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Cay Dose

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--Ditschie (Diskussion) 17:34, 9. Jun. 2016 (CEST)

(geb. um 1700 in Friedrichsgabekoog, gest. 27. Juli 1768 in Kopenhagen), war ein holsteinischer Architekt und Baumeister.


Inhaltsverzeichnis

Biografie

Cay Dose war einer der führenden Baukünstler des Barock in der Region.

Er wurde als Sohn des Obersekretärs Ernst Ulrich Dose geboren und zog später in das dänische Kopenhagen. Dort erhielt Cay Dose in der Zeit von 1724 - 1735 durch den Generalbaumeister Johan Conrad Ernst seine Ausbildung zum Baumeister.

Nach der Ausbildung erfolgte der Umzug erst nach Alsen für einige Jahre und 1739 nach Schleswig.

In Schleswig lernte er den Ingenieur-Kapitän Otto Johann Müller kennen, der sich für ihn beim Bau der St.-Trinittatis-Kirche in Hamburg-Altona verwendete und einsetzte.

Ingenieur-Kapitäne waren seit dem 17. Jahrhundert Baumeiste, Ingenieure oder Kartografen die als Offiziere kartografische bzw. bautechnische Aufgaben für das Militär durchführt. Ihr vergleichbare Rang war der eines Hauptmanns.


Werke

St.-Trinitatis-Kirche ( Altona)

Nachdem Cay Dose die Kirche begutachtet hatte, empfahl er den Abriß bis auf den von Jacob Bläser erbauten Turm. Am 11. April 1742 wurde der Empfehlung gefolgt und der Bau der neuen Kirche erfolgte unter seiner Leitung.

Die Kirche plante er auf einem kreuzförmigen Grundriss im Anschluss an den Bläserschen Turm . An den Sandsteinportalen sind die Monogramme der beiden ddänischen Könige Christian V. und Christian VI. erkennbar, hieraus ist erkennbar, welche Bedeutung die Kirche in der damals zweitgrößten Stadt des dänischen Reiches genossen hat.

Schleswiger Dom

Erneuerung des Daches und Teile des Doms

Michaeliskirche in Schleswig

Aufsatz eines neuen Dachreiters.

Brande-Hörnerkirchen Kirchenneubau

Bau einer Kirche mit einem oktogonalen Grundriß, diese wurde am 27. Februar 1752 feierlich eingeweiht.

Brande-Hörnerkirchen Bau des Küsterhauses und des Pastorates

1750 / 51 würden das Küsterhaus und das Pastorat errichtet.

Rellinger Kirche

1754 erhielt Cay Dose den Auftrag zum Bau der Rellinger Barockkirche. Bei diesem Bau orientierte er sich an der oktogonalen Bauweise der Kirche in Brande-Hörnerkirchen. Durch diese Bauweise konnte in wesentlich größeren Dimensionen gebaut werden, so daß sie mit ca. 2.000 Sitzplätzen die größte oktogonale Kirche in Norddeutschland ist.

Acht Pfeiler stützen und gliedern den Innenraum, die Ostseite wird von der Altarwand eingenommen, in der sich Kanzel, Orgel und Altar vereinen. Somit entspricht der Bau dem Idealbild einer prestantischen Predigtkirche.

Nicolaikirche in Treia

In der Zeit von 1756 - 1757 erfolgte die nach Westen verlängerte Erweiterung des Kirchenbaues nach seinen Entwürfen.

Nikolaikirche in Apenrade

Umbau der Kirche

Pastorat der Michaeliskirche in Schleswig

Neubau des Pastorats. Dieses wurde 1972 abgerissen.

Tätigkeit für das dänische Königshaus

Ab 1760 arbeitete er für die dänische Königswitwe Sophie Magdalena von Dänemark. Im Laufe der Zeit bemühte er sich, jedoch vergeblich, um die Nachfolge des Königlichen Hofbauinspektors Jakob Fortlink.


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