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Hügelgräber

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Inhaltsverzeichnis

Hügelgräber

Hügelgräber wurden während mehrerer Epochen errichtet. Es beginnt Ende der Jungsteinzeit und endet im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr., vorherrschend sind jedoch die Grabhügel der Bronze- und der frühen Eisenzeit. Die Gegend um Albersdorf und Riesewohld ist reich an Fundstätten. Viele Hügelgräber wurden illegal aufgespürt und geplündert, bevor sie systematisch katalogisiert werden konnten. Es gibt einen illegalen Markt für Urnen und Grabbeigaben. Ein Teil der Fundstätten liegt auf militärischem Übungsgelände. Dort wurden häufig beim Ausheben von Schützengräben und bei Manövern Grabstätten gefunden.

Riesewohld. Aquatinta-Radierung von Jens Rusch

Hünengrab

Hünengrab oder Hünenbett ist die volkstümliche Bezeichnung in Norddeutschland für so genannte Megalithanlagen (Großsteingräber), zumeist bestehend aus Findlingen. „Hüne” lässt sich auf das mittelhochdeutsche hiune und das niederdeutsche hûne mit der Bedeutung Riese zurückführen – es sollten also Gräber oder Betten für Riesen gewesen sein.

Bronzezeit

Brutkamp

Foto: Brutkamp/Kreis Dithmarschen


Fundstätten

Das vorgeschichtliche Hügelgräberfeld bei Brickeln

Eine der größten Grabhügelgruppen der Bronzezeit (ca 1700 - 600 v.Chr.) und der vorrömischen Eisenzeit (ca 600 v. Chr. - Chr.Geb.) in Dithmarschen mit einst mehr als 60 Hügeln liegt südlich des Dorfes Brickeln an der Straße nach Buchholz. Mit der zunehmenden Urbarmachung des mit Kratt bewachsenen Ödlandes ab etwa 1900 wurden die meisten Hügel zerstört.

Im April 1933 erfolgte eine wissenschaftliche Untersuchung des Grabhügelfeldes durch Prof.Dr.Kersten. Dabei zeigte sich, dass die damals noch 51 Hügel bereits vor langer Zeit systematisch durchgraben und ihrer Inhalte beraubt wurden.

Um die letztendlich verbliebenen 10 Hügel vor weiterer Zerstörung zu bewahren, wurden sie restauriert und die Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommem. Dieses geschah durch Ankauf der Flächen im Rahmen des anhängigen Flurbereinigungsverfahrens Brickeln durch das ALW Heide.

In einem kleinen Festakt am 4. November 1988 erfolgte vor Ort die offizielle Übergabe der denkmalgeschützten Flächen an den Verein für Dithmarscher Landeskunde.

Seit dem 28. Oktober 2004 weist ein neues Schild an der Straße Brickeln - Buchholz auf das Gräberfeld hin. Ein Besuch dieser reizvollen Geestlandschaft lohnt sich immer.


Text von 2005. Weitere Auskünfte bei Jürgen Christiansen. Verein für Dithmarscher Landeskunde

Hünengrab im Wappen

Wappen Albersdorf

Der Ort Albersdorf trägt ein Hügelgrab im Wappen.

Museum für Archäologie

Das Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen ist ein Museum mit den beiden Schwerpunkten Archäologie und Ökologie in Albersdorf, Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.
Es wurde 1904 als Museum für Dithmarscher Vorgeschichte in Heide (Holstein) gegründet. 2003 wurde das Museum in das Gebäude des ehemaligen Bahnhofshotels der Stadt Albersdorf verlegt.
Im Jahre 2005 wurde das Museum unter dem Namen Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen eröffnet. In der Dauerausstellung werden die Entwicklung der Menschheit in Korrelation mit der Landschaft seit der Steinzeit thematisiert. Das Museum arbeitet ergänzend mit der Freilichtanlage Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf zusammen.


Schalenstein

Schalenstein von Bunsoh im Kreis Dithmarschen, Deutschland (54° 9′ 54″ N, 9° 18′ 26″ O)

Die obere Hälfte des Gemeindewappens von Bunsoh zeigt den "Schalenstein von Bunsoh" , den man unter einem der vielen Grabhügel im Gemeindegebiet entdeckt hat. Dieser Stein ist durch zahlreiche schalenförmige Einkerbungen gekennzeichnet, außerdem mit Doppelringen, flachen Rillen, Radkreuzen und Darstellungen von Händen. Die Deutung dieser Zeichen ist nicht voll geklärt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bunsoh 1450. Steingräber geben aber Zeugnis für die frühe Besiedlung des Ortes und seiner Umgebung an. Aus gefundenen Grabbeigaben, insbesondere Tongefäßen, wurde dieses auf 2500-2000 v. Chr. datiert und ist somit der Jungsteinzeit zuzurechnen. Quelle: Wikipedia

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