Steinkauz
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Steinkauz-Galerie
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Steinkauz-Fotos sind nicht allzu häufig. Diese Fotos erhielten wir netterweise von hervorragenden Fotografen zur Verfügung gestellt, die wir in der fotocommunity und im Nikon-Forum trafen. In jedem Fall gilt natürlich deren Urheberanspruch und obwohl alle Fotografen uns sehr nett und bereitwillig ihr Material für den Aufbau einer informativen Themenseite zur Verfügung stellen, sollten sie bei einem Verwendungswunsch unbedingt gefragt werden.
Foto:Foto: Winfried Rusch |
Foto: Peter Finke |
Foto: Peter Finke |
Steinkauz
Der Steinkauz ist kleiner als eine Taube und plumper als eine Amsel und wiegt mit rund 200g auch deutlich mehr als eine Drossel. Aufgrund seiner geringen Größe, seines wellenförmigen Fluges und seines charakteristischen "Guhk"-Rufes ist er gut von anderen Eulenarten zu unterscheiden.Er ist oft auch tagsüber zu sehen, sitzt gern in der Sonne und jagt teils schon in den Nachmittagsstunden.
Sein Lebensraum sind offene mit Baumreihen und Feldgehölzen durchsetzte Kulturlandschaften, die mit einem ausreichenden Angebot an Bruthöhlen und Tageseinständen ausgestattet sind. Als Jagdgebiet benötigt er nicht zu intensiv bewirtschaftete Flächen mit ganzjährig kurzer Vegetation. Hierzu gehören insbesondere Dauergrünlandgebiete, die auch in Dithmarschen seltener werden, aber zumindest (noch) vorhanden sind.
Hauptnahrung sind Bodentiere der offenen Landschaft, von der Zwergmaus bis zum Maulwurf vorwiegend jedoch die Feldmaus. Aber auch Insekten und Regenwürmer werden erbeutet, die während der warmen Jahreszeit ca. 75% der Beutetiere ausmachen und besonders zur Aufzucht der Jungen notwendig sind. Die Beutetiere werden sowohl vom Ansitz als auch im niedrigen Suchflug oder zu Fuß erbeutet.
Steinkauz in Dithmarschen
Dithmarschen hat eine ganz besondere Verantwortung für den kleinen Kauz!! 2009 konnten 150 Bruten in Schleswig-Holstein nachgewiesen werden, 104 davon in Dithmarschen.
Vom Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein werden auf für den Steinkauz geeigneten Höfen Nisthilfen angebracht (analog zur Schleiereule).
Hans-Georg Kaatz betreut die nördliche Dithmarscher Geest und konnte für dieses Jahr 77 Bruten und 176 Jungvögel feststellen.
Rainer Berlin und Torsten Nummsen betreuen große südliche Dithmarscher Geest (Dreieck Albersdorf, Meldorf Kuden). In den dort angebrachten Nistkästen brüteten im Jahr 2009 23 Steinkauzpaare.
2009 war ein sogenanntes Latenzjahr. Die Mäusepopulation konnte sich nicht so recht entwickeln. Die Zahl der Brutpaare in Dithmarschen ist zwar durchaus zufriedenstellend, aber die Anzahl der aufgezogenen Jungvögel pro Brut ist als gering zu bewerten. Auf der Dithmarscher Geest konnten 2009 21 Brutabbrüche festgestellt werden, in weiteren 14 Fällen wurde nur ein Jungvogel groß gezogen.
Der Steinkauz brütete 2009 in folgenden Ortschaften
Hier zunächst nur die Daten für die südliche Dithmarscher Geest:
- Eggstedt 2x
- Hohenhörn 1x
- Krumstedt 2x
- Bargenstedt 4x
- Farnewinkel 1x
- Süderhastedt 2x
- Sarzbüttel 3x
- Hochdonn 1x
- Windbergen 5x
- Frestedt 1x
- Tensbüttel 1x
Schutz, Nisthöhlenangebot
Einer der bestandslimitierenden Faktoren beim Steinkauz ist das Nisthöhlenangebot. Die letzten höhlenreichen Kopfweiden und Obstbäume in Dithmarschen müssen daher unbedingt erhalten werden. Neue Obstgärten sollten angelegt werden. Aber noch wichtiger: Ohne beweidetes Grünland würde der Steinkauz auch in Dithmarschen verschwinden! Im östlichen Hügelland und einigen anderen Landesteilen reagierte man nicht rechtzeitig auf die Warnsignale, mit dem Ergebnis, dass der Steinkauz dort bereits ausgestorben ist.
Wissen Sie von weiteren Steinkauzvorkommen in der Nachbarschaft oder im Nachbardorf? Dann teilen Sie es dem Landesverband Eulen-Schutz bitte mit.
Links
- Homepage des Landesverbandes Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V.
- Beachten Sie auch unsere Seite zum Thema Uhu
- Eulenmanie Liebevolle Seite von Karin Meyer mit Rupfungs-Analysen
- Wout Groeneveld und seine wunderbaren Picasa-Alben.
Steinkauz-Videos
Eulenschutz
Kontakte:
- Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein: Peter Finke, Oldendorf, Tel.: Tel. 04821-75468
- Gebietsbetreuer für die nördliche Dithmarscher Geest Georg Kaatz (Wesseln)
- Gebietsbetreuer für die südliche Dithmarscher Geest Rainer Berlin (Süderdeich) und Torsten Nummsen Tel.: 04123/929690 :E-Mail: nummsen@gmx.de













