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Matz, Michael

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--Ditschie (Diskussion) 08:11, 10. Okt. 2017 (CEST)

Brigadegeneral Michael Matz

Michael Matz ist ein Offizier der Bundeswehr.

Inhaltsverzeichnis

Biographische Daten

  • Geburtsddaten: 07.08.1959 in Wesselburen
  • verheiratet, 2 Söhne

Militärischer Werdegang

Ausbildung und erste Verwendungen

Michael Matz begann seine militärische Laufbahn 1979 mit dem Eintritt in das Jägerbataillon 381 in der Briesen-Kaserne, Flensburg. Zwischen 1981 und 1984 studierte er Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Diesem folgte in der Zeit von 1988 bis 1989 die Verwendung als Zugführeroffizier beim Jägerbataillon 66[1] in Wentorf und im gleichen Verband 1989 die als S2-Offizier. Danach führte er die 2. Kompanie des Jägerbataillons von 1989 bis 1992 als Kompaniechef. In seiner zweiten Verwendung wurde er Kompaniechef der Unteroffizierlehrkompanie (7. Kp. / PzGrenBtl 162) ebenfalls am Standort. Ab 1993 folgte ein Wechsel als Generalstabsoffizier zum V. US-Korps in Heidelberg. Ab 1993 diente er als S2-Offizier in der PzGrenBrig 16 "Herzogtum Lauenburg".

Dienst als Stabsoffizier

1994 nahm er am Infantry Officer Advance Course[4] in Fort Benning, Georgia/USA teil und setzte 1996 mit dem internationalen Generalstabsoffizierlehrgang an der FüAk seine Ausbildung fort. Von 1997 bis 2001 erfolgte die Verwendung als G4-Stabsoffizier in der Panzerbrigade 18 „Holstein“ in Neumünster. Von 1998 bis 1999 wurde Matz im Auslandseinsatz als Chief G-2 Plans im NATO-Hauptquartier in Sarajewo eingesetzt. Zurückgekehrt nach Deutschland unterrichtete er als Hörsaalleiter an der Panzertruppenschule Munster. Von 2002 bis 2004 folgte die Ernennung zum Kommandeur PzGrenBtl 401 in Hagenow als Oberstleutnant. Im Anschluss folgte 2004 ein weiterer Auslandseinsatz als Kommandeur ORF-Bataillons (Operational Reserve Forces) des 8. EinsKtgt KFOR im Kosovo und bis 2006 als Kommandeur Wachbataillon (WachBtl BMVg) in Berlin. Von 2006 bis 2009 diente Matz als Referent des Führungsstab des Heeres (Fü H/Z)/ BMV in Bonn. Von 2010 bis 2012 leitete Matz das Gefechtsübungszentrum Heer (GefÜbZH) auf dem Truppenübungsplatz Altmark bei Gardelegen.

Dienst als General

Am 16. Mai 2012 löste er seinen Vorgänger Johann Langenegger als Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall ab. Am 18. Februar 2015 übernahm er den Dienstposten als General für Standortaufgaben Berlin im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr von Peter Braunstein.

Einsatz in Afghanistan

In der Zeit von 2009 bis 2010 kommandierte Matz das luftbewegliche Jägerregiment 1 in Schwarzenborn. Für den Einsatz in Kundus (überwiegend Rettungseinsätze und Evakuierungsaktionen) ging eine schrittweise, sechsmonatige Vorbereitung in Schwarzenborn und Hammelburg voran.] Der dritte Auslandseinsatz fand in den Jahren 2009/2010 mit der Quick Reaction Force IV (schneller Eingreifverband) in Afghanistan statt. In den Wintermonaten 2012 bereitete Brigadegeneral Matz die Gebirgsjägerbrigade 23 im Joint Force Training Centre der NATO in Bydgoszcz bei Posen in Polen auf einen weiteren Einsatz in Afghanistan vor. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag bei Sicherheitsmaßnahmen gegen Sprengfallen und Landminen, Verhalten bei Hubschrauberabstürzen, dem Bergen von Verletzten, sowie der Ausbildung von afghanischen Sicherheitskräften. In dieser Phase wurden außerdem virtuelle Vorbereitung für die Rückverlegung deutscher Streitkräfte getroffen. Brigadegeneral Matz hat seit Februar 2013 im Regionalkommando Nord in Mazar-e-Sharif die Verantwortung für Planung und Koordination militärischer Einsätze in diesem Abschnitt sowie dem Aufbau afghanischer Militär- und Polizeieinheiten.

In seiner Funktion als „Deputy Chief of Staff“ erklärte Matz sein Aufgabenfeld:

„Wir müssen den Spagat zwischen Unterstützung der afghanischen Sicherheitsorgane, beginnender Truppenreduzierung und der Rückverlegung von Material in unseren Planungen berücksichtigen.“

Das Unterfangen wurde bislang als Erfolg gewertet. Der Außenstützpunkt „OP North“ wurde südlich von Kundus fertiggestellt. Matz verglich die Situation mit seinem Einsatz im Jahr 2010 in Baghlan:

„Es gibt zwar immer noch Angriffe durch Taliban. Aber wir haben die Lage im Griff. Unsere sogenannten ‚Hot Spots‘, wo wir mit Angriffen rechnen müssen, sind nicht größer geworden.“

Beförderungen

  • 1984 Leutnant
  • 1987 Oberleutnant
  • 1990 Hauptmann
  • 1994 Major
  • 1998 Oberstleutnant
  • 2009 Oberst
  • Juli 2012 Brigadegeneral

Auszeichnungen

  • Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronze
  • Army Commendation Medal (USA)
  • Einsatzmedaille der Bundeswehr SFOR
  • NATO-Medaille SFOR
  • Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
  • Einsatzmedaille der Bundeswehr KFOR in Bronze
  • NATO-Medaille KFOR
  • Einsatzmedaille der Bundeswehr ISAF in Bronze
  • NATO-Medaille ISAF
  • Einsatzmedaille Gefecht

Weblinks


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