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Plambeck, Johann Christian

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--Ditschie (Diskussion) 08:35, 17. Okt. 2016 (CEST)

Johann Christian Plambeck war von 1891 – 1914 der erste Bürgermeister von Marne.

Inhaltsverzeichnis

Persönliche Angaben

  • Geboren: 06.01.1836 in Negenharrie (Kreis Bordesholm)
  • Todestag: 21.12.1914 in Marne
  • Er war verheiratet mit Emilie von der Fecht und wurde Vater von drei Töchtern (Elisabeth, Käthe und Helene).

Werdegang

  • Lehre zum Verwaltungsbeamten beim Amt Bordesholm;
  • Beamter der Regierung in Kopenhagen;
  • Beamter der Regierung in Plön;
  • 1866: Oberdirektor in Schleswig;
  • 1868: Kirchspielsvogt der Kirchspielsvogtei Marne und Eddelak
  • 01.10.1891: Gebietsreform durch die Preußische Regierung, hierdurch wurde Marne selbständig und benötigte einen Bürgermeister

Wirken als Bürgermeister von Marne

  • 18.09.1891: Wahl Plambecks zum Bürgermeister durch die Stadtvertretung (160 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme), Amtszeit 10 Jahre
  • 1903: Wiederwahl zum Bürgermeister auf Lebenszeit
Plambeck setzte sich während seiner Amtszeit vor allem für den Ausbau von Handel und Gewerbe ein. Er veranlasste, das die örtliche Infrastruktur verbessert wurde, indem er dafür Sorge trug, das die
* Straßen und Bürgersteige gepflastert werden,
* eine Kanalisation gelegt,
* Straßenlampen aufgestellt,
* Alleen angelegt wurden;
* Einrichtung einer Volkshochschule;
* Einrichtung eines Gymnasiums;
* Beginn des Kirchenbaus;
* Errichtung des städtischen Elektrizitätswerkes
* Errichtung des städtischen Wasserwerkes
* er veranlasste den Neubau des Rathauses; Spatenstich war im Sommer 1914; durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges verzögerten sich die Bauarbeiten, weil Arbeitskräfte und Baumaterial fehlten. Die Einweihung des Gebäudes erlebte Johann Christian Plambeck nicht mehr, da er bereits 1914 verstarb.
Regelmäßig ging Johann Christian Plambeck durch Marne, um die Sauberkeit der Straßen und Gehwege zu überprüfen.

Tod

Johann Christian Plambeck zog sich im Dezember 1914 eine schwere Lungenentzündung zu, weil er auf dem Marner Bahnhof auf einen Flüchtlingszug wartete. Das Eintreffen der Lokomotive verzögerte sich allerdings um mehrere Stunden, allerdings sah es der 78jährige als seine Pflicht an, die Flüchtlinge in Marne zu begrüßen. Trotzdem er sich hierbei eine schwere Erkältung zuzog, nahm er einige Tage später an einer Rekrutenaushebung teil; in der Folge entwickelte sich dann eine schwere Lungenentzündung, an der Johann Christian Plambeck am 21.12.1914 verstarb.


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