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Nordhastedt

Aus Dithmarschen-Wiki

--Ditschie (Diskussion) 17:18, 13. Sep. 2016 (CEST)

Nordhastedt ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 11 m ü. NHN
  • Fläche: 26,56 km²
  • Einwohner: 2.789 (Stand: 30.06.2015)
  • Postleitzahl: 25785
  • Vorwahl: 04804
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Klaus- Peter Tiessen (CDU)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Nordhastedt


Geografie

Lage

Nordhastedt liegt ungefähr in der Mitte von Dithmarschen in einer landschaftlich reizvollen Lage, die durch unterschiedliche Naturräume, wie feuchte Moore und hügelige Geest geprägt ist. Nordhastedt liegt direkt am Riesewohld, dem größten geschlossenen Waldgebiet von Dithmarschen.

Ortsteile

  • Fiel,
  • Osterwohld und
  • Westerwohld sowie die Siedlungen
  • Lübschen,
  • Nordhastedterfeld und
  • Riese

Nachbargemeinden


Politik

Von den 19 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 neun Sitze, die SPD vier und die Wählergemeinschaften BfN und UWN haben je drei Sitze.


Vereine und Organisationen



Geschichte

  • 1140 wird Nordhastedt erstmalig als Herstide erwähnt;
  • 1168 erfolgt eine weitere Erwähnung von Nordhastedt, diesmal allerdings aus einer anderen Quelle als 1140;
  • 1281 existierte das Kirchspiel Herstede;
  • im 14. Jahrhundert sollen die Ursprünge der Nordhastedter Katharinenkirche liegen;
  • 1347 wird die Kirche in Nordhastedt unter dem Namen Repherstede in einem Verzeichnis der Probstei Hamburg erwähnt;
  • 1402 wurde Riese (damals noch Rissede) von Herzog Erich von Lauenburg niedergebrannt.
  • 1506 wütete die Pest in Nordhastedt;
  • 1578 erfolgte der Wechsel von einer Pulvermühle zu einer Wassermühle in Westerwohldt;
  • 1603 zerstörte ein Blitzschlag den Kirchturm der "heiligen Katharina geweihten" Kirche;
  • 1741 zerstörte ein Brand das Pastorat, das Glockenhaus, den Kirchturm und die erste Schule;
  • 1812 wurde ein Wohnhaus erbaut, das heute das älteste Wohnhaus von Nordhastedt ist;
  • 1832 wurde das Wirtshaus "Hohenhain" angelegt;
  • 1841 wurde im Dorf ein Spritzenhaus erbaut;
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es 607 Einwohner in Nordhastedt gab (im Kirchspiel Nordhastedt waren es 1.181 Einwohner); die Schule wurde durch 150 Kinder besucht und diese von 2 Lehrern unterrichtet. In der Gemeinde gab es mehrere Waldbesitzer deren Hölzungen nachfolgende Namen hatten:
* Bissempshoop,
* Lindhorst,
* Branden,
* Hölken,
* Netjenhoop,
* Redder,
* Hohes-Holz,
* Ellervieh,
* Wurmhoop,
* Weding,
* Klamblöck und
* Kreuzen
Es gab auch noch seinerzeit 5 Bäche die durch die Feldmark geflossen sind:
* der Mühlenbach,
* Vorwiesenbach und
* Schnittgraben flossen in den Landgraben,
* der Süderwiesenbach und
* Trinthoopsbach sind in den Dehringstrom geflossen.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es in Riese 23 Einwohner gab; weiterhin soll es eine bedeutende Bierbrauerei in Riese gegeben haben.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es in Osterwohld 135 Einwohner gab, die Kinder gingen in Nordhastedt zur Schule. Seinerzeit soll es eine Wassermühle in Osterwohld gegeben haben.
  • 1845 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es in Westerwohld 34 Einwohner gegeben hat, die Kinder gingen in Nordhastedt zur Schule. Im Ort gab es eine Ziegelei und die Wassermühle wurde von einem bei Arkebek entspringenden Bach (Dehringstrom) angetrieben, dieser floß in den Fieler See.
  • 1855 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es 607 Einwohner in Nordhastedt gab;
  • 1884 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nordhastedt gegründet.
  • 1905 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es 956 Einwohner in Nordhastedt gab;
  • 1925 wurde bei einer Volkszählung festgestellt, dass es 1.018 Einwohner in Nordhastedt gab;
  • 01.04.1934 wurde die Kirchspiellandgemeinde Nordhastedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch ihr Hauptort Nordhastedt.
  • 1942 wurden im April Spreng- und Brandbomben über Nordhastedt abgeworfen, richteten aber nur geringen Schaden an.
  • 01.01.1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Fiel eingemeindet;

Persönlichkeiten

  • Kummerfeldt, Hans (* 04.04.1887 in Boizenburg/Elbe; † 17.05.1963 in Nordhastedt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).
  • Tiessen, Hans-Jakob (* 1948 in Nordhastedt/Kreis Dithmarschen) ist ein deutscher Jurist, Landrat und Energiemanager. Seit 2013 ist er Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein.
  • Rohweder, Heidemarie (* 07.07.1943 in Dithmarschen, wuchs in Nordhastedt auf; † 11.03.2014 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin.
  • Wadephul, Johann David (* 10. Februar 1963 in Husum) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2005 bis 2009 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein und ist seitdem Bundestagsabgeordneter. Johann Wadephul wuchs in Nordhastedt auf.
  • Wiese, Friedrich (* 05.12.1892 in Nordhastedt; † 13.02.1975 in Gießen) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nachfolgendes Gewerbe hat sich in Nordhastedt angesiedelt:

Nordhastedt hat eine gut ausgebildete Infrastruktur, hierfür sorgen die o. a. Betriebe. Dazu kommen noch ein Freibad, Sport- und Tennisplätze sowie verschiedenste Vereine.

Nordhastedt liegt an der Eisenbahnstrecke Büsum - Heide - Neumünster und auch die Autobahn liegt nur wenige Autominuten entfernt.

Nordhastedt verfügt über eine Grundschule (Maria-Jessen-Schule), weiterführende Schulen gibt es in Heide und in Albersdorf.


Besonderheiten

Frunsbeer

Alle 3 Jahre feiert man in Nordhastedt kurz vor Johanni (24. Juni) ein Fest, mit dem an eine denkwürdige Begebenheit im Mittelalter erinnert wird, das sich in Nordhastedt abgespielt hat.

Geschichtlicher Hintergrund

Im Mittelalter war Nordhastedt von einem großen Wald, dem Riesewohld, umgeben. Um 1600 lebte in einer der wildesten und einsamsten Gebieten des Riesewohld eine Räuberbande, die sich aus ehemaligen hanseatischen, holsteinischen und dänischen Söldnern zusammen setzte, dazu kamen noch einige unzufriedene Dithmarscher, die wegen verschiedener Delikte zu Landesfeinden erklärt worden waren.

Anführer der Bande war ein früherer Hamburger Rottenmeister, der seinerzeit als Offizier eine Gruppe von acht bis zwölf Landsknechten geführt hat. Der Wirt einer Waldschänke bewegte den Rottenmeister eine Bande zu gründen, die für den Wirt Raubzüge durchführen sollten, da dieser auch als Hehler tätig war und sich einen großen Gewinn aus dieser Zusammenarbeit versprach. Die Bande hauste in einer Höhle im heutigen Forst Quellental.

Die Bande wurde zum Schrecken der Umgebung und weil die Dithmarscher Dorfschaften, Kirchspiele und Geschlechter eher schlecht als recht zusammen hielten und unter sich selbst verfeindet waren, konnte die Bande lange Zeit ihr Unwesen treiben, ohne das jemand dagegen einschritt.

Eines Tages entführte die Bande einen geachteten Nordhastedter Bauern und zwei seiner Knechte. Einer der Knechte musste die Lösegeldforderung an die Familie überbringen und diese zahlte sofort die geforderte Summe, trotzdem wurde der Bauern nicht freigelassen, daraufhin beschlossen die Angehörigen mit einem gebildeten Zug gegen die Bande vorzugehen, allerdings konnten die Vorbereitungen nur heimlich durchgeführt werden, weil die Bande verschiedene Zuträger und Spitzel im Dorf hatten.

Während der Vorbereitungen erschien plötzlich der zweite Knecht, der sich offensichtlich befreien konnte und berichtete, die Bande sei auf einem Raubzug nach Holstein unterwegs. Um die Gelegenheit auszunutzen wurde beschlossen, die verbleibende Restbande am darauffolgenden Tag in ihrer Höhle auszuheben. Zu ihrem Anführer wählten sie sich Peter Jessen, der über außerordentliche körperliche und geistige Fähigkeiten verfügte und daher auch hoch angesehen war. Am nächsten Tag schlich sich der Zug zur Höhle der Band und Peter Jessen, der alleine auf die Höhle zugeschlichen war, schlug einen der Räuber nieder.

Daraufhin umzingelten die anderen Nordhastedter die Höhle und drangen in diese hinein. Die anderen Räuber wurden überwältigt und der gefangene Nordhastedter aus seinem Verlies befreit.

Die Räuber, die inzwischen von ihrem holsteinischen Raubzug zurückgekehrt waren, feierten derzeit in der Wirtschaft des Gastwirtes, da sie eine reiche Beute gemacht hatten. Auf einmal stürzten die geschlagenen Räuber in die Wirtschaft und erzählten dem Räuber-Hauptmann, was passiert war.

Der Hauptmann sprang fluchend auf und schrie: "Drauf und dran! Wir werden den Nordhastedtern die Löpfe einschlagen wie Eierschalen!".

Die Räuberbande zog unter großen Gejohle und Gegröhle durch den Wald nach Nordhastedt und waren schon von weitem zu hören, so dass die Nordhastedter Maßnahmen ergreifen konnten.

Als die Bande aus dem Wald hervor brach wurden sie von den Bauern sofort angegriffen und dabei verwirrt und durcheinander gebracht. Der Räuberhauptmann brauchte einige Zeit bis er seine Bande wieder in die Ordnung brachte und dann wurden die Bauern kömpfen in das nahe gelegene Nordhastedt zurück getrieben.

Inzwischen war es Abend geworden und die Frauen der Bauern waren in ihren Küchen dabei, das Abendbrot herzurichten. Auche die Ehefrau von Peter Jessen, Maria, stand in der Küche, als ihr kleiner Sohn plötzlich in der Küche erschien, der eben noch draussen gespielt hatte und dieser rief: "Moder kumm mal, dar sind ganz veele Kerls, de slot sigt!". Maria war nicht nur stark, sondern auch energisch und packte mit der einen Hand einen Rührlöffel und mit der anderen den Topf mit Brei vom Feuer und stürzte zur Tür hinaus, weil sie bereits ahnte, was draussen vor sich ging.

Das Haus der Jessen stand nah am Ortseingang und sie konnte sogleich sehen, wie die Bauern mit den Räubern kämpften. Peter Jessen hielt ganz vorne dem Ansturm der Räuber stand und gab den Nordhastedtern dadurch ein Vorbild, so dass diese sich immer wieder wehrten und Widerstand leisteten, zumal sie Angst um ihre Familien hatten.

Der Räuberhauptmann erkannte den Grund des Widerstandes und versuchte zu Peter Jessen vorzudringen, um diesem den Garaus zu machen. Der Räuberhauptmann versuchte Peter Jessen mit dem Schwert zu erschlagen, dieser stieß ihm jedoch mit der Hellebarde das Schwert aus der Hand. Voller Wut riss der Räuberhauptmann sein Feuerrohr aus dem Gürtel und legte dieses auf Peter Jessen an um ihn zu erschießen. In diesem Moment kam Maria dazu und sah das glimmende Rohr auf ihren Mann gerichtet. Daraufhin schleuderte sie den Breitopf auf den Räuberhauptmann und traf diesen am Kopf. Der Brei löschte nicht nur die Lunte, sondern verbrannte dem Räuberhauptmann auch das Gesicht, so dass dieser das Gleichgewicht verlor und wie ein Turm zu Boden stürzte. Peter Jessen durchbohrte dann den Räuberhauptmann mit seiner Hellebarde.

Die Tat vpn Maria war das Zeichen zum allgemeinen Angriff der anderen Frauen aus Nordhastedt, die nun von allen Seiten kamen und mit Töpfen mit heißem Brei oder mit Kesseln siedenden Wassers herbei eilten und damit die Räuber angriffen. Diese waren bereits nach kurzer Zeit so heftig verletzt, durch die Verbrühungen, das sie sich zurück ziehen mussten.

Der Rückzug der Räuberbande artete alsbald in eine wilde und konfuse Flucht aus, bei der die meisten Räuber nieder gehauen werden konnten. Diejenigen, die entkommen konnten, flohen in die Schänke des Wirtes und versteckten sich dort. Am nächsten Tag wurden nicht nur die verbliebenen Räuber, sondern auch der Wirt an den Bäumen aufgehängt, das Räuberversteck zerstört und die aufgefundene Beute aufgeteilt.

Unter Mithilfe ihrer tapferen Frauen, konnten die Nordhastedter Bauern, das Land von einer großen Plage befreien, so dass beschlossen wurde, ein grosses Fest zu feiern, bei dem Maria zur Königin des Tages ernannt wurde.

Zum ewigen Gedächtnis an diesen Tag und die Heldentat der Frauen, wurde beschlossen, alle 3 Jahre "Frunsbeer" zu feiern, bei diesem Fest haben für alle Zeiten an diesem Tag die Frauen das Recht, ihren Tänzer aufzufordern.

Ablauf des Frunsbeer

Zur Vorbereitung des Festes gehen vier Frauen, die das wechselnde Amt der Schaffnerinnenbekleiden, von Haus zu Haus, um die Einladungen zu überbringen, wobei keine Standesunterschiede gemacht werden. Gleichzeitig fordern sie einen geringen Betrag an.

Der erste Höhepunkt des Festes ist die Aufführung des Freilichtspieles, in dem der Überfall und die Gefangennahme der Räuber nachgestellt wird, hierzu tragen die Teilnehmer historische Kleidung. Anschließend wird die besiegte Bande in einem großen Festumzug durch die geschmückten Straßen geführt.

Der Umzug ist dann ein weiterer Höhepunkt des Festes, weil vom Festzug Getränke und Süßigkeiten an die Umstehenden verteilt werden, aber auch den Teilnehmern des Umzuges werden Kuchen, Brote und Würstchen angeboten.

Die gefangenen Räuber versuchen während des Umzuges ständig auszubrechen, besonders dann, wenn sie in den Gärten und am Straßenrand etwas Essbares sehen. Beim Einfangen der Räuber kommt es dann immer wieder zu kleinen Scharmützeln.

In dem Saal, in dem dann der Tanz statt findet, hängt an dem Kronleuchter ein Pantoffel, das alte Wahrzeichen der Frauengewalt, welches andeutet, das jetzt die Frauen die Herrschaft ausüben, indem sie ihren Tänzer wählen und fleissig Bier und Korn ausschenken. Nachts um 12 Uhr verschwindet der Pantoffel und das stärkere Geschlecht kommt wieder zu seinem Recht.


Sehenswürdigkeiten

Knickharfen in Osterwohld

Im Ortsteil Osterwohld stehen noch vereinzelt Knickharfen, die als Naturdenkmale ausgezeichnet sind. Diese dienten sowohl der Einzäunung aber auch als Bremse gegen die Bodenerosion, die durch den Wind verursacht wurde.

Katharinen-Kirche

Nordhastedt wird als eigenständiges Kirchspiel „Repherstedte“ 1345 erstmals erwähnt. Es hat sich vermutlich vom Urkirchspiel Weddingstedt abgetrennt.

Geweiht wurde sie der Heiligen Katharina von Alexandrien, die zu den 14 Nothelfern zählt und Schutzpatronin der Schulen, der philosophischen Fakultäten, der Näherinnen und Schneiderinnen ist. Der Katharinentag (25. November) war Stichtag für den Schluss der Vieh- und Bienenweide, für den Beginn der Schafschur und letzter Termin für Fesflichkeiten vor der advenflichen Bußzeit.

Am 22.03.1603 schtug der Blitz in den Kirchturm ein. Nur mit größter Anstrengung gelang es, das Fundament des Turms und die Kirche, aus der man bereits das Gestühl herausgebrochen hatte, zu retten.

1648 kam die Kanzel aus Eichenholz als Stiftung von Johann Rode und seiner Frau Abel in die Kirche. Sie wurde durch den in Heide ansässigen Schnitzer Jürgen Heitmann d. J. angefertigt; die fünf geschnitzten Reliefs zeigen Begebenheiten aus der Kindheit Jesu.

Die Holztaufe stammt aus dem 17. Jahrhundert.

1741 zerstörte erneut ein Brand das Pastorat, Glockenhaus, Kirchturm und die erste Schule. Hierbei wurden auch alle bis dahin aufbewahrten Aufzeichnungen vernichtet. Obwohl die Kirche nun sehr baufällig war, konnte sich die Gemeinde erst 1762 zu einem Neubau entschließen, allerdings fehlte das hierfür erforderliche Kapital, so dass es dann doch nur zu einer Reparatur der Kirche kam.

1837 wurde die Kirche saniert und erhielt ihren jetzigen Grundriss. Schiff und Chor sind im Kern gotisch gehalten worden.

1858 wurde der Friedhof neu angelegt und befand sich damit einige Gehminuten von der Kirche entfernt; die bis dahin um die Kirche befindlichen Gräber wurden eingeebnet und so entstand das heutige Bild.

1860 erhielt die Gemeinde von der Witwe des Pastors Carthenser das zu Beginn des 16. Jahrhundert geschnitzte Altarkreuz.

Aus der Liste der Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein, Stand 2015

  • Hauptstraße, Kirche St. Katharinen mit Ausstattung
  • Hauptstraße, Kirchhof
  • Hauptstraße, Glockenhaus
  • Hauptstraße, Grabmale bis 1870
  • Hauptstraße, Lindenkranz
  • Hauptstraße, Granitböschungsmauer
  • Heider Straße 1, Fachhallenhaus (ehem. Gasthof)
  • Westerwohld 11, Wassermühle
  • Westerwohld 11, Wasserzuführungssystem

Naturschutzgebiet "Fieler Moor"

Das Naturschutzgebiet „Fieler Moor“ umfasst Restflächen eines ehemaligen Hoch- und Übergangsmoores in der Mieleniederung. Die Bedeutung des 1993 usgewiesenen, 255 Hektar großen Schutzgebietes liegt in der Vielfalt und dem engen Nebeneinander unterschiedlicher naturnaher Lebensräume: sich regenerierende Moorstandorte, Bruchwälder, Grünlandbrachen und Gewässer. Diese sollen sich natürlich und ungestört entwickeln. Die vielen Gewässer wurden durch Abtorfung künstlich geschaffen und dienten dann bis Anfang der 1990er Jahre als Angelgewässer. Größere Teilflächen des Naturschutzgebietes werden heute extensiv als Grünland genutzt.

Im Gebiet leben Rohrweihen und Wasserrallen, die sich in Verlandungsröhrichten aufhalten. Die seltene Krebsschere befindet sich auf einigen Wasserflächen in den Torfstichen. Im Frühjahr und Herbst halten sich ebenfalls diverse Zugvögel im Gebiet auf: Stockenten, Pfeifenten, Haubentaucher, Blässrallen und Gänsesäger.

Touristisch erschlossen ist das Gebiet durch einen Rundweg und einen Beobachtungshügel. Die Betreuung wird durch den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) wahrgenommen.


Polizeiliche Pressemitteilungen



Weblinks

Nordhastedt beim Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland


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