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Adolf Müllenhoff

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Kiel: Denkmal zur Grundsteinlegung des NOK Adolf Müllenhoff zehnte Pers. v.r.

Adolf Balthasar Richard Anton Müllenhoff, * 1831 in Marne († 08. April 1893 in Kiel), war ein Bildhauer aus Kiel. Von ihm stammt das Kriegerdenkmal in Marne von 1870/71

Bildhauer in Kiel, Hinweise: Kriegerdenkmal von 1870/71 in Marne Bildunterschrift:

„Ein vierter Bruder, Adolf Müllenhoff, wurde Bildhauer in Kiel. Ihm verdankt Marne das Denkmal für die gefallenen Krieger 1870-71, das neben dem Kirchhof neben der alten Kirche errichtet wurde, wegen des Neubaus der Kirche an eine andere Stelle des Kirchhofs versetzt wurde.“

Quelle: Geschichte der Altstadt und des Kirchspiels Marne, Prof. Dr. Reimer Hansen Marne um 1920, Seite 154/155

Siehe Abbildung des Kaiser-Reliefs am Denkmal zur Grundsteinlegung des Nord-Ostsee-Kanals.


Inhaltsverzeichnis

Biographie

Adolph Müllenhoff studierte in München an der Kunstakademie Bildhauerei. Nach dem Studium kehrte er nach Kiel zurück, musste dort aber feststellen, dass er als "reiner Künstler" seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten konnte. Daraufhin eröffnete er am Sophienblatt in Kiel eine Steinmetzwerkstatt, in der "kunstgewerbliche" Steinarbeiten schuf.

1866 erschuf er ein Grabmal für 31 ertrunkene Seeleute in Kronprinzenkoog.

Er bildete in der Folgezeit auch junge Bildhauerschüler aus, zu denen u. a. auch Adolf Brütt gehörte.

Adolph Müllenhoff verstarb am 08. April 1893 und wurde auf dem Kieler Südfriedhof beigesetzt.


Werke

Provinzial-Denkmal mit dem Reiterbild Kaiser Wilhelm I. in Kiel. Das Werk ist gut 3 m hoch. Sein Blick ist auf die Förde und die Werft gerichtet. Den großen Granitsockel zierten früher einmal zwei große Seitenstatuen des Bildhauers Adolf Brütt - und die sind heute leider nicht mehr zu sehen. Den ersten Weltkrieg überdauerte das Denkmal unbeschadet, aber im zweiten brauchte man die Bronze der Seitenreliefs und auch der beiden großen Sockelfiguren für Kanonen. Sie wurden eingeschmolzen. Skizzen sind nur von den Handstudien erhalten geblieben. Der Kieler Bildhauer Walter Rössler hat zwar die Gußform der Sockelfiguren durch Gipsmodelle über die Kriegsjahre zu retten versucht, aber andere sahen darin wohl nur wertloses Material. Die Formen wurden ebenfalls zerstört.

Die Szene zeigt die Grundsteinlegung für den Nord-Ostsee-Kanal durch Kaiser Wilhelm I. im Jahre 1887. Ganz links Wilhelm II. und sein Bruder Prinz Heinrich, rechts im Vordergrund der Hofprediger Frommel, links neben diesem Brütts Lehrer Adolf Müllenhoff mit Schurz und Zylinder, erkenntlich als Freimaurer.

Adolf Müllenhoff mit Schurz und Zylinder

Märchenbrunnen

DLZ-Zitat:An Karl Viktor Müllenhoff erinnert in Marne der Müllenhoff-Brunnen Ecke Süder-/Bahnhofstraße. Zurzeit präsentiert er sich allerdings „nackt“: Die 20 Geschlechterwappen, die 1993 nach Vorlagen der Künstlerin Gertrud Wiebke Schröder wieder hergestellt worden waren, wurden immer wieder beschädigt oder sogar gestohlen. Deshalb hat die Stadt die wenigen verbliebenen entfernt.

Schüler

  • Adolf Brütt (weiterführende Informationen bei Wikipedia)
    Der Nachlass Adolf Brütt kam in das Ludwig-Nissen-Haus in Husum.

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