Dithmarschen-Wiki

Druckversion | Impressum | Datenschutz

Windbergen

(Weitergeleitet von Wodansberg)

Windbergen ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 12 m ü. NHN
  • Fläche: 17,31 km2
  • Einwohner: 812 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsstand in Windbergen am 31.12.
* 2000: 782
* 2001: 811
* 2002: 831
* 2003: 835
* 2004: 846
* 2005: 840
* 2006: 842
* 2007: 839
* 2008: 839
* 2009: 846
* 2010: 833
* 2011: 820
* 2012: 822
* 2013: 808
* 2014: 808
* 2015: 812
  • Postleitzahl: 25729
  • Vorwahl: 04859
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Klaus-Peter Groth (CDU)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Windbergen


Wetter

Aktuell

Wetterarchiv


Geografie

Lage

Windbergen liegt im Süden von Dithmarschen, zwischen Meldorf und Sankt Michaelisdonn. Der Ort liegt zwischen der hügeligen und waldreichen Geest und der weiten flachen Marsch.

Ortsteile

  • Windberger Bahnhof,
  • Spersdiek und
  • Schmalbeck

Nachbargemeinden

Straßen

Windbergen verfügt über 25 Straßen. Wodansberger Straße ist mit 2.321 Metern die längste Straße. Mit 143 Metern ist Rosenstraße die kürzeste Straße in Windbergen.


Politik

Die Gemeindevertretung in Windbergen besteht aus 11 Mitgliedern.


Vereine und Organisationen


Geschichte

  • Auf dem Gemeindegebiet Windbergens wurden zahlreiche archäologische Funde gemacht. Hauptsächlich stammen diese aus der jüngeren Steinzeit vor ca. 4000 Jahren. Im Jahre 1937 wurden u. a., Grünsteinhammer, Schmalmeißel, Flintäxte, Flintdolche, Bohrer und Rundschaber gefunden. Die frühzeitliche Besiedelung wird zudem durch eine Reihe von Hügelgräbern aus der Bronzezeit belegt. Ebenso wurden im Jahre 1925 und 1933 im Ortsteil Spersdick wie auch am Wodansberg Graburnen gefunden.
  • 1265 wird Windbergen als "Wintberg" erstmalig urkundlich erwähnt. Abzuleiten ist dieser Name wohl von dem Ritter Volquinus de Wintberg. Die heutige Schreibweise "Windbergen" findet sich in einer Klageschrift des Landes Dithmarschen an Herzog Adolf VII aus dem Jahre 1447.
  • 1495 wurde das "Heilige Kreuz" gefunden.
„Vormals war Windbergen zu Meldorf eingepfarrt, aber ein wunderbarer Umstand, so erzählt Hans Dethlefs, gab der ersten Capelle, wie der nachherigen Kirche ihr Daseyn.
An der Stelle der jetzigen Kirche pflügte ein Mann und plötzlich stehen seine Ochsen still, weil sie den Pflug nich zu ziehen vermögen. Bei genauer Untersuchung findet er vor dem Pflugeisen ein kleines ehernes Crucifix, wofür man das noch jetzt auf dem Altar befindliche ausgiebt. Dieses Crucifix verbirgt er als ein Heiligthum, verschließt es in einen Kasten, findet es aber zu seinem Erstaunen alle Morgen wieder oben auf liegen.
Noch will er dieses Heiligthum keinem zeigen, allein er kommt von Sinnen, und wie er nun den Vorfall offenbart, kehrt auch sein Verstand zurück. Jetzt errichtet er auf jener geheiligten Stelle ein großes Kreuz, und daneben eine kleine hölzerne Zelle.
Das Wunder wird bekannt, und das Kreuz kommt in großen Ruf. Andächtige wallfahren aus dem ganzen Lande und anderen benachbarten Orten dahin, und noch zu Heinrich von Zütphens Zeit wird dem Kreuze, wobei der Wunder viele geschehen, große Ehre erwiesen. Die Wallfahrenden kommen aber nicht mit leerer hand, sondern bringen reichliche Opfer dar, und von diesen erbaut man in der Folge eine Capelle.“
J. Hanssen/ H. Wolf aus: "Chronik des Landes Dithmarschen von J. Hanssen und H. Wolf; Langhoffsche Buchdruckerei; Hamburg 1833"; ebd.: S. 32-33

Persönlichkeiten

  • Hansen, Wilhelm Peter (* 3. April 1870 in Windbergen; † 27. Oktober 1946 in Jena) war ein deutscher Politiker und Diplomat.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kirche

Immobilien

Gewerbe

Schule

Evangelischer Kindergarten

Gesundheit

Einkaufen


Sehenswürdigkeiten


Polizeiliche Lagemeldung


Weblinks


Karten




Walzenkrug

DLM-5453.jpgWalzenkrug.jpeg

Objektbezeichnung: Walzenkrug. Weitere Objektbezeichnung: Hochzeitskrug, Deckelkrug Datierung: 1803

Sachsystematik: Hochzeit und Ehejubiläen Technik: gegossen, graviert

Maße: H: 31,6 cm, D: 10,7 cm (Öffnung), D: 11,7 cm (Fuß), B: 16,5 cm (mit Griff) Ort: Windbergen (Gebrauchsort)

Funktion: Geschenk Beschreibung: Auf überstehendem Fuß erhebt sich der zylindrische Körper. Die Vorderseite zeigt zwischen ziselierten Bändern eine von Tulpenblüten umgebene Inschrift:

Es lebe das Junge Ehepar. Das heute sich noch blöde war. Und die sich Morgen besser kennen. Wen sie sich aus den bette trennen.

Der Deckel trägt die von ziselierten Blattranken umgebene Inschrift: Hans Wilhelm Meier in Winbergen 1803. Auf dem Griff, kaum erkennbar, zwei Meistermarken und Beschau. Inventarnummer: DLM 5453 Copyright: Dithmarscher Landesmuseum


FlaRak Stellung Wodansberg

Die Batterie Windbergen war 1990 dem in Stadum beheimateten Flugabwehrraketengeschwader 39 als 4. Staffel unterstellt worden. Windbergen wurde als letzte aktive Stellung Mitte 1994 geräumt, das Personal kam nach Stadum. In Dellstedt hat die Heider Lehrgruppe der Unteroffizierschule der Luftwaffe ein Feldlager wie bei einem Auslandseinsatz aufgebaut. Unterkünfte und Gefechtsstände sind in Containern untergebracht. In einer „Post-Conflict-Area“ können mögliche Szenarien nach Ende eines Bürgerkrieges geübt werden. In Rollenspielen wird zum Beispiel der Umgang mit Demonstranten oder das Verhalten bei Minenunfällen durchexerziert. Zum Artikel der DLZ: Kleinstandorte der Bundeswehr in Dithmarschen

Die Radartätigkeit der HAWK-Station war Gegenstand einer Sammelklage in Berlin bezüglich Strahlenschädigungen. Vor der Schließung war die Hawk-Station in eine Patriot-Einheit umgewandelt worden.

Grabmal Gustav Frenssen

Frenssen hatte sich auf eigenen Wunsch an einer heidnischen Stätte, dem Wodansberg in Windbergen begraben lassen. Wenn man am Fuße des Wodansbergs steht, weist ein Wegweiser den Hügel hinauf mit der Aufschrift Gustav Frenssen Grab. Schon in der Hauptstraße des Dorfes findet man einen Wegweiser und auch eine Erklärungstafel zu dem Grab.

Auf dem Grabstein stehen noch weitere Namen. So ist trotz der Verwitterung noch zu lesen, daß Anna Frenssen-Warft hier begraben liegt, seine Ehefrau und auch Wiebke Brent-Frenssen, seine Adoptivtochter. Ebenso steht auf dem Stein noch Martha Schulze. Diese Frau wurde erst 1983 dort beerdigt und war die Haushälterin von Frenssens. Auf dem Stein steht geschrieben: wollten auch in der Asche beieinander sein.


Nach seinem wenige Wochen vor Kriegsende erfolgten Tod wurde der ehemalige Pastor Frenssen auf eigenen Wunsch hin an "heidnischer" Stätte, dem Wodansberg bei Windbergen, bestattet. Um seinen Nachlaß kümmerte sich zunächst die Witwe Anna Frenssen, die von ihrem - nach dessen Angaben parapsychologisch begabten - Ehemann Gustav Frenssen schrieb, er sei immer in Angst gewesen, besonders vor Tieren und Geistern, und seine Phantasie habe ihn permanent gequält und beunruhigt. - Quelle: Spiegel-Wissen. Zum ganzen Artikel: SPIEGEL Wissen


andere Wikis


Finden

Durchsuchen
Startseite
Vorwort
Gruppe bei Facebook
Alle Artikel
Aktuelle Ereignisse
Letzte Änderungen
Zufällige Seite
Erste Schritte
Support
Bearbeiten
Quelltext anzeigen
Bearbeitungshilfe
Seitenoptionen
Diese Seite diskutieren
Neuer Abschnitt
Druckversion
Kontext
Versionen
Links auf diese Seite
Änderungen an verlinkten Seiten
Meine Seiten
Anmelden / Benutzerkonto anlegen
Spezialseiten
Neue Seiten
Dateiliste
Statistik
Mehr …