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Chronik des Landes Dithmarschen (Buch)

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Die Chronik des Landes Dithmarschen von Neocorus (um 1590), Untertitel: „… watt he vun de olen Dithmarscher vertellt…“ ISBN 3-7963-0144-4 Gesamtausgabe ,ISBN 3-7963-0154-2 Band I , ISBN 3-7963-0146-0 Band II je 130/190 mm 1300 Seiten m. s/w.Illustrationen

Aus dem Vorwort "Dieses herrliche vaterländische Geschichtsbuch; die beste reichste, eigentüthümlichste holsteinische Chronik“ so begeistert begrüßte A.L.J.Michaelsen, ein besonderer Kenner der Dithmarscher und nordeuropäischen Geschichte die gedruckte Erstausgabe der von Neocorus verfassten Chronik des Landes Dithmarschen. Das Lob galt Inhalt, Sprache und Ausstattung des Werkes gleichermaßen. Der Autor Johann Adolf Köster (lebte etwas 1550 bis 1630) nannte sich selbst nach Humanistenmanier Neocorus, wirkte als Schulmeister, Küster und Prediger in Büsum. Er schrieb sein Werk in einer Zeit des Umbruchs. Voller Stolz schildert Neocorus Land und Leute, Sitten und Gebräuche und trug mit großem Sammlerfleiß Zeugnisse aus der Dithmarscher Vergangenheit zusammen . Sein Dithmarschenbild hat die Dithmarscher Geschichtsschreibung Jahrhunderte geprägt. Den Höhepunkt seiner Ausstrahlungskraft erreichte sie aber erst durch den Druck den der Historiker Politiker Friedrich Christian Dahlmann aus dem Jahre 1827 veranlasste. Der unveränderte Nachdruck dieser Ausgabe ist seit 1978 auch weitesten Leserschichten zur Verfügung. Besonderer Wert wurde der mitteldeutschen Sprache zugemessen, in der Neocorus sein Werk schrieb.: „Neocorus aber ist gar sehr geeignet, den Geist der sächsischen Sprache…. zu zeigen und durch wenig Mühe, die er im Ganzen macht, in das schwierige Verständnis alter Urkunden und Quellenschriften einzuleiten"

Der fast überflüssige Nachsatz soll zum Lesen im fast verloren gegangenen Sprachschatz motivieren. Es ist nicht unbedingt notwendig aber hilfreich Plattdeutsch zu verstehen. Das kurzweilige Lesen in diesen Büchern dient daher nicht nur der Geschichte sondern auch der Sprache der Heimat, ist Übung in der Sprache. Keine Frage, hier finden wir das Wissen um Dithmarschen seine Vergangenheit bis ins frühe 16. Jhdt. Detailverliebt berichtet der liebenswerte Schulmeister aus Büsum uns Ortsnamen örtliche Sitten und Gebräuche, Geschlechterverbände ohne Ende......

Leseprobe aus Band I S. 267 . Brunßbuttel Anm.: war dem Verfasser scheinbar unbekannt) Dat unerste Carspel im Lande tho Sueden an der Elve. Dorper.Brunßbuttel,Sostienhusen,Olbarwurden,Ostermhor, Osterbulmhusen, Lutke Norttorp,Westerbulmhusen, Dickendorp,Olen,Walle,Molenstrate,Grovn,Nordhusen, Dickeßhorne,Lehe.

Leseprobe: Band II S. 200. Über die Einnahme von Brunsbüttel durch Johann Ranzau 8. Juni 1559 Neocorus berichtet wie folgt (Anmerkung: in Übereinstimmung mit Ranzau) Brunßbuttel ingenhamn. Densulven dach toch Her Johan mir des Graven Regiment noch vortt, rukede nah Brunßbuttel, nahm it ock ahne sonderlichen Wedderstandt in, den he fandt keinen Minschen dat, dat se sick nicht getruweden, den apenen Vleken tho erholden, weren damnah alle vorgeweken. Vleken=Flecken=den Kirchort


siehe auch

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