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Brahms

Aus Dithmarschen-Wiki

Klaus Groth schrieb im Februar 1889 an seinen Freund Johannes Brahms, den berühmten Musiker: "Ein Lied von Dir zu meinen Texten ist immer ein Orden pour le mérite." Der Groth und der Brahms hatten ein Vertrauensverhältnis wie ein Franzose zu seinem Fischhändler.



Johannes BrahmsZeitgenössische Postkarte
Zeichnung des jungen Brahms von Jens Rusch 1983
"Quintett mit Eltern" Zeichnung von Jens Rusch 1983

Inhaltsverzeichnis

Die Nachkommen von Daniel Brahms

Ausarbeitung: Peter Zornig


oder Brahmsche Linien von 1670 bis 1960

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Erster Generation


Daniel BRAHMST wurde ungefähr 1670 in Neuhaus,Oste,Niedersachsen geboren. Er starb dort. Daniel verehelichte sich vier Mal. Daniel heiratete Margareth MEIER (1). Margareth wurde ungefähr 1670 in Neuhaus,Oste,Niedersachsen geboren. Daniel heiratete Ilse MEINS 1702 in Bellum,Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen (2). Ilse wurde ungefähr 1670 geboren. Sie starb eben dort Daniel heiratete Anna Maria in Bellum,Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen (3). Anna wurde ungefähr 1670 geboren. Sie starb vor 1712 in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen. Sie hatten einen Sohn: Johann BRAHMSDaniel heiratete Elsabe 1712 in Otterndorf,Hadeln, Niedersachsen (4). Elsabe wurde ungefähr 1675 in Westerende,Otterndorf,Hadeln geboren.

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Zweite Generation


Johann BRAHMS (Daniel ) wurde 1699 in Neuhaus,Oste,Niedersachsen geboren. Er erhielt am 20. September 1706 in Belum,Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen die Kleinkindtaufe. Er starb am 02. Mai 1771 in Osterende, Otterndorf, Hadeln, Niedersachsen. Johann heiratete Elisabeth AHRENS am 19. Juli 1731 in Otterndorf,Hadeln, Niedersachsen. Elisabeth wurde ungefähr 1706 geboren. Sie starb in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen.

Sie hatten die folgenden Kinder: Peter Henrich BRAHMSund Johann Conrad BRAHMS

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Dritte Generation


Peter Henrich BRAHMS (Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 22. April 1732 in Westerende,Otterndorf,Hadeln geboren. Er erhielt am 22. April 1732 in Westerende,Otterndorf,Hadeln die Kleinkindtaufe. Er starb am 21. Oktober 1782 in Belmermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol . Peter heiratete Clara Sophia AHLFS am 19. Juni 1768 in Cadenberge,Hadeln,Niedersachsen. Clara wurde am 08. Februar 1745 in Cadenberge,Hadeln,Niedersachsen geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Metta Catharina BRAHMS wurde am 04. November 1770 in Belmermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Johann BRAHMS


Johann Conrad BRAHMS (Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 12. Januar 1734 in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen geboren. Er starb am 26. September 1806 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Johann heiratete Ann Catharina BÜLTZEN am 11. Juni 1758 in Luedingworth,Hadeln,Niedersachsen. Ann wurde 1728 in Werth,Hadeln, Niedersachsen geboren. Sie starb am 14. August 1794 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carsten BRAHMS Johann BRAHMS wurde 1761 in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen geboren. Er starb am 07. März 1773 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Margareth BRAHMS Anna Catharina BRAHMS wurde am 18. Mai 1773 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna heiratete Christian Andreas SAHT am 07. April 1815 in Marne,Schl - Hol. Christina wurde ungefähr 1770 geboren. Er starb in Fahrstedt,Marne,Schl - Hol. Beke BRAHMS starb nach 1806 in Brunsbüttel,Schl - Hol.

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Vierte Generation


Johann BRAHMS(Peter Henrich BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde 1769 in Cadenberge,Hadeln,Niedersachsen geboren. Er starb am 11. Dezember 1839 in Heide, Schl - Hol. Johann heiratete Christina Magdalena ASMUS Tochter von Jürgen ASMUS am 11. September 1792 in Woehrden,Schl - Hol. Christina wurde am 03. Januar 1769 in Woehrden,Schl - Hol geboren. Sie starb am 13. November 1835 in Heide,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Peter Hinrich BRAHMS und Johann Jacob BRAHMS

Carsten BRAHMS (Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde 1756 in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen geboren. Er starb am 28. Februar 1824 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol. Carsten heiratete Margret Charlotte Louise MEIER am 23. Februar 1783 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Margret wurde am 25. November 1759 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 18. September 1824 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Johann BRAHMS wurde am 07. Oktober 1783 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Telsche BRAHMS wurde am 26. September 1785 Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 13. Dez. 1789 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Peter BRAHMS Catharine Liesbeth BRAHMS wurde am 12. September 1790 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 07. April 1791 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Trien Liesbeth BRAHMS wurde am 13. März 1792 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Trien heiratete Michael JACOBSEN am 07. Mai 1819 in St.Michaelisdonn,Schl - Hol. Michael wurde ungefähr 1790 in St.Michaelisdonn,Schl - Hol geboren. Carsten BRAHMS Trienke BRAHMS wurde 1796 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Barthold BRAHMS wurde 1797 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 26. April 1806 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Christopher BRAHMS

Margareth BRAHMS(Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde ungefähr 1763 in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen geboren. Sie starb in Otterndorf,Hadeln,Niedersachsen. Margareth heiratete Peter KLEIS. Peter wurde in St.Margarethen,Schl - Hol geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Johann KLEIS wurde am 28. Dezember 1790 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 10. Februar 1793 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Nachkommen von Daniel BRAHMST -Fünfte Generation


Peter Hinrich BRAHMS (Johann BRAHMS , Peter Henrich BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 26. Januar 1793 in Woehrden,Schl - Hol geboren. Er starb 1863 in Heide,Schl - Hol. Peter heiratete Anna Christine RUGE am 28. Juni 1813 in Heide,Schl - Hol. Anna wurde ungefähr 1790 geboren. Sie starb 1868 in Heide,Schl - Hol. Sie hatten die folgenden Kinder: Magdalena BRAHMS wurde am 08. Mai 1815 in Heide,Schl - Hol geboren. Wiebke BRAHMS wurde am 16. Dezember 1816 in Heide,Schl - Hol geboren. Johann Friedrich BRAHMS wurde am 07. Mai 1818 in Heide,geboren. Christina BRAHMS wurde 1819 in Heide,Schl - Hol geboren. Jürgen BRAHMS wurde ungefähr 1821 in Heide,Schl - Hol geboren.

Johann Jacob BRAHMS (Johann BRAHMS , Peter Henrich BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 01. Juni 1806 in Heide,Schl - Hol geboren. Er starb am 11. November 1872 in Hamburg Johann heiratete Johanna Hendrike Christiane NISSEN Tochter von Peter Radeloff NISSEN und Anna VON BERGEN am 09. Juni 1830 in Hamburg (1). Johanna wurde am 04. Juni 1789 in Hamburg geboren. Sie starb am 02. Februar 1865 in Hamburg

Sie hatten die folgenden Kinder: Elisabeth Wilhelmine Louise BRAHMS wurde am 11. Februar 1831 in St.Michaelis,,Hamburg geboren. Sie starb am 11. Juni 1892 in St.Michaelis,,Hamburg. Elisabeth heiratete Johann Christian Georg GRUND am 05. Oktober 1871 in Hamburg. Johann wurde ungefähr 1830 in Hamburg geboren.

Johannes BRAHMS wurde am 07. Mai 1833 in Specksgang, St.Micaelis,Hamburg geboren. Er starb am 03. April 1897 in Wieden,Wien.Er wurde am 06. April 1897 in Zentralfriedhof,Simmering,Wien bestattet.

Friedrich BRAHMS wurde 1835 in St.Michaelis,Hamburg geboren. Er starb am 05. November 1886 in St.Michaelis,Hamburg. Johann heiratete Caroline PAASCH 1866 (2). Caroline wurde am 25. Oktober 1824 in Neustadt, Luebeck,Schl - Hol geboren. Sie starb am 14. September 1902 in Pinneberg,Schl - Hol.

Peter BRAHMS (Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 11. Mai 1788 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 05. Oktober 1838 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Peter heiratete Christina KNOLL am 21. August 1808 in Brunsbüttel,Schl - Hol (1). Christina wurde ungefähr 1790 in Groden,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb 1821 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Tochter BRAHMS wurde 1821 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 07. August 1821 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol. Peter BRAHMS wurde am 01. August 1817 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 19. August 1820 in Neuenkoog,Brunsbüttel,Schl - Hol. Catrina Margretha BRAHMS wurde am 02. Februar 1815 in Ostermoor, Brunsbüttel,geboren. Carsten BRAHMS wurde am 01. Mai 1813 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Johann BRAHMS wurde am 20. Januar 1811 in Neuenkoog,Brunsbüttel,geb. Carsten BRAHMS wurde 1808 in Brunsbüttel, geboren. Er starb 1808 in Brunsbüttel,Schl - Hol.

Peter heiratete Anna MÖLLER (2). Anna wurde ungefähr 1790 in Brunsbüttel geboren. Sie hatten die folgenden Kinder: Sohn BRAHMS wurde am 25. April 1834 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 25. April 1834 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Fritz BRAHMS wurde am 16. Januar 1831 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 27. April 1834 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Otto Friedrich BRAHMS wurde am 14. Februar 1826 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Peter BRAHMS wurde 29.2.1823 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 14. April 1835 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Carsten BRAHMS (Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 05. Januar 1795 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 26. Januar 1870 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Carsten heiratete Catharina SALZ am 08. April 1822 in Brunsbüttel,Schl - Hol (1). Catharina wurde am 14. März 1791 in Blangenmoor,Eddelak,Schl - Hol geboren. Sie starb am 19. Dezember 1847 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Claus BRAHMS Carsten BRAHMS Peter BRAHMS Bartoldt BRAHMS Anna Catharina BRAHMS Antje BRAHMS wurde am 15. April 1838 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb nach 1840.

Carsten heiratete Anna EHLERS am 22. September 1816 in Brunsbüttel,Schl - Hol (2). Anna wurde in Eddelakerdonn,Eddelak,Schl - Hol geboren. Sie starb am 02. August 1821 in Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Margaretha BRAHMS wurde 1817 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb nach 1840. Johann BRAHMS wurde am 02. Januar 1819 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Antje BRAHMS wurde am 15. November 1820 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 07. Februar 1821 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Margaretha Charlotte Louise BRAHMS wurde 1816 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.


Christopher BRAHMS (Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 05. Oktober 1799 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 14. Januar 1847 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Christopher heiratete Marika PAULSEN ungefähr 1812 in Brunsbüttel,Schl - Hol (1). Marika wurde ungefähr 1796 geboren. Sie starb nach 1840 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Antje Cathrine BRAHMS wurde am 18. Januar 1834 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb nach 1840. Carsten BRAHMS wurde am 20. Januar 1838 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Christopher heiratete Maria PAUSTIAN am 02. Februar 1823 in Brunsbüttel,Schl - Hol (2). Maria wurde ungefähr 1800 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Maria Cathrin BRAHMS wurde am 04. November 1827 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl Hol geboren. Sie starb nach 1840. Anna Catharina BRAHMS Antje BRAHMS wurde 1834 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb nach 1840. Carsten BRAHMS wurde am 19. März 1825 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 13. April 1833 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Cathrina Charlotte Louise BRAHMS wurde am 07. Januar 1823 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Sechste Generation

Claus BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 17. Oktober 1822 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 23. Juni 1891 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol. Claus heiratete Gesche GÄTJE. Gesche wurde am 07. November 1820 in Eddelak,Schl - Hol geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Catharina Margaretha BRAHMS wurde am 16. März 1848 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Maria Dorothea BRAHMS wurde am 25. Juni 1850 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna Magdalena BRAHMS wurde am 31. Januar 1850 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna heiratete STRÖH. STRÖH starb in Ostermoor,Brunsbüttel, Elsabe Christine BRAHMS wurde am 03. Oktober 1852 in Brunsbüttel,geb.Elsabe heiratete Carl Ferdinand Claus ZERJALKE. Cral wurde ungefähr 1850 geboren. Anna Magdalena BRAHMS Carsten Johann BRAHMS wurde am 06. Juni 1858 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 07. September 1933 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Carsten heiratete Margaretha CLASSEN. Margaretha wurde am 03. September 1859 geboren. Sie starb am 23. März 1940 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Louise BRAHMS

Carsten BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 09. November 1824 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb nach 1840. Carsten heiratete Anna CLASSEN.

Sie hatten die folgenden Kinder: Catharina BRAHMS wurde ungefähr 1842 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Magdalena BRAHMS wurde ungefähr 1842 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Maria BRAHMS wurde ungefähr 1843 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna BRAHMS wurde ungefähr 1844 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Peter BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 22. September 1827 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 02. März 1873 in Ostermoor. Peter heiratete Gesche MAHLSTEDT am 24. Februar 1850 in Marne,Schl - Hol. Gesche wurde am 10. Juli 1821 in Rösthusen,Marne,Schl - Hol geboren. Sie erhielt am 16. Juli 1821 in Marne,Schl - Hol die Kleinkindtaufe. Sie starb in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carsten Johann BRAHMS Telsche Cathrin BRAHMS wurde 1852 in Ostermoor,Brunsbüttel,geboren. Telsche Catharina BRAHMSam 01. Mai 1854 in Ostermoor,Brunsbüttel, geb. Anna Maria BRAHMS wurde am 29. September 1856 in Brunsbüttel,geb. Margaretha BRAHMS wurde am 16. Juni 1860 in Brunsbüttel,geboren. Johann Peter BRAHMS wurde am 06. März 1865 in Ostermoor,Brunsbüttel,geb. Margaretha BRAHMS wurde am 24. Januar 1859 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 15. März 1859 in Ostermoor,Brunsbüttel


Hinrich BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 24. Februar 1830 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb nach 1840. Hinrich heiratete Antje ERLING am 21. März 1852 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Antje wurde 1830 geboren. Sie starb in Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carsten Johann BRAHMS wurde am 20. Juni 1852 in Brunsbüttel,geboren. Telsche Catharina BRAHMS wurde am 07. Mai 1854 in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sohn BRAHMS wurde am 29. Dezember 1854 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 29. Dezember 1854 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Peter Matthias BRAHMS wurde am 24. November 1860 in Brunsbüttel,geboren. Anna Magdalena BRAHMS wurde 1860 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Hinrich BRAHMS wurde am 02.Januar 1864 in Neuenkoog,Brunsbüttel,geb.. Otto Friedrich BRAHMS wurde am 04. Februar 1866 in Neuenkoog,Brunsbüttel, geb. Anna Margaretha BRAHMS wurde am 11. Oktober 1868 in Neuenkoog, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Barthold Christopher BRAHMS wurde am 07. April 1872 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Bartoldt BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 21. September 1832 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 30. September 1866 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol. Bartoldt heiratete Catharina WILCKENS am 30. April 1854 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Catharina wurde 1834 geboren. Sie starb in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carsten BRAHMS wurde am 01. November 1854 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 22. Mai 1855 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Anna BRAHMS wurde ungefähr 1857 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Margaretha BRAHMS wurde am 01. Oktober 1858 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Johann Peter BRAHMS Anna Maria BRAHMS wurde am 26. August 1863 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Hinrich BRAHMS wurde am 03. Februar 1866 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Anna Catharina BRAHMS (Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde 1835 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna heiratete Dierk KLINGFORTH (1). Dierk wurde ungefähr 1830 in St.Margarethen,Schl - Hol geboren. Er starb in Ostermoor, Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carsten Johann KLINGFORTH NN Hinrich KLINGFORTH wurde 1864 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Peter KLINGFORTH wurde ungefähr 1868 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna heiratete Hinrich PULS (2). Hinrich wurde ungefähr 1825 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Hinrich Jacob BRAHMS wurde 1859 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Hinrich heiratete Magdalena Margaretha RITSCHER am 01. Juli 1882 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Magdalena wurde 1859 in Westerbüttel,Eddelak,Schl - Hol geboren.

Anna Catharina BRAHMS (Christopher BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 25. November 1830 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Sie hatte die folgenden Kinder: Simon PULS wurde am 08. Februar 1856 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.


Nachkommen von Daniel BRAHMST - Siebte Generation


Anna Magdalena BRAHMS (Claus BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 24. September 1855 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Anna heiratete Georg BEIERMANN. Georg wurde ungefähr 1850 geboren. Sie hatten die folgenden Kinder: Tochter BEIERMANN wurde am 28. Oktober 1868 in Behmhusen,Eddelak,Schl - Hol geboren. Sie starb am 28. Oktober 1868 in Behmhusen,Eddelak,Schl - Hol.


Louise BRAHMS (Claus BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 06. Mai 1861 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sie starb am 24. Januar 1929 in Hamburg Louise heiratete BUCK. BUCK starb in Hamburg,Hamburg. Sie hatten die folgenden Kinder:

Arthur BUCK wurde ungefähr 1894 in Hamburg geboren. Jonny BUCK wurde ungefähr 1895 in Hamburg geboren. Louise Magdalena BUCK

Carsten Johann BRAHMS (Peter BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 08. November 1850 in Landsteig,Marne,Schl - Hol geboren. Er starb am 19. Oktober 1888 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Carsten heiratete Antje Margareth OELRICH am 13. Juni 1875 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Antje wurde am 13. Juni 1852 in Soesemenhusen,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.

Sie hatten die folgenden Kinder: Johann Peter Christina BRAHMS Hinrich Johann BRAHMS wurde am 12. August 1877 in Soesemenhusen, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Anna Catharina BRAHMS wurde am 11. April 1879 in Soesemenhusen,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Maria BRAHMS wurde am 29. Februar 1880 in Soesemenhusen, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Sophia BRAHMS wurde am 29. Februar 1880 in Soesemenhusen, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Emma Sophia BRAHMS wurde am 17. Juni 1882 in Soesemenhusen, Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Hinrich Wilhelm BRAHMS


Johann Peter BRAHMS (Bartoldt BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 27. Februar 1861 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 25. Mai 1947 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Johann heiratete Auguste Pauline PETERS am 14. Januar 1881 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Auguste wurde am 19. Oktober 1859 geboren. Sie starb am 02. November 1940 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Sie hatten die folgenden Kinder: Tochter Brahms Sohn Brahms

Carsten Johann KLINGFORTH (Anna Catharina BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde 1862 in Ostermoor,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Carsten heiratete Anna Catharina ZORNIG am 20. November 1887 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Anna wurde am 15. Oktober 1865 in Blangenmoor Lehe,Eddelak,Schl - Hol geboren. Sie starb am 06. Januar 1912 in Brunsbüttel,Schl - Hol.

Sie hatten die folgenden Kinder: Carl KLINGFORTH wurde ungefähr 1890 in Brunsbüttel,Schl - Hol geboren.


Nachkommen von Daniel BRAHMST - Achte Generation


Louise Magdalena BUCK (Louise BRAHMS , Claus BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 03. Juni 1896 in Hamburg,Hamburg geboren. Sie starb am 26. Februar 1937 in Hamburg,Hamburg. Louise heiratete BONSACK. BONSACK wurde ungefähr 1895 geboren. Er starb in Hamburg,Hamburg. Sie hatten einen Sohn

Johann Peter Christina BRAHMS (Carsten Johann BRAHMS , Peter BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 02. Januar 1876 in Soesemenhusen,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Er starb am 09. März 1917 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Johann heiratete Wilhelmine Magdalene RINTERMANN am 04. November 1900 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Wilhelmine wurde am 07. Juli 1882 geboren. Sie starb in Brunsbüttel,Schl - Hol. Sie hatten sechs Kinder:

Hinrich Wilhelm BRAHMS (Carsten Johann BRAHMS , Peter BRAHMS , Carsten BRAHMS , Carsten BRAHMS , Johann Conrad BRAHMS , Johann BRAHMS , Daniel ) wurde am 02. November 1885 in Soesemenhusen,Brunsbüttel,Schl - Hol geboren. Hinrich heiratete Anna Sophia TETZLAFF am 08. Oktober 1911 in Brunsbüttel,Schl - Hol. Anna wurde am 14. Mai 1892 in Alten Hafen,Brunsbüttel, Schl - Hol geboren. Sie hatten eien Tochter.

Nachkommen von Daniel BRAHMST - Neunte Generation teilweise noch lebende Personen

Brahms Vorfahren aus Dithmarschen

  • Der ungeschönte Stammbaum des Komponisten
  • Vorweg der Text der bedeutenden Eintragung aus dem Brunsbütteler Totenbuch
  • vom 23. Okotober 1782

Peter Henrich Brahms (Urgroßvater von Johannes Brahms) …ein Ehemann und Tischler, alt 60 Jahre und drüber. Seine Frau: Clara Sophia geb. Ahlfs (Urgroßmutter) hat ihn verlassen, man weiß den Ort ihres Aufenthalts nicht zuverlässig. Er hinterlässt 2 Kinder, nämlich eine Tochter Namens Metta Cathrin, die den 4. November 1770 geboren und einen Sohn Johann, (Großvater von Johannes Brahms) der ebenfalls davongelaufen. Seiner Armut und kränklicher Umstände wegen musste ihn die Armenkasse unterhalten und beerdigen lassen.

Im Rahmen meiner inzwischen umfangreichen Familienforschung bin ich beim Aufarbeiten der Brunsbütteler Kirchenbücher,naturgemäß auch auf die Eintragungen der Brahms gestoßen. Das der berühmte Komponist Johannes Brahms 1833-1897 Dithmarscher Abstammung ist, war bekannt. Wie tief allerdings seine Wurzeln in Brunsbüttel liegen,steht nun fest. Die Brunsbütteler Bibel, wie Norbert Wenn , Museumleiter zu Brunsbüttel das Buch „Bauern Handwerker Seefahrer“ von Wilhelm Johnsen 1961, jüngst zu Recht, liebevoll nannte, geht auf die Brahmsche Verwandtschaft in Brunsbüttel merkwürdigerweise nicht ein, nur in einem Querverweis in dem 1951 erschienen Büchlein,„Das schöne Brunsbüttel“.

Mit der Eintragung im Sterbebuch von 1782 haben wir den Urgroßvater des weltberühmten Komponisten vor und. Der Text den der Pastor uns, seiner Zeit durchaus üblich überliefert, lädt ein sich ausführlicher mit Peter Henrich Brahms zu beschäftigen.

In der Johannes Brahms Gesellschaft zu Hamburg fimdet sich die Brahmsstudie vor, von Walter Gerber aus dem Jahre 1984) mit dem Titel: „ Der Brunsbütteler Brahmsstamm“ Leider forschte Herr Gerber nicht vor Ort und interpretierte in seinen Ausführungen. Es verwundert, das ein so Detailverliebter, in seinen Texten sich weit schweifend verlierender Heimat-Hof-Forscher, wie Wilhelm Johnsen (1891- 1984) in seinen Brunsbüttel Büchern keinen Platz für Brahms findet. Erklärlich, denn bis vor 1981 war die Identität des Urgroßvaters nicht eindeutig anerkannt und Johnsen arbeitete mit belegbaren Fakten. Gerber versteigt sich bedaueröoch in der Meinung, das „Einige Daten und Angaben in den Brunsbütteler Kirchenbüchern nicht stimmen“, was ich nach mehrjähriger Forschung in allen Aufzeichnungen so nicht feststellen kann. Die Volkszählung von 1803,1840 und 1860, erfasst zwei Brahmsfamilien aus Ostermoor die eindeutig der Abstammung des überelbischen armen Verwandten zuzuordnen sind.

Die Brüder Peter Henrich (1732-1782) und Johann Conrad (1734-1806), letzterer ist Stammvater der Brunsbüttleer Linie, kamen wischen 1769 und 1770 von Otterndorf mit ihren Familien über die Elbe, nach Brunsbüttel. Um diese Zeit wurde hier gerade der Eddelaker Brunsbütteler Neuen Koog eingedeicht. Man vermutet Arbeit und erwartet andere Freiheiten in Dithmarschen als sie diese im Herzogtum Hannover vorfanden.

Die Lebensumstände für Peter Henrich (dem Urgroßvater) und dessen Familie waren nicht rosig wie wir der Kirchenbucheintragung entnehmen. Während der Bruder Johann Conrad Fuß und Arbeit als Tischler und Stellmacher fassen konnte. Schon damals funktionierte in Dithmarschens Gemeinden die soziale Versorgung. Die Gemeinden boten außerdem ausreichend Schutz vor den kaiserlichen, später napoleonischen Soldwerbern. Und sogar Arbeit war zeitweilig in Brunsbüttel zu finden. Brunsbüttel war eine Grenzstadt und für viele Familien der erste Schritt in ein „gelobtes Land“. Die Beziehungen zwischen den Elbufern waren viel intensiver als sie es wahrscheinlich heute sind. © PETER Z0RNIG

Johannes Brahms Brahms Wurzeln aus Belmermoor!

Die väterlichen Wurzeln dieses Musikgenies lagen in Brunsbuettel, zumindest drei Generationen lang. Tatsächlich entstammen die Brahms auch „von jenseits der Elbe“aus Otterndorf.

Johannes Brahms der weltberühmte Komponist hat selber an seine altdithmarschige Abstammung geglaubt und sich ein entsprechendes Wappen zeichnen lassen. Sein Urgroßvater, Peter Hinrich Brahms hat in Brunsbuettel gelebt und starb 1782 als Tischler und Stellmacher zu Belmermoor, arm und kränklich, er war immerhin gute 60 Jahre alt geworden..

Als Johannes Brahms am 3.April 1862 in Wien an Gelbsucht stirbt hat er zweieinhalb Jahre länger als sein Urahn gelebt und hat im Gegensatz zu diesem bedeutenden Nachfahren seiner Nachwelt mehr hinterlassen, als die schwache Lebenszeichen in den Büchern über seinen vergessenen Urgroßvater aus Belmermoor zu berichten wissen.

Noch heute gibt es in Brunsbuettel Leute mit dem Namen Brahms, die weitläufig mit dem großen Komponisten zutun haben.

Die Ahnfrau war eine geborene AHLFS nicht UHL Entgegen vielen anders lautenden Meldungen ist auch die Ehefrau des Belmermoorer Peter Hinrich Brahms (1743 –1782) Anna Sophia Ahlfs (1745- ?),nicht Uhl wie in allen verfügbaren Stammbäumen f äschlich behauptet wird , sie ist aus der Welt verschwunden mit ihrem Sohn, vor dem Tode Ihres Gatten auf dem Belmermor, sondern hat Ihr Heil vielmehr bei ihren verwandten Familien in Barlt und später bei Wöhrden gesucht. Hier in Barlt waren die Brahmst schon 5 Jahrzehnte vor den Brunsbütteler Brahms ansässig, schrieben sich in der Regel aber mit st am Ende, also Brahmst und blieben der Schreibweise auch treu. Mit ihnen lebten zu der Zeit schon die Ahlfs die hier häufig vorkommen zwischen 1720 und 1820, weniger in Brunsbüttel.

Brahms Verwandtschaft: aus Kirchenbüchern und Censusdaten.

Den Aufzeichnungen der Volkszählungen 1803 und später liegen mündliche Berichte der Bewohner aller Wohneinheiten der Gemeinden zu Grunde. Die Listen geben wertvolle Hinweise über die sozialen Verhältnisse der jeweiligen Zeit. Die Abstimmung mit den Aufzeichnungen der Diakone in den Kirchenbüchern vertieft den Einblick in familiäre Verhältnisse, und rückt gleichzeitig Lebensdaten zurecht. War man bei den mündlichen Angaben zur Volkszählung oft „schlampig“, wurde der Herr Pastor genauer, wenngleich auch er seine Eintragungen und Informationen oft aus einer Zettelwirtschaft dem Kirchenbuch Tage und Wochen später anvertraute.

So ist zu verstehen das der Johann Brahms, als Johann mit 73 Jahren im den dänischen Census 1803 eingeht, obwohl er am 14. Jänner 1734 zu Otterndorf, im Lande Hadeln auf den Namen Johann Conrad Brahms getauft wurde.

Johann Conrad erlebt den Census 1803 mit 69 Jahren (nicht mit 73) als Wittwer, seine Gattin Ann Cathrin Bültzen (1728-1794)ist schon 9 Jahre vorher in Ostermoor verstorben.

Über den Bruders von Johann Conrad, dem 1782 in völliger Armut auf dem Belmermoor verstorbenen, von Weib und Sohn verlassenen Peter Hinrich Brahms(1732-1782) habe ich hier berichtet. Aus seiner Nachkommenschaft ist der berühmte Johannes Brahms (1833-1897) abzuleiten. Drei Jahre nach dem Census von 1803, am 26.9.1806 verstirbt Johann Conrad Brahms auf dem Ostermoor. Vier Leibenserben sind bekannt. Die Tochter die 1803 als „Beeke“ geführt mit ihrem Vater wohnt, wurde am 21.5.1773 in BRUNSBÜTTEL auf den Namen Anna Catharina Brahms getauft und heiratet spät, am 7.4.1815 den Wittwer Christian Andreas Saht, Schulhalter aus Fahrstedt, Marne. Johann Conrads Sohn Karsten (oder Carsten) Brahms ist 1756 noch jenseits der Elbe geboren er stirbt am 28.2.1824 auf dem Neuenkoog, sein Geburtsdatum ist nicht belegbar. Der Census gibt als Alter 40 an, als Tischer und Zimmermann (wie sein Vater) hat er 1803 im Haus fünf Kinder, für drei weitere Kinder hat er früh einen Sarg zimmern müssen. Der mit Nr. 7 im Census 1803 überlieferte Stosser ist am 8.10.1799 unter dem wohlklingenden Namen Christopher getauft worden (Stoffer, nicht Stosser ist gängige Kurzform für Christoper). Ihn finden wir im Census 1840 mit seinen 5 Kindern und seinem ihm 1812 in BRUNSBÜTTEL angetrauten Weibe Marike Paulsen (1796- )noch immer auf dem Ostermoor an. Von allen Kindern hat nur die Linie von Carsten Brahms bis heute überlebt. Carsten ist am 5.1.1795 (in Census 1803 falsch mit 10 Jahren angeben) auf dem Ostermoor geboren, er heiratet Catharina Salz (1791-1847)aus Blangenmoor.

Bei deren Ableben am 19.12.1847 sind zwischen 1817 (schon weit vor ihrer Eheschliessung am 8.4.1822 in Eddelak, damals häufig) und ihrem Todestag am zwölf Brahms-Kinder geboren. Ihr viertes Kind geb. am 22.9.1827 ist der Peter Brahms der 1850 Gesche Mahlstedt (1827-1873) aus Rösthusen, Marne heiratet. Sie verbindet die Brahms mit dem bekannten Schmiedegeschlecht Selmer aus Eddelak.

Zurück zu Carsten Brahms dem Constabler (eine Art Polizei und Zollbeamter) und dessen Ehefrau Margareth Meyer, ihr Alter ist 1803 richtig wiedergegeben. Geboren wurde sie am 25.11.1759 in BRUNSBÜTTEL, sie überlebt ihren Mann Carsten um 7 Monate, als sie am 18.9.1824 auf dem Neuenkoog stirbt.

Sie entstammt einem alten Mauermanngeschlecht unser Gegend die sich bis weit nach 1600 verfolgen lässt. Als Ausgleich zu Ihrem weit verbreiteten Familiennamen Meier (in unser Gegend, innerhalb einer Familie oft einmal mit ai oder ei , aber meistens mit ey in den Kirchenbüchern vermerkt), als Ausgleich erhielten die Kinder dieser Familie für die Region ungewöhnlich hübsch klingende Vornamen. Die Frau von Carsten Brahms hieß nicht einfach Margaretha oder Gretje,bei ihrer Taufe 1759 wurde sie auf Margareth Charlotte Louise Meyers getauft, nach ihrer Großmutter Charlotte Louise Grundmann (1688-) die aus Pommern stammte.

Wie die Brahms lebten

1840 leben 27 Personen die sich in Ostermoor die sich eine Kate teilen, eine Wasserstelle, eine Feuerstelle. Fünf Familien unter einem Dach, darunter auch zwei Brahmsfamilien. Ausschnitt aus der Volkszählung 1840

Die Brunsbütteler-Kinder die hier genannt werden, sind im 3. Grade Cousinen zum Komponisten Johannes Brahms 1833 –1897 .

Der Karsten Brahms ist 1840 schon 46 Jahre alt, seine Frau hat ihm 7 Kinder geschenkt ( Tochter Anna geb, 1835 stellt die weitläufige Verbindung zur Zornigfamilie her)Auch Karsten war wie so viele seiner Zeit auf dem Ostermoor bettelarm „Er lebt von Almosen“ weiß Kirchspielschreiber Asmuss noch hinzu zufügen. Mit der Familie lebt ein Tagelöhner Johann Neelsen (aus Rösthusen) der bestimmt zum Haushalt beigetragen hat und/oder ein Auge auf die schöne gleichaltrige Margareth des Hauses geworfen hat. Der Familie des Christopher scheint es besser zu gehen, denn der Vater von 5 Kindern zwischen 17 und 2 Jahren alt hat Arbeit. Als Arbeitsmann wird er benannt.

Während dieser Zeit wächst in Hamburg , am Specksgang, der spätere und heute weltberühmte Cousin Johannes Brahms heran.

Lebende Verwandte 2004 zu Johanns Brahms

Aus einem Zeitungsartikel:

„Der Tischler Peter Heinrich Brahms war der Urgroßvater des Komponisten und lebte in Armut, sodass er sich ab einem Alter von 60 Jahren von der Armenkasse der Kirche unterhalten und beerdigen lassen musste“, weiß Peter Zornig. Der gebürtige Eddelaker lebt in Wien und betreibt dort in seiner Freizeit Ahnenforschung. Dabei stieß er auch auf die Herkunft des Komponisten und seinen tischlernden Brunsbütteler Urgroßvater.
Ahnentafel Ahrens, Rusch, Ritter

Zur Abbildung rechts: Einen eindeutigen Beweis für die Verwandtschaft mit dem Komponisten Johannes Brahms können Ilse Ahrens (55) und ihre Mutter Gertrud Minna Ritter (85) vorweisen. Bis ins Jahr 1729 sind sie in der Lage, auf einer Ahnentafel ihre Wurzeln nachzuvollziehen. „Ich habe 1942 von der ‚Sippenkanzlei Dithmarschen’ aus Heide ein Beglaubigungsschreiben erhalten, aus dem die Verwandtschaft zu Johannes Brahms hervorgeht“, berichtet Gertrud Minna Ritter. Sie wurde 1919 in Brunsbüttelkoog als Gertrud Minna Brahms geboren. In der NS-Zeit verlangten die Nazis einen „Arier-Nachweis“ über fünf zurückliegende Generationen. Dieser wurde Gertrud Brahms von Harald Thomßen, Sippenforscher und SA-Referent für Rassefragen aus Heide aufgestellt. „Darin findet sich zwar kein Eintrag über Johannes Brahms“, stellt Jens Rusch fest, als er die Unterlagen sichtet, „aber es sind zwei Einträge über Carsten Brahms zu finden“, fährt der LYRA-Vorsitzende fort. Der eine Carsten wurde 1756 in Otterndorf geboren und starb 1824 in Neufelderkoog. Sein Sohn, ebenfalls Carsten, erblickte 1795 in Ostermoor das Licht der Welt – dieser Arbeitsmann starb 1870 in Brunsbüttelkoog. „Das war mein Ur-Ur-Großvater“, sagt Gertrud Ritter. „Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Carsten ein Onkel des Komponisten Johannes Brahms war“, spekuliert Rusch. Diese Vermutung bestätigt Peter Zornig aus Wien, der in den Kirchenbüchern die Verbindung ausfindig machen konnte.

Vita

Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; † 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen man der Romantik zuordnet. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Komponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Fotos: Myspace

Frühe Jahre

Dithmarscher Abstammung

Johannes Brahms war Sohn einer heute noch in Dithmarscher weitverzweigten Brahms - Familie, die um 1760 von jenseits der Elbe aus dem Lande Hadeln im Herzogtum Hannover ins freie Dithmarschen emigrierte. In der Hoffung hier Arbeit zu finden Es war der Urgroßvater des Komponisten, Peter Henrich Brahms 1732 in Westerende,Otterndorf,geboren und der zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder Johann Conrad Brahms geb.1734 die Elbseiten wechselte.

Der Großvater Johann Brahms geb. 1771 zu Cadenberge,im Lande Hadeln gest. 1839 in Heide - Dithmarschen. In der Volkszählung von 1803 wird er Brahmst festgehalten. Er war kurze Zeit Gastwirt und Handelsmann zu Neuenkrug, Wöhrden, Dithmarschen dann auch in Heide (nach Heinrich Reimann Johannes Brahms 1911 Verlag Harmonie ,Berlin)

In der Volkzählung von 1803 ist aber als „Broterwerb“ für Johann Brahmst „ Lumpenhändler“ angegeben , er wohnte in Heide im IV Quartier, in der Norderstrasse 12 und ist alt 32 Jahre. Schon im Census von 1799 ist er als Einwohner in Heide in der Norderstrasse 12 vermerkt zusammen mit seiner Frau Christina Magdalena Asmus, aus Eiderstedt, die er 1792 in Wöhrden ehelicht 1793 wird in Wöhrden der erste der zwei Söhne Peter Hinrich Brahms geboren nach dem Großvater benannt wird und nachdem noch heute zahlreiche Brahms Verwandte bekannt sind , die sich allerdingst Brahmst schrieben. (Wohl nach einem Fehler der Kirchenbuchschreiber in Heide)

In Hamburg Johann Jacob Brahms, der Vater von Johannes Brahms wird 1806 in Heide geboren Im Adressbuch Hamburg aus 1860 finden wir ihn als Bürger und "Musiker daselbst und als Musiklehrer" wieder und wohnt auf der Fullenwiete 74 unter dieser Anschrift auch als Musikus eingetragen.

In Hamburg heiratet Vater Brahms 1830 seine Johanna Hendrike Christinae Nissen 1789 - 1865.Drei Jahre später am 07 Mai 1833 wird Johannes Brahms in geboren als Geburtsort ist der Specksgang zu St.Michaelis in Hamburg vermerkt.

Bekenntnis zu Dithmarschen Johannes Brahms der hat selber an seine altdithmarschige Abstammung geglaubt und sich ein entsprechendes Wappen zeichnen lassen.(nach Johnsen und Hamburger Tagblatt von 1933)Aus dem heftigen und intensiven Schriftverkehr mit der Mutter geht ebenfalls ein Bekenntnis hervor. ( Nach versch.Biographen) Brahms selbst hat Dithmarschen nach seinem Fortzug aus Hamburg nie wieder gesehen

Die vom Komponisten so innig geliebte Mutter Johanna Hendrike Christinae Nissen entstammt einer Bürger und Schulmeister Familie in Tondern. Ihre mütterlichen Vorfahren Brodersen waren vielfach Pastoren im Schleswiger Land ihr wird auch eine Verwandtschaft zu Theodor Storm nachgesagt. Ausser den Johannes hat das Ehepaar zwei weitere Kinder Elisabeth Wilhelmine Louise Brahms 1831 -1892 Friedrich Brahms 1835 - 1886 um die sich der Koponiste zeit seines Lebens rührend bemüht, vor allem mit Geld Zuwendungen.

Quellen: (Dtsche Biographen Index:Brahms Johannes 1833- 1897,Komponist,Pianist-Abert. ADB,Bautz,Berühmte Mus.,Biogr. Jahrbuch 1,Deutsche Männer,Ehrlich:Klaviersp. Eisenberg:Wien,Fey,Frank,ganzer 2,Große Dt.Bild,Großen Dt,HBLS,Klinkicht,LThK,NDB,ÖBL;RGG,Riemann,Rössler-Franz,Wurzbach C.-I 133,11-32;II 164,1-79;G5,71-75Brahms Johannes 1833- 1897 Musiker,berühmte Musiker-II G5,71-75.Kirchenbücher Brunsbüttel,Wöhrden,Heide,St.Michaelis.Ahnenforschung Peter Zornig)

Brahms Vater, Johann Jacob Brahms,der das Musizieren als Handwerk zum Broterwerb verstand, spielte Horn und Kontrabass und trat mit kleinen Ensembles in Tanzlokalen in Hamburg auf. Johannes Brahms erhielt mit sieben Jahren ersten Klavierunterricht. Brahms Talent zum Komponieren zeigte sich schon in seiner Jugend. Seine 1849 verfassten „Phantasien über einen beliebten Walzer“ sind Zeugnis eines virtuosen Klavierspiels.

Brahms entwickelte als junger Mann eine Eigenart: Er veröffentlichte seine frühen Werke häufig unter Pseudonymen (G. W. Marcks, Karl Würth) und teilte ihnen höhere Opuszahlen zu. Anfangs schrieb Brahms ausschließlich Klavierwerke, die Möglichkeiten und Grenzen des Orchesters waren ihm zu wenig vertraut, und auch in späteren Jahren bat er beim Komponieren seiner ersten Orchesterwerke erfahrene Komponisten aus seinem Freundeskreis um Hilfe.

1853 vermittelte der mit ihm befreundete ungarische Violinist Eduard Reményi die Bekanntschaft des in Hannover weilenden Geigers Joseph Joachim. Dieser notierte gleich über Brahms: „In seinem Spiele ist ganz das intensive Feuer, jene, ich möchte sagen, fatalistische Energie und Präzision des Rhythmus, welche den Künstler prophezeien, und seine Kompositionen zeigen schon jetzt so viel Bedeutendes, wie ich es bis jetzt noch bei keinem Kunstjünger seines Alters getroffen.“

Joachim empfahl Brahms, sich an Franz Liszt zu wenden, der zu der Zeit Hofkapellmeister in Weimar war. Dieser versprach ihm, ihn in einem Brief an den Musikverlag Breitkopf & Härtel zu erwähnen. Brahms erhoffte sich davon nicht viel und schrieb Joachim umgehend einen Brief mit dem Wunsch, dieser möge ihn in das künstlerische Leben einführen. Daraufhin überredete Joachim ihn, den in Düsseldorf weilenden Komponisten Robert Schumann aufzusuchen.

Neue Bahnen

Unter der Überschrift „Neue Bahnen“ erschien am 25. Oktober 1853 in der von Robert Schumann gegründeten und in Leipzig erscheinenden „Neuen Zeitschrift für Musik“ der erste Artikel über Johannes Brahms, den Schumann persönlich verfasste:

Und er ist gekommen, ein junges Blut, an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten. Er heißt Johannes Brahms, kam von Hamburg, dort in dunkler Stille schaffend, aber von einem trefflichen und begeistert zutragenden Lehrer gebildet in schwierigen Setzungen der Kunst, mir kurz vorher von einem verehrten bekannten Meister empfohlen. Er trug, auch im Äußeren, alle Anzeichen an sich, die uns ankündigen: Das ist ein Berufener.

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Schumann setzte sich für Brahms auch bei Breitkopf & Härtel mit dem Anliegen ein, der Verlag möge doch einige von Brahms’ Werken publizieren. Sein persönliches Engagement für Brahms machte den Zwanzigjährigen in Deutschland sozusagen über Nacht berühmt. Viele Musikinteressierte wollten von ihm hören, seine Noten sehen, mehr über das Talent wissen. Brahms machte dies Angst. In Briefen an Schumann drückte er seine Befürchtung aus, den Maßstäben der Öffentlichkeit nicht genügen zu können. Er verbrannte in einem Anfall überzogener Selbstkritik sogar einige seiner Werke.

Teuerste Freundin [Bearbeiten] Johannes Brahms um 1853 Johannes Brahms um 1853 Johannes BrahmsVariationen über ein Thema von Robert Schumann op.9Variation X, Takte 30-32 Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Robert Schumann op.9 Variation X, Takte 30-32 Clara Schumann um 1853 Clara Schumann um 1853

Brahms hatte in Düsseldorf indessen nicht nur Robert Schumanns Bekanntschaft gemacht, sondern auch die seiner Frau Clara. Sie war 14 Jahre älter als Brahms, hatte mit Robert zu der Zeit sechs Kinder und sich als Pianistin europaweit großen Ruhm erworben. Brahms war von ihr fasziniert. Schon im Anschluss an eine von Robert Schumann vorangetriebene erste Veröffentlichung eines Klavierwerks schrieb Brahms seinem Mentor: „Dürfte ich meinem zweiten Werk den Namen Ihrer Frau Gemahlin voransetzen?“

Nach Robert Schumanns Einweisung in eine Nervenanstalt in Endenich bei Bonn intensivierte sich der Kontakt zwischen Clara Schumann und Brahms. Er lebte zeitweilig im selben Haus in Düsseldorf. Seine innige seelische Verflechtung mit Clara und Robert Schumann kommt zum Ausdruck in seinen Klaviervariationen op. 9 über ein Thema von Robert Schumann, die dieser in Endenich kennen lernte und wundervoll fand. In den Takten 30–32 der 10. Variation erscheint als Mittelstimme ein Thema Claras, das Robert Schumann seinem op. 5 zugrunde gelegt hatte. Zwischen 1854 und 1858 pflegten Clara Schumann und Brahms einen umfangreichen Briefwechsel, dessen Zeugnisse sie im Einvernehmen später aber fast vollständig vernichteten. Von Brahms sind Briefe erhalten geblieben; sie spiegeln eine wachsende Leidenschaft wider. Anfangs blieb er beim „Sie“, schrieb „Verehrte Frau“, dann „Teuerste Freundin“, schließlich „Innigst geliebte Freundin“, zuletzt „Geliebte Frau Clara“. Im Brief vom 25. November 1854 heißt es plötzlich:

Teuerste Freundin, wie liebevoll blickt mich das trauliche ‚Du‘ an! Tausend Dank dafür, ich kann’s nicht genug ansehen und lesen, hörte ich es doch erst; selten habe ich das Wort so entbehrt, als beim Lesen Ihres letzten Briefes.

Er, der Jüngere, hatte es nicht gewagt, ein „Du“ anzubieten, wird damit plötzlich konfrontiert, und findet erst langsam in diese intime Anrede. Im Brief vom 31. Mai 1856 schreibt er in aller Deutlichkeit:

Meine geliebte Clara, ich möchte, ich könnte dir so zärtlich schreiben, wie ich dich liebe, und so viel Liebes und Gutes tun, wie ich dir’s wünsche. Du bist mir so unendlich lieb, dass ich es gar nicht sagen kann. In einem fort möchte ich dich Liebling und alles mögliche nennen, ohne satt zu werden, dir zu schmeicheln. (...) Deine Briefe sind mir wie Küsse.

Dieser Brief war der letzte vor dem absehbaren und doch unerwartet plötzlichen Ereignis, das die Beziehung verändern sollte: Robert Schumanns Tod am 29. Juli 1856. Hatte Brahms sich noch im Oktober des gleichen Jahres Hoffnungen gemacht, „seine“ Clara in der Phase der Trauer trösten zu dürfen, trat mit der Zeit Ernüchterung ein. Betroffen registrierte er eine von ihr ausgehende zunehmende Distanziertheit. Die ausgetauschten Briefe wurden sachlicher. Am 17. Oktober 1857 resümierte Brahms schließlich in einem Brief:

Leidenschaften gehören nicht zum Menschen als etwas Natürliches. Sie sind immer Ausnahme oder Auswüchse. Bei wem sie das Maß überschreiten, der muss sich als Kranken betrachten und durch Arznei für sein Leben und seine Gesundheit sorgen. (…) Leidenschaften müssen bald vergehen, oder man muss sie vertreiben.

Zeitlebens blieb Brahms jedoch in freundschaftlichem Kontakt zu Clara und schrieb ihr noch 1896 kurz vor ihrem Tod:

Wenn Sie glauben, das Schlimmste erwarten zu dürfen, gönnen Sie mir ein paar Worte, damit ich kommen kann, die lieben Augen noch offen zu sehen, mit denen für mich sich – wie viel - schließt.

1857 bis 1875

Zwischen Detmold und Hamburg

1857 siedelte Brahms nach Detmold über. Er leitete dort einen Chor und gab Klavierunterricht. In der Zeit befasste er sich mit einem neuen, großen Projekt: dem ersten Klavierkonzert op. 15 in d-Moll. Hinsichtlich der Orchestrierung stand ihm Joseph Joachim ratgebend zur Seite. Vielfach wird es als Widerschein der vergeblichen Leidenschaft für Clara Schumann interpretiert; die Phase war ja gerade erst abgeschlossen. Uraufgeführt wurde es am 22. Januar 1859 in Hannover. Seine Wiederholung in Leipzig am 27. des gleichen Monats erzielte nicht die erhoffte Begeisterung. Brahms verbarg seine Enttäuschung hierüber nicht, nahm sich aber fest vor, dass ein zweites Werk „ganz anders lauten“ sollte. Und er hielt sich an seinen Vorsatz: Ein zweites Klavierkonzert op. 83 in B-Dur (es erschien 22 Jahre nach dem ersten) sollte charakterlich völlig verschieden von dem d-Moll-Konzert sein.

In der Detmolder Zeit entstanden, neben dem Klavierkonzert, Orchesterserenaden und Lieder, u. a. das „Unter Blüten des Mai’s spielt’ ich mit ihrer Hand“. Brahms ließ hiermit eine neue Begegnung anklingen: die mit Agathe von Siebold. Einen Sommer gab er sich seiner Verliebtheit hin, so offenkundig, dass Clara Schumann gekränkt feststellte, er habe sich wohl recht schnell getröstet. Sein zweites Streichsextett spielt im 1. Satz mit einem Thema auf Agathe von Siebold an, enthält es doch die Tonabfolge: A-G-A-H-E. Doch kaum waren die Verlobungsringe mit Agathe getauscht, machte Brahms einen Rückzug. Er sah sich außerstande, sich zu diesem Zeitpunkt zu binden – er tat es aber auch später nicht. Brahms blieb zeitlebens unverheiratet. Im Mai 1859 siedelte er nach Hamburg über. Dort entstanden u. a. die „Magelonen-Gesänge“ – er vollendete sie aber erst 1869 –, Kammermusik und zahlreiche Klaviervariationen: „… über ein eigenes Thema“, „… über ein ungarisches Lied“, „… über ein Thema von Händel“, „… über ein Thema von Schumann“ (vierhändig).

1860 machte Brahms die Bekanntschaft des Verlegers Fritz Simrock. Dieser verhalf als Verleger des Brahmsschen Werks diesem zu maßgeblicher Bekanntheit, denn Brahms hatte es in den 1860er Jahren nicht immer leicht, seine Kompositionen zu publizieren. Die Verleger waren vorsichtig – das erste Klavierkonzert hatte keinen Erfolg; außerdem galten Brahms’ Klavierstücke als schwer spielbar. Aber auch Brahms selbst legte sich mit seinem Perfektionsdrang Steine in den Weg. Oft vertröstete er seine Verleger mit der Übersendung des Manuskripts, da ihm schien, er könne noch Verbesserungen an der Komposition anbringen.

Ein Grund, Hamburg den Rücken zu kehren, war Brahms’ Verstimmung darüber, dass es seinem Förderer und väterlichen Freund Theodor Avé-Lallemant 1862/63 nicht gelang, ihm den Direktorenposten der Philharmonischen Konzerte zu verschaffen, zumindest aber Brahms als Chormeister der Singakademie durchzusetzen. Obgleich sich Brahms um diese Stellen nie offen beworben hatte, war er tief verletzt, dass ihm Julius Stockhausen vorgezogen wurde. Der Vorgang belastete das freundschaftliche Verhältnis zu Avé-Lallemant jahrelang empfindlich.


In Wien

Ein erster Aufenthalt in Wien 1862 brachte Anerkennung und Lob. Brahms spielte bei einer privaten Abendveranstaltung sein Quartett in g-Moll mit Josef Hellmesberger senior, worauf dieser begeistert ausrief: „Das ist der Erbe Beethovens.“ Mit dem Bonmot tat Brahms sich schwer; forderte es doch zu Vergleichen auf, bei denen er befürchtete, nicht als ebenbürtig betrachtet zu werden.

1863 nahm Brahms das Angebot an, Chormeister der Wiener Singakademie zu werden. Doch schon 1864 gab er dieses Amt wieder ab, da er sich den administrativen Belastungen dieses Amtes nicht länger gewachsen fühlte. Unter den in der Folgezeit entstandenen Werken sind auch das „Deutsche Requiem“ sowie die „Ungarischen Tänze“. Während das Requiem, das nicht den traditionell lateinischen Texten folgt, sondern Bibeltexte in deutscher Sprache beinhaltet, bei seiner Uraufführung in Bremen 1868 enthusiastisch gefeiert wurde, geriet die Veröffentlichung der „Ungarischen Tänze“, bei denen Brahms auf zum Allgemeingut gehörende Zigeunerweisen zurückgegriffen hatte, fast zum Skandal: Zwar erreichte Brahms mit ihnen ein deutlich breiteres Publikum als mit seinen anderen Werken, doch meldeten sich plötzlich andere Musiker zu Wort (u. a. sein alter Freund Reményi), die sich als Urheber der Musik ausgaben.

Als Pianist war Brahms in jenen Jahren so erfolgreich, dass er seinen Lebensunterhalt auch ohne feste Anstellung bestreiten konnte. Gleichwohl übernahm er 1873 die Leitung des Wiener Singvereins, die er aber schon 1875 wieder abgab. Auch verdienten er und seine Verleger mit seinen bereits erschienenen Kompositionen so viel, dass Simrock ihm förmlich hinterherlief mit der Bitte, ihm doch etwas Neues zur Veröffentlichung zu geben.

1876 bis 1887 Johannes Brahms' Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof Johannes Brahms' Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof Johannes-Brahms-Büste im Innenhof von Schloss Leonstain in Pörtschach am Wörthersee Johannes-Brahms-Büste im Innenhof von Schloss Leonstain in Pörtschach am Wörthersee


Zeit der sinfonischen Werke

Brahms begann 1862 mit der Komposition seiner ersten Sinfonie und vollendete sie erst 1876. Am 4. November 1876 erfolgte die Uraufführung der ersten Sinfonie in c-Moll op. 68 in Karlsruhe, am 30. Dezember 1877 die der zweiten Sinfonie in D-Dur op. 73 in Wien. Im März 1878 erhielt Brahms die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau. 1880 arbeitete Brahms an zwei Ouvertüren op. 80 und op. 81, von denen er sagte: „Die eine weint, die andere lacht“. Während eines Aufenthalts in Wiesbaden im Sommer 1883 komponierte er die dritte Sinfonie in F-Dur op. 90. Sie wurde im Dezember in Wien uraufgeführt. Die vierte Sinfonie in e-Moll op.98 entstand während der Sommeraufenthalte 1884 und 1885 in Mürzzuschlag in der Steiermark. Ihre Uraufführung fand unter der Leitung von Hans von Bülow und der Meininger Hofkapelle am 25. Oktober 1885 in Meiningen statt.

Letzte Jahre

In der Folgezeit komponierte Brahms vornehmlich Kammermusik (Violin- und Cellosonaten). 1886 wurde er Ehrenpräsident des Wiener Tonkünstlervereins. Die letzten zwei Jahrzehnte seines Lebens war Brahms eine führende Persönlichkeit der internationalen Musikszene und wurde als Pianist, Dirigent und Komponist bewundert und verehrt. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften wurden ihm verliehen, was Brahms mit den Worten kommentierte: „Wenn mir eine hübsche Melodie einfällt, ist mir das lieber als ein Leopoldsorden.“ 1889 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft von Hamburg verliehen. Brahms starb am 3. April 1897 im Alter von 63 Jahren in Wien, nach Angaben einiger Biografien an Leberkrebs. Wie sich jedoch herausgestellt hat, war ein Pankreaskarzinom ursächlich für seinen Tod. Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Johannes Brahms wurde am 14. September 2000 in die Walhalla aufgenommen, als 126. „rühmlich ausgezeichneter Teutscher" insgesamt und 13. Komponist. Die Büste hat der Bildhauer Milan Knobloch gefertigt.[1]

Brahms-Gesellschaft

Sehr verehrte Damen und Herren,

der Anblick des Stammhauses der Familie Brahms auf Lüttenheid in Heide entlockte Justus Frantz den folgenreichen Ausruf:"Dieses Haus muß erworben und eine Brahms-Gesellschaft gegründet werden." Das geschah. Mag schon sein, aber die Familie Brahms wohnte noch nach der VZ 1840 in der Norderstrasse 12 (s.u.)

Das Brahms-Haus in Heide ist das Zentrum der Brahms-Gesellschaft, die bereits ihr zehnjähriges Bestehen feierlich beging.

Hier wird beraten über die Verleihung des Brahms-Preises, hier werden die Programme für die Brahms-Wochen und die Postel-Soiréen entworfen und hier begegnen sich Publikum und Künstler im Konzertsaal in der Reihe "Konzertsaal im Wohnzimmer".

Prof. Eckart Besch 1. Vorsitzender

Brahms in der Kritik seiner Zeitgenossen

Brahms als Nachfolger Beethovens?

Brahms wird noch heute vielfach als der „legitime Nachfolger Ludwig van Beethovens“ bezeichnet. Diese Bezeichnung, der Brahms schon zu Lebzeiten skeptisch gegenüber stand, hat ihren Ursprung vor allem im Musikstreit des 19. Jahrhunderts, der zwischen den Anhängern der konservativen, absoluten Musik und == den sich als fortschrittlich betrachtenden „Neudeutschen“ entbrannte.

Der Musikstreit


Schon 1860 kam es zu offenen Differenzen zwischen den der Tradition verbundenen Verfechtern der absoluten Musik und den Anhängern der unter Franz Liszt gegründeten „Neudeutschen Musik“ (auch: Neudeutsche Schule genannt). Der Streit beruhte auf einem grundsätzlich unterschiedlichen Verständnis der Musik. Liszt und Richard Wagner hatten sich die „Zukunftsmusik“ auf ihre Fahnen geschrieben. Sie wollten die Entwicklung der Musik mit der Sinfonischen Dichtung und dem Musikdrama unbedingt vorantreiben. Ein in dem Kontext neues und zugleich drittes Stichwort bildete die sogenannte Programmmusik. Sprachrohr der Neudeutschen war die von Franz Brendel übernommene „Neue Zeitschrift für Musik“. Zu den Traditionalisten wiederum gehörten u. a. Joseph Joachim, Brahms und der Musikkritiker Eduard Hanslick, dessen Parteinahme für die Musik von Brahms zugleich Basis einer intensiven Freundschaft zwischen beiden war. Deren Ziel war, was Brahms mit seinem Lieblingsausdruck „dauerhafte Musik“ beschrieb, nämlich dass Musik dem historischen Wandel durch ihre spezifische Qualität entzogen sei.

Mit einem Manifest, das auch Joachim und Brahms unterschrieben hatten, protestierten die Vertreter des konservativen Lagers gegen die ihren Vorstellungen zuwiderlaufenden Entwicklungen musikalischer Strömungen und heimsten prompt eine Verhöhnung ein. Der Text gelangte durch eine Indiskretion noch vor seiner Veröffentlichung in die Hände der Angegriffenen und war somit korrumpiert. Die Neudeutschen antworteten mit einer Persiflage auf das Manifest, bescheinigten damit dessen Verfassern, einen „Bruderbund für unaufregende und langweilige Kunst“ zu schmieden und setzten u.a. ein „J. Geiger“ (für Joseph Joachim), ein „Hans Neubahn“ (für Johannes Brahms – Anspielung auf den Artikel „Neue Bahnen“) und ein „Krethi und Plethi“ darunter.

Damit war die Stimmung zwischen den zerstrittenen Parteien endgültig verdorben. Brahms und Wagner blieben zeitlebens auf kühler Distanz zueinander. Während Brahms sich vorsichtig zurückhielt, konnte Wagner es in einigen Äußerungen nicht lassen, seine Abfälligkeit über Brahms’ Musik zum Ausdruck zu bringen. Allerdings sah Brahms in Wagner keinen wirklichen Konkurrenten, da dieser fast nur Opern komponierte - eine Gattung, der sich Brahms nie zuwendete. Somit waren die Betätigungsfelder beider Musiker klar umrissen. Unter den mehr oder weniger mit Wagner in Verbindung gebrachten Komponisten betrachtete Brahms lediglich Felix Draeseke und Anton Bruckner als ernstzunehmende Rivalen auf den Gebieten der Chor-, Kammer- und Orchestermusik.

Eduard Hanslicks Parteinahme für Brahms dürfte maßgeblich zu der Einschätzung beigetragen haben, er sei Beethovens Nachfolger, denn Hanslick war zu seiner Zeit einer der einflussreichsten Musikkritiker Wiens und stellte seine Herausgehobenheit ganz in den Dienst der Konservativen. Und noch eine Person offenbarte sich als glühender Verehrer dieser Richtung: Hans von Bülow. Er, der ursprünglich überzeugter Wagnerianer gewesen war, vollzog den Bewusstseinswandel, nachdem ihm Wagner seine Frau Cosima ausgespannt hatte. Bülows Haltung zu Brahms manifestierte sich vor allem in dem berühmt gewordenen Ausspruch, die erste Symphonie von Brahms sei die zehnte von Beethoven.

Brahms’ Werk

Bei aller Diskussion darüber, ob Brahms als Beethovens Nachfolger anzusehen ist, steht fest: Sein Werk steht in einer gesamteuropäischen Musiktradition. Nicht nur Beethoven, auch Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Giovanni Pierluigi da Palestrina hatten Einfluss auf seine Musik. Brahms griff auf mittelalterliche Kirchentonarten zurück und auch auf die niederländische Kanontechnik. Er fühlte sich dem Vergangenen verpflichtet. Die von ihm vorgenommenen Abweichungen zur Tradition wurden in unauffälligen Schritten vollzogen. Und obwohl Brahms im wesentlichen tradierte Formen übernahm, schuf er ein unabhängiges und damit zugleich neues Werk.

Auslöser für eine Neubewertung seines Schaffens in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Aufsatz "Brahms, the progressive" von Arnold Schönberg, der nachweisen konnte, dass Brahms seine Werke aus kleinsten motivischen Keimzellen abgeleitet hatte. Zur Auflösung der Tonalität trug der lange Zeit als Klassizist unterschätzte Brahms indes ebenso bei durch die "zentripetale Harmonik" seines Spätwerks (etwa in den späten Intermezzi op. 117 für Klavier).

Musikwissenschaftliche Arbeiten sprechen bei ihm von drei Schaffensperioden: Die erste reiche bis zum „Deutschen Requiem“, die zweite bis zum zweiten Klavierkonzert und die dritte beginne mit der dritten Sinfonie. Für die erste Periode sei die romantische Grundeinstellung signifikant, die zweite sei durch einen stark klassischen Einschlag geprägt, und die dritte sei eine Verschmelzung dieser Grundeinstellungen miteinander.

Mit seinen Sinfonien stellte Brahms nicht nur das allgemeine Publikum, sondern auch seine Freunde auf eine harte Probe, da sie keinen leichten Zugang bieten. Schon über seine erste Sinfonie notierte er: „Nun möchte ich noch die vermutlich sehr überraschende Mitteilung machen, dass meine Sinfonie lang und nicht gerade liebenswert ist.“ Auch bei den weiteren arbeitete Brahms mit Harmonien, die das Publikum nicht nachvollziehen mochte.

Beurteilungen

  • Friedrich Nietzsche:...was liegt noch an Johannes Brahms! ... Sein Glück war ein deutsches Missverständniss: man nahm ihn als Antagonisten Wagners, - man brauchte einen Antagonisten! - Das macht keine nothwendige Musik, das macht vor Allem zu viel Musik! - Wenn man nicht reich ist, soll man stolz genug sein zur Armuth! ... Die Sympathie, die Brahms unleugbar hier und da einflösst, ganz abgesehen von jenem Partei-Interesse, Partei-Missverständnisse, war mir lange ein Räthsel: bis ich endlich, durch einen Zufall beinahe, dahinter kam, dass er auf einen bestimmten Typus von Menschen wirkt. Er hat die Melancholie des Unvermögens; er schafft nicht aus der Fülle, er durstet nach der Fülle. Rechnet man ab, was er nachmacht, was er grossen alten oder exotisch-modernen Stilformen entlehnt - er ist Meister in der Copie -, so bleibt als sein Eigenstes die Sehnsucht... Das errathen die Sehnsüchtigen, die Unbefriedigten aller Art. Er ist zu wenig Person, zu wenig Mittelpunkt... Das verstehen die "Unpersönlichen" die Peripherischen, - sie lieben ihn dafür. In Sonderheit ist er der Musiker einer Art unbefriedigter Frauen. Fünfzig Schritt weiter: und man hat die Wagnerianerin - ganz wie man fünfzig Schritt über Brahms hinaus Wagner findet -, die Wagnerianerin, einen ausgeprägteren, interessanteren, vor Allem anmuthigeren Typus. Brahms ist rührend, so lange er heimlich schwärmt oder über sich trauert - darin ist er "modern" -; er wird kalt, er geht uns Nichts mehr an, sobald er die Klassiker beerbt ...Fasslicher, für die "Armen im Geiste" ausgedrückt: Brahms - oder Wagner ... Brahms ist kein Schauspieler... (Der Fall Wagner, Zweite Nachschrift)
  • Wilhelm Furtwängler: Seine Werke werden mit höherem Alter immer knapper, dichter, gedrängter, in der Empfindung dabei immer schlichter. Und es zeigt sich gerade an ihm, dass es eine Entwicklung und Entfaltung nicht nur nach der Seite der Vielfältigkeit hin gibt, sondern auch nach der Einfachheit (...). (Aus einer Rede von 1931)
  • Arnold Schönberg: Von Brahms habe ich gelernt: Vieles von dem, was mir durch Mozart unbewusst zugeflogen war, insbesondere Ungradtaktigkeit, Erweiterung und Verkürzung der Phrasen

Plastik der Gestaltung: Nicht sparen, nicht knausern, wenn die Deutlichkeit größeren Raum verlangt; jede Gestalt zu Ende führen Systematik des Satzbildes Ökonomie und dennoch: Reichtum.. (In "Nationale Musik, 1931)

  • Carl Dahlhaus: Brahms war weder ein Schumann- noch ein Beethoven-Epigone und dennoch ein musikalischer Konservator. Und sein Konservatismus war insofern ästhetisch legitim, als Brahms Traditionsbestände nicht blind übernahm, sondern sie in einen Prozess des Weiterdenkens hineinzog, ohne andererseits ihre Substanz auszulöschen. ("Brahms und die Idee der Kammermusik", 1990)

Trivia

  • Françoise Sagan schrieb 1959 einen Roman namens Aimez-vous Brahms? (verfilmt 1960, deutsch: Lieben Sie Brahms?)
  • In der Star-Trek-Folge Requiem for Methuselah (deutsch: Planet der Unsterblichen, 19. Folge der dritten Staffel) aus dem Jahr 1969 taucht Brahms als ewig lebendes Alien auf[2].
  • 1983 gab die Deutsche Bundespost eine Sonderbriefmarke im Wert von 80 Pfennig zu Ehren des 150. Geburtstages von Johannes Brahms heraus.

Werke

Orchesterwerke

   * Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (1859)
   * Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 (1860)
   * Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 (1860)
   * Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a (1874)
   * 21 Ungarische Tänze (für Klavier, zwei- und vierhändig, Nr. 1, 3 und 10 1874 und 1876 von Brahms orchestriert)
   * Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1876)
   * Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)
   * Violinkonzert D-Dur op. 77 (1879)
   * Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 (1880)
   * Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (1880)
   * Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 (1882)
   * Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (1884)
   * Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (1886)
   * Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-Moll op. 102 (1888)

Klaviermusik

zu zwei Händen

   * Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1 (1853)
   * Sonate Nr. 2 fis-Moll op. 2 (1854)
   * Scherzo in es-Moll op. 4 (1854)
   * Sonate Nr. 3 f-Moll op. 5 (1854)
   * Variationen über ein Thema von Schumann op. 9 (1854)
   * Gavotte WoO posth. 3 (1854-55)
   * 2 Gigues WoO posth. 4 (1855)
   * 2 Sarabanden WoO posth. 5 (1854-55)
   * Vier Balladen op. 10 (1856)
   * Variationen über ein eigenes Thema op. 21/1 (1861)
   * Variationen über ein ungarisches Lied op. 21/2 (1861)
   * Variationen über ein Thema von Händel op. 24 (1862)
   * Variationen über ein Thema von Paganini (zwei Reihen) op. 35 (1866)
   * 16 Walzer (auch in erleichterter Fassung) op. 39 (1865)
   * 10 Ungarische Tänze WoO 1 (1872 Bearbeitung des vierhändigen Originals von 1869, siehe unten)
   * Acht Klavierstücke op. 76 (1879)
   * Zwei Rhapsodien op. 79 (1880)
   * Sieben Fantasien op. 116 (1892)
   * Drei Intermezzi op. 117 (1892)
   * Sechs Klavierstücke op. 118 (1893)
   * Vier Klavierstücke op. 119 (1893)
         o Ossip Gabrilowitsch spielt das Intermezzo Nr. 3 C-Dur op. 119 für Welte-Mignon am 4. Juli 1905. * 1602 kB ?/i
   * 51 Klavierübungen (1893)

zu vier Händen

   * Souvenir de la Russie, WoO
   * 21 Ungarische Tänze (1869 und 1880)
   * Variationen über ein Thema von Schumann in Es-Dur, op. 23 (1863)
   * 16 Walzer, op. 39
   * 18 Liebeslieder (Walzer), op. 52 a
   * 15 Neue Liebeslieder (Walzer), op. 65 a

für zwei Klaviere

   * Sonate f-Moll, op. 34 (nach seinem f-Moll-Klavierquintett, op. 34)
   * Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56b (Bearbeitung des op. 56a für Orchester)

Kammermusik mit Klavier

   * Klaviertrio A-Dur (vermutlich um 1853, Brahms nur zugeschrieben)
   * Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 (1854, Neufassung 1891)
   * Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 (1863)
   * Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26 (1863)
   * Klavierquintett f-Moll op. 34 (1865)
   * Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 e-Moll op. 38 (1865)
   * Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40 (1865)
   * Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60 (1875)
   * Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 (1880)
   * Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 (1880)
   * Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99 (1886)
   * Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 100 (1886)
   * Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 (1887)
   * Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll op. 108 (1889)
   * Klarinettentrio a-Moll op. 114 (1891)
   * 2 Sonaten für Klarinette und Klavier f-Moll, Es-Dur op. 120 (1894)
   * Scherzo c-Moll für Violine und Klavier WoO 2

Kammermusik ohne Klavier

   * Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 (1862)
   * Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 (1866)
   * Streichquartett Nr. 1 c-Moll op. 51/1 (1873)
   * Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51/2 (1873)
   * Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67 (1876)
   * Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88 (1882)
   * Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1891)
   * Klarinettenquintett h-Moll op. 115 (1891)

Orgelwerke

   * Fuge as-Moll WoO 8
   * Präludium und Fuge a-Moll WoO 9
   * Präludium und Fuge g-Moll WoO 10
   * Choralvorspiel und Fuge über „O Traurigkeit, o Herzeleid“ WoO 7
   * Elf Choralvorspiele op. posth. 122

Chorwerke

   * Missa Canonica op. posth. (1856-, Fragment) Später teilweise in der Motette op. 74.1 verwendet
   * Ave Maria op. 12 (1860)
   * Begräbnisgesang op. 13 für Chor und Bläser (1860) Orgelfassung von K.M.Komma
   * Zwei Motetten op. 29 (1857-1860): "Schaffe in mir Gott ein rein Herz" op. 29,2 (Psalm 51,12-14)
   * Geistliches Lied op. 30
   * Zwölf Lieder und Romanzen für Frauenchor op. 44
   * Ein deutsches Requiem op. 45 (1866/67 und 68 (Satz 5))
   * Rinaldo op. 50 (1869)
   * Liebeslieder-Walzer op. 52 (1868) und Neue Liebeslieder op. 65 (1874)
   * Schicksalslied op. 54 (1871)
   * Triumphlied op. 55 (1871)
   * Zwei Motetten op. 74 (1878): "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" op. 74,1 und "O Heiland, reiß die Himmel auf"
   * Nänie op. 82 (1881)
   * Gesang der Parzen op. 89 (1882)
   * Zigeunerlieder op. 103 und 112 für 4 Singstimmen und Klavier
   * Fest- und Gedenksprüche a cappella op. 109 (1888)
   * Drei Motetten op. 110 (1889)

Annähernd 330 Lieder für Singstimme

   * Vier ernste Gesänge op.121 (1896)
   * Vineta op. 42 Nr. 2 (1860) nach einem Gedicht von Wilhelm Müller


Literatur

   * W. Gieseler: Die Harmonik bei Johannes Brahms Dissertation 1949
   * Kross, S.(Hrsg.): Brahms - Bibliographie. Tutzing 1983
   * Schmidt, C. M.: Johannes Brahms und seine Zeit. Regensburg 1983
   * McCorkle, M. L.: Johannes Brahms thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis. München 1984
   * M. Rohn: Die Coda bei Johannes Brahms Heidelberg 1986
   * Schmidt, Christian Martin: Reclams Musikführer Johannes Brahms. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1994
   * Kross, S.: Johannes Brahms. Versuch einer kritischen Dokumentar-Biographie. Bd. 1 und 2, Bonn 1997



   * Literatur von und über Johannes Brahms im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
   * Einträge zu Johannes Brahms im Katalog des Deutschen Musikarchivs
   * Digitalisierter Volltext von Max Kalbecks Brahms-Biographie

Noten

   * [1] Sammlung von Brahms' Klavierwerken
   * Kostenlose Noten von Johannes Brahms im WIMA: Werner Icking Music Archive
   * Brahms-Gesamtausgabe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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