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Riesewohld

Aus Dithmarschen Wiki

Die "Fünffingerlinde" in Odderade im Riesewohld ziert die Flagge der Gemeinde Odderade (Hans Otto Butenschön Bgmstr.) Als Einzelindividuum ist es wohl die größte Linde im Riesewohld. Ob die Älteste ist jedoch fraglich da Linden dazu neigen sich durch Neutriebe zu verjüngen - da ist die Vorstellung einer 1000-jährigen Linde gar nicht so abwegig. Foto: Reimer Stecher
Die "Fünffingerlinde" in Odderade im Riesewohld ziert die Flagge der Gemeinde Odderade (Hans Otto Butenschön Bgmstr.) Als Einzelindividuum ist es wohl die größte Linde im Riesewohld. Ob die Älteste ist jedoch fraglich da Linden dazu neigen sich durch Neutriebe zu verjüngen - da ist die Vorstellung einer 1000-jährigen Linde gar nicht so abwegig. Foto: Reimer Stecher

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein schreibt in ihrem Mitteilungsblatt "Stiftungsland" im März 2005 unter anderem:

Die Arbeitsgruppe Riesewohld im Verein für Dithmarscher Landeskunde kümmert sich um Geschichte und Archäologie im Riesewohld. Zum breiten Spektrum von Untersuchungsmethoden gehört auch die Pollenanalyse. "Anhand einer ein Meter langen Bohrprobe analysieren wir die relative Abfolge von Vegetationsveränderungen eines Standortes" erläutert Dr. Volker Arnold von der Arbeitsgruppe. Nachteil dieser Methode: Eine genaue Datierung der Phasen ist so nicht möglich.

Um das Alter der verschiedenen Phasen genau angeben zu können, finanziert die Stiftung Naturschutz jetzt eine 14C-Datierung. Erste Zwischenergebnisse der Pollenanalyse lassen vermuten, dass der Riesewohld schon vor mehreren tausend Jahren ein ähnliches Waldbild wie heute hatte.

Text von 2004. Weitere Auskünfte bei Walter Denker.


Winterlinden: ein Relikt des Steinzeitwaldes? Vor der vor zwei Jahrtausenden einsetzenden Massenausbreitung der Buche nahm vielfach die Winterlinde ihre Stelle im Wald ein. Während sie aus den Wäldern des norddeutschen Flachlandes fast ganz verschwunden ist, kann man sie im Riesewohld und einigen anderen Bauernwäldern Dithmarschens noch antreffen. Früher war sie von großer Bedeutung als Bastlieferant für Kleidung und Seile aller Art, aber auch als Bienenweide. Quelle: Museum Albersdorf


Fünffingerlinde

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Von „http://www.dithmarschen-wiki.de/Riesewohld

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