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Wesselburenerkoog

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--Ditschie (Diskussion) 11:30, 21. Jun. 2016 (CEST)

Wesselburenerkoog ist eine Gemeinde in Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Fläche: 21,88 km²
  • Einwohner: 168 (Stand: 30.06.2015)
  • Postleitzahl: 25764
  • Vorwahl: 04833
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Eggert Wilkens (WGW)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Wesselburenerkoog


Geografie

Wesselburenerkoog befindet sich im nördlichen Dithmarschen und wird seeseitig durch die Nordsee und die Eider begrenzt. Vom Wesselburenerkoog führt der Eiderdamm zum Eider-Sperrwerk und somit zum Übergang nach Nordfriesland.

Teile des geschützten Dithmarscher Eiderwatts gehören zum Gemeindegebiet.


Angrenzende Gemeinden


Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Der Marschboden eignet sich besonders für den Anbei von Kohlsorten aller Art, aber auch Kürbis, Kartoffeln und Rüben wachsen dort sehr gut.

Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist der Tourismus, hierfür gibt es zahlreiche Ferienwohnungen und -zimmer sowie eine Ferienhaussiedlung, die 2003 erstellt wurde.

Im Ort gibt es auch noch zwei Gasthöfe.

Für Einkäufe, Gänge zum Arzt und zum Schulbesuch fahren die Einwohner in das benachbarte Wesselburen. Zum Besuch eines Gymnasiums müssen die Kinder nach Büsum oder Heide fahren.


Geschichte

Bis 1819 diente die Landschaft als Vorland, das nicht vor der Nordsee geschützt war, dann errichteten die Bauern aus Norddeich an der höchsten Stelle einen Ringdeich, in dem sich eine Viehtränke befand; die Reste des Deiches sind heute noch erkennbar. Der Deich hatte einen Durchmesser von 200 Metern und eine Höhe von 5,80 Meter. Er stellte die Frischwasserversorgung des Viehs sicher und diente als Schutz für das Vieh vor den Sturmfluten bis in den Herbst hinein. Der Ringdeich hatte eine Größe von zwei Hektar und bot Schutz für 1.000 Schafe und Rinder.

Durch Eindeichung entstand 1862 dann der Wesselburenerkoog, der anschließend auch besiedelt wurde.

Mit der Auflösung der Kirchspielslandgemeinde Wesselburen am 01. April 1934 entstand dann die Gemeinde Wesselburenerkoog.

In der Zeit von 1967 - 1973 wurde aufgrund des Baus des Eidersperrwerks zusätzlich Land gewonnen, wodurch der Wesselburenerkoog noch einmal um ein Stück wuchs.


Politik

Bei der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGW alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung gewonnen.


Vereine in Wesselburenerkoog


Persönlichkeiten

  • Wisch, Theodor (geb. 13. Dezember 1907 in Wesselburenerkoog, gest. 11. Januar 1995 in Norderstedt), war SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS
  • Matthiessen, Martin (geb. 26. Februar 1901 in Wesselburenerkoog, gest. 14. Mai 1990 in Meldorf), war Wirtschaftschef im Reichskommissariat Ostland, NSDAP-Reichstagsabgeordneter, Militärverwaltungschef im Range eines Generalmajors bei der Heeresgruppe Nord und SS-Oberführer

Weblinks


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