Dithmarschen-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz

Bienenzucht

Aus Dithmarschen-Wiki

Bienenzucht in Dithmarschen

Foto: Alexander Z.

Inhaltsverzeichnis

Züchter

Imker

Ein wesentliches Problem der Imkerei ist der Nachwuchsmangel. Das Durchschnittsalter der Imker in Deutschland liegt bei über 60 Jahren und es kommen nur wenige neue Imker hinzu, was zur Folge hat, dass die Zahl der Imker in Deutschland vermutlich weiterhin abnehmen wird. Ein weiteres großes Problem in der Imkerei ist das abnehmende Blütenangebot, d. h. Trachtquellen für Bienen sowie die Überdüngung und Anwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft.

Zeitschrift "Die neue Bienenzucht" als PDF-Download

Grundsätzliche Voraussetzungen

Die Entscheidung, mit der Imkerei zu beginnen, sollte wohl bedacht sein. Es sind, zumindest in Deutschland, keine juristischen Bedingungen an diese Erwerbstätigkeit geknüpft, dennoch bedarf es einiger Überlegungen:

  • Wesentliche Voraussetzungen zum erfolgreichen Halten von Bienen sind Naturliebe, Lernbereitschaft, Beständigkeit und Gewissenhaftigkeit. Auch sollte ein Anfänger im ersten Jahr nicht mit einer zu großen Anzahl von Völkern beginnen, sondern sich mit Zeit und ohne Stress an die Arbeit mit den Bienenvölkern gewöhnen. Zwei bis drei Völker sind hier eine gute Richtschnur, langsam in die Imkerei einzusteigen.
  • Obwohl nicht domestiziert, bedarf ein Volk während der Bienensaison regelmäßig und manchmal auch mehrfach in der Woche gezielter Eingriffe. Bei der Königinnenzucht sogar auf Tag und Stunde genau. Hier werden, wie bei jeder Tierhaltung, Prioritäten gefordert, die Natur (Tier, Biene, Wetterlage etc.) gibt die Vorgaben.
  • Finanzielle Investitionen für Völker, Beuten und weitere Imkereigeräte sind zu Beginn fällig. Manche selten gebrauchte Geräte (z. B. zur Wachsverarbeitung) sind häufig bei den Imker-Vereinen vorhanden und können dort ausgeliehen werden oder es haben sich Eigentümergemeinschaften gebildet.
  • Für die Aufstellung der Bienenstöcke wird ein geeignetes Grundstück benötigt, ebenso ein Platz zur Lagerung der Gerätschaften. Auch für das Schleudern des Honigs sollte ein geeigneter Raum vorhanden sein. Quelle: Wikipedia

Ausbildung

Die Ausbildung zum (Freizeit-)Imker erfolgt in der Regel durch oder über die Imkervereine. Um aber überhaupt erst einmal festzustellen, ob sich die Imkerei wirklich für den Interessierten eignet, er (auch nach den ersten Stichen, die nicht ausbleiben) „bei der Stange“ bleibt, den körperlichen Anforderungen gewachsen ist, ist zu empfehlen, sich einen aufgeschlossenen „Patenimker“ zu suchen, der den Interessierten an seinen eigenen Völkern mithelfen und sich über die Schulter schauen lässt.

Die Mitgliedschaft in einem Imkerverein ist nicht nur wegen des dort vermittelten Wissens empfehlenswert. Auch ist man im Verein über den Dachverband rechtsschutz- und haftpflichtversichert. Insbesondere auf die Haftpflichtversicherung (2006 ca. ein Euro pro Bienenvolk und Jahr) sollte wegen möglicher Schadensansprüche Dritter nicht verzichtet werden.

Die Ausbildung zum Imker(-gesellen) unter der Bezeichnung Tierwirt, Fachrichtung Imkerei, erfolgt durch staatlich anerkannte Ausbildungsbetriebe. Sie dauert regulär drei, durch Anerkennung bestimmter Voraussetzungen zwei Jahre. Ebenso ist ein sogenannter „Seiteneinstieg“ zur Gesellenprüfung möglich, wobei hier keine Ausbildung abgelegt wird, sondern bereits vorhandene Imkererfahrung in einem gewissen Umfang bei den zuständigen öffentlichen Stellen (Landwirtschaftskammer etc.) nachgewiesen werden muss. Eine Weiterbildung zum Tierwirtschaftsmeister (Imkermeister) ist möglich.

Ausbildende Institutionen

Viele Vereine und deren Imker sowie Berufsimker und auch öffentliche Institutionen (u. a. teilweise auch Volkshochschulen, Naturschutzorganisationen etc.) haben sich zum Ziel gesetzt, über Lehrgänge und sogenannte 'Schnupperkurse' allen Interessierten (auch Kindern und Jugendlichen) die Biene und das Imkern nahe zu bringen und Starthilfen zu bieten. Quelle: Wikipedia

Völker

Belegstellen

Königinnenzüchter

Linien

Links

Kontaktadressen

  • Buckfast-Zuchtgemeinschaft Friedrichskoog, Am Rathaus 18, 25693 St. Michaelisdonn Telefon: +49-(0)4853 88 08 88, Telefax: +49-(0)4853 88 08 37

E-Mail: info@buckfast-zucht.de, Internet: www.buckfast-zucht.de

Literatur-Empfehlungen

"Phänomen Honigbiene" von Jürgen Tautz

Gebundene Ausgabe: 278 Seiten
Verlag: Spektrum Akademischer Verlag (März 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3827418453
ISBN-13: 978-3827418456
Foto: Phänomen Honigbiene von Jürgen Tautz

Bestellmöglichkeiten

Phänomen Honigbiene


Finden

Durchsuchen
Startseite
Vorwort
Gruppe bei Facebook
Alle Artikel
Aktuelle Ereignisse
Letzte Änderungen
Zufällige Seite
Erste Schritte
Support
Bearbeiten
Quelltext anzeigen
Bearbeitungshilfe
Seitenoptionen
Diese Seite diskutieren
Neuer Abschnitt
Druckversion
Kontext
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden / Benutzerkonto anlegen
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …