Dithmarschen-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz

Die Weberei in Brunsbüttelkoog

Aus Dithmarschen-Wiki

Diese und die anderen Seiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Jeder Leser, der Werbung, Fotos, Bilder oder Informationen dazu beitragen kann, sei hiermit herzlich gebeten, mir diese zukommen zu lassen, damit ich die Seite weiter vervollständigen kann.
Uwe Möller, Tel. 04852 2189, mail: Gabuwe@t-online.de

An dieser Stelle herzlichen Dank
an Ute Hansen vom Stadtarchiv Brunsbüttel für Zeitungsartikel, Werbung und Akten aus dem Gewerberegister so wie an Uwe Borchers für Postkarten

Inhaltsverzeichnis

Weberei in der Kautzstraße

Standort der damaligen Weberei
001-Kauzstrasse-15.jpg
1950.04.21-Ostdeutsche Textilwerkstätten.jpg
1948-Ostdeutsche Textilwerkstätten-Namen.jpg

Die einstige Weberei (eigentlich Ostdeutsche Textilwerkstätten K.-G., wurde aber in Bevölkerungskreisen Weberei genannt) stand auf dem Gelände, wo heute das 1970 gebaute und mittlerweilen „verwaiste“ Postgebäude steht, Kautzstraße 15/Ecke Ostermoorer Straße (Postämter in Brunsbüttel).
Errichtet wurde der gewerbliche Betrieb 1948 in den Baracken des sogenannten Soldatenheims. Die Genehmigung desselben war allerdings nicht ganz einfach, wie z.B. aus dem Schreiben vom 8.6.1948 der „Landesinnung des Färberei- und Chemischreinigungsgewerbes“ hervorgeht. Diese attestierten den zukünftigen, aus Soltau stammenden Betreibern zu wenig bis gar keine Fachkenntnise. Der Gemeindedirektor (Stadt wurde Brunsbüttelkoog erst im Dezember 1948) stellte allerdings in einem Antwortschreiben richtig, daß die Firma einen Färbermeister hat und man weiterhin aus Gründen der Arbeitsbeschaffung in diesen schwierigen Nachkriegszeiten dem Gesuch zustimmt. Was der Gemeinde allerdings nicht so „in den Kram paßte“, war der Standort des Betriebes. Als Gewerbegebiet hatte man diese Fläche nicht angedacht und so wurde eine befristete Genehmigung erteilt.
Immerhin sollten aber 20 Arbeitsplätze entstehen. So manch eine Brunsbüttelkooger Familie konnte auch durch einen Heimarbeitsplatz bei dieser wie auch bei der Nachfolgefirma ihr knappes „Nachkriegsbudget“ aufbessern.

Die Weberei im Telegrammstil

1948 – Die „Ostdeutsche Textilwerkstätten K.-G.“ nahmen unter der Leitung von Lehmann und Ahlborn ihren Betrieb auf.
1950 – Neben den Abteilungen Weberei und Färberei in der Kautzstraße wurde „Auf dem Deiche 5“ eine Abteilung Streichgarnspinnerei eröffnet. Im Juli des gleichen Jahres wurde dort eine Zwirnmaschine eingesetzt.
Im November 1952 übernahm die Heinrich Quandt K.G. den gesamten Betrieb
September 1960 – Schließung des Betriebes

Fotos vom Standort

Jahnplatz

1959.07.02-Jahnplatz.jpg

Der Platz, auf dem die Baracke der Weberei stand und später die Post errichtet wurde, hieß im Volksmund Jahnplatz oder bei uns Kindern auch Hundeplatz. Auf ihm wurden Hunde vom Zoll und auch der Polizei trainiert. Wir Kinder nutzten den Platz um "Cowboy und Indianer" zu spielen und auf den Bäumen herumzuklettern.
Auf dem Ausschnit eines Zeitungsartikels von 1959 wird der Platz beim Namen genannt.
Die Luftaufnahme unten ist von 1939 und soll nur demonstrieren, wo sich dieser Platz befand.

Gewerbeakten, Zeitungsartikel

Werbung

Verwandte Themen


Finden

Durchsuchen
Startseite
Vorwort
Gruppe bei Facebook
Alle Artikel
Aktuelle Ereignisse
Letzte Änderungen
Zufällige Seite
Erste Schritte
Support
Bearbeiten
Quelltext anzeigen
Bearbeitungshilfe
Seitenoptionen
Diese Seite diskutieren
Neuer Abschnitt
Druckversion
Kontext
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden / Benutzerkonto anlegen
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …