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Wesselburen

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WesselburenRapsblüte.jpg
NotgeldHebbel.jpg

Wesselburen ist eine Gemeinde in Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Fläche: 5,14 km²
  • Einwohner: 3.112 (Stand: 30.06.2015)
  • Postleitzahl: 25762 – 25764
  • Vorwahl: 04833
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Heinz-Werner Bruhs (CDU)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Wesselburen


Geographie

Wesselburen liegt im Norden von Dithmarschen. Als kleinste Stadt Dithmarschens befindet sich die Gemeinde auf einer Anhöhe in der Marsch und ist von Getreide-, Kohl- und Rapsfeldern umgeben.


Angrenzende Gemeinden


Wirtschaft und Infrastruktur

Nachdem Wesselburen in der Vergangenheit durch die landwirtschaftliche Produktion geprägt war, vor allem wurden Kohl, Rüben und Kartoffeln angebaut, prägt heute vor allem der Tourismus das Bild.

Rund um die St.-Bartholomäus-Kirche wird zweimal wöchentlich Markt abgehalten.

Vom Kirchplatz zweigen mehrere Straßen, die noch kopfsteingepflastert sind, ab. In diesen Straßen sind gründerzeitliche Stadthäuser gelegen, die sich die wohlhabenden Bauern damals errichten liessen.

In Wesselburen gibt es zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants.

Der historische Kern des Ortes wurde in den 1950er Jahren auf das dreifache erweitert.

Wesselburen liegt an der Bahnstrecke Büsum - Heide - Neumünster und es führen mehrere Landstrassen durch den Ort.

In Wesselburen befinden sich die Schulen, die von den umgebenden Gemeinden besucht werden:


Sehenswürdigkeiten

Hebbel-Museum

Das Museum befindet sich im Wohn- und Amtshaus des ehemaligen Kirchspielvogts Mohr. In der Schreiberstube konnte Friedrich Hebbel die Werke seines studierten Dienstherrn lesen und hier entstanden auch die ersten Gedichte.

Das Museum erinnert an den Dichter, der in Wesselburen seine Kindheit und Jugend verbrachte. Im Museum befindet sich eine umfangreiche Bibliothek.

Kohlosseum

Das Museum ist in der 1995 geschlossenen Sauerkrautfabrik untergebracht . Es informiert über Geschichte und Gegenwart des Kohlanbaus in Dithmarschen. Besucher erfahren alles Wissenswerte zur Sauerkrautherstellung in der Krautwerkstatt.

Villa Assmus

1903/04 ließ der Wesselburener Bankier Julius Assmus ein schloßartiges dreigeschossiges Herrenhaus mit drei Ecktürmen errichten. Das Gebäude hat insgesamt zehn Zimmer und vier Bäden auf 650 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche; das Grundstück umfaßt 2.700 Quadratmeter.

Nachdem Assmus 1905 in der Hochzeitsnacht seiner zweiten Ehe verstarb, wurde es anfangs das Privathaus der Witwe von Assmus, dem Kohlhändler Johannes Bielenberg, dem Getreidehändler Wilhelm Witt und anschließend dessen Witwe. Nachdem es 1945 anfangs als Flüchtlingsunterkunft diente, kam es wieder in private Hände.

In der Zeit von 1988 - 1997 beherbergte das Haus eine Hamburger Familie, die eine Luxus-Katzenherberge betrieb, dies führt dazu, dass die Villa in das sogenannte "Katzenschloß" umbenannt wurde.

Seit 2000 gehört es einem Eigentümer aus Henstedt-Ulzburg, der dort seinen Alterswohnsitz finden möchte.

St.-Bartholomäus-Kirche

Foto: Mark Riemann

Die Kirche liegt an der höchsten Stelle Wesselburens auf einer Furt und wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert erbaut. Charakteristisch ist ihr Zwiebelturm, der noch aus einigen Kilometern Entfernung gut zu sehen ist.

Die Kirche wurde durch einen Brand 1736 völlig vernichtet, so dass nur noch die romanisch-gotischen Aussenmauern stehen blieben. Zum Zeitpunkt des Brandes hatte die alte Kirche neun Altäre.

Der Baumeister Schott, Johann Georg gestaltete sie 1737/1738 in eine Barockkirche um. Die Kosten für die neue Kirche sollen sich auf 62.453 Mark belaufen haben. Sie hat nun ein hohes Gewölbe, einen mit Kupfer gedeckten Turm und eine Orgel.

Die Wahl der Prediger führte der Kirchen- und das Kirchspielvorsteher-Kollegium, das aus 64 Mitgliedern bestand, durch.

Zur Kirche gehörte ein Armenhaus mit acht getrennten Wohnungen, das von Reimer Sager aus Süderdeich gestiftet wurde. Die Wohnungen dienten verarmten Familien, die sich bei freier Wohnung noch selbst ernähren konnten.

Aus Liebe zum Zaren: Wesselburens russische Zwiebel

Bernhard von Oberg

Ihre markante Skyline verdankt die Hebbelstadt Wesselburen einem Feuer, das 127 Gebäude, ein Drittel des Ortes, in Schutt und Asche gelegt hatte. Ursache für den großen Brand am 6. August 1736 war ein Haufen unvorsichtig weggeschütteter glühender Asche. Der Brandherd befand sich in der Österstraße.

Obwohl sich die Bartholomäuskirche an der höchsten Stelle des Dorfes auf einer Wurt befand, brannte auch sie aus. In den beiden folgenden Jahren gestaltete Baumeister Johann Georg Schott diese einzigartige Barockkirche vollständig um und krönte sie mit dem charakteristischen Zwiebelturm, der bereits aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen ist. Als Vorbild für diese Zwiebelspitze – die einzige ihrer Art in Schleswig-Holstein - dienten ihm russische Kirchen.

Die russische Zwiebel war ein Dankeschön an den Sponsor aus dem Hause Schleswig-Holstein-Gottorf Carl Peter Ulrich, der – so die Wesselburener Chronisten – den Wiederaufbau der abgebrannten Kirche finanzielle unterstützte. Der Enkel Zar Peters des Großen wurde am 21. Februar 1728 im Kieler Schloss geboren.

Der spätere Zar Peter III. alias Pjotr Fjodorowitsch alias Carl Peter Ulrich übernahm schon im Alter von elf Jahren Erbe und Titel des Vaters, Herzog Karl-Friederich von Schleswig-Holstein-Gottorf. Als Zarin Elisabeth am 5. Januar 1762 starb, wurden der Kieler Peter und seine Frau Katharina das neue Kaiserpaar.

Peter III. wurde nach nur 186 Regierungstagen im Juli 1762 Opfer eines Mordkomplotts. Das Wesselburener Gotteshaus in markanter zwiebelförmiger Moskauer-Kirchen-Optik erinnert noch heute an die enge Verbundenheit der Region Norderdithmarschen mit dem Russischen Reich.


Politik

Seit der Kommunalwahl von 2013 hat die Stadtverordneten-Versammlung (17 Sitze) nachfolgende Verteilung:

  • CDU: sieben Sitze;
  • SPD: sechs Sitze;
  • FDP: zwei Sitze
  • Wählergemeinschaft WGW: zwei Sitze

Zukunftsprojekte

Ortsentwicklungskonzept


Städtepartnerschaften

Die Stadt Wesselburen hat 1963 die Patenschaft für die Stadt Daber in Pommern im Sinne einer Patenschaft über die aus Daber vertriebenen Einwohner übernommen.


Vereine in Wesselburen

Schaust Du!


Chronik/Stadtgeschichte

Ansichtskarte Wesselburen Lollfuss um 1900
  • Erbaut wurde Wesselburen auf zwei Wurten im Marschland, die bereits vor über 1000 Jahren bewohnt wurden. Nach archäologischen Befunden soll die zentrale Dorfwurt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert stammen und wurde im Laufe der Zeit immer weiter erhöht.
  • 1281 wurde Wesselburen erstmals urkundlich erwähnt und hatte bereits zum damaligen Zeitpunkt seine heute prägende Struktur: vom höchsten Punkt des Ortes, auf dem die Kirche steht, gehen alle Strassen strahlenförmig ab.
  • 1590 zählte der Ort 600 Einwohner.
  • Seit 1625 wurden Märkte abgehalten.
  • 1636 wurde die erste Apotheke im Ort gegründet.
  • 1659 leidet Wesselburen im zweiten nordischen Krieg unter brandenburgischen Kriegsvölkern.
  • Am 6. August 1736 gab es einen grossen Brand, bei dem fast ein Drittel des Ortes zerstört wurde. Verursacht wurde der Brand durch unvorsichtig weggeschüttete Asche in der Österstrasse; der daraus entstandene Brand legte 127 Häuser in Schutt und Asche.
  • 17. Juni 1737 wird die neue St.-Bartholomäus-Kirche eingeweiht.
  • 1805 wird ein Pflegehaus für 12.000 Mark neu gebaut; es soll ein Kranken- Arbeits- und Erziehungshaus sein.
  • 18. März 1813 wird Friedrich Hebbel geboren.
  • 1832 wird in der Dohrnstrasse ein Friedhof angelegt.
  • 1842 wird der Männergesangsverein "Euphonia" gegründet.
  • 1845 hatte die Schule eine Knabenklasse (70 Kinder), der der Rektor vorstand, eine Mädchenklasse (100 Kinder) und eine Elementarklasse (170 Kinder). Zum Gewerbe zählten zur damaligen Zeit:
* 2 Pastoren
* 1 Kirchspielsvogt
* 1 Kirchspielschreiber
* 1 Kirchspielsvorsteher
* 1 Arzt
* 1 Apotheker
* 2 Viehärzte
* 2 Reifschlägereien
* 2 Kalkbrennereien
* 3 Brauereien
* und Handwerker aller Art. Die Haupterwerbszweige der Einwohner sind die Landwirtschaft und der Kornhandel. Die Zahl der Kaufleute vergrößert sich ständig.
  • 1845 hatte Wesselburen (Ort) 1.413 Einwohner und Wesselburen (Kirchspiel): 5.174
  • 1845 waren nachfolgende Flecken und Stellen eingepfarrt im Kirchspiel Wesselburen:
* Deichhausen
* Dobelsdorf
* Haferwisch (71 Einwohner, 1 Krüger, 5 Höfe, 15 Häuser)
* Hartenkröge (28 Einwohner, 1 Hof)
* Hassenbüttel (95 Einwohner, 1 Krüger, 4 Höfe, 19 Häuser)
* Hedwigenkoog
* Hellschen
* Heringsand
* Hillgroven
* Hirtenstall (Hadstall)
* Hödienwisch (68 Einwohner, 4 Höfe, 14 Häuser)
* Jarrenwisch (121 Einwohner, Schule mit 50 Kindern, 2 Krüger und Höker, 1 Schmied und einige andere Handwerker, 5 Höfe, eine 1848 erbaute Windmühle)
* Am Kirchwege
* Kronenbrücke
* Krummenhörn
* Neufeld
* Neulandsweg
* Norddeich
* Norddeicher-Weide
* Norddeicher-Außendeich
* Nordmede
* Oken (18 Einwohner, 2 Höfe, wurden 1660 durch kriegerische brandenburgische Truppen verwüstet)
* Poppenwurth (167 Einwohner, 1 Schule mit 50 Kindern, 2 Krüger und 1 Schmied, die Einwohner gehörten 1845 zu den wohlhabendsten des Kirchspiels, im Jahre 1585 wurden viele von der Pest dahin gerafft, am 19. Dezember 1659 rückte das brandenburgische Regiment Kannenberg ein und verwüstete den Ort innerhalb von 2 Tagen.
* Pornurre
* Reinsbüttel
* Reinsbütteler-Weide
* Schülp
* Schülpersiel (Alten- und Neuen-) (112 Einwohner, 1 Wirtshaus, ehemals war in Altensiel ein Hafen, der nach Neuensiel verlegt und ausgebaut wurde; es wurde besonders Handel mit Korn und Holz geführt)
* Schülperweide (Revel)
* Strübbel (zum Teil)
* Süderdeich
* Unterschaar
* Wardammskoog (zum Teil)
* Weelkathe
* Wehren
* Weidehof (Westerhof)
* Wesselburen
  • 1853 wurde neben einer bereits bestehenden Mühle eine weitere dazu gebaut.
  • 1860 wurde Wesselburen an das überörtliche Strassennetz angeschlossen und eine Landstrasse nach Heide gebaut.
  • 1865 gründete Julius Groth in Wesselburen die Lokalzeitung "Dithmarscher Boten".
  • 1868 wurde das Amtsgericht geschaffen, das 1970 geschlossen wurde.
  • 1869 wurde die Rübenzuckerfabrik gebaut und bis 1908 betrieben. Aufgrund des sinkenden Zuckerpreis und der entfernten Lage musste der Betrieb schließlich geschlossen werden. In ihr arbeiteten bis zu 360 Arbeiter.
  • 1876 wird die Freiwillige Feuerwehr gegründet.
  • 1878 wurde Wesselburen an das Eisenbahnnetz angeschlossen und die Eisenbahnstrecke Heide - Wesselburen entstand, diese wurde 1883 bis nach Büsum erweitert.
  • 1886 wird die Hebbelschule in der Dohrnstrasse als Grundschule eingerichtet.
  • 1893 wurde das erste Elektrizitätswerk errichtet.
  • 1898 richtet die Reichspost 2 Anschlüsse für den Fernsprechverkehr ein.
  • Am 16. Oktobe 1899 erhielt Wesselburen das Stadtrecht. Die erste Stadtverordneten-Versammlung wird nach dem Steuerklassen-Wahlsystem gewählt und besteht aus zwei Stadträten und acht Stadtverordneten.
  • 1901 wird der Boßelverein "Achtung Wesselburen" gegründet.
  • 1904 wird die Oberflächenkanalisation für die Straßen gebaut.
  • 1908 wird die Zuckerfabrik still gelegt.
  • 1911 wird das Hebbel-Museum mit 550 Exponaten gegründet.
  • 1912 wirddie Mittelschule gegründet und in der Grundschule in der Dohrnstrasse unterggebracht.
  • 1913 wird der erste Spiel-und Sportplatz in der heutigen Bürgermeister-Hauffe-Weg angelegt.
  • 1915 nahm die erste Sauerkrautfabrik im Gebäude der alten Zuckerfabrik seinen Betrieb auf. Die Sauerkrautfabrik wurde 1995 geschlossen.
  • 1922 Einführung der geordneten Müllabfuhr.
  • 1925 wird eine Autobuslinie zwischen Wesselburen und Heide eingerichtet.
  • 1933 wird das Feuerwehrgerätehaus eingerichtet.
  • 1936 wird Wesselburen an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, nachdem der Wasserturm gebaut wurde.
  • 1945 die Einwohnerzahl beträgt ca. 2.800.
  • 1948 wird der erste Kindergarten in der jetzigen Büsumer Strasse errichtet.
  • 1949 die Einwohnerzahl steigt auf über 5.000.
  • 1952 erhält die Realschule an der Schülper Chaussee ein eigenes Gebäude.
  • 1959 stellt der "Wesselburener Marschbote" sein Erscheinen ein.
  • 1962 tobt einer der schwersten Sturmfluten an der Nordsee.
  • 1962 wird mit dem Bau der Vollkanalisation begonnen und die Erdverkabelung des elektrischen Ortsnetzes beginnt.
  • 1963 wird durch Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde die Patenschaft für die Stadt Daber / Pommern begründet.
  • 1964 geriet Wesselburen in die Schlagzeilen, weil die Stadtverordneten-Versammlung an dem Antisemiten Adolf Bartels als Namensgeber einer Strasse und als Ehrenbürger festhielten.
  • 1964 das neue WohngebietWiskenweg und Breslauer / Schlesier Strasse entsteht.
  • 1964 wird das neue Klärwerk im Herbst in Betrieb genommen.
  • Im April 1966 wurde die Adolf-Bartels-Strasse in Wulf-Isebrand-Strasse umbenannt.
  • 1969 wird das städtische Elektrizitätswerk an die Schleswag AG verkauft.
  • 1969 entsteht auf dem Klingberg das neue Gemeindehaus der St.-Bartholomäus-Kirchengemeinde mit angeschlossenem Kindergarten.
  • 1970 wird das Amtsgericht geschlossen.
  • 1971 Am Vogelstanger Weg wird eine neue Friedhofskapelle erichtet.
  • 1973 eröffnet die Stadt das beheizte Schwimmbad.
  • 1974 vereinbart die Stadt mit der Gemeinde Wesselburenerkoog die Errichtung und Unterhaltung eines gemeinsamen Badestrandes südlich der Eiderabdämmung.
  • 1975 wird das Wohngebiet Eiderstedter/Föhrer/Amrumer und Nordstrander Strasse bebaut.
  • 1975 wird der Schulverband Wesselburen gegründet.
  • 1976 wird die neue Hauptschule und die Sporthalle im Schulzentrum Dohrnstraße eingeweiht
  • 1979 das Krankenhaus wird geschlossen
  • 1981 baut der Tennisverein die ersten beiden Tennisplätze auf dem neuen Sportgelände am Neunkirchener Weg
  • 01. November 1983 vergibt die Stadt das erstemal das "Hebbelstipendium" (an Herrn Martin Langner aus Berlin)
  • 1984 wird Wesselburen an das Erdgasnetz der Schleswag AG angeschlossen
  • 1986 die Ehrenbürgerschaft von Adolf Bartels wurde aufgehoben.
  • 1991 wird der Seniorenbeirat gegründet.
  • 1993 gründen die Stadt und die Gemeinden des Amtes Kirchspielslandgemeinde Wesselburen sowie die Vermieter den Fremdenverkehrsverein Wesselburen und Umland e. V.
  • 1993 wird der Wasserturm gesprengt.

1994 wird das Neubaugebiet Reimersche Weiden und in der Wulf-Isebrand-Straße/Wibe-Junge-Weg bebaut.

  • 1995 wird das Seniorenzentrum (DRK) in dem bisherigen Wasserturmpark eingeweiht.
  • 1995 schließt die Sauerkraut- und Feinkostfabrik Philipp.
  • 1998 schließt das Postamt und wird als Agentur in einem Supermarkt fortgeführt.
  • 1998 gründet die Stadt den ersten Kinder- und Jugendbeirat.
  • 1999 zieht die Freiwillige Feuerwehr in das neue Gerätehaus in der Büsumer Strasse um.
  • 1999 begeht Büsum zum Hundertjährigen Bestehen ein Stadtfest.
  • 2002 wird der Förderverein Kohloseum e. V. gegründet und beginnt mit dem Umbau eines Teiles der historischen Sauerkrautfabrikzum Koholoseum mit Krautwerkstatt, Museum und Informations-Zentrum "Kohl"
  • 2004 überträgt die Stadt die Aufgabe der Abwasserbeseitigung und das Klärwerk auf den Wasserverband Norderdithmarschen in Heide
  • 2006 beschließt die Stadt den Fusionsvertrag mit den Ämtern Kirchspielslandgemeinden Büsum und Wesselburen zur Bildung des neuen Amtes Büsum-Wesselburen mit Übertragung der Verwaltungsgeschäfte auf die amtsangehörige Gemeinde Büsum zur Kommunalwahl 2008.
  • Am 25. Mai 2008 gab Wesselburen die Amtsfreiheit auf und bildete mit den Gemeinden der Ämter Kirchspielslandgemeinde Büsum (ohne Norderwöhrden) das Amt Büsum-Wesselburen.
  • 01.05.2010 tritt Katrin Schulz als erste ehrenamtliche Bürgermeisterin der Stadt Wesselburen ihr Amt an.
  • 2013 beschließt die Stadt die Beteiligung am Senioren- und Bürgerzentrum.
  • 2015 wird der alte Schulverband Wesselburen wieder zum Leben erweckt, weil man sich auf politischer Ebene nicht auf einen gemeinsamen Schulstandort einigen konnte. Eine der ersten Beschlüsse ist ein Neu- und Umbau der Friedrich-Hebbel-Schule.

Wesselburen bei Neocorus

Dies ist ein digitales Exemplar eines Buches, das seit Generationen in den Regalen der Bibliotheken aufbewahrt wurde, bevor es von Google im Rahmen eines Projekts, mit dem die Bücher dieser Welt online verfügbar gemacht werden sollen, sorgfältig gescannt wurde. Das Buch hat das Urheberrecht überdauert und kann nun öffentlich zugänglich gemacht werden. Ein öffentlich zugängliches Buch ist ein Buch, das niemals Urheberrechten unterlag oder bei dem die Schutzfrist des Urheberrechts abgelaufen ist. Ob ein Buch öffentlich zugänglich ist, kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Öffentlich zugängliche Bücher sind unser Tor zur Vergangenheit und stellen ein geschichtliches, kulturelles und wissenschaftliches Vermögen dar, das häufig nur schwierig zu entdecken ist. Gebrauchsspuren, Anmerkungen und andere Randbemerkungen, die im Originalband enthalten sind, finden sich auch in dieser Datei – eine Erinnerung an die lange Reise, die das Buch vom Verleger zu einer Bibliothek und weiter zu Ihnen hinter sich gebracht hat. http://books.google.com


Markt Foto: Kreis Dithmarschen

Persönlichkeiten

Töchter & Söhne

  • Adolf Bartels (1862 - 1945), Antisemit
  • Boie, Nicolaus (geb. Ende des 15. Jahrhunderts - 1542)
  • Kirsten Fehrs (geb. 1961), Bischöfin
  • Erwin Freytag (1907 - 1987) Autor und evangelisch-lutherischer Theologe
  • Martin Gietzelt Autor
  • Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Dichter und Dramatiker
  • Friedrich Christian Heylmann (1771 - 1836/1837)
  • Herwig, Karl (1895 - 1967), NSDAP-Bürgermeister der Städte Wesselburen und Heide, SS-Oberführer und Kriegsverbrecher
  • Koppelin, Jürgen (geb. 1945), NDR-Moderator, Ehrenvorsitzender der FDP Schleswig-Holstein
  • Sabine Kunst (geb. 1954), Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, ehem. Präsidentin der Universität Potsdam
  • Michael Matz (geb. 1959), Brigadegeneral
  • Christian Otto Mohr (1835 - 1918), Bauingenieur
  • Torge Oelrich (geb. 1988), deutscher Comedian
  • Pauly, Max (1907 - 1946), KZ-Kommandant und Kriegsverbrecher
  • Ottilie Reylaender (1882 - 1965), Malerin
  • Jil Sander (* 27. November 1943 in Wesselburen als Heidemarie Jiline Sander) ist eine international bekannte deutsche Modeschöpferin mit Wohnsitz in Hamburg. Sie ist für ihre als klar und zeitlos bezeichnete, aber dennoch elegante Mode berühmt. Für ihren minimalistischen Stil erhielt Sander den Beinamen "Queen of less". Sie wird außerdem "Kaschmir-Queen" genannt. Quelle: Wikipedia
  • Jil Sander Homepage
  • Johannes B. Vorst (1623 - 1676, Philologe und Theologe
  • Frank Zabel, Sprecher der Nordkirche

Mit Wesselburen verbunden

  • Selle, Thomas (geb. 1599 in Zörbig, gest. 1663 in Hamburg), Komponist, wirkte zwischen 1625 und 1634 als Rektor und Leiter der Kirchenmusik in Wesselburen.
  • Heuck, Christian (geb. 1892 in Heuwisch, gest. 1934 in Neumünster), Reichstagsabgeordneter der KPD und Widerstandskämpfer gegen die Nazis.



Die Eingangstüre des Standesamtes in Wesselburen. Foto: Dieter Kraß

Ortsansässige Betriebe

Daten, Produktherstellung, Mitarbeiterzahlen

  • Werbung ist unzulässig.


Rundgang

Kohlosseum


Kulturelle Einrichtungen

KircheWesselbren.jpg

Die Kirche im Lithographiestil, wahrscheinlich als Postkarte genutzt.


Bücher

Atlanten - Karten - Pläne

  • Husum - Heide 1 : 50 000: Wander- und Freizeitkarte. Die Nordseeküste vom Beltringharder Koog bis Wesselburen, mit Eiderstedt und den Inseln Pellworm, Nordstrand und Helgoland, ISBN-13: 978-3891302828
  • Bikeline Radtourenbuch, Nordseeküsten-Radweg. Teil 3: Von Hamburg nach Sylt, wetterfest/reißfest, ISBN-13: 978-3850000390
  • DuMont direkt Nordseeküste - Schleswig-Holstein, ISBN-13: 978-3770164684
  • Wesselburen 1 : 25 000, ISBN-13: 978-3891300848
  • Deutschland: Nordseeküstenradweg, ISBN-13: 978-3866861800

Sonstiges

  • Vom Weißkohl zum Sauerkraut: Wissenswertes aus der Wesselburener Krautwerkstatt, ISBN-13: 978-3898762830
  • Kohlgemüse: Lieblingsrezepte aus dem KOHLosseum, ISBN-13: 978-3898767897
  • Elise Lensing. Briefe an Friedrich und Christine Hebbel. Herausgegeben im Auftrage des Hebbel-Museums in Wesselburen von Rudolf Kardel, Archivar am Museum, ASIN: B0026OK0BC

Weblinks


Karten


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