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Electrabel

Aus Dithmarschen-Wiki

Modell-Vorstellung des geplanten Steinkohlekraftwerkes in Brunsbüttel

Diese Seite gibt die Presse-Informationen der Firma Electrabel wieder. Für eine Diskussion über das Pro & Contra ist sie nicht angelegt. Hierfür gibt es zwei Extra-Seiten in unserem Dithmarschen-Wiki, die bitte ausschließlich mit Sachbeiträgen editiert werden sollen, wie es sich für ein Lexikon gehört. Da das Thema sehr stark polarisiert, bitten wir darum, die Diskussions-Seiten der einzelnen Beiträge zu verwenden. Inhalte der Pro oder Contra-Seite sollten nicht manipuliert werden, sonst würden die Moderatoren überfordert und wir müssten die Benutzer dann leider sperren. Helft uns bitte, das zu vermeiden.--Jens Rusch 18:31, 28. Sep. 2008 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

Wer ist Electrabel?

Electrabel gehört zu den führenden Energieunternehmen Europas und ist Marktführer in den Benelux-Ländern. Die Kernaktivitäten liegen in der Erzeugung, dem Handel und dem Vertrieb von Energie. Electrabel ist Teil der GDF SUEZ-Gruppe, eines börsennotierten Unternehmens mit Hauptsitz in Frankreich und Niederlassungen in über 100 Ländern weltweit. Damit ist Electrabel eingebunden in ein internationales Netzwerk von Energie- und Umweltunternehmen und kann hohe Synergieeffekte nutzen.

In Deutschland

Seit Beginn der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 ist Electrabel in Deutschland tätig. Dabei setzen die Firma– sowohl bei der Stromerzeugung als auch bei Vertrieb und Handel – auf langfristige Partnerschaften. Von Berlin aus werden Industriekunden, Stadtwerke und kommunale Einrichtungen mit Strom und Gas beliefert. Als enger Partner der Stadtwerke von Saarbrücken und Gera versorgt Electrabel auch Haushaltskunden in Süd und Mitteldeutschland mit Strom und Wärme, die in Kraft-Wärme-Kopplung erzeuget wird. Das Heizkraftwerk Römerbrücke in Saarbrücken wurde im Jahr 2005 mit einer modernen Gas- und Dampfturbinen-Anlage ausgestattet.


Vor Ort

Insgesamt beschäftigt Electrabeln in Deutschland rund 300 Mitarbeiter, davon die Hälfte in Berlin, die andere in Saarbrücken. Für die Kraftwerksprojekte in Norddeutschland sucht man laufend neue Mitarbeiter, darunter unter anderem Kraftwerksingenieure sowie Facharbeiter aus Metall- und Elektroberufen, die zu geprüften Kraftwerkern fortgebildet werden. Electrabel ist seit über 60 Jahren ein verlässlicher Partner von Kommunen in Europa. Es gehört zu den verpflichtenden Werten, dass wir uns der Region, in der wir tätig sind, auch über unser Geschäft hinaus verbunden fühlen. Wir nehmen unsere Verantwortung als engagierter Teil der Gesellschaft vor Ort wahr. Wir setzen auf Dialog und Austausch mit den Menschen in der Region.

Kontakt

Standort Brunsbüttel

Die Entscheidung für den Standort Brunsbüttel wäre für die Stadt auf vielfältige Weise ein Gewinn. Der Bau des Kraftwerks ist mit der Investition von einer Milliarde Euro verbunden. Davon bleibt ein beträchtlicher Teil in der Region. Auch während der Betriebsphase des Kraftwerks wird das regionale Umfeld durch laufende Ausgaben profitieren, unter anderem für Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten und für Transportdienstleistungen. Außerdem werden ab Inbetriebnahme der Anlage 110 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt, die vorzugsweise aus der Region kommen sollen. Dabei wird sich die Suche vornehmlich auf Kraftwerksingenieure sowie auf Facharbeiter richten, die zu geprüften Kraftwerkern aus- und fortgebildet werden sollen. Man strebt langfristige Arbeitsverhältnisse an, bietet gute Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung und legt größten Wert auf Arbeitssicherheit. So soll das neue Kraftwerk nach dem Vorbild des Kraftwerks Römerbrücke im Saarland ebenfalls in punkto Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement durch den TÜV zertifiziert werden.


Wichtige Effekte für die Region

Verbunden mit einem Kraftwerksbau dieser Art ist die Schaffung von rund 190 weiteren Arbeitsplätzen bei Zuliefer - unternehmen und in der Konsumgüterbranche. Electrabel legt großen Wert darauf, wo immer es möglich ist, während der Bauphase und im späteren Betrieb lokale und regionale Unternehmen zu beauftragen. Der Bau eines Kraftwerks führt außerdem erfahrungsgemäß dazu, dass sich auch andere Industrieunternehmen in der Region ansiedeln. Damit tragen Electrabelzu Rahmenbedingungen bei, die für ansässige und potenzielle neue Unternehmen attraktiv sind, und werten den Standort auf.


Funktionsweise

Funktionsweise.jpg

Wie funktioniert ein Steinkohlekraftwerk? Die Steinkohle wird per Schiff angeliefert und in einem Kohlelager zwischengelagert. Auf geschlossenen Förderbändern wird sie zu den Kohlemühlen transportiert und dort zu feinem Kohlestaub zermahlen. Der Kohlestaub wird zusammen mit Luft im sogenannten Dampferzeuger verbrannt. Die dabei freigesetzte Wärme dient zur Erzeugung von Dampf mit hoher Temperatur und hohem Druck. Dieser wird in der Dampfturbine entspannt und treibt damit einen Generator an, der die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Über einen Transformator wird die elektrische Energie schließlich in das Höchstspannungsnetz eingespeist. Die bei der Verbrennung entstehenden Rauchgase werden auf ihrem Weg zum Kamin über Entstickung, Entschwefelung und Entstaubung gereinigt und tragen über eine Wärmerückgewinnung zur Steigerung des Wirkungsgrades bei. Betriebsdaten des Steinkohlekraftwerks Wir wollen eine Monoblock-Anlage mit einer elektrischen Bruttoleistung von rund 800 Megawatt nach dem neuesten Stand der Technik errichten. Die Anlage erreicht einen Netto-Wirkungsgrad von 46 Prozent, der unter anderem auf der Möglichkeit zur Durchlaufkühlung beruht. Das Kraftwerk ist rund um die Uhr betriebsbereit.

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten Wie viel Kohle verbraucht das Kraftwerk pro Jahr? Das Electrabel-Kraftwerk wird, so ist es geplant, als Grundlastkraftwerk betrieben, d.h., es arbeitet rund um die Uhr. Es wird etwa 1,5 Millionen Tonnen Steinkohle pro Jahr verbrauchen, die per Schiff oder per Bahn angeliefert werden. Wie viel Strom wird das neue Kraftwerk erzeugen? Als Grundlastkraftwerk wird das neue Electrabel-Kraftwerk etwa 5,5 Terawattstunden (das sind 5,5 Milliarden Kilowattstunden) pro Jahr erzeugen. Diese Strommenge entspricht etwa einem Prozent des gesamten in Deutschland erzeugten Stroms. Werden durch das neue Kraftwerk die Strompreise sinken? Voraussetzung für faire Strompreise ist Wettbewerb. Jeder zusätzliche Anbieter und jede zusätzliche Erzeugungskapazität bedeutet mehr Wettbewerb auf dem deutschen Markt. Als weiterer Stromerzeuger fördert Electrabel den Wettbewerb – das wird auch den Verbrauchern zugute kommen. Warum wird angesichts des Klimawandels ein neues Steinkohlekraftwerk gebaut? Deutschland wird auf absehbare Zeit zur Deckung des Strombedarfs nicht auf fossile Energieträger wie Kohle und Gas verzichten können. Viele Steinkohlekraftwerke hierzulande stehen vor dem Ablauf ihrer technischen Lebensdauer, sie können bislang noch nicht durch re ge - nerative Energien und Gaskraftwerke ersetzt werden. Für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung wird Steinkohle weiter eine wichtige Rolle spielen. Mit verbesserten Wirkungsgraden leisten moderne Steinkohlekraftwerke zudem einen Beitrag zur Reduzierung der Kohlendioxid- Emissionen. Warum werden die Kraftwerke gerade in Norddeutschland gebaut? Die Standorte an der Küste sind aus verschiedenen Gründen besonders gut für den Bau von Kohlekraftwerken geeignet. Zum Einen ist der Transport der Kohle einfacher zu handhaben. Sie muss nicht aufwändig durch das Binnenland befördert werden, um die Anlage zu erreichen. Zum Anderen hat man leicht Zugriff auf große Mengen Wasser, das man für eine Durchlaufkühlung nutzen kann. Damit kann auf Kühltürme verzichtet und der Wirkungsgrad um einen Prozentpunkt gesteigert werden. Mit welcher Luftbelastung ist durch das Kraftwerk zu rechnen? Mit den geplanten Steinkohlekraftwerken bleibt Electrabel mindestens 50 Prozent und mehr unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten für Staub, Stickstoff- und Schwefel oxide – dazu hat man sich freiwillig verpflichtet, um die Belastung für die Region so gering wie möglich zu halten. Wie ist die Lärmprognose für das Kraftwerk und den anfallenden Straßenverkehr? Die Lärmemissionen der geplanten Kraftwerke liegen deutlich unter den er laubten Richtwerten. Die Konstruktionsweise ist auch bewusst auf die Vermeidung bzw. Minimierung von Erschütterungen und Geräuschen ausgelegt worden. Was passiert mit den Reststoffen aus dem Kraftwerk? Ein großer Teil der Reststoffe wie Asche und Gips findet weitere Verwendung, z.B. im Straßenbau. Der Rest, der nicht weiterverwertet werden kann, wird gemäß den gesetzlichen Anforderungen ordnungsgemäß entsorgt.


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