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Averlak

Aus Dithmarschen-Wiki

Averlak ist eine Gemeinde im Amt Burg-Sankt Michaelisdonn im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 2 m ü. NHN
  • Fläche: 9,06 km²
  • Wie viele Einwohner hat Averlak?
Averlak hat 557 Einwohner. (Stand: 30. September 2018)

Bevölkerungsstand am 31. Dezember:

Jahr Einwohner
2000 663
2001 646
2002 658
2003 662
2004 647
2005 642
2006 619
2007 631
2008 622
2009 622
2010 599
2011 610
2012 615
2013 581
2014 586
2015 584
2016 576
2017 566
  • Postleitzahl (PLZ): 25715
  • Vorwahl: 04855
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Olaf Tödheide (UWA)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Averlak

  • Gemeindeschlüssel: 01051003
  • Regionalschlüssel: 010515163003

Hebesätze der Realsteuern 2017 unter Berücksichtigung der Änderungen vom 1. Halbjahr 2018

  • Grundsteuer A: 330
  • Grundsteuer B: 350
  • Gewerbesteuer: 350
  • Breitengrad: 53,941154° N
  • Längengrad: 9,182663° O
  • wahre Ortszeit: UTC+0:36:44

Wappen

Wappen von Averlak
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 25.05.1990
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 25.05.1990
  • Entwurfsautoren: Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Haus
* Spaten

Wappenbeschreibung

Über silbernem, mit drei blauen Wellenfäden belegtem Wellenschildfuß in Silber die grüne Silhouette eines mit zwei giebelständigen Häusern bestandenen Hügels; darüber zwei gekreuzte blaue Spaten.

Historische Begründung

Die Gemeinde Averlak liegt am südlichen Ende des Donns, einer 50 km langen Nehrung, die charakteristisch für das Landschaftsbild in Dithmarschen ist. Nach Westen grenzen weite Marschflächen, nach Osten Moore an diese Nehrung an. Die im Wappen dargestellte Silhouette bezieht sich auf dieses typische Landschaftsbild. Die drei blauen Wellenfäden im Schildfuß nehmen Bezug auf die Nordsee, auf den Nord-Ostsee-Kanal und den Kudensee. Die gekreuzten blauen Spaten weisen auf ein in dieser Landschaft gebräuchliches Arbeitsgerät hin, mit dem in der Gemeinde in der Vergangenheit Deiche gebaut, Gräben ausgehoben, Torf gestochen und Landwirtschaft betrieben wurde.

Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Wetter in Averlak

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnung


Geographie

Wo liegt Averlak?

Averlak liegt im Süden Dithmarschens direkt am Nord-Ostsee-Kanal an der Grenze zum Kreis Steinburg.

Angrenzende Gemeinden

Straßen

Averlak verfügt über 13 Straßen. Hauptstraße ist mit 1.550 Metern die längste Straße. Mit 9 Metern ist Dörpstroot die kürzeste Straße.

  • Am Donndiek
  • Am Kanal
  • Am Sportplatz
  • B5
  • Bahnhofstraße
  • Bauernweg
  • Hauptstraße
  • Lerchenweg
  • Lindenweg
  • Meentmoorweg
  • Moorweg
  • Mühlenweg
  • Norderdonner Weg
  • Ringstraße
  • Schedenweg
  • Süderdonner Bauernweg
  • Taterphal
  • Zum Kudensee

Das 9 Meter lange Stück der Dörpstroot befindet sich in Kudensee.


Angemessene Miete in Averlak

Da die Gemeinde Averlak zum Amt Burg-Sankt Michaelisdonn gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person 314.00 €
2 Personen 372,60 €
3 Personen 429,00 €
4 Personen 501,50 €
5 Personen 551,00 €
jede weitere Person 58,00 €

Stand: 2019

Quelle


Politik

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die Wählergemeinschaft UWA vier.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • UWA 100% (9 Sitze)

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Averlak ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es sind alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Wirtschaft und Infrastruktur

Averlak verfügt über keine Einkaufsmöglichkeiten, der nächste Supermarkt befindet sich im benachbarten Eddelak. Es gibt hier aber einen Kindergarten, zum weiteren Schulbesuch müssen die Kinder auf die Nachbargemeinden ausweichen.

An der Fährstelle "Kudensee" kann man mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal setzen.

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr

Jahr Anzahl Umsatz in 1.000 €
1997 11 725
1998 9 305
1999 15 567
2000 15 728
2001 13 731
2002 7 283
2003 16 594
2004 8 558
2005 13 925
2006 6 587
2007 11 819
2008 13 1.020
2009 11 479
2010 6 515
2011 8 267
2012 8 808
2013 10 767
2014 9 868
2015 8 341
2016 11 671
2017 10 823
2018 15 1.019

Quelle: Grundstücksmarktbericht 2018

Gewerbe


Vereine in Averlak


Geschichte

Mühle in Averlak

Averlak liegt auf einem Erdstreifen, der Aver de Lake („über dem Wasser“) hieß und damit der Gemeinde seinen Namen gab.

Der Ort zerfiel in der Vergangenheit in die Ortsteile "Auf dem Averlak" und "Unter-Averlak"; einige Häuser zwischen Averlak und dem damaligen Ort "Warfen" hießen "Donndeich" und ein Teil der Feldmark "Süderfeld". Hier besaßen die Grafen von Holstein 1355 einige Rechte. Gegenüber "Süderfeld" lagen mehrere alte Wurthen.

1712 starben in dem Ort durch die Pest 83 Einwohner.

1785 wurde der acht Kilometer lange "Bütteler Kanal" gebaut; er diente vor allem zum Transport von Torf, der im Bütteler Hafen zum Weitertransport nach Hamburg umgeladen wurde, aber auch zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse in der Kudenseeniederung. Heute ist der Kanal wirtschaftlich nicht mehr von Bedeutung.

1845 lebten hier 485 Einwohner, es gab eine Schule mit 110 Kindern, eine 1825 erbaute Windmühle, 4 Gastwirthe, 6 Höker, 1 Bäcker, 2 Schmiede und mehrere Handwerker.

Anfang 1895 wurde die Eisenbahn-Drehbrücke bei Taterpfahl (heute Averlak) in Betrieb genommen. Nach dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals musste für die "Marschenbahn" eine neue Möglichkeit gefunden werden, den Kanal zu queren, weil der Untergrund an der jetzigen Stelle für die Tragfähigkeit nicht mehr ausreichend war. In Hochdonn bei Burg wurde eine neue Streckenführung gefunden, die den Verlauf der "Marschenbahn" veränderte. 1920 wurde die Drehbrücke bei Taterpfahl wieder demontiert.

Als beim Bau des Brunsbütteler Hafen und der Schleusenanlagen Schlick und Treibsand anfiel, wurde dies bei Averlak aufgespült; östlich schließt sich das Moor an und westlich liegt die feuchte Marsch. Dies führt zu einem begrenzten Baugrund, welches sich im Ortsbild widerspiegelt, weil fast alle Häuser nur an der Dorfstrasse des Ortes errichtet wurden.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Eddelak aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Averlak.

Am 1. April 1970 gründete Sankt Michaelisdonn gemeinsam mit den Nachbargemeinden Eddelak, Averlak und Dingen das Amt Kirchspielslandgemeinde Eddelak-Sankt Michaelisdonn.

Das Amt Burg-Sankt Michaelisdonn wurde im Zuge der Ämterreform in Schleswig-Holstein am 01.01.2008 aus der Fusion der bisherigen Ämter Kirchspielslandgemeinde Burg-Süderhastedt und Kirchspielslandgemeinde Eddelak-Sankt Michaelisdonn gegründet.


Persönlichkeiten

  • Dohrn, Alfred (* 14.09.1895 hier), studierte Chemie
  • Johnsen, Wilhelm (geb. 1891 - gest. 1984), Averlaker Schulmeister und Autor
  • Wulff, Heinr. (* 4.04.1859 hier), stud. theol. Photograph in Ottensen und Tönning

Polizeiliche Lagemeldungen



Weblinks


Karten


Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

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