Pfeil, Ulrich
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Seit Sept. 2005 Professor für Deutschlandstudien an der Universität Jean Monnet in Saint-Étienne und Gastwissenschaftler am Deutschen Historischen Institut Paris
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Biographie
Prof. Dr. Ulrich Pfeil wuchs in Heide (Holstein) auf und machte 1985 das Abitur am Gymnasium Heide-Ost. Nach Ableistung des Wehrdienstes studierte er von 1987 bis 1993 Erziehungswissenschaften, Französisch und Geschichte an der Universität Hamburg. Im Jahre 1989/90 war er als Fremdsprachenassistent in Lure in Frankreich tätig. Zwischen 1993 und 1995 absolvierte er das Referendariat für die Sekundarstufe II am Elsensee-Gymnasium in Quickborn. Nach dem Zweiten Staatsexamen unterrichtete er 1995/96 am Gymnasium Bernau bei Berlin (Brandenburg).
Deutschlandstudien
Im Jahre 1995 wurde er im Fach Mittlere und Neuere Geschichte am Fachbereich Geschichtswissenschaften der Universität Hamburg mit einer Dissertation zum Thema »Vom Kaiserreich ins ›Dritte Reich‹. Die Kreisstadt Heide/Holstein 1890–1933« promoviert. Von 1996 bis 2002 war Pfeil als DAAD-Lektor am Institut d’Allemand d’Asnières der Universität Paris III (Sorbonne Nouvelle) tätig. Ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft ermöglichte ihm im Jahre 2002, sich an der Universität Lille 3 zum Thema „Die ‚anderen‘ deutsch-französischen Beziehungen. Die DDR und Frankreich 1949–1990“ zu habilitieren. Seit 2002 arbeitet er als Gastwissenschaftler am Deutschen Historischen Institut Paris und nahm in dieser Zeit eine Gastprofessur am 1er cycle franco–allemand de Sciences Po Paris à Nancy wahr. Pfeil ist seit 2005 Professor für Deutschlandstudien an der Université Jean Monnet de Saint-Étienne.
Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte
Seine Forschungsschwerpunkte im Bereich der Neueren und Zeitgeschichte sind die deutsch-französischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte Europas, Deutschland im Kalten Krieg, die Geschichte der deutschen und internationalen Historiographie und die Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Publiziert hat er darüber hinaus über das Deutsch-Französische Schulgeschichtsbuch "Histoire/Geschichte". Quelle: Wikipedia
Thema Dithmarschen
- Monographien
- Vom Kaiserreich ins »Dritte Reich«. Heide 1890–1933, Heide 1997.
- Von der roten Revolution zur braunen Diktatur. Heide zwischen 1918 und 1935.
- Texte und Aufsätze/Artikel
- »Der Weg des Heilandes vom Ölberg zu Annas und Kaiphas«. Die Verhaftung des katholischen Pfarrers in Heide am 2. Oktober 1935 – Widerstand und Kampf um die Jugend, in: Zeitschrift Dithmarschen 3/1993, S. 66–71.
- Die evangelische Kirche in Dithmarschen zwischen Republik und Nationalsozialismus. 4 Beispiele, in: Zeitschrift Dithmarschen 2/1995, S. 37–40.
- Die KPD im ländlichen Raum. Die Geschichte der Heider KPD 1920–1935, in: Demokratische Geschichte X (1996). Jahrbuch zur Arbeiterbewegung und Demokratie in Schleswig-Holstein, S. 167–206.
- Heide zwischen Gleichschaltung, Verfolgung und Widerstand, in: Zeitschrift Dithmarschen 3/1997, S. 56–62.
- Partikularismus, Sonderbewußtsein und Aufstieg der NSDAP. Kollektive Denkhaltungen und kollektive Erinnerung in Dithmarschen 1866–1933, in: ZSHG 124 (1999), S. 135–164.
- Dithmarschen in der Weimarer Republik (1918–1933), in: Martin Gietzelt (Hg.), Geschichte Dithmarschens, Heide 2000, S. 299–326.
- (mit Martin Gietzelt) Dithmarschen im »Dritten Reich« (1933–1945), in: Martin Gietzelt (Hg.), Geschichte Dithmarschens, Heide 2000, S. 327–360.
Forschungsschwerpunkte
- Die deutsch-französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert
- Geschichte Europas
- Deutschland im Kalten Krieg
- Geschichte der deutschen und internationalen Historiographie
- Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
Stipendien und Auszeichnungen
- Lektorat des DAAD
- Forschungsstipendium der DFG
Forschungsprojekt
- Die deutsch-französischen Historikerbeziehungen im 20. Jahrhundert














