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Eckhorst, Tim

Aus Dithmarschen-Wiki

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Grafik Kolumne "News"


Inhaltsverzeichnis

Biographie

Tim Eckhorst wurde am 3. Juni 1985 in Heide, Schleswig−Holstein geboren. Er wohnt in Kleve. Bis Sommer 2002 besuchte er die Realschule in Hennstedt, im Anschluss daran das Fachgymnasium Schwerpunkt Wirtschaft in Heide. Nach dem Abitur folgte der Zivildienst. Seit dem Wintersemester 2006⁄2007 studiert er Kommunikationsdesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Galerie

Veröffentlichungen

u.a.:

  • Metall macht Musik, Hausdurchsuchung (THENEXTART Verlag)
  • Comics und Cartoons u.a. in Plop!, Karicartoon, Jazam!, Büsumer Kurzeitung, Strandpost
  • CD-Gestaltung: u.a. Gospel Chor Pahlen, SprottenRock, goJA moon ROCKAH
  • Mitgestaltung Plakat Wattstock 2008, außerdem Shirts, Flyer, Plakate, Logos...

Pressespiegel

„Ich bin Grafiker, kein Lebensretter“ Tim Eckhorst gestaltet Plakat für Wattstock-Festival

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Von Martin Rolshoven

Kleve – Von seinem ersten Comic verkaufte Tim Eckhorst zehn Stück. Da war er elf Jahre alt. Heute ist der gebürtige Heider 23 und steht vor seinem neuesten Werk, dem Plakat zum Wattstock Musikfest, das mit einer Auflage von 500 Exemplaren bald in Dithmarschen und Steinburg hängen wird.

Eigentlich könnte der Design-Student stolz auf diese Entwicklung sein. Aber wer ihm begegnet, der merkt schnell, dass eher Bescheidenheit seine Tugend ist. Der talentierte Nachwuchskünstler wirkt schüchtern und antwortet vorsichtig auf Fragen zu seiner Person. „Es ist ein schönes Gefühl, meine fertigen Werke zu sehen“, gibt er zu, „und wenn alles geklappt hat, bin ich erleichtert und auch ein bisschen stolz.“ Aber das zeigt der Student nicht so gerne, weil er nicht werden wolle wie viele andere Kollegen aus der Grafik-Szene, die sich wichtig machen würden. Das findet er übertrieben: „Wir retten ja keine Leben.“ Im Mittelpunkt zu stehen ist seine Sache also nicht. Das wird aber zunehmend schwerer für ihn, denn neben dem Wattstock-Werbeplakat hat er bis heute rund 40 Zeichnungen in Zeitschriften, auf Internetseiten oder als CD-Hüllen veröffentlicht. Darunter viele kurze Bilderserien in Kalendern des Verlags Karicartoon. Thematisch ist Eckhorst für alles offen, aber besonderes Interesse scheint er an der Welt der lauten Töne und dem Geschäft mit harter Musik zu haben.

Ein Buch hat er auch geschrieben und illustriert. Es heißt „Metall macht Musik“ und zeigt auf 102 Seiten schwarz-weiße Zeichnungen, exklusive Interviews, Konzertberichte und Kolumnen. Zusätzlich enthält es eine Musik-CD mit Liedern von lokalen, nationalen und internationalen Gruppen.

Foto: Martin Rolshoven / DLZ

Zurück zum Wattstock-Poster. Die Idee dazu hatte der Brunsbütteler Künstler Jens Rusch, Mitorganisator des Musikspektakels. „Das Plakat war eigentlich schon fertig“, erinnert sich Eckhorst und zeigt ein Foto des Veranstaltungsortes. Gemeinsam mit Michael Behrendt vom Organisationskomitee beauftragte Rusch den begabten Zeichner, das Foto künstlerisch zu interpretieren.

„Ich habe mich eng an die Vorlage gehalten“, erzählt der junge Grafiker, der rund elf Stunden für diese Zeichnung investierte. Aber in einigen Fällen habe er die Abgebildeten nach seinen Wünschen verändert. „Einige ältere Besucher durchliefen eine Verjüngungskur“, gesteht er. So wolle er deutlich machen, dass auf dem Festival Musik für alle Altersgruppen läuft. Am liebsten zeichnet der Designer mit Bleistift in schwarz-weiß, weil dadurch eine spezielle Stimmung entstehe, Schatten aussagekräftiger seien und Flächen besser voneinander abgegrenzt werden könnten. „So kann ich Figuren besser inszenieren“, erklärt der Purist weiter, „aber Poster sollten trotzdem in Farbe sein, weil sie sonst schnell billig wirken – wie kopiert.“ Auf sein zeichnerisches Können will sich Eckhorst nicht verlassen: „Es ist schwer, davon zu leben.“ Deshalb will er alle gängigen Gestaltungsprogramme bedienen lernen, sich besser bei Drucktechniken auskennen und mehr fotografieren. „Nach meinem Studium möchte ich in einer Agentur arbeiten und zum Beispiel Werbung gestalten“, wünscht er sich. Wenn dann noch Zeit bleibt, würde er gerne nebenbei als freier Grafiker arbeiten. Jetzt will der engagierte Jung-Künstler aber erstmal sein Bachelor-Studium beenden, einen Master-Abschluss draufsetzen und dann ins Berufsleben einsteigen.

Informationen über Eckhorst und seine Arbeiten unter www.timeckhorst.de oder per E-Mail: timeckhorst@gmail.com. Quelle: DLZ

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