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Westküstenklinik Heide

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Inhaltsverzeichnis

Krebsberatung

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft hat ein neues Beratungsangebot für Krebspatienten in Heide eingerichtet, das am 17. März seinen Dienst aufnimmt. Ab dann bietet Sozialpädagogin Brigitte Reiner jeden Freitag eine offene Sprechstunde für Betroffene und deren Angehörige im Westküstenklinikum (Raum 006, Hauteingangsbereich) an. Von 15 bis 16.30 Uhr steht sie Hilfesuchenden bei der Klärung von sozialen und versicherungsrechtlichen Fragen zur Seite und zeigt ihnen Wege zur Krankheitsverarbeitung auf. "Für viele Krebspatienten stellt die Erkrankung eine enorme psychische Belastung dar", erklärte Reiner . "Das gemeinsame Beratungsgespräch kann auch in diesen Fällen Hilfestellung bieten." Das kostenfreie Angebot ist telefonisch unter 0481/785-1110 zu erreichen und steht allen Ratsuchenden unabhängig von Krankenkasse, Wohn- oder Behandlungsort offen.

Nach Kiel und Brunsbüttel hat sich die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft für Heide als dritten Standort ihres Beratungsangebotes entschieden. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Kiel unterhält bereits seit mehreren Jahren gute Kontakte in die Region. In den Jahren 2004 und 2005 gingen die Erlöse der Wattolümpiade Brunsbüttel komplett an die Krebsgesellschaft, die diese Mittel nun für die Ausweitung der psychosozialen Krebsberatung in der Region Dithmarschen nutzt. "Nur durch diese großartige Unterstützung konnten wir dieses Beratungsangebot realisieren", bedankte sich der Vorsitzende der Krebsgesellschaft Professor Dr. Dr. Bernhard Kimmig bei den Veranstaltern der Wattolümpiade.

Zudem sei es das erklärte Ziel der Krebsgesellschaft, Beratungsangebote außerhalb der großen Zentren im Land zu schaffen. "Gerade in den ländlicheren Regionen, wie auch in Dithmarschen, sind professionelle Versorgungsangebote, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Krebspatienten ausgerichtet sind, kaum vorhanden", so Kimmig weiter.

Jährlich erkranken in Schleswig-Holstein laut Krebsregisterbericht knapp 14.170 Menschen neu an Krebs. Erfahrungsgemäß hat die Hälfte dieser Patienten einen Bedarf an Beratung. Jeder Dritte der Ratsuchenden benötigt vor allem in akuten Krisensituationen kurzfristige professionelle Hilfe.

  • Kontaktinformationen:
  • Beratungsstelle der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V.
  • Westküstenklinikum Heide
  • Haupteingangsbereich, Raum 0.06
  • Frau Brigitte Reiner
  • Esmarchstrasse 50, 25746 Heide

Tel.: 0481/785-1110

  • beratung.heide@krebsgesellschaft-sh.de
  • Sprechstunde:
  • Freitags 15:00 - 16:30 Uhr und nach Vereinbarung

Daten und Fakten zu Krebs Deutschland Jährlich erkranken in Deutschland ca. 200.000 Männer und 195.500 Frauen an einem bösartigen Tumor. Mit ca. 210.000 Todesfällen pro Jahr liegen die bösartigen Neubildungen in Deutschland hinter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen an zweiter Stelle der Todesursachenstatistik. Etwa jeder vierte Mensch in Deutschland stirbt an einem Krebsleiden.

Schleswig-Holstein 2003: 14.169 Tumorerkrankungen (dieses sind die aktuellen Zahlen, von der Erfassung bis zur Auswertung vergeht immer einige Zeit; beim Hautkrebs wurden vergleichbar mit dem internationalen Standard ausschließlich die malignen Melanome gezählt)

In Schleswig-Holstein verstarben im Jahr 2003 7.645 Menschen an einer Krebserkrankung. Das mittlere Sterbealter beträgt für Männer ca. 70 Jahre, für Frauen ca. 73 Jahre.

Die Entstehung einer Krebserkrankung ist in der Regel nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Zumeist liegt das Zusammenspiel unterschiedlichster Risikofaktoren bei der Auslösung vor. Ein Teil dieser Risiken ist im Sinne genetischer Faktoren mit der erkrankten Person selbst verbunden (und somit zurzeit nicht vermeidbar). Von den vermeidbaren Risikofaktoren haben Rauchen (ca. 25-30% aller Krebstodesfälle) und falsche Ernährungsweise (ca. 20-40% aller Krebstodesfälle) den größten Stellenwert. Weitere bekannte Risikofaktoren sind Infektionen, erhöhter Alkoholgenuss, Expositionen am Arbeitsplatz und Umwelteinflüsse.

Quelle: Krebsregisterbericht 2004 des Krebsregisters Schleswig-Holstein (www.krebs-sh.de)

Dialyse

Westküstenklinik Brunsbüttel: "Dialyse Elbblick" geht jetzt in Betrieb

27.02.2004

HEIDE/BRUNSBÜTTEL (pid). „Dialyse Elbblick“ heißt die neue Station der Westküstenklinik Brunsbüttel. Mit ihren insgesamt sieben Behandlungsplätzen erspart sie den Dialyse-Patienten aus dem Umfeld der Klinik zeit- und kostenintensive Anfahrtswege zum Westküstenklinikum Heide. Landrat Dr. Jörn Klimant: „Wer alle zwei Tage morgens um sieben in der Klinik sein muss, um anschließend vier bis sechs Stunden dialysiert zu werden, freut sich über jeden Kilometer Fahrtweg, den er sparen kann.“

Die neue Dialyse-Station trägt den Namen „Elbblick“ zurecht. Mit ihren sieben Plätzen im 6. Stockwerk der Brunsbütteler Klinik gibt sie einen Blick auf die Elbe frei. Alle Räumlichkeiten wurden von Grund auf renoviert. Wasser und Gerätetechnik erfüllen vollkommen die modernsten Standards im Bereich der Dialyse. Harald Stender, Leitender Krankenhausdirektor: „Schon bei der Planung haben wir viel Wert gelegt auf die Kombination von größtmöglichem Patientenkomfort und einen hohen medizinischen Standard in Diagnostik und Therapie. Das bringt eine hohe Behandlungssicherheit.“ Durch die Einbindung der neuen Station in die Westküstenklinik können jetzt auch hier Dialyse-Patienten in anderen Abteilungen des Krankenhauses stationär behandelt werden, die früher wegen der notwendigen regelmäßigen Dialysen in andere Krankenhäuser eingewiesen werden mussten. Dr. Henrik Herrmann, Chefarzt der Inneren Abteilung der Westküstenklinik: „Dieses Angebot hilft insbesondere dem Kreis der älteren Patienten, die an verschiedenen Krankheiten leiden.“

Als Dr. Henrik Herrmann vor 20 Jahren im Westküstenklinikum Heide seine medizinische Berufslaufbahn begann, lag die obere Altersgrenze der Dialysepatienten bei rund 70 Jahren. „Unser ältester Dialyse-Patient“, so Herrmann, „hat mittlerweile die 90 erreicht. Die Verfahren werden fortlaufend besser und schonender. Unter Umständen hilft die Dialyse in einem modernen Klinikbetrieb mit der Möglichkeit einer ganzheitlichen Betreuung den nierenkranken Menschen für Jahrzehnte.“

Der Dialyse-Elbblick und das Dialyse-Zentrum Westküste am Westküstenklinikum in Heide unter Leitung von Dr. Christane Sause, werden fachlich eng zusammenarbeiten.

Der Landrat: „Durch die Zentrumsdialyse wird eine weitere wichtige Verbesserung der regionalen Versorgung eingeführt und der Gesundheitsstandort Brunsbüttel ausgebaut. Selbstverständlich sind uns auch Feriengäste aus dem Süden Dithmarschens als Dialysepatienten im Dialyse-Elbblick an der Delbrückstraße willkommen. Bei denen zählt ja jede freie Stunde besonders.“ Quelle:www.dithmarschen.de

Fachärzte

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