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Die Kali-Chemie in Brunsbüttel

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Kali-Chemie

Die Geschichte der Kali-Chemie begann im Jahr 1898 mit dem Bau der Portland-Cement Fabrik „Saturn“, die Mitte 1899 die Produktion aufnahm und bedingt durch den Bau der Neuen Schleusen profitabel arbeitete. In dieser Zeit (1907 bis 1914) wuchs die Zahl der Beschäftigten auf ca. 700 an und es war damit das größte Unternehmen Schleswig Holsteins.

Portland-Cementfabrik Saturn Sammlung Uwe Möller
Saturn-neuer Drehofen Sammlung Uwe Möller

Aus der Kanal-Zeitung


Nach Abschluß der Erweiterungsarbeiten des Kaiser-Wilhelm-Kanals und des Bau´s der Neuen Schleusen ging es mit dem Betrieb abwärts; es folgte 1914 die Schließung. Im Jahr 1917 übernahmen die Chemischen Werke Kunheim (ab 1928 Kali-Chemie) das Werk und begannen im Jahr 1918 ihre Rhenania Phosphat Produktion. Der noch von der Portland-Cement Fabrik „Saturn“ neu errichtete Drehofen erwies sich für die Übernahme durch die Kali-Chemie als besonders vorteilhaft. Nach dem Ende der Inflation 1923 durchlief die Produktion eine schwere Krise mit teilweiser Stillegung von Teilen der Produktionsanlagen. Ab 1925 ging es aber wieder aufwärts und es wurde erweitert.

Die Kali-Chemie in früheren Jahren Sammlung Uwe Möller


Der Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 sorgte dann wieder für einen Absatzeinbruch und die Kali schloß die Tore. In den Jahren 1941 / 42 lief die Produktion dann wieder auf Hochtouren. Bis Ende 1945 folgte eine erneute Zwangspause. Danach fingen die Drehöfen wieder an zu arbeiten. Der Umsatz hielt sich bis 1949 in eher bescheidenen Grenzen, dann allerdings erfolgte durch eine kräftige Finanzspritze im Rahmen des Marshallplanes ein bedeutender Aufschwung. Dieser Kredit in Höhe von 1 Million DM ermöglichte die Modernisierung der Fabrikationsanlagen.

Kali-Luftaufnahme Sammlung Uwe Möller


Die folgende Entwicklung bescherte der gerade erst ernannten Stadt Brunsbüttelkoog ein Werk mit 300 Beschäftigten, nach dem Wasserbauamt Brunsbüttelkoog der zu der Zeit zweitgrößte Arbeitgeber vor Ort. Aber schließlich und letztendlich – trotz aller investierten Millionen auch noch Ende der 70er Jahre – erfolgte zum 31.12.1981 das Aus für die Düngemittelproduktion der Kali-Chemie. Es waren zu diesem Zeitpunkt noch 176 Beschäftigte im Betrieb, wovon wiederum ein kleiner Teil davon die letzten Aufträge abarbeitete. In den Jahren 1982 bis 1985 erfolgte der kontrollierte Abriß durch eine Gesellschaft zur Verwertung von Industrieanlagen.

Fotos von der Kali-Chemie

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