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Gudendorf

Aus Dithmarschen-Wiki

Gudendorf ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 10 m ü. NHN
  • Fläche: 6,04 km²
  • Wie viele Einwohner hat Gudendorf?
Gudendorf hat 391 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Bevölkerungsstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 416
2001 417
2002 421
2003 432
2004 427
2005 427
2006 425
2007 427
2008 413
2009 398
2010 415
2011 392
2012 386
2013 379
2014 388
2015 392
2016 382
2017 376
2018 391
  • Postleitzahl (PLZ): 25693
  • Vorwahl: 04859
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Werner Höfs (KWV)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Gudendorf

  • Gemeindeschlüssel: 01051039
  • Regionalschlüssel: 010515175039

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 330
  • Grundsteuer B: 330
  • Gewerbesteuer: 280
  • Breitengrad: 54,024736° N
  • Längengrad: 9,1082° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:26

Wappen

Wappen von Gudendorf
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 02.06.2014
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 02.06.2014
  • Entwurfsautoren: Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Birkenzweig
* Stern

Wappenbeschreibung

Von Rot und Silber durch eine abgerundete Schräglinksstufe geteilt. Oben ein sechszackiger goldener Stern, unten ein liegender grüner Birkenzweig mit zwei hängenden Fruchtständen und links drei Blättern.

Historische Begründung

Die Gemeinde Gudendorf liegt im Naturraum Dithmarscher Geest am Ostrand der Dithmarscher Marsch. Durch das heutige Gemeindegebiet verlief vor 6000 Jahren die Küstenlinie der Nordsee. Das Wappen beschreibt durch seine Zweiteilung die naturräumliche Situation von Gudendorf zwischen Geest und Marsch. Die geschwungene Teilungslinie symbolisiert den im westlichen Gemeindegebiet befindlichen Klevhang, der sich am Rande der Dithmarscher Geest erstreckt. Das Wappen kennzeichnet damit die Zugehörigkeit von Gudendorf zu den landschaftstypischen sogenannten "Klevdörfern" die sich im Übergangsbereich zwischen Geest und Marsch entwickelten. Der Ortsname Gudendorf lässt sich u.a. mit "das gute Dorf' deuten (Quelle: W. LAUR, Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 1992). Der goldene Stern im Schildhaupt soll als "guter Stern" die Deutung des Ortsnamen übernehmen und damit als Symbol für die Zukunftshoffnung einer gedeihlichen Entwicklung der Gemeinde dienen. Die Baumbestände am West- und Südrand des Ortes sind Bestandteil eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete an der Schleswig-Holsteinischen Westküste. Vor der Kultivierung und Aufforstung dieser Flächen war die Birke hier die vorherrschende Baumart, die daher auch als Charakterbaum dieser einstigen Heidelandschaft zu bezeichnen ist. Der Birkenzweig soll daran erinnern. Die Hintergrundfarben Rot und Weiß entsprechen sowohl den Farben des Landesteiles Holstein als auch denen der Kreises Dithmarschen.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Gudendorf

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnung


Geografie

Wo liegt Gudendorf?

Gudendorf liegt im Süden von Dithmarschen und befindet sich zwischen Meldorf und Sankt Michaelisdonn. Landschaftlich reizvoll ist der Übergang von der flachen Marsch zur hügeligen Geest, so überwindet das westlich und südlich gelegene Naturschutzgebiet Barlter Kleve einen Höhenunterschied von bis zu 20 Metern.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

  • Gudendorf (Dorf)
  • Gudendorferfeld (Höfe)

Nachbargemeinden

Straßen

Gudendorf verfügt über 4 Straßen. Westerstraße ist mit 684 Metern die längste Straße. Mit 88 Metern ist Stapelsweg die kürzeste Straße.


Angemessene Miete in Gudendorf

Da die Gemeinde Gudendorf zum Amt Mitteldithmarschen gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Die Gemeindevertretung besteht aus neun Mitgliedern.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • KWV 9 Sitze

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Gudendorf ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Geschichte

  • Der Sage nach wurde Gudendorf von den von den Einwohnern von Windbergen vertriebenen Bewohner des ehemaligen Dorfes Queddern angelegt worden sein.
  • 1845 wurde im Rahmen einer Volkszählung festgestellt, dass es in Gudendorf 136 Einwohner gab und die Schule von 30 Kindern besucht wurde. Im Ort gab es noch ein Wirtshaus.
  • Am 01.04.1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Südermeldorf-Geest aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Gudendorf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 6 332
1998 3 229
1999 16 575
2000 7 591
2001 7 336
2002 11 1.091
2003 3 132
2004 7 652
2005 5 187
2006 4 273
2007 9 266
2008 4 65
2009 5 239
2010 5 262
2011 4 120
2012 7 602
2013 1 23
2014 9 742
2015 1 3
2016 7 432
2017 8 559
2018 12 985

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018

Gewerbe

Schule

Die nächsten Schulen befinden sich in Sankt Michaelisdonn und in Meldorf, dort befindet sich auch das nächste Gymnasium.

Gesundheit

Es gibt in Gudendorf einen Facharzt für Allgemeinmedizin. Die weitere gesundheitliche Versorgung ist dann in Sankt Michaelisdonn und in Meldorf möglich.

Einkaufen

Zum Einkaufen fahren die Einwohner nach Sankt Michaelisdonn oder nach Meldorf.


Sehenswürdigkeiten

Gudendorf.jpg

Gedenkstätte

1960/61 wurde in Gudendorf die Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene errichtet. Sie gilt dem Gedenken an sowjetische Soldaten, die in der Kriegsgefangenschaft hier und in der Umgebung starben und in Massengräbern hier ruhen. Neben 248 von Friedhöfen der Umgebung hierher umgebetteten Toten liegen hier weitere, bislang in ihrer Anzahl nicht erfassbare. Ihre Namen sind großenteils noch unbekannt.

Das Lager

Bereits 1941 war in Gudendorf ein Lager für sowjetische Kriegsgefangene errichtet worden. Im April 1944 wurde hierher das erweiterte Krankenrevier des Stammlagers XA von Heidkaten verlegt. Es bestand bis Kriegsende. Bereits kurz nach Kriegsende wurde auf Veranlassung der englischen Militärverwaltung ein erstes Denkmal errichtet, das schon in den 50er Jahren verfiel. Die jetzt bestehende Gedenkstätte wurde im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein angelegt. Sie zählt zu den bedeutenden in unserem Bundesland. Seit 2007 ist die Gemeinde Gudendorf mit der Pflege betraut.


zum weiter lesen bitte oben den Link anklicken.


Polizeiliche Lagemeldung


Weblinks


Karten


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