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Hausmarken

Aus Dithmarschen-Wiki

Aus: Dithmarscher Blätter für Heimatgestaltung 1939 Mai/Aug

Hausmarke2.jpg

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung

Die Bedeutung der Hausmarken ist nie ausschöpfend behandelt worden. Für Familienforscher sind sie wichtige Hinweise. Die Verwendung wurde in Dithmarschen über viele Jahrhunderte gepflegt. Noch heute sieht man sie vereinzelt in Hausbalken geschnitzt oder in Eisen gegossen auch als Maueranker. Sonst ist diese Form der Alleinstellung einer Familie in der Öffentlichkeit verschwunden und durch andere Zeichen ersetzt . Die oben abgebildeten Hausmarken wurden immer im Zusammenhang mit Siegeln eingesetzt. Das älteste bekannte Siegel mit Hausmarke steht für die Harder Sippe 1591 (Jürgen Harder Kirchspielvogt zu Brb.) als dessen Zweig - kennen wir die Bojen in Eddelak .

Quelle:Lyra-Forum


Dokumente mit Hausmarke

Schröder.jpg

Im Wappen der Stekemannen auf dem Grabstein von Johann Russe auf dem Kirchof im Lunden finden wir schon Elemente des Schröder-Wappens. Nicht mehr in Kombination mit der Hausmarke wie uns der Dithmarscher Chronist Neocorus berichtet, wenn er schreibt:

Stelkemann is ok een Geschlicht tho lunden,
so noch nerendeleß in Growen sitzhaftig;
fören im Wappen luth einens Segels diß
und schlinget sich een Winranke rundt umme
und dorch dat Mark. Nun overst thi Tidt vören
se allen de Winranken im Wappen ,
ene upstaende Winranke …..

Es ist wirklich Wein gemeint – soll wohl bedeuten das sich die Stelkemann aus denen sich die meisten Schröder in Dithmarschen herleiten – in der Kunst der Veredelung von Früchten des Waldes verstanden- das sich sich als veredelte Menschen sahen- etwas Wertvolles darstellen wollten.

Erst etwa 1743 lies sich Andreas Schröder aus Fiel nach dieser Vorlage ein Wappen fertigen, wahrscheinlich von Jochim Warner einem bekannten Wappenmaler seiner Zeit.

Das Schröderwappen besticht duch die schlichte Darstellung der Trauben und und der sparsamen Farbgestaltung.

Universalwappen

In zahlreichen Haushalten Dithmarschens sind Familienwappen eine Zierde, nicht immer zur Freude von Heraldikern. Denn zahlreiche Wappen sind gefälschte Dokumente für die die Besitzer einst hohe Beträge zahlen mußten. Auch heute bieten fliegende Händler Stammbäume mit dazugehörigen Wappen für Fachleute rasch als Flickwerk erkennbar, für viel Geld an. Quelle: Peter Zornig im Lyra-Forum

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