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Georg Hasse

Aus Dithmarschen-Wiki

Aquarell von Georg Hasse (1945) in Privatbesitz

Inhaltsverzeichnis

Biographie Georg Hasse

Persönliche Erinnerung

Georg Hasse war wohl der beliebteste Lehrer am Heider Gymnasium. Er war nicht nur Künstler im Sinne von Maler, Kunsterzieher. Er hatte ein besonderes Talent, Schüler und Schülerinnen abseits vom alltäglichen Zeichenunterricht zu kreativen Taten zu führen. Neu waren seine Themen; z.B. "Der Punkt jagt das Dreieck" - dafür durften wir dann Feder und Skriptol benutzen. Oder aber; "Der Gärtner in den Rosen" - hierzu stand uns der Tuschkasten zur Verfügung - und unsere Finger. Eine Vorstufe der damals absolut unbekannten Fingerfarben. Im Gegensatz zu vielen anderen Lehrern nannte er einen dann nicht "verdreckt" , sondern lobte die Kreativität, zu der er einen immer wieder ermunterte. Als Leiter der damaligen Theatergruppe war er selbst so schöpferisch, daß er uns mit seiner Begeisterung ansteckte. "Der Kalif Storch" - entstand unter seiner Regie. Mit Schlagzeugmusik!! - die die Bewegungen der verschiedenen Tiere begleitete. Herrliche Scheinwerferbeleuchtung (mit einem Spot auf die bewegenden Personen) - in allen Farben verwandelte die kleine Bühne der Schule in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Und damit recht viele Schülerinnen und Schüler mitspielen konnten, gab es erstaunliche Rollen. Diverse Sklaven (männlich, meist schwarz-braun geschminkt. Verwandlungskinder in schwarzen Gewändern, die dafür zuständig waren, den zusammengebrochenen Zauberer von der Bühne verschwinden zu lassen. Und das in einem rhythmischen Takt mit leuchtend grün-gelb angestrichenen Händen und ebensolchen Rändern um die Augen. Diese waren in einer schwarzen Tüte versteckt, erinnerten mich später etwas an Ku-Klux-Clan, aber herrlich gruselig. Obwohl es eigentlich nur sehr nette Mädchen waren.

Ach, und alle die Masken, die unter seiner Leitung entstanden. Die dann beim Umzug um den Markt beim Vogelschiessen (zum Entsetzen unserer Eltern) anstelle der üblichen Blumenbögen und weißen Kleider getragen wurden. Unter anderem ein Archeopterixs,- viele Phantasiegebilde, mit denen die traditionellen Heider natürlich nichts anfangen konnten. Dieses ist mein sehr persönlicher Eindruck dieses wunderbaren Kunsterziehers.
Liselotte Boeger

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