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Kohl-Zucht

(Weitergeleitet von Rijk Zwaan)


Inhaltsverzeichnis

Kohl-Zucht (Kohlzucht) in Dithmarschen

Erntereif. Foto: Jens Rusch
"Weltkohl" Mischtechnik von J. Rusch


Rijk Zwaan Betrieb in Marne
  • Rijk Zwaan Marne GmbH (ehemalige Marner GZG Saaten AG)
  • Kopfkohl-Zuchtbetrieb

Die einstige Marner GZG Saaten AG wurde 1940 als "Gemüsezucht-Genossenschaft beider Dithmarschen e.G.m.b.H. Marne (Holstein)" gegründet und 1990 eine Aktiengesellschaft. Nach langjähriger Zusammenarbeit ist Rijk Zwaan 1999 Mehrheitseigner der Marner GZG Saaten AG geworden. Im Rijk Zwaan-Konzern hat die heutige Rijk Zwaan Marne GmbH die Aufgabe übernommen, ein innovatives Kopfkohlprogramm für den weltweiten Einsatz zu entwickeln. Der dazu gehörige Wachstumsschritt führte 2002 zu einer Umsiedlung von dem Ortskern an den Stadtrand von Marne. Die Züchtungsstation bietet in den neu errichteten Gebäuden und Labors beste Voraussetzungen für eine moderne Züchtungsarbeit der kurzen Wege.


Kopfkohl-Lagerschau

Für die traditionelle Lagerschau in Marne, die jeweils mit internationalen Gästen im Zuchtbetrieb der Rijk Zwaan Marne GmbH stattfindet, werden bewährte und neue Weiß-, Rot- und Wirsingkohlsorten „auf Herz und Nieren geprüft“. Die Einzelbewertung wird sowohl auf dem Feld als auch bei der Auslagerung vom Dithmarscher Gemüsebauberatungsring (GBR) durchgeführt.

Alle beurteilten Sorten werden auf dem RZ-Versuchsfeld praxisgerecht angebaut, sorgfältig geerntet und sortenecht eingelagert. Es werden diverse Varianten zu unterschiedlichen Pflanzterminen und Pflanzabständen gepflanzt. Die Einlagerung erfolgt je Parzelle und Reifestadium. Es konnten zusätzliche Lagerkapazitäten bei Anbauern der Region gewonnen werden, die bewährte Standardsorten sowie einige Neuheiten im eigenen Kühlhaus speziell für die Lagerschau einlagerten. Um zu diesem relativ frühen Zeitpunkt schon eine Aussage über die Eignung der Sorte für die lange Lagerung treffen zu können, werden die Versuchssorten einer erhöhten Lagertemperatur von 1-2,5 °C ausgesetzt. Dadurch wird die Atmung des Kohls erhöht, wodurch eine vorgezogene Einschätzung der Sorten ermöglicht wird.

"Weltkohl" Aquarellierte Radierung von J. Rusch. Jahresedition 2006

Freiland

"Kohlglobus" Radierung von Jens Rusch. Jahresedition 2007

Weltmarkt

Mit jährlich 80 Millionen geernteten Kohlköpfen ist Dithmarschen das größte geschlossene Kohlanbaugebiet Europas. Die Pflanzen mit den besonderen bioaktiven Inhaltsstoffen gedeihen im gesunden Nordseeklima seit mehr als 100 Jahren ausgezeichnet. Die Ernte aus der Metropolregion Hamburg geht in alle Welt und wird traditionell im Herbst mit den "Dithmarscher Kohltagen", einem großen Fest rund um das gesunde Gemüse, kreisweit gefeiert.

Kohlstraße

Mit der neu eröffneten "Deutschen Kohlstraße" im schleswig-holsteinischen Landkreis Dithmarschen wird das dort liegende größte geschlossene Kohlanbaugebiet Europas für Touristen noch attraktiver. Die Gäste erfahren an den ausgezeichneten Stationen entlang der 125 Kilometer langen "Deutschen Kohlstraße" jetzt alles Wissenswerte über den Kohl. Die Deutsche Kohlstraße ergänzt das deutsche Ferienstraßennetz mit seinen Wein-, Burgen-, Mühlen- und Käsestraßen. Schleswig-Holsteins Finanzminister Rainer Wiegard, Dithmarschens Kreispräsident Karsten Peters, Landrat Dr. Jörn Klimant und Wirtschaftsförderer Dr. Hans-Jürgen Hett haben zusammen mit der Initiatorin Margot Claußen symbolisch den Weg frei gemacht für eine weitere vielfach nachgefragte Attraktion im Ferienkreis an der Nordsee zwischen Hamburg und Sylt.

Ähnlich einer Weinstraße soll die Kohlstraße Touristen und Einheimische anziehen, die sich an Stationen rund um den Kohl informieren und auch andere regionale Produkte kennen lernen können. Die Route der Deutschen Kohlstraße ist ausbaufähig und wird ständig weiter ergänzt. *"Wir zeigen den Dithmarscher Gästen etwas Besonderes, das es eben nur hier gibt", freut sich der Geschäftsführer von Dithmarschen-Tourismus, Christian Mende. Als Projektpartner floss seine touristische Kompetenz in das Konzept ein.

Das Projekt Deutsche Kohlstraße wird zu einem erheblichen Teil finanziert mit Mitteln der Gemeinschaftsinitiative LEADER+. Der verbleibende Eigenanteil wird beigebracht durch den exklusiven Sponsor, die Dithmarscher Brauerei, sowie durch die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel, Dithmarschen Tourismus, die Städte Brunsbüttel, Marne, Meldorf und Wesselburen, die Gemeinde Friedrichskoog und die Ämter Marne-Land, Meldorf-Land, Heide-Land, Wesselburen-Land und Büsum.

"Kohlstilleben" Aquatinta-Radierung 40 x 50 cm von Jens Rusch

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360 Grad

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Nicht interaktiv aber auch ein "interessante Sicht der Dinge" (Es ist das selbe Bild wie oben interaktiv, jedoch in einer Quasar- Projektion) Best quasar-rijkzwaan-palmen2.jpg In den Laboren von Rijk Zwaan : eine völlig neue "Kohlansicht"


Menschliche Hände verrichten die Arbeit der Bienen in einem "Kohlfeld"
Weitere Panoramen finden Sie hier

Engagement

Jiaogulan-Verschenk-Aktion in der Presse Ein „Zauberkraut“ wird verschenkt Rusch, Möller und Co. stellen Dithmarscher Weltneuheit aus der Backstube vor

Von Astrid Boelter

Marne – Die Dithmarscher Geschichte des chinesischen Jiaogulan-Krauts begann auf einer Mini-Parzelle am Wohnsitz von Jens Rusch in Brunsbüttel. Gestern lud der Künstler in das Jiaogulan-Gewächshaus“ der Firma Rijk Zwaan ein, um eine weitere Verschenk-Aktion anzukündigen und im Kreis seiner Mitstreiter eine „Dithmarscher Weltneuheit“ vorzustellen – das erste Jiaogulan-Brot.

Heilsame Kräfte werden der Jiaogulan-Pflanze nachgesagt. Sie soll sogar besser als Ginseng vor den so genannten „freien Radikalen“ schützen, die in Verdacht stehen, Mitverursacher von Krebserkrankungen zu sein. Im fernöstlichen Volksmund wird sie „Unsterblichkeitskraut“ genannt. Gestern Nachmittag stellte Jens Rusch aber klar, dass er und sein stetig wachsender Kreis der Jiaogulan-Begeisterten in Dithmarschen nicht damit kokettiere, „Heilsbotschaften zu verkaufen“, sondern dass man die Pflanze an von Krebs betroffene Menschen als Geschenk weiterreichen wolle. Ein Krebsheilmittel sei es nicht. „Mit Jiaogulan kann man vielleicht eine Therapie besser bewältigen, und dabei wollen wir helfen“, sagte Rusch.

Bereitwillige Mitstreiter, die nun allesamt ehrenamtlich dabei helfen, die Pflanze in das Dithmarscher Land zu tragen, hat Rusch gefunden. Gestern stellte sich Küchenmeister Thies Möller an die Seite des Künstlers, der wie er selbst an einem Zungengrund-Tumor erkrankt war und erfolgreich behandelt wurde. Begeistern konnte Rusch auch Bäckermeister Mark Riemann (Kalle Bäcker), der mit Möller ein „wirkstoffschonendes Rezept“ für ein Brot mit dem „Zauberkraut“ entwickelte. Es wurde gestern als „weltweit erstes Jiaogulan-Brot“ vorgestellt, ist aber (vorerst) nicht an der Ladentheke, sondern nur auf Bestellung (Internet: kalle-baecker.de) erhältlich.

Das für die Backstube benötigte „Unsterblichkeitskraut“ hätte in ausreichenden Mengen nicht ohne die Arbeit von Eva Landberg und Egina Oestreich zur Verfügung gestanden. Sie pflegten als Mitarbeiterinnen von Rijk Zwaan-Geschäftsführer Joachim Schmidt das speziell für Jiaogulan reservierte Treibhaus. Jens Rusch sieht Dithmarschen übrigens bereits als Zentrum der Jiaogulan-Kultur in Deutschland, denn während das Pflänzchen nach seinen Angaben in anderen Teilen der Republik vor sich hin kümmert und selbst milde Winter nicht übersteht, gedeiht das Kraut in Dithmarschen selbst im winterlichen Freiland so prächtig, dass es in den Ruf geriet, sich wie das bei Gärtnern eher lästige Dreiblatt zu verbreiten. Das gilt nach Aussagen des Künstlers zumindest für seine Triebe der Urpflanze.

Er hat bereits viele Ableger an Krebsbetroffene verschenkt, und als er nach eigenen Angaben von der Nachfrage förmlich überrollt wurde, suchte und fand er bei Rijk Zwaan das Treibhaus für die Anzucht der „ersten Dithmarscher Jiaogulan-Kultur“. Und während das Kraut wuchs, sorgte Rusch dafür, dass die Fangemeinde auf eine Extra-Seite im Internet über die Entwicklung auf dem Laufenden gehalten wurde (www.myspace.com/jiaogulan1)

Joachim Schmidt und seine Mitarbeiterinnen waren so erfolgreich, dass die zu Pflanzen herangewachsenen etwa 500 Setzlinge ab kommenden Montag (ab 8 Uhr) an Krebsbetroffenen in Dithmarschen verschenkt werden können. Abzuholen direkt bei dem Pflanzenzuchtbetrieb Rijk Zwaan im Alter Kirchweg 34 in Marne. Quelle: DLZ / Astrid Boelter


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