Fluck, Martina
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Biographie
Martina Fluck, geboren 1963 in Düsseldorf, studierte Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 1990 gründete sie gemeinsam mit Jürgen Hoffmann die Produktionsfirma Yucca Film in Hamburg. Sie ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm und lebt seit 1997 in Heide/Holstein.
Kontakt
Martina Fluck Autorin, Regisseurin, Produzentin
YUCCA Filmproduktion www.yucca-filmproduktion.de Heide-Holstein / Hamburg
Kontakt: martina.fluck@yucca-filmproduktion.de
25746 H e i d e Österweide 21 Tel.: 0160 4392130 Fax.: 0481 88817
BIOGRAFIE
1963 Geboren in Düsseldorf
1970-1983 Schulbesuch, Abschluss allgemeine Hochschulreife
1984-1989 Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München, Abteilung: Dokumentarfilm
1990 Gründung der Firma YUCCA Filmproduktion in Hamburg, gemeinsam mit Jürgen Hoffmann
1995 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. Gründung des Regionalverbandes der a.g.dok. in Norddeutschland.
1997 Umzug nach Heide / Schleswig-Holstein
2001-2002 festangestellte Regisseurin und Projektleiterin bei NORD-TV Kiel - Hamburg - Berlin - Düsseldorf
seit 2003 wieder freiberufliche Autorin, Regisseurin und Produzentin
2004 Nordische Filmtage Lübeck / Masterclass mit der Filmlegende Stefan Jarl
2005 / 2007 Nordische Filmtage Lübeck / Organisation des Meeting Points für Dokfilmer
2005 / 2006 / 2007 Nordische Filmtage Lübeck/ Moderation der skandinavischen Dokumentarfilme und Moderation im Filmforum Schleswig-Holstein
2005 / 2006 / 2007 / 2008 Leitung der KUNSTGRIFF Rolle, Das Dithmarscher Kurzfilmfest
Lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in der ländlichen Kreisstadt Heide in Dithmarschen.
Kontakt
- Yucca Film, Martina Fluck, Österweide 21, 25746 Heide,
- Tel. +49-481-83883, Fax +49-481-83880
- Email: MartinaFluck@otelo-online.de
Filme
- 1985: „Klänge aus dem Feuer“ (mit Andreas Bodenstein);
- 1986: „Ödenwaldstetten 2“ (mit Angelika Kebinger, Aldo Guloz, Rudolf Barmettler);
- 1988: "Jugendliche bitten um Asyl“; 1989: "Träume von Freiheit und Gleichheit“;
- 1990: "Die Zeit in meinen Augen – Arbeiteralltag in Halle / S:“ (mit Jürgen Hoffmann);
- 1990-92: "Der Baum zum nie Altwerden“;
- 1991: "...das kann‘s noch nicht gewesen sein...“;
- 1992/93: "Mein Traum, meine Liebe, meine Hoffnung“;
- 1993: "Liebeslied für Mathilde“;
- 1994: "Frau ohne Schleier“;
- 1995: "Himmel und Hölle“;
- 1996: "Die singende Köchin“; "Die Kurchefin“;
- 1997: "Marias Ei; 1998: "Paula“,
- 2000: "Erna Weißenborn – Eine Frau schreibt ihren Weg“ (NFL 2000)
Erna Weißenborn
Der Film erinnert an die Dramatikerin und Schriftstellerin Erna Weißenborn 1898-1973), die es aus der Kleinstadt Heide heraus schaffte, zu einer der führenden deutschen Autorinnen zu werden. Im Alter von zehn Jahren kam sie von Köln nach Heide in Dithmarschen, wo sie ihr ganzes weiteres Leben verbrachte. Schon als junges Mädchen begann sie zu schreiben, und bald begeisterte sie mit ihren einfachen, kantigen, nordischen Charakteren die Leserschaft. 1939 wurde sie vom Verleger Peter Suhrkamp entdeckt und in den folgenden Jahren gefördert. Gegen Widerstände seitens der Nationalsozialisten gelang es Peter Suhrkamp, Erna Weißenborns Dramen auf die großen deutschsprachigen Bühnen zu bringen, wo sie als Nachfolgerin Gerhard Hauptmanns gefeiert wurde. Nach ihren Tod geriet Erna Weißenborn in Vergessenheit. Der Film erzählt die Geschichte dieser eigenwilligen Frau, die in extrem schwierigen Zeiten beharrlich ihrer Berufung folgte.
JAMES KRÜSS ODER DIE SUCHE NACH DEN GLÜCKLICHEN INSELN
Film von Martina Fluck, 44 Min., Gesamtkonzept und Regie: Martina Fluck Dies ist der erste Dokumentarfilm über James Krüss. Aufgewachsen auf der Nordseeinsel Helgoland, bleibt der später weltberühmte (Kinderbuch-) Autor ein Leben lang von seiner Kindheit auf der kleinen, überschaubaren Insel geprägt. Seine Sehnsucht nach den äußeren und inneren Inselwelten wird im Film zum Leitmotiv. Nach dem 2. Weltkrieg führt ihn die Freundschaft mit Erich Kästner zunächst in die Großstadt München. Schnell gelangt er Anfang der 60er Jahre durch seine preisgekrönten Bücher und Fernsehsendungen zu einem hohen Bekanntheitsgrad. In Film- und Tondokumenten erleben wir einen den Medien gegenüber ungewöhnlich aufgeschlossenen Autor. Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs zieht er nach Gran Canaria und findet dort an der Seite seines Lebensgefährten Dario sein privates Glück. Der Film zeigt den Menschen hinter dem erfolgreichen Buchautoren – mit seinen Sehnsüchten, Wünschen und Gefühlen.
KLAUS GROTH - EIN DICHTERLEBEN
Film von Martina Fluck, 28 Min., Buch, Regie: Martina Fluck Klaus Groth wird als Sohn eines Müllers 1819 in Heide / Holstein geboren. Er ist hochbegabt, wissensdurstig und von seinem phänomenalen Gedächtnis geprägt. Die höhere Bildung bleibt ihm trotzdem versagt. So wird er Mädchenschullehrer in Heide. Für den feingeistigen, sensiblen Mann wird das Lehrerdasein zur Tortur. Krank muss er den Schuldienst quittieren. Mittellos geht er nach Fehmarn und beginnt in seinem Heimatdialekt, der dithmarscher Mundart, Gedichte zu schreiben. Mit der Gedichtsammlung „Der Quickborn“ schuf Klaus Groth dabei etwas völlig Neues. Aus einem bisher nur mündlich überlieferten Dialekt kreierte er eine poetische Schriftsprache. Die Leser in ganz Deutschland sind begeistert, und Klaus Groth ist schlagartig bekannt. Er heiratet die gebildete und wohlhabende Weinhändlertochter Doris Finke und führt mit ihr ein offenes Haus, das von der Musik geprägt ist. Für seinen Freund Johannes Brahms verfasst Groth hochdeutsche Liedtexte. Als Doris Finke stirbt, bleibt er mit drei halbwüchsigen Söhnen als allein erziehender Vater zurück. Untypisch für diese Zeit, widmet er sich dieser Aufgabe liebevoll.












