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Läden im Koog-Koogstraße 56-63

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Diese und die anderen Seiten von der Koogstraße erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Es soll hier anhand von Werbung und Kurzinformationen ein Einblick in die Geschäftswelt der Koogstraße Brunsbüttels der Jahre 1888 bis 2016 vermittelt werden.
Da die hiesige Zeitungswerbung erst mit dem Erscheinen der Kanal-Zeitung (1888) begann und die Straßennumerierung in der Koogstraße erst 1898 begann, sind frühere Namen von Geschäften leider nicht bekannt bzw. zuzuordnen.
Dieser Beitrag wird niemals ganz fertig werden.
Jeder Leser, der Werbung, Fotos, Bilder oder Informationen dazu beitragen kann, sei hiermit herzlich gebeten, mir diese zukommen zu lassen, damit ich die Fragezeichen auf dieser Seite beseitigen kann.
Uwe Möller, Tel. 04852 2189, mail: Gabuwe@t-online.de

An dieser Stelle herzlichen Dank
an Ute Hansen vom Stadtarchiv für Zeitungsartikel, Werbung und Daten aus dem Gewerberegister
an Uwe Borchers für Fotos und Postkarten
an Holger Koppelmann, Helga Jungklaus, Renate und Helmut Hansen, Peter Umland, Karin Süfke, Thomas Schaack, Jürgen Mohr, Dietrich Wienecke, Franz Jürgensen, Rüdiger Timmermann (Timmus), Dieter Ausborm, Bernd Schmidt, Dieter Matthiessen, Jürgen Mohr, Dagmar Delventhal, Manfred Janke, Rainer Dürr, Ingrid Krabbe, Reimer Schlichting, Sammlung Heinz Lewerenz, Franz Heiselmeier, Heiner Nagel, Stefan Schmid, Renate Zimmermann, Heike Flügel, Rosi Lühr, Ute Schadewaldt, Uwe Wittern, Gerd Frauen, Günter Remmers, Manuela Kramer, Michael Brakhage, dem WSA-Brunsbüttel und der Familie Gleimius für Daten, Unterlagen, Fotos, Zeitungsartikel und sonstige Unterstützung.

Inhaltsverzeichnis

Koogstraße 56

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Otto Fürböter – Sattler und Tapezier (rechts) (1908 – 1949)
  • Ernst Fürböter – Buchbinder, Buchhandlung, Papier (links) (1909 – 1916)
  • Christiane Fürböter – Buchhandlung, Papier (links) (1916 - 1920)
  • Karl Fürböter – Buchhandlung, Papier (links) (1920 – 1959)
  • Ernst Ladewig – Schiffsführer (1927 - ? )
  • Horst Roeber - Rechtsanwalt (1946 - ? )
  • Horst Kienast – Lebensmittel, Feinkost (rechts) (1949 - 1972 )
  • Eduard Schulz – Polsterei (1949 – 1952)
  • Hertha Krüger – Friseurin (rechts hinten) (1949 – 1960)
  • Hermann Rommel – Tapeziermeister, Möbelhandlung (1952 - ? )
  • Kurt Macht – Elektro-, Radiogeschäft (Mitte) (1953 – 1960?)
  • Fritz Karl Erdmann – Buchhandlung, Papier (links) (1959 – 1961)
  • Ursula Piaszek – Friseurin (rechts hinten) (1961 – 1993)
  • Traute Schopf – Buchhandlung, Papier (links) (1961 – 1978)
  • Mode-Stoffe-Witt – Textilien (1978 – 1983)
  • “Boutique 56“ (Gabriele Biehl – Textilien (links) (1978 – 1985)
  • “Nähparadies“ (Renate Hemmers) – Textilien (rechts) (1983 – 1984)
  • “Nähkästchen“ (Edeltraud Mülbredt) – Textil-Reparatur (rechts) (1985 - ?)
  • Hirschmann-Seidel+Omieczynski – Radio, TV und Reparatur (1986 – 1988)
  • Petra Freese – Croque- und Salatstuben (1988 – 1989)
  • “Biggi´s Fotomarkt“ – Foto, Filme etc (links) (1990? - ? )
  •  ? - Autozubehör (1993 - 1995)
  • Zoran Zorneke – Autozubehör (1995 - ? )
  • "Taxi 2020" (Adomeit) - Taxi (1995? - 2016)
  • "Taxi 2020" (Steinke?) - Taxi (2016 - )
  • Ramona Ehlers-Sachau – Textilien (1996 - ? )
  • Vitanas – Kooghaus (2000? - ? )
  • Silke´s Tattoo-Studio – Tattoos (? – 2009?)
  • Steffi´s Kinderkiste – Alles für´s Kind (links) (2009? - 2015? )
  • Nord-Gold – Goldankauf (rechts) (2013? - ? )
  • Hahne Räucherzwerg – Räucherbedarf, Köder (rechts) ( ?-2016) )
  • USA-Nails – Nagelstudio (links) (2015? - )

Otto Fürböter

1908 ließ der Sattler- und Tapezier Otto Fürböter vom Brunsbütteler Bauunternehmer Otto Witt ein Gebäude neben der Fischräucherei C. Schuldt (später Jacob Schloo) errichten und eröffnete dort auf der rechten Seite seinen Möbelladen. Er betrieb sein Geschäft bis 1949.

Ernst Fürböter, Fritz Karl Erdmann, Traute Schopf

Koogstraße 56, 1920er-Jahre
Schauspieler Gert Fröbe bei Schopf 1988

Die linke Seite des Gebäudes verpachtete Otto Fürböter an seinen Bruder Ernst, der dort am 07.08.1909 einen Buch- und Papierladen sowie eine Buchbinderei eröffnete
Mehr Einzelheiten unter Läden im Koog-Fürböter.
Ernst Fürböter fiel 1916 an der Somme und seine Frau übernahm bis 1920 den Laden. Dann übernahm der Bruder Karl Fürböter das Geschäft und führte es bis 1959. Der Buchhändler Fritz Karl Erdmann aus Hamburg übernahm dann für kurze Zeit (bis 1961) den Laden, bevor Traute Schopf (damals jüngste Buchhändlerin der Bundesrepublik Deutschland) das Geschäft weiter betrieb. Nachdem der Lebensmittelhändler Horst Kienast seinen Laden 1972 aufgegeben hatte, übernahm Traute Schopf auch die rechte Seite.
1978 schließlich zog sie mit ihrem Laden in die Koogstraße 41 und blieb dort bis 1985 (Läden im Koog-Koogstraße 37-46). Dann kaufte sie das Anwesen des Möbelhändlers Hermann Rommel in der Koogstraße 64. Aus persönlichen Gründen gab sie den Laden 1994 an Jochen Scheer, der diesen dann bis 2003 hatte. Ab 2003 führte dann der Buchhändler Dietrich Wienecke das Geschäft weiter. (Läden im Koog-Koogstraße 64-67)

Werbung 1920

Horst Kienast

Der Kaufmann Horst Kienast eröffnete am 07. Oktober 1949 in der Koogstraße 56 einen Lebensmittel- und Feinkostladen. Dieser befand sich anfangs auf der rechten Seite des Hauses. Als der Geschäftsinhaber des Elektroladens, Kurt Macht, der seinen Laden in der Mitte des Hauses hatte, seinen Laden verließ, übernahm Kienast diesen Teil und baute seinen Laden weiter aus. Er hatte jetzt 2 Eingänge (siehe Konzessionszeichnung von 1965).

Herta Krüger, Ursula Piaszek

Kurt Macht

Gewerbeakte 1949-Macht

Der Elektromeister Kurt Macht eröffnete seinen Installationsbetrieb 1949 in der Bojestraße 56 und 1952 in der Koogstraße 62 einen Laden mit Elektroartikeln, blieb dort bis 1953 und zog dann in die Koogstraße 56 zwischen Fürböter und Kienast.
1960 verlegte er sein Geschäft in die Koogstraße 43 , bis er dann sein Geschäft 1965 aufgab. Seinen gesamten Betrieb (Werkstatt) gab er 1967 auf.
Siehe auch weiter unten Koogstraße 62 und Koogstraße 43 (Läden im Koog-Koogstraße 37-46).

Werbung Koogstraße 56

Fotos Koogstraße 56

Koogstraße 57

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Georg Krohn - Uhrmacher (1912? - ? )
  • August Reimers – Kfz-Linienunternehmen, Autovermietung (1926 - ? )
  • Jes Bonde – Zahnarzt (1938? - ? )
  • Kurt Hubrig – Friseur ( ? )
  • Thams & Garfs – Lebensmittel (1955 – 1960)
  • Maria Mohrdiek – Blumen und Kunstgewerbe (1960 – 1976)
  • Gerd Frauen – Steuerberater (1977 – 1987)
  • “dit & dat“ (Almut Frauen) – Kunstgewerbe (1977 – 1980)
  • “dit & dat“ (Ingrid Ahlers) – Kunstgewerbe (1980 – 1982)
  • “Wollstübchen“ (Angela Landsmann – Wolle, Geschenkartikel (1982 – 1982)
  • Bettina Nibbe – Handarbeitsgeschäft (1984 – 1988)
  • Udo Nibbe – Durchführung von Veranstaltungen (1993 - ? )
  • Reese – Textilien ( ? )
  • CM-Friseure – Friseur (2000er? – 2012?)

Thams & Garfs

Anfangs (seit 1914) war Thams & Garfs (Hamburger Kaffeelager) in der Koogstraße 10 im Laden von Gustav Wilckens (danach Carl Mohr, siehe auch Läden im Koog-Koogstraße 9-16), ab 1950 Koogstraße 18 (Läden im Koog-Koogstraße 17-23) und ab 1955 in der Koogstraße 57.

Maria Mohrdiek

Werbung 1960

Maria Mohrdiek betrieb vom 1. April 1950 an, als Nachfolgerin von Ferdinand Kelting, einen Blumen- und Kunstgewerbeladen in der Koogstraße 88, bevor sie 1960, nach dem Auszug von Thams & Garfs, den Laden in der Koogstraße 57 bezog (Läden im Koog-Koogstraße 85-91). Sie führte ihren Laden bis 1976.

Werbung Koogstraße 57

Fotos Koogstraße 57

Koogstraße 58

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • C. Schuldt – Fischräucherei, Fischhandlung (1907 – 1910)
  • Jacob Schloo – Fischräucherei, Fischhandlung (1910 – 1954)
  • Jacob Schloo jun. - Fischräucherei, Fischhandlung (1954 - 1959)
  • Herbert Erm – Fischräucherei, Fischhandlung (1959 – 1984)
  • Gerd Schmidt – Fischräucherei, Fischhandlung (1984 – 1995)
  • Mario und Ralf Krüger – Fischräucherei, Fischhandlung (1995 – 1996)
  • Mario Krüger – Fischräucherei, Fischhandlung (1996 - 2016 )

Schuldt, Schloo, Erm, Schmidt, Krüger

Werbung 1930

Der Fischhändler C. Schuldt hat 1907 seinen Neubau Ecke Koogstraße/Schulweg (Hausnummern kamen erst ab 1898) bezogen. Bereits 1910 übergab er das Geschäft an den Finkenwärder Fischer Jacob Schloo, der es bis 1958 betrieb. Von 1959 bis 1984 war Herbert Erm Besitzer des Ladens, dann ging es an Gerd Schmidt über. Ab 1995 waren Mario und Ralf Krüger die Ladenbetreiber.
Die Wand des Gebäudes zur Koogstraße hin erfüllte noch einen anderen, wichtigen Zweck. An ihr waren die Plakate der „Fernsicht-Lichtspiele“, dem Kino auf dem Deich, in einem dafür vorgesehenen Wandkasten angeschlagen. Es war das 2. von 3 Kinos, die Brunsbüttelkoog damals hatte.

  • 1.Kino - eröffnet 28.05.1909- "Metropol-Theater" - Posadowskystraße
  • 2.Kino - eröffnet 28.11.1930-"Fernsicht-Lichtspiele" – auch "FeLi" oder "Hafen-Lichtspiele" genannt - Auf dem Deiche
  • 3.Kino - eröffnet 05.10.1951 - "Film-Eck" - Annastraße

Fotos Koogstraße 58

Koogstraße 59

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Ludwig Gorski – Autovermietung (1914? - ? )
  • Rudolf Frank – Rauchwaren, Konfitüre, Parfüm (1926 - ? )
  • Wilhelm Albers – Friseur (1928 - ? )
  • Karl Frauen – Tabak-Spezialgeschäft (1929 - ? )
  • Anna und Paula Franke – Damenfriseurinnen (1930? - ? )
  • Otto Blasius – Tabakwaren (links) (1939 – 1956)
  • Adolf Wulf – Friseur (rechts) (1948 - ? )
  • Hugo Dams – Tabakwaren (links) (1956 – 1976)
  • Werner Hanisch – Fahrschule (1976 – 1984)
  • Gertrud Fritz – Änderungsschneiderei (1980er? - ? )
  • Alfred Philippi – Fahrschule (1984 - ? )
  • Friedel Gyllensvärd – Tabakwaren (1976 – 1991)
  • “Der Tabakladen“ (Udo Gyllensvärd – Tabakwaren (1991 – 1996)
  • “Der Tabakladen (Friedel Gyllensvärd) – Tabakwaren (1997 - 2000?)
  • "Mandarin" (Heike Baum) - Tee, Geschenkartikel) (2000? - ?)
  • “Janny´s Eis“ (Anita Carstens) – Eisdiele (1986 – 1987)
  • Sentürk Hüseyin – Türk. Spezialitäten, Obst, Gemüse (1991 – 1993)
  • “Nedscho´s Döner Centrum“ (Necdet Ercanli) – Döner-Center (1993 – 2006)
  • “Nedscho´s Döner Centrum (Riffan Munir)“ – Döner-Center (2007 - ? )
  • “Döner Kebap – Döner (2012? - ? )
  • DAK – Krankenkasse (2000? - )
  • Teeladen „Mandarin“ – (2000? - ?)
  • Änderungsschneiderei „Lilia“ – Schneiderin (2000? - ? )

Blasius, Dams, Gyllensvärd

Werbung Koogstraße 59

Fotos Koogstraße 59

Koogstraße 60

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Hinrich Sachau – Feinkost, Spirituosen (1929 – 1959)
  • Heinz Sachau – Feinkost, Spirituosen )1959 – 1973)
  • Hertha Albert – Schuhwarenladen (1934 – 1937)
  • Helma Kuwertz – Hausschneiderin (1948 - ? )
  • “Leder-Meißner“ (Alfred Meißner) – Lederartikel (1973 – 1983)
  • Werner Frings – Tee, Geschenkartikel, Crepes (1982 – 1983)
  • “Mandarin“ (Heike Graap) – Teespezialitäten (1983 – 1984)
  • Holger Baum – Teespezialitäten (1984 - 2000? )
  • Susanne Reich – Textilien (1984 – 1986)
  • “Jeans-Laden“ (Edda Stöfer) – Jeans etc (1988 – 1988)
  • “Modeeck“ (Wilhelm Reese) – Damenmode (1988 – 1994)
  • Rolf Hansen – Textilien (1994 - ? )
  • Mode-Shop - Modeartikel (1998? - ? )
  • Reisecenter Brunsbüttel (Elli Wrage) – Reisebüro (2000? - ? )
  • Hahn´s Büro- und Computertechnik – Computertechnik (2006 - 2008)
  • Augenoptik Maaß – Augenoptiker ( 2000? - 2008? )
  • Manfred Frenkler – Taxibetrieb ( ? - ? )
  • "Games and More" (Mario Paulsen) - Videospiele (2013? - 2014?)
  •  ? - Secondhand-Shop (2015? - )

Hinrich und Heinz Sachau

Hinrich Sachau betrieb ab ca.1924 einen Laden in der Schoofstraße 1 (gemeldet ab 21.4.1927 als Rauchwarengeschäft, ab 1.7.1927 auch als Porzellan- und Steingutwarengeschäft sowie Kolonial- und Grünwarengeschäft). Seinen Lebensmittel- und Feinkostladen in der Koogstraße 60 (gemeldet 1929 als Lebensmittel-, Hausstandswaren- und Spiritushandlung, ab 1930 auch Flaschenbierhandlung) hatte er von 1929 bis Ende 1958, übergab diesen dann am 1.1.1959 an seinen Sohn Heinz Sachau.
Seit 1951 führte Heinz Sachau bereits ein Gemischtwarengeschäft in der Wurtleutetweute (Ecke Königsberger Straße) bis Ende 1960er – Anfang 1970er (?).

Sachau in den 1940er-Jahren

Werbung Koogstraße 60

Fotos Koogstraße 60

Koogstraße 61

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Gemeinde-Spar- und Leihkasse - Sparkasse (1924? - ? )
  • Willy Claussen – Kunstmaler (1948 - 1948)

Die folgende Versicherungspolice weist darauf hin, daß die "Sparkassen-Vorgängerin" (Gemeinde-Spar- und Leihkasse) in früheren Jahren ihren Sitz im Rathaus-Gebäude (Koogstraße 61/63) hatte.

Koogstraße 62

Die Ladenbesitzer in der Übersicht

  • Meta Emkes (geb. Helwig) – Kunstgewerbliche Erzeugnisse (1931 – 1949)
  • Johannes Baumann – Herrenmoden (1945 – 1952)
  • John Oest – Übersetzungsbüro (ab 1953 Haus- und Grundstücksmakler) (1947 – 1966)
  • Paula Hawacker (geb. Helwig - übernommen von Emkes) – Spielwaren (1949 – 1962)
  • Max Berger – Schuh- und Lederwaren (1949 – 1966)
  • Kurt Hennecke – Büromaschinen etc (1951 - ? )
  • Heinz Beyer – Bier, Spirituosen (ab 1954 auch Autovermietung) (1951 – 1964)
  • Kurt Macht – Radio, Elektro (1952 – 1953)
  • Bols & Sohn – Hühner- und Taubenfutter (1953 - ? )
  • Deutsche Bank – Bank (1962 – 1985)
  • Restaurant Syrtaki (Dimitrios Besas) – griech. Restaurant (1985 – 1986)
  • Restaurant Syrtaki (Filippos Besas) – griech. Restaurant (1986 – 1990)
  • Restaurant Syrtaki (Magdalena Manafa) – griech. Restaurant (1990 – 1993)
  • Restaurant Syrtaki (Stelios Tolios) – griech. Restaurant (1993 - )

Meta Emkes, Paula Hawacker

Meta Emkes und Paula Hawacker sind Töchter von Heinrich Helwig, Ladeninhaber Koogstraße 14 von 1888 bis 1931. Der Sohn Heinrichs, Werner, hatte den Laden in der Koogstraße 14 von 1931 bis 1936, dann übernahm seine Schwester Meta Emkes den Laden bis 1943. Meta Emkes hatte ebenfalls von 1931 bis 1936 einen Laden in der Koogstraße 76 (Nachfolgerin im Laden ihres Vaters Heinrich Helwig) und von 1931 bis 1949 einen Laden in der Koogstraße 62 (siehe Läden im Koog-Koogstraße 9-16, Läden im Koog-Koogstraße 74-80).
Schließlich übernahm die Schwester Paula Hawacker das Geschäft Koogstraße 14 von 1943 bis 1949, dann zog sie mit ihrem Spielwarengeschäft um in die Koogstraße 62 und löste dort ebenfalls ihre Schwester Meta ab.
1962 endete dann die Ära Paula Hawacker.

Johannes Baumann

Bereits 1935 eröffnete Johannes Baumann in der Koogstraße 66 ein Herren- und Knabenbekleidungsgeschäft, kaufte dann 1939 das Geschäft von Franz Samter in der Koogstraße 81 (Läden im Koog-Koogstraße 81-84). Nach Kriegsende 1945 ging der Laden wieder zurück an Franz Samter und Johannes Baumann zog in die Koogstraße 62. 1952 schließlich verlegte er seinen Laden in die Koogstraße 70, wo er bis zur Übergabe an Bruno Degen blieb (Läden im Koog-Koogstraße 68-73).

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank war von 1962 bis 1985 in der Koogstraße 62 und zog dann um in die Koogstraße 8 (Läden im Koog-Koogstraße 1-8). Ab 2001 blieb dann nur noch ein kleiner Raum für einen Geldautomaten.

Werbung Koogstraße 62

Fotos Koogstraße 62

Koogstraße 63

Rathaus

In der Gemeinderatssitzung vom 7. Januar 1910 beschlossen der Gemeindevorsteher Fritz Feil sowie seine Gemeindeverordneten Christ, H. Feil, M. J. Feil, Hackert, von Hemm, Kreye, Martens, Peters, Siemen und Vogt den Bau eines neuen Rathauses.
Ein wesentliches Motiv für die Verwirklichung des Bauprojektes: ein geeigneter Geschäftssitz der damaligen Gemeindesparkasse (später Stadtsparkasse), deren Einlagenbestand zu der Zeit immerhin schon 2,1 Mio. Mark war.
Die Abrechnungssumme plus Inneneinrichtung ohne Baugrundstück belief sich auf 85 000 Mark. Bauleitung und Entwurf lagen in den Händen des Gemeindetechnikers Karl Sühl.
Es sollte gleich neben dem 1908 erbauten Gemeindehotel „Kaiserhof“ stehen. Bereits im Mai 1910 wurde der Bau in Angriff genommen und am 15. Dezember des gleichen Jahres wurde der Bau bezogen. Die erste Sitzung im neuen Rathaus erfolgte am 6. Januar 1911.

Rathaus 1920er

Der Anbau des Rathauses

Um der geplanten Gebietsreform zum 01.01.1970 Rechnung zu tragen, sollte ein Anbau die kommenden Mehraufgaben und den damit anfallenden Mehrbedarf an Räumlichkeiten bewältigen. Am 21.06.1968 wurde dieser genehmigt und am 11.06.1969 erfolgte bereits die Abnahme des fertigen Gebäudes.
Nach der Gebietsreform am 01.01.1970 wurde aus Brunsbüttel, Brunsbüttelkoog, Mühlenstraßen, Osterbelmhusen, Westerbelmhusen, Westerbüttel und Blangenmoor-Lehe (01.01.1972) der Ortsname Brunsbüttel.

Die alten Gemeindehäuser

BRUNSBÜTTEL

Das „Alte Pastorat“ (auf Anregung des damaligen Pastors Heinrich Matthias-Boie-Haus getauft) ist heutzutage bekannt als gemütliche Gastwirtschaft in Brunsbüttel-Ort. Es wurde 1729 als Diakonat für den zweiten Pastor gebaut. 1910 kaufte die Brunsbütteler Spar- und Leihkasse das Gebäude, nachdem diese Pastorenstelle 1908 an Brunsbüttelkoog ging.
Die Sparkasse nutzte das Gebäude jedoch nur zur Hälfte, die andere Hälfte ging – ebenfalls 1910 – an die Gemeindeverwaltung Brunsbüttel (damals Kirchspielsschreiberei genannt).
1929 zog das Amt um in das Gebäude Markt 4, wo es bis 1970 als Sitz der Gemeinde unter Vorsitz des Brunsbütteler Bürgermeisters Hans Kaminski diente (siehe Die Bürgermeister Brunsbüttels). Nach 1970 wurde das Gebäude als Heimatmuseum_Brunsbüttel eingerichtet.

BRUNSBÜTTELKOOG

Kanal-Zeitung 16.9.1910

In Brunsbüttelkoog war die Gemeindevertretung (Stadtvertretung hieß sie erst nach Erhalt der Stadtrechte am 08.12.1948) vor dem Bau des Rathauses in der Brunsbütteler Straße 24. Das Gebäude existiert heute nicht mehr.

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