Süderholmer Moor
Aus Dithmarschen Wiki
Seite im Aufbau / Text folgt
Ostroher-Süderholmer Moor
Das nordöstlich von Heide in einer beckenförmigen Ausprägung des Tals der oberen Broklandsau zwischen Ostrohe und Süderholm gelegene Moor zieht sich ostwärts über die Grenzen des ca. 283 ha großen Landschaftsschutzgebietes in Richtung Bennewohld hinaus. Vermoorung durch Grundwasseranstieg und Verlandung von Seen sind die Ursachen für die Ausbildung eines ausgedehnten Niedermoores. Quelle:Angelverein Heide
Kampf um Schutz und Erhaltung
Das Ostroher/Süderholmer Moor setzt sich aus Teichlandschaften, Röhrichtzonen, Feuchtgebüschen, niedermoorartigen Feuchtwiesen sowie degradierten Bereichen und landwirtschaftlich sowohl intensiv als auch extensiv genutzten Grünlandflächen zusammen. Nachdem kein Torf im Ostroher/Süderholmer Moor mehr abgebaut wurde, wurde vom Angelverein Heide die Schutzwürdigkeit der typischen Niedermoorvegetation und der damit verbundenen Unterstützung der heimischen Tierwelt schon früh erkannt und Maßnahmen ergriffen, damit das Gebiet nicht wie viele andere Feuchtgebiete verschwindet, sondern als eines der noch wenigen intakten Niedermoorgebiete an der Westküste Schleswig-Holsteins erhalten bleibt. Schon in der 1. Satzung hieß es, dass die Mitglieder verpflichtet sind, sich für die Erhaltung der Landschaft einzusetzen. In den sechziger Jahren begann die Gewässerverunreinigung des Moores, da Gemeindeverwaltungen öffentliche Müllplätze im Moor auswiesen. Der Angelverein wehrte sich zunächst erfolglos dagegen. Weder das Landesamt für Wasserwirtschaft in Kiel noch das damalige Marschenbauamt in Heide unterstützten den Verein in seinen Bemühungen zum Erhalt dieser schönen Landschaft.
Erst durch den verstärkten Ankauf von Moorland, gekauft wurden diese Moorgrundstücke damals ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand und unter der Zurückstellung und Einschränkung von eigenen Bedürfnissen der Angler, konnte der Angelverein als Eigentümer für das Verschwinden der Müllkippen und die Wiederherstellung der Moorteiche sorgen. Auf diese Weise hat der Angelverein diese besonders wertvolle Landschaft gerettet und damals erste Schritte zu einem intensiven Umwelt- und Landschaftsschutz vollzogen. Man hatte anschließend angefangen, einen natürlichen Fischbestand von einheimischen Fischen, wie zum Beispiel Karpfen und Schleie und der Raubfische wie Zander, Hechte und Barsche, in das Moor zu bringen. Der natürliche Fischbestand ist im Ostroher/Süderholmer Moor sogar gesundheitsmäßig immer besser geworden. Quelle: Angelverein Heide
Links
- Siehe auch: Torfbacken
- Siehe auch: Ostroher-Süderholmer Moor
- Siehe auch: Moor












