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Kaiser-Wilhelm-Koog

Aus Dithmarschen-Wiki

Kaiser-Wilhelm-Koog ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 3 m ü. NHN
  • Fläche: 13,06 km²
  • Wie viele Einwohner hat Kaiser-Wilhelm-Koog?
Kaiser-Wilhelm-Koog hat 355 Einwohner. (Stand: 30. September 2018)

Bevölkerungsstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 372
2001 388
2002 385
2003 375
2004 375
2005 370
2006 390
2007 396
2008 389
2009 376
2010 375
2011 361
2012 345
2013 342
2014 341
2015 338
2016 349
2017 359
  • Postleitzahl (PLZ): 25709
  • Vorwahl: 04856
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeisterin: Anken von der Geest-Borwieck (AKWV)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Kaiser-Wilhelm-Koog

  • Gemeindeschlüssel: 01051057
  • Regionalschlüssel: 010515166057

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 280
  • Grundsteuer B: 280
  • Gewerbesteuer: 380
  • Breitengrad: 53,942933° N
  • Längengrad: 8,926364° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:35:42

Wappen

Wappen von Kaiser-Wilhelm-Koog
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 26.06.1983
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 26.06.1983
  • Entwurfsautoren:
* Schwindrazheim, Oskar, Hamburg
* Timm, Hans, Marne
  • Wappenfiguren:
* Ährenfeld
* Kornblume
* Möwe

Wappenbeschreibung

In Blau, aus dem unteren Schildrand wachsend, ein goldenes Ährenfeld, bestehend aus zehn unbegrannten Weizenähren nebeneinander, belegt mit elf in Form des lateinischen Buchstabens W angeordneten blauen Kornblumenblüten; darüber drei 2 : 1 gestellte silberne Möwen mit goldenen Schnäbeln.

Historische Begründung

Das Wappen des Kaiser-Wilhelm-Kooges ist die überarbeitete Fassung eines für die heraldische Ausschmückung des großen Sitzungssaals im Meldorfer Kreishaus 1901 gestalteten Wappenfensters. Der Wappeninhalt bezieht sich auf die Entstehung des Kooges im Jahre 1872 und kann ikonographisch als "fruchtbares, dem Meer abgewonnenes Land" gedeutet werden. Die Möwen betonen neben der blauen Schildfarbe die unmittelbare Lage am Meer und an der Elbmündung. Der Koog trägt seinen Namen nach Kaiser Wilhelm I. Deshalb ist der Anfangsbuchstabe des Herrschernamens, gebildet aus den Blüten der Lieblingsblume des Kaisers, der Kornblume, in das Wappen einbezogen worden. Eindeichung und Landgewinnung wurden durch den preußischen Staat finanziert und durchgeführt. Deshalb sind die Kornblumen im Wappen mehr als nur eine Verbeugung vor dem damaligen populären Staatsoberhaupt. Sie zeigen, wem dieses fruchtbare Land seine Entstehung verdankt.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Kaiser-Wilhelm-Koog

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnungen


Geografie

Wo liegt Kaiser-Wilhelm-Koog?

Die Gemeinde Kaiser-Wilhelm-Koog liegt im Süden Dithmarschens und ist eine Marsch- und Flächengemeinde und landwirtschaftlich strukturiert. Sie grenzt im Westen unmittelbar an den "Nationalpark-Schleswig-Holsteinisches-Wattenmeer".

Ortsteile

  • Mühlendorf
  • Fischerdorf

Nachbargemeinden


Angemessene Miete in Kaiser-Wilhelm-Koog

Da die Gemeinde Kaiser-Wilhelm-Koog zum Amt Marne-Nordsee gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 haben die Wählergemeinschaften AKWV sechs und die FWG drei Sitze in der Gemeindevertretung.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • AKWV 73% (7 Sitze)
  • FWG 27% (2 Sitze)

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Kaiser-Wilhelm-Koog ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Geschichte

Auf der Bedeichungskarte des Kronprinzenkooges vom Jahre 1780 ist noch keine Spur einer Inselbildung, sondern nur eine Quellerfläche etwas nördlich der Stelle des heutigen Kaiser-Wilhelm-Kooges eingezeichnet.

Während der Landanwachs nördlich der Elbmündung vorschritt, fand südlich der Mündung kein Anwachs. Das war während der letzten 300 Jahre besonders auffallend zu beobachten. Die Erklärung dieser Erscheinung ist wohl darin zu suchen, daß der Münndungsstrom der EIbe eine langsame Schwenkung aus seiner ursprüngglichen Richtung Südost-Nordwest nach Westen und Süden herum ausführt. Dieselbe Erscheinung ist bei allen anderen Wasserläufen unserer Küste festgestellt. Sie hat ihre Ursache in dem wachsenden Gezeitenstrom des Englischen Kanals. Infolgedessen kommt das nördlich der Mündung gelegene Watt immer weiter aus dem Strömungsgebiet heraus und enthält weniger bewegtes Wasser, das der Anschlickung förderlich ist. Diesem Umstand hat auch der Kaiser-Wilhelm-Koog sein schnelles Entstehen zu verdanken.

Erst auf der Vermessungskarte von 1797 finden sich zwei Inseln. Diese Neubildung soll sich also in 17 Jahren vollzogen haben! Im Vergleich zur Entstehung ähnlicher Anschlickungen in unserer Gegend ist eine so schnelle Entwicklung auf jeden Fall nicht wahrscheinlich, zumal keine technischen Vorkehrungen zur Beschleunigung des Anwachsens bestanden. Dass die beiden Inseln tatsächlich älteren Datums sind, geht aus einem "Bericht des Administratos der süderdithmarsischen Außendeiche betrefffend die Bedeichung der Maxqueller vom 5. Februar 1857" hervor.

Da heißt es wörtlich:

"Zwei um die Mitte des vorigen Jahrhunderts in einer Entfernung von 200 Ruthen vom grünen Vorlande des damaligen Fahrstedter Außendeiches entstandenen Inseln, welche, wie alle dergleichen Wattanschlickungen, in der Volkssprache ,Queller' benannt werden, erhielten die noch gebräuchliche Benennung ,Maxqueller' nach dem ersten eigenmächtigen Nutznießer und späteren Pächter derselben, Max Hempel, Fahrstedter Deich."

Die beiden Inseln haben also den Beinamen "Max" von dem genannten Pächter erhalten.

Ferner berichtet von Eggers, Kgl. dänischer Legationsrat an der deutschen Kanzlei in Kopenhagen, in seinen Beiträgen "Zur Kenntnis von Holstein", im Jahre 1804 wie folgt:

"Diese Insel ist erst seit etwa 30 Jahren entstanden und hat vorzüglich seit der Eindeichung des Kronnprinzen-Kooges umgemein zugenommen. Sie besteht jetzt aus zwei Teilen, dem größeren und kleineren Maxqueller, die durch eine ziemlich seichte Rönne oder Balje getrennt sind. Die größte Ausdehnung desselben ist von Süden nach Norden. Sein gegenwärtiger Flächeninhalt mag etwa 300 bis 400 Morgen betragen. Zwischen dem Maxqueller und dem festen Lande, deren Entfernung voneinander etwa 1/4 Stunde beträgt, läuft durch das Watt eine ziemlich breite, aber sehr seichte Rönne, die man bei Ebbeezeit zu Pferde und allenfalls zu Fuß durchwaten kann. Vor einigen Jahren ward ein Versuch gemacht, vom Vorlande aus bis zur Rönne einen Weg durchs Watt anzulegen. Allein die Gräben, welche zu bei den Seiten des Weges gezogen waren, wurden schon im folgenden Jahre zugeschlammet, so daß bald keine Spur von diesem Wege zu sehen war. Durch diesen Erfolg belehrt, überließ man es nachher der Natur, durch stete Aufschlickung das Watt so weit zu erhöhen, bis die Rönne zweckmäßig durchgedämmt werden kann."

Somit ist die Entstehung der Inseln auf die Jahre von 1750 bis 1780 zu verlegen.

Quelle: Verlandung des Kaiser-Wilhelm-Kooges von W. Philippsen 1974

Im Winter 1872 - 73 blieben die beiden für die Entwässerung vorhandenen Priele "Krautloch" im Norden und "Süderloch" (später Maxhafen) im Süden offen. Beide Deichabschlüsse konnten dann im Sommer 1873 mit einem Arbeitskräfteaufwand von rund 800 Arbeitern und 60 bis 70 Fuhrwerken nacheinander geschlossen werden. Im Herbst 1873 konnten diese Eindeichungsarbeiten ohne weitere Zwischenfälle sicher beendet werden.

Der Kaiser-Wilhelm-Koog wurde in den Jahren 1872/73 eingedeicht. Es konnte nicht ermittelt werden, wie es zu dem Namen dieses Kooges gekommen ist. Die älteste errreichbare Urkunde, in der der Name erstmals amtlich erwähnt bzw. mit der die Namensführung "Kaiser Wilhelm-Koog" genehmigt wird, ist eine "Allerhöchste Ordre" vom 17. 9. 1873. Zweifellos ist der Koog aber wohl nach dem damaligen Kaiser des deutschen Reiches benannt worden. Im Laufe der Zeit änderte sich die Schreibweise des Namens von "Kaiser Wilhelm-Koog" in "Kaiser Wilhelmskoog", "Kaiser Wilhelm Koog" Der eingedeichte Koog gehörte zunächst noch dem "Gutsbezirk Marner Vorlande" im Kirchspielssvogteibezirk Marne an.

Der neue Koog - Kaiser-Wilhelm-Koog - hatte eine Größe von 1153 ha, worin die Grundfläche des neuen Seedeiches mit einer Länge von 9850 m enthalten war. Die echte Nutzfläche betrug rund 1040 ha. Auf diese bezogen ergab sich das günstige Verhältnis von 9,50 lfdm Deich je ha Fläche.

Die gesamten Eindeichungskosten einschließlich der notwendigen Entwässerungsarbeiten und des Sielbaues beliefen sich auf rund 1,18 Mil. Mark.

In diesem Zusammenhang darf nicht unerwähnt bleiben, daß der preußische Staat die Nutzfläche des Kooges für einen Preis 1 349 580 Mark 1873/74 an die neuen Bewohner parzellenweise verkauft hat. Die Eindeichung hatte also für den Staat wieder wie beim Friedrichskoog mit einem erheblichen Gewinn abgeschlossen. Quelle: Klaus Schnepel 1898

Am 27.10.1873 und weitere Tage mehr fand im "Holsteinischen Haus" in Marne der Verkauf des Grund und Bodens des Kooges statt. Die Verkaufsbedingungen waren sehr umfangreich, mit denen gleichzeitig auch das Regulativ über die vom ganzen Koog zu unterhaltenden gemeinschaftlichen Anlagen (Hafenanlagen, Stöpen, Wege, Ströme, Sieele u. a. m.) veröffentlicht wurde. Die Käufer kamen fast alle aus der näheren oder weiteren Umgebung des Kooges. Die Zahl der Eigentumsbetriebe betrug 1873: 46. D

Als erster zog August Huesmann mit Familie am 13. März 1874 in den Koog ein. Dieser Tag wird als der Geburtstag der Gemeinde angesehen.

Vielen Siedlern war es nicht möglich, gleich nachdem sie ihr Land in Besitz genommen hatten, auch an Ort und Stelle ein Haus zu errichten. Darüber gibt uns nachstehender Bericht Aufschluß:

"Ich bin in Kronprinzenkoog Nord zu Hause. Jeden Morgen mußte ich den ca. 6 km langen Weg zu meinen Feldern reiten, abends wieder zurück. Nach langen Bemühungen fand ich endlich bei einem Bauern im Süden des Kronprinzenkooges in einer Scheune ein Obdach. Viele Ansiedler errichteten sich aus Grassoden ein notdürftiges Haus. Große Beschwerden brachte uns der gänzliche Mangel an genießbarem Wasser. Wir mußten es uns aus den Kuhlen vom Marnerdeich holen denn Regenbäche hatten wir nicht. Brunnen konnten wir nicht anlegen, weil der Boden salzig war. Auch war das Grabenwasser ungenießbar, weil jede Flut das salzige Meerwasser in die Elbe trieb, die unsere Gräben speist. Selten ließ sie nach anhaltendem Regen Süßwasser in unsere Gräben strömen} aber dann waren wir froh, den weiten Weg nach den Wasserlöchern sparen zu können. Wir mußten mit dem Wasser sehr sparsam umgehen und freuten uns über jeden stärkeren Regen. Dann mußten wir alle auf das freie Feld hinaus und das Regenwasser mit Bechern aus Pferde-und Wagenspuren schöpfen. Quelle: Heimatbuch des Kaiser Wilhelm Kooges von Willi Krohn 1974

Die Interessenten des Kooges wurden zu einer Interessentenschaft zusammmengeschlossen. In ihrer Versammlung vom 5. 3. 1875 beschloß sie u. a., "daß der Kaiser- Wilhelm-Koog in seiner jetzigen Begrenzung - einschl. des Mitteldeichs - aus dem Gutsbezirk ausscheide und zu einer selbständiigen Gemeinde mit der Bezeichnung "Kaiser Wilhelm Koog" erhoben werde". Am 20.04.1875 schloß sich der Kreistag Süderdithmarschen dem Beschluß an. Von Sr. Majestät dem Könige wurde mittels Allerhöchhsten Erlasses vom 13.12.1875 genehmigt. Seitdem wird die Gemeinde mit einer amtlichen Größe von rd. 1.306 ha geführt.

Der Koog war knapp 5 Jahre besiedelt, da wurde auf Anraten von Hauptlehrer Peter Lorenzen am 23. Januar 1879 der Gemeinnützige Verein Kaiser-Wilhelm-Koog gegründet.

Im Mai 1879 tauchte der Gedanke an einen Neubau einer zweiklassigen Schule in der Mitte des Kooges unter Aufgabe des „bisherigen Schuletablissements“ auf. Unterstützt durch Landrat Müllenhoff, wurde dieser Plan vorangetrieben.

Der Neubau der Schule ging schnell voran und wurde bereits am 29. September 1880 durch Pastor Paulsen eingeweiht. Noch während des Bauens erhoben sich Stimmen aus der Einwohnerschaft des südlichen Kooges gegen den Bau. Sie erreichten in Verbindung mit einigen Einwohnern des Kronprinzenkooges durch die Eingabe an die Regierung, dass der angefangene Bau vorübergehend eingestellt wurde. Eine drauf an die Regierung abgesandte Abordnung des Schulkollegiums erwirkte dagegen eine Zurücknahme der Verfügung, so dass die stillgelegten Arbeiten wieder in Angriff genommen werden konnten.

1898 wurde hier im Koog das erste Kohlversuchsfeld angelegt, ca. 1 ha.

1903 wurde die erste öffentliche Fernsprechanlage hier im Krug mit der Nr. 27 installiert.

1930 bekam Wilhelmskoog einen eigenen Bahnhof an der Südstraße am Deich.

Die Freiwillige Feuerwehr Kaiser-Wilhelm-Koog wurde 1934 gegründet.

Da die Schülerzahlen stetig zurück gingen, wurde der Schulbetrieb im Jahr 1975 eingestellt.

1983 wurde die damals größte Windenergieanlage, der so genannte GROWIAN, aufgebaut.

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sank bis 1950 auf 41 ab und beträgt 1994 nur noch 26, nicht zuletzt infolge der negativen wirtschaftlichen Entwicklung in der Landwirtschaft. Die Gemeinde ist aber nach wie vor noch landwirtschaftlich strukturiert; die Zahl der Betriebe hat sich zwar verkleinert, die Größe der Betriebe nahm aber zu. Die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen ging mit zunehmender Mechanisierung und Motorisierung in ihr mehr und mehr zurück. Die Volkszählung 1987 zählt 376 Einwohnern. Quellen; Nach Ewald Meier, 1995 Chronik Marne Land ISBN 3880427135


Persönlichkeiten

Emil Karstens Foto: Jörn Lindhorst-Moll

Karstens, Emil

Er war einer der letzten völlig autarken Fischer der Westküste, außerdem hat niemand so viele Wasserleichen aus der Elbe geborgen wie er. Für seinen Einsatz erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Einige seiner geborgenen Leichen wurden auf der Insel Trischen auf dem Friedhof der Namenlosen beigesetzt. Später wurden die Wasserleichen aus der Elbmündung auf Neuwerk beerdigt, heute auf dem Festland.

Max Hempel

Die Familie Hempel stammt aus dem alten Sachsen. Der Vater von Max Hempel, ein Weißgerber, desertierte von der sächsischen Armee, um sich einer über ihn verhängten Strafe zu entziehen, nach Hannover. Hier nahm er neue Kriegsdienste, mußte aber wegen eines Konfliktes mit seinen Vorgesetzten abermals desertieren. So kam er nach Marne.

Als ein Mann von außerordentlichen Körperdimensionen erregte er hier allgemeines Aufsehen; er soll 7 Fuß und 2 Zoll gemessen und eine entsprechende Schulterbreite gehabt haben. Seine ungewöhnliche Körperkraft wird durch folgende Erzählung illustriert:

Aus Anlass einer Wette trug er vier halbe Tonnen Bier, je eine unter dem Arm, die beiden anderen im Spundloch fassend, unter Voranschreiten eines Musikkorps vom jetzigen Sparkassenhaus aus dreimal um den alten Kirchhof. Bei dem Ausgangspunkt wieder angelangt, legte er drei Tonnen von sich, hob die vierte übers Haupt und stärkte sich nach der Anstrengung durch einen kräftigen Schluck aus dem Spundloch.

Damit hatte er die deponierten 10 Taler gewonnen. Er starb in Marne und hinterließ die beiden Söhne Max und Johann Friedrich. Als Wohnung diente ihm eine große eichene Kiste. Als Sonderling stand er in dem Rufe, hexen zu können. Diese Meinung der Leute ersparte ihm die Mühe, die Wohnung zu verschließen. Später kaufte er sich in Neuendeich-Platenrönne ein Gewese. Quelle: nach Klaus Schnepel 1899


Wirtschaft und Infrastruktur

Im Kaiser-Wilhelm-Koog hat sich nachfolgendes Gewerbe angesiedelt:

Als weitere Erwerbsquellen nutzen die Einwohner vom Kaiser-Wilhelm-Koog sowohl die Windenergie als auch die Photovoltaik.

Der Kaiser-Wilhelm-Koog verfügt über keine eigene Schule. Zum Schulbesuch müssen die Schüler nach [Marne] fahren, dort befinden sich die weiterführenden Schulen bis zum Gymnasium.

In Marne bestehen auch die Einkaufsmöglichkeiten sowie die ärztliche Grundversorgung.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 7 225
1998 9 399
1999 13 601
2000 6 516
2001 9 420
2002 10 455
2003 7 329
2004 6 387
2005 6 472
2006 6 343
2007 5 283
2008 10 817
2009 2 36
2010 2 494
2011 8 742
2012 3 811
2013 13 995
2014 9 774
2015 8 579
2016 9 2.962
2017 11 1.711
2018 9 826

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018


Polizeiliche Lagemeldung


Literatur

  • Heimatbuch des Kaiser Wilhelm Kooges
eine Ortschronik von Willi Krohn 1974 bei Boyens 190 Seiten .
Einige wenige s/w Bilder (vornehmlich Aufnahmen von Backens) Ein Heimatbuch das sich dadurch abhebt, das es auf überflüssige Längen verzichtet indem es die Entstehung der Marschen und Dithmarschens wohltuende, nur kurz streift. Das Buch bringt sehr viel Datenmaterial für Hof-und Familienforscher, lässt erste Siedler zu Wort kommen und zeigt die Besitzverhältnisse vom Anbeginn bis 1974, sehr detailliert.
  • Meier, Ewald: 125 Jahre Kaiser-Wilhelm-Koog. Eine Chronik 1874 bis 1999. Hrsg: Gemeinde Kaiser-Wilhelm-Koog. Husum Verlag, ISBN 978-3-88042-910-9.

Weblinks


Karten


Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

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