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Wisch, Theodor

Aus Dithmarschen-Wiki

--Ditschie (Diskussion) 16:46, 27. Okt. 2016 (CEST)

Theodor "Teddy" Wisch war SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS.

Inhaltsverzeichnis

Persönliche Angaben

  • Geburtsdatum: 13.12.1907 in Wesselburenerkoog
  • Todesdatum: 11.01.1995 in Norderstedt
  • Theodor Wisch wurde als ältester Sohn eines Landwirtes geboren.
  • Verheiratet seit November 1936 mit Hanna Wisch geb. Mühlenhardt; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Ausbildung und Beruf

  • 1923: Abschluss der Mittleren Reife
  • Theodor Wisch absolvierte ein Studium zum Diplom-Landwirt an der stattlichen Landbauschule in Schleswig. Praktische Fähigkeiten erlernte er in Ostholstein und in Holland.

SS-Mitgliedschaft

  • 01.11.1930: Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 369.050)
  • 02.11.1930: trat Theodor Wisch als einer der ersten Freiwilligen der SS (Mitgliedsnummer 4.759) bei. Hier gehörte er zunächst dem 1. Sturmbann der 53. SS-Standarte „Dithmarschen“ an.
  • Von dort wechselte er bei gleichzeitiger Beförderung zum SS-Oberscharführer, zum SS-Sonderkommando „Berlin“ (Leitung: Sepp Dietrich), aus dem später die Leibstandarte SS Adolf Hitler („LSSAH“) entwickelt werden sollte.
  • 01.07.1933: Versetzung zum Wachkommando auf Adolf Hitlers Berghof bei Berchtesgaden.
  • Am 28.07.1933 wurde er zum SS-Untersturmführer (entsprach einem Leutnant) befördert.
  • 07.10.1933: Kommandoübernahme über die 1. Kompanie der Leibstandarte, diese hatte die Aufgabe repräsentativ aufzutreten, weil dort die "langen Kerls" zu finden waren.

2. Weltkrieg

  • Als SS-Hauptsturmführer und Chef der 1./„LSSAH“ nahm er am Polenfeldzug teil, nach dessen Ende er am 30. Januar 1940 zum SS-Sturmbannführer befördert wurde. * Als Kommandeur des II. Bataillons des Infanterie-Regiments „LSSAH“ nahm er am Westfeldzug und an den Kämpfen auf dem Balkan teil.
  • Ab Juni 1941 kämpfte er in Russland, wo er im Sommer 1941 ein eingeschlossenes Kradschützenbataillon entsetzen konnte. Hierfür erhielt er am 15. September 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
  • Im Herbst 1942 wurde er Kommandeur des 2. SS-Panzergrenadier-Regiments und am 30. Januar 1943 zum SS-Standartenführer befördert. Für persönliche Tapferkeit bei den Kämpfen um Charkow wurde er am 25. Februar 1943 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
  • Am 1. Juli 1943 zum SS-Oberführer befördert, wurde er Ende Juli 1943 Kommandeur der 1. SS-Panzer-Division „LSSAH“.
  • Im September 1943 ermordeten Angehörige der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler beim Massaker vom Lago Maggiore 50 Juden.
  • Bei den Kämpfen im Winter 1943/44 bei Schitomir, Korosten und Berditschew erlitt die Division hohe Verluste, konnte jedoch einige Verteidigungserfolge erringen, wofür Wisch am 12. Februar 1944 als SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.
  • Nach der Einkesselung der Division mit der 1. Panzerarmee bei Tscherkassy durch die Korsun-Schewtschenkiwskyjer Operation der Roten Armee wurde in Frankreich die Division neu aufgestellt und ab Juni 1944 an der französischen Invasionsfront eingesetzt. Im Kessel von Falaise wurde Wisch durch Granatwerfersplitter an beiden Beinen verwundet und musste das Kommando über die Division abgeben. Am 30. August 1944 wurde er für seine Führungsleistungen mit den Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub ausgezeichnet.

Kriegsende

  • Bis Kriegsende lag er in einem Lazarett, kam dann in britische Kriegsgefangenschaft und wurde 1948 entlassen.
  • Wieder in der Heimat fand er eine Aufgabe im Zuchtverband für rotbunte Rinder.

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