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Wiese, Friedrich

Aus Dithmarschen-Wiki

--Ditschie (Diskussion) 07:05, 9. Mai 2017 (CEST)

Friedrich Wiese war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg.

Persönliche Angaben

  • Geburtsdatum: 05.12.1892 in Nordhastedt;
  • Sterbedatum: 13.02.1975 in Gießen

Leben

  • Friedrich Wiese trat am 04.08.1914 als Kriegsfreiwilliger in die Königlich Preußische Armee ein. Er kam dabei zum Schleswigsches Infanterie-Regiment "von Manstein" Nr. 84 in Schleswig.
  • Am 06.11.1915 wurde er zum Leutnant der Reserve beim 2. Masurisches Infanterie-Regiment Nr. 147 ernannt. Er nahm an den Kämpfen in Frankreich teil und kam mit seinem Regiment Ende 1915 nach Rußland. Als Kompanieführer einer MG-Kompanie nahm er 1919 an den Kämpfen im Baltikum teil.
  • Als er am 01.09.1919 als Oberleutnants verabschiedet wurde, wurde er von der Hamburger Polizei als Leutnant übernommen. Hier fand er Verwendung als Zug- und Hundertschaftsführer, in Stabsstellungen, als Taktiklehrer an der Offiziersschule und Anfang 1934 als Chef des Stabes einer Landespolizei-Direktion.
  • Am 01.08.1935 wurde Friedrich Wiese als Major in die Wehrmacht überführt. Nach einer Verwendung beim Infanterie-Regiment 69 wurde er zum Kommandeur des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 116 in Gießen ernannt. Als solcher wurde er am 01.06.1938 zum Oberstleutnant befördert.
  • Mit seinem Bataillon bezog er dann bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 Stellungen im Westen, bevor er es in den Frankreichfeldzug führte.
  • Am 10.12.1940 übernahm er als Kommandeur das Infanterie-Regiment 39.
  • Am 01.06.1941 wurde er zum Oberst befördert.
  • Zum Ende des Frühjahrs 1941 verlegte er mit dem Regiment in den Osten. Zu Beginn vom Ostfeldzug griff er mit diesem auf Mittelrussland an. Nach den Vormärschen 1941 kämpfte das Regiment im Winter 1941/42 in den Stellungen bei Rshew.
  • Am 15.04.1942 wurde Oberst Wiese mit der Führung der 26. Infanterie-Division beauftragt.
  • Am 01.09.1942 wurde er zum Generalmajor befördert. Damit wurde er jetzt auch zum Kommandeur der 26. Infanterie-Division ernannt.
  • Am 01.01.1943 wurde er zum Generalleutnant befördert.
  • Am 05.08.1943 gab er das Kommando über die Division ab und wurde mit der Führung vom XXXV. Armeekorps beauftragt.
  • Am 01.10.1943 wurde er zum General der Infanterie befördert. Damit wurde er jetzt auch zum Kommandierenden General des Generalkommando XXXV. Armeekorps ernannt.
  • Im Juni 1944 wurde General Wiese noch mit der Führung der 19. Armee beauftragt. Nach der alliierten Landung bei Toulon (August 1944) mussten sich seine Truppen durch das Rhonetal nach Norden zurückziehen. Zwischen September und November 1944 konnte sich seine Armee im östlichen Burgund und in den Vogesen halten, wurde dann aber durch die 7. US-Armee zum Oberrhein zurückgedrängt. General von Wiese wurde darauf abgelöst und am 15.12.1944 in die Führerreserve versetzt.
  • Am 19.03.1945 wurde er dann zum Kommandierenden General des Generalkommando VIII. Armeekorps ernannt.
  • Am 6. April übernahm er noch das Kommando über das XI. Armeekorps, mit welchem er zu Kriegsende im Raum Olmütz vor den Sowjettruppen kapitulieren musste.

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
  • Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz
  • Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
  • Deutsches Kreuz in Gold am 16. Februar 1942
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub
  • Ritterkreuz am 14. April 1942
  • 1942 Medaille "Winterschlacht im Osten 1941/42"
  • Eichenlaub am 24. Januar 1944 (372. Verleihung)

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