel

Fährunglück auf der Unterelbe 18 Tote sind zu beklagen. Das Unglück ereignete sich am Mittwoch den 15. Juni 1814.

Mit 18 Personen an Bord verliess das Fährschiff den Brunsbütteler Hafen in der Höhe von Niehuskam es bei ruhigem Wetter zur Strandung bei deralle 18 Personen den schrecklichen Tod in den Wellen fanden.

Die Leiche der neunfachen Mutter Trien Margareth Stelling (63)geb. Junge aus Trennewurt gebürtig, wurde am Brunsbütteler Hafen angetrieben und am 2. Juli 1814 in Brunsbüttel beigesetzt.Sie hinterlässt ihren Ehemann den Bartold Stelling dem jetztigen Witwer und Zimmermann zu St. Michaelisdonn und fünf erwachsene Kinder.(Vier ihrer neun Kinder waren früh verstorben) Die Unglückliche wollte ihren Sohn Johann in Balje besuchen, der dort jung verheiratet lebte, auch ihren Sohn Boie (23) der im Kirchspiel Geversdorf jenseits der Elbe lebte und der dort Arbeit gefunden hatte.

Die Leichen von drei weiteren Fahrgästen aus dem Kirchspiel St.Michaelisdonn wurden bisher nicht geborgen. Es handelt sich dabei um Conrad den 13 jährigen Sohn des schon verstorbenen Häuerlings Conrad Funck und dessen Ehefrau Margareth Schulten sowie um dessen Bruder Niclas, 17 Jahre alt, welcher seit seiner Jugend blind gewesen ist.

Auch die Leiche des unverheirateten 48 jährigen Georg Gottfried Lüders aus Rendsburg, der sich längere Zeit in St. Michaelisdonn aufgehalten hatte, hat der Elbe Strom nicht preisgegeben.


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